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  <title>GeDICKicht</title>
  <link>http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/gedickicht</link>
  <description>&lt;p&gt;Poetry zu Science gepflanzt&lt;/p&gt;
</description>
  <pubDate>Tue, 06 Jul 2010 14:58:33 +0200</pubDate>
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    <item>
   <title>Der Panther...</title>
   <description>
    &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;
Klarer Fall: Ein &amp;uuml;berspannter Dichter, der den letzten
Zoobesuch emotional nicht gut verkraftet hat. Wir sehen ihn, wie er eine
schwarze Raubkatze in ihrem allzu engen K&amp;auml;fig beobachtet &amp;ndash; und sensibel wie er
ist, packt ihn das Mitleid, er greift zur Feder.
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;
Klarer Fall? Von wegen!
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;
Ein Gedicht, das unser Seelenleid seziert &amp;ndash; das gro&amp;szlig;e wie
das kleine. Der Panther von Rainer Maria Rilke.
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;

&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;
Der Panther&lt;br /&gt;
Im Jardin des Plantes, Paris
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 12pt&quot;&gt;
&lt;em&gt;Sein
Blick ist vom Vor&amp;uuml;bergehn der St&amp;auml;be&lt;br /&gt;
so m&amp;uuml;d geworden, dass er nichts mehr h&amp;auml;lt.&lt;br /&gt;
Ihm ist, als ob es tausend St&amp;auml;be g&amp;auml;be&lt;br /&gt;
und hinter tausend St&amp;auml;ben keine Welt.&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 12pt&quot;&gt;
Es gibt Leute, die ganze B&amp;uuml;cher &amp;uuml;ber das
Burnout-Syndrom schreiben&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.spektrumdirekt.de/artikel/846912&amp;amp;_z=859070&amp;amp;template=d_sdwv_rezension&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;
http://www.spektrumdirekt.de/artikel/846912&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 12pt&quot;&gt;
Wozu? Es steht doch alles in diesen vier Zeilen.
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 12pt&quot;&gt;
Und dann:
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 12pt&quot;&gt;
&lt;em&gt;Der
weiche Gang geschmeidig starker Schritte,&lt;br /&gt;
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,&lt;br /&gt;
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,&lt;br /&gt;
in der bet&amp;auml;ubt ein gro&amp;szlig;er Wille steht.&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 12pt&quot;&gt;
Nun, da k&amp;ouml;nnen wahrscheinlich einige von uns
nicken. Dieses Gef&amp;uuml;hl, sich im Kreise zu drehen, immer nur klein/klein, das
st&amp;auml;ndige Mahlen der M&amp;uuml;hlen. Diese Ahnung, zu Gr&amp;ouml;&amp;szlig;erem berufen zu sein. Mehr zu
k&amp;ouml;nnen, wenn man uns endlich lie&amp;szlig;e...&lt;br /&gt;
Aber auch Rilke l&amp;auml;sst uns nicht. Er l&amp;auml;sst uns nicht in der Sicherheit, dass man
das ja alles kennt. Seine letzte Strophe geht viel weiter und schmerzt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;Nur manchmal schiebt der Vorhang der
Pupille&lt;br /&gt;
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,&lt;br /&gt;
geht durch der Glieder angespannte Stille -&lt;br /&gt;
und h&amp;ouml;rt im Herzen auf zu sein.&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;
Diese Zeilen beschreiben f&amp;uuml;r mich das Grauen der
Depression. Das schwarze Loch in einem Selbst. Die Stille in einem, die ob der
Anspannung schreien will &amp;ndash; doch nichts kann heraus. Alles h&amp;ouml;rt im Herzen auf zu
sein und erdr&amp;uuml;ckt innerlich. 
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;
Am schlimmsten ist es, wenn diese Krankheit eine
Mutter nach der Geburt erfasst &amp;ndash; und aus Muttergl&amp;uuml;ck &lt;a href=&quot;http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/903433&amp;amp;_z=798884&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Mutter(un)gl&amp;uuml;ck&quot;&gt;Mutterungl&amp;uuml;ck &lt;/a&gt;wird.
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;
Rilkes Bilder haben einen Weg nach drau&amp;szlig;en gefunden.
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
   </description>
   <link>http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/gedickicht/allgemein/2007-12-28/der-panther...</link>
   <comments>http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/gedickicht/allgemein/2007-12-28/der-panther...</comments>
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         <dc:creator>zinken</dc:creator>
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    <category>Allgemein</category>
         <pubDate>Fri, 28 Dec 2007 16:13:52 +0100</pubDate>
   <source url="http://www.wissenslogs.de/wblogs/rss.php?blogId=4&amp;profile=rss20">GeDICKicht</source>
     </item>
    <item>
   <title>Der Mond....</title>
   <description>
    Heute ist Vollmond. Das aber kommt bekanntlich &amp;ouml;fter vor und reicht
insofern nicht als Aufh&amp;auml;nger, sich eingehender mit dem Erdtrabanten zu befassen.
Interessanter ist da schon, dass das &lt;a href=&quot;http://www.wissenschaft-online.de/artikel/912545&amp;amp;_z=859070&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Erde-Mond-Duo eine absolute Ausnahme im All &lt;/a&gt;darstellt.
Das hat mich dann schon dazu bewogen, in diesem Blog nach einem
Mond-Gedicht-Favoriten Ausschau zu halten. Gelandet bin ich am Ende
wieder am Anfang, beim Klassiker von Matthias Claudius.&amp;nbsp; Sein
&amp;quot;Abendlied&amp;quot; gewinnt allein dadurch, dass ich es noch mag, nachdem ich - zumindest die ersten Strophen -
hunderte Male meinen Kindern vorgesungen habe:&lt;p&gt;&amp;quot;&lt;em&gt;Der Mond ist aufgegangen,&lt;br /&gt;
Die goldnen Sternlein prangen&lt;br /&gt;
Am Himmel hell und klar;...&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Na, ganz so klar wie im 18. Jahrhundert prangen sie heute dank &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.wissenschaft-online.de/artikel/912876&amp;amp;_z=859070&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lichtverschmutzung&lt;/a&gt;&amp;quot;, die ja eigentlich eher &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.spektrumdirekt.de/artikel/912893&amp;amp;_z=859070&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Dunkelheitsverschmutzung&lt;/a&gt;&amp;quot; hei&amp;szlig;en m&amp;uuml;sste, dann doch nicht mehr....&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;em&gt;&amp;quot;Der Wald steht schwarz und schweiget,&lt;br /&gt;
Und aus den Wiesen steiget&lt;br /&gt;
Der wei&amp;szlig;e Nebel wunderbar&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieses
Ph&amp;auml;nomen - der wei&amp;szlig;e Nebel &amp;uuml;ber den Wiesen - war mit eines der Dinge,
die mich dazu gebracht haben, Meteorologie zu studieren. Die das
Ph&amp;auml;nomen beschreibende Formel aber h&amp;auml;tte mich dann fast aus der Pr&amp;uuml;fung
gekickt. Doch solch&amp;#39; dunkle Kapitel des Studiums vergisst man gerne.
Mit dem Vergessen geht es denn auch weiter:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;quot;Wie ist die Welt so stille,&lt;br /&gt;
Und in der D&amp;auml;mmrung H&amp;uuml;lle&lt;br /&gt;
So traulich und so hold!&lt;br /&gt;
Als eine stille Kammer,&lt;br /&gt;
Wo ihr des Tages Jammer&lt;br /&gt;
Verschlafen und vergessen sollt.&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und dann:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;quot;Seht ihr den Mond dort stehen?&lt;br /&gt;
Er ist nur halb zu sehen,&lt;br /&gt;
Und ist doch rund und sch&amp;ouml;n!&lt;br /&gt;
So sind wohl manche Sachen,&lt;br /&gt;
Die wir getrost belachen,&lt;br /&gt;
Weil unsre Augen sie nicht sehn.&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dies ist meine Lieblingsstelle. Sie mir nur ein wenig verleidet, weil dieses&lt;em&gt;
&amp;quot;Weil unsre Augen sie nicht sehn&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;gerne von Esoterikern vereinnamt wird: Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde... und so weiter.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich denke schon, dass es noch manches gibt, was wir noch nicht sehen oder messen k&amp;ouml;nnen - und vielleicht
f&amp;auml;lschlich verlachen. Es kann aber nicht sein, dass das &amp;quot;Nicht sehen&amp;quot;,
das &amp;quot;Nicht messen k&amp;ouml;nnen&amp;quot; schon ein G&amp;uuml;tesiegel an sich darstellt. Doch
da kann der gute Claudius nichts f&amp;uuml;r. Er holt uns Menschen - und die
verbohrten allemal - in der n&amp;auml;chsten Strophe vom hohen Ross:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;quot;Wir stolze Menschenkinder&lt;br /&gt;
Sind eitel arme S&amp;uuml;nder&lt;br /&gt;
Und wissen gar nicht viel;&lt;br /&gt;
Wir spinnen Luftgespinste&lt;br /&gt;
Und suchen viele K&amp;uuml;nste&lt;br /&gt;
Und kommen weiter von dem Ziel.&lt;/em&gt;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die n&amp;auml;chsten beiden Strophen lasse ich einfach mal so stehen -
die Eitelkeit und der Tod werden erst in einem der n&amp;auml;chsten Posts zun
Thema:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;&lt;em&gt;Gott,la&amp;szlig; uns dein Heil schauen,&lt;br /&gt;
Auf nichts Verg&amp;auml;nglichs trauen,&lt;br /&gt;
Nicht Eitelkeit uns freun!&lt;br /&gt;
La&amp;szlig; uns einf&amp;auml;ltig werden&lt;br /&gt;
Und vor dir hier auf Erden&lt;br /&gt;
Wie Kinder fromm und fr&amp;ouml;hlich sein!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;Wollst endlich sonder Gr&amp;auml;men&lt;br /&gt;
Aus dieser Welt uns nehmen&lt;br /&gt;
Durch einen sanften Tod!&lt;br /&gt;
Und, wenn du uns genommen,&lt;br /&gt;
La&amp;szlig; uns in Himmel kommen,&lt;br /&gt;
Du unser Herr und unser Gott!&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am
Ende trumpft Claudius noch einmal richtig auf. Eigentlich ist er l&amp;auml;ngst
schon beim Tod - also dort, wo alles irgendwie wurscht scheint. Und
dann rei&amp;szlig;t er das Ruder rum, und denk an unseren N&amp;auml;chsten, unsern
Nachbar:  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;quot;So legt euch denn, ihr Br&amp;uuml;der,&lt;br /&gt;
In Gottes Namen nieder;&lt;br /&gt;
Kalt ist der Abendhauch.&lt;br /&gt;
Verschon uns, Gott! mit Strafen,&lt;br /&gt;
Und la&amp;szlig; uns ruhig schlafen!&lt;br /&gt;
Und unsern kranken Nachbar auch!&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Und unsern kranken Nachbar auch!&amp;quot; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das
ist Empathie, das ist Mitgef&amp;uuml;hl, das macht den Mensch zum Menschen. Es
sein denn, Sie sind Neurowissenschaftler. Dann sind das f&amp;uuml;r Sie die
&amp;quot;Spiegelneuronen&amp;quot;, die uns &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/851800&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;den Anderen in uns&lt;/a&gt;&amp;quot; erkennen lassen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ist aber nicht schlimm, wenn man das auf Neuronen zur&amp;uuml;ckf&amp;uuml;hren kann. Hauptsache es funktioniert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So wie ich den Mond, der gro&amp;szlig; am Horizont erscheint, auch dann noch genie&amp;szlig;en kann, wenn mir Anna Siever erkl&amp;auml;rt, das er&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;http://www.spektrumdirekt.de/artikel/912361&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;nur gr&amp;ouml;&amp;szlig;er erscheint&lt;/a&gt; - alles optisch get&amp;auml;uscht...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So. Und nun ist die Runde er&amp;ouml;ffnet. Prima Mondgedichte sind in den Kommentaren hoch willkommen. &lt;/p&gt;
   </description>
   <link>http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/gedickicht/allgemein/2007-11-24/der-mond....</link>
   <comments>http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/gedickicht/allgemein/2007-11-24/der-mond....</comments>
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         <dc:creator>zinken</dc:creator>
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    <category>Allgemein</category>
         <pubDate>Sat, 24 Nov 2007 23:25:40 +0100</pubDate>
   <source url="http://www.wissenslogs.de/wblogs/rss.php?blogId=4&amp;profile=rss20">GeDICKicht</source>
     </item>
    <item>
   <title>&quot;Bedecke Deinen Himmel, Zeus...&quot;</title>
   <description>
    &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Beim Thema &lt;a href=&quot;http://www.spektrumdirekt.de/klonen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Klonen &lt;/a&gt;muss ich immer an Goethes Prometheus
denken. &lt;/p&gt;In den Hauptrollen: &lt;a href=&quot;http://www.wissenschaft-online.de/artikel/797298&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hwang Woo Suk&lt;/a&gt; als Prometheus, die
&amp;Ouml;ffentlichkeit als Zeus und Co.



&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;em&gt;Bedecke deinen Himmel,
Zeus,&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Mit Wolkendunst!&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Und &amp;uuml;be, dem Knaben gleich,&amp;nbsp; &lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;
Der Disteln k&amp;ouml;pft,&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
An Eichen dich und Bergesh&amp;ouml;hn!&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Mu&amp;szlig;t mir meine Erde&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Doch lassen stehn,&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Und meine H&amp;uuml;tte,&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Die du nicht gebaut,&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Und meinen Herd,&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Um dessen Glut&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Du mich beneidest.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Aha, Neid ist es also, Missgunst, die der &amp;ouml;ffentlichen Kritik
gegen&amp;uuml;ber Hwangs Klonforschung zugrunde liegen soll. Na denn...&lt;/p&gt;



&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;em&gt;Da ich ein Kind
war,&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Nicht wu&amp;szlig;t&amp;#39;, wo aus, wo ein,&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Kehrte mein verirrtes Aug&amp;#39;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Zur Sonne, als wenn dr&amp;uuml;ber w&amp;auml;r&amp;#39; &lt;br /&gt;
Ein Ohr, zu h&amp;ouml;ren meine Klage,&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Ein Herz wie meins,&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Sich des Bedr&amp;auml;ngten zu erbarmen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Ja, f&amp;uuml;r den jungen Forscher, da sind sie strahlende Sonne
noch, die &lt;em&gt;Sciences&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Natures&lt;/em&gt;, die gro&amp;szlig;en Kollegen, die einem
ein Ohr leihen sollen. Die aber machen sich rar:&lt;/p&gt;



&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;em&gt;Wer half mir
wider&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Der Titanen &amp;Uuml;bermut?&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Wer rettete vom Tode mich,&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Von Sklaverei?&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Hast du&amp;#39;s nicht alles selbst vollendet,&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Heilig gl&amp;uuml;hend Herz?&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Und gl&amp;uuml;htest, jung und gut,&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Betrogen, Rettungsdank&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Dem Schlafenden dadroben?&amp;nbsp;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Und so bleibt nur der Trotz:&lt;/p&gt;



&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;em&gt;Ich dich ehren?
Wof&amp;uuml;r?&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Hast du die Schmerzen gelindert&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Je des Beladenen?&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Hast du die Tr&amp;auml;nen gestillet&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Je des Ge&amp;auml;ngsteten? &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hat nicht mich zum&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Manne geschmiedet&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Die allm&amp;auml;chtige Zeit&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Und das ewige Schicksal,&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Meine Herrn und deine?&lt;/em&gt; &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;So, und wenn man nun schon auf einer Ebene ist, kann man auch in die Offensive
gehen:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;W&amp;auml;hntest du etwa,&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Ich sollte das Leben hassen,&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
In W&amp;uuml;sten fliehn,&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Weil nicht alle&lt;br /&gt;Bl&amp;uuml;tentr&amp;auml;ume reiften?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und so widmet sich Prometheus-Hwang dem, womit der G&amp;ouml;tter Aufmerksamkeit am
ehesten erregt werden kann: Er schafft Menschen!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hier sitz&amp;#39; ich, forme Menschen&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Nach meinem Bilde,&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Ein Geschlecht, das mir gleich sei,&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Zu leiden, weinen,&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Genie&amp;szlig;en und zu freuen sich,&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Und dein nicht zu achten,&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Wie ich.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun, dass hat im Falle von Hwang Woo Suk nicht geklappt. Und
auch sonst hinkt der Vergleich mit der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Prometheus&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Prometheus&lt;/a&gt;-Sage reichlich. Das f&amp;auml;llt dann unter dichterische Freiheit...&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Anders, aber nicht minder spannend sieht es auch momentan in der Klon-Szene
aus, da hei&amp;szlig;t es zurzeit &lt;a href=&quot;http://www.wissenschaft-online.de/artikel/911645&amp;amp;_z=859070&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Hier sitz&amp;rsquo; ich,
forme Affen...&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
   </description>
   <link>http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/gedickicht/allgemein/2007-11-15/bedecke-deinen-himmel-zeus...</link>
   <comments>http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/gedickicht/allgemein/2007-11-15/bedecke-deinen-himmel-zeus...</comments>
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         <dc:creator>zinken</dc:creator>
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    <category>Allgemein</category>
         <pubDate>Thu, 15 Nov 2007 09:17:06 +0100</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Von der Freiheit</title>
   <description>
    &lt;p&gt;Klar, eigentlich geht es hier nat&amp;uuml;rlich um Wissenschaft. Aber - und das ist ein gro&amp;szlig;es ABER- die Blogger von wissenslogs sind frei in dem, was sie schreiben. Solange es nicht gerade illegal ist. So nehme ich mir denn diese Freiheit, und starte nicht wie angek&amp;uuml;ndigt mit Science and Poetry, sondern huldige einer gro&amp;szlig;en Frau.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute vor hundert Jahren ist die Welt reicher geworden. Und ein bisschen freier. Heute vor hundert Jahren wurde Astrid Lindgren geboren.&amp;nbsp; Und das passendste Geburtstagsst&amp;auml;ndchen ist jedem&amp;nbsp; im Ohr, der eine Kindheit hatte:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial; color: black&quot;&gt;2x3 macht 4&lt;br /&gt;
Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!&lt;br /&gt;
Ich mach&amp;#39; mir die Welt&lt;br /&gt;
Widdewidde wie sie mir gef&amp;auml;llt .... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hey - Pippi Langstrumpf&lt;br /&gt;
trallari trallahey tralla hoppsasa&lt;br /&gt;
Hey - Pippi Langstrumpf,&lt;br /&gt;
die macht, was ihr gef&amp;auml;llt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hey - Pippi Langstrumpf&lt;br /&gt;
trallari trallahey tralla hoppsasa&lt;br /&gt;
Hey - Pippi Langstrumpf,&lt;br /&gt;
die macht, was ihr gef&amp;auml;llt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab&amp;#39; ein Haus,&lt;br /&gt;
ein kunterbuntes Haus&lt;br /&gt;
ein &amp;Auml;ffchen und ein Pferd, &lt;br /&gt;
die schauen dort zum Fenster raus.&lt;br /&gt;
Ich hab&amp;#39; ein&amp;nbsp; Haus,&lt;br /&gt;
ein &amp;Auml;ffchen und ein Pferd,&lt;br /&gt;
und&amp;nbsp; Jeder, der uns mag,&lt;br /&gt;
kriegt unser 1x1 gelehrt. &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial; color: black&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Apropos 1X1: Wer seine Mathe-Vorurteile mal ein wenig bek&amp;auml;mpfen will, dem sei der Blog &lt;a href=&quot;http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/mathematik-im-alltag&quot;&gt;MATHEMATIK IM ALLTAG&lt;/a&gt; von G&amp;uuml;nter M. Ziegler ans Herz gelegt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Au&amp;szlig;er Pippi Langstrumpf kannte sich nat&amp;uuml;rlich auch noch Konfuzius mit dem &lt;a href=&quot;http://www.spektrum.com/lernen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lernen &lt;/a&gt;aus:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Sage es mir, und ich vergesse es; zeige es mir, und ich erinnere mich; lass es mich tun, und ich behalte es&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vor hundert Jahren, am 14.November 1907, wurde die Welt reicher. Vor f&amp;uuml;nf Jahren, am 28.Januar 2002, wurde die Welt &amp;auml;rmer, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Astrid_Lindgren&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Astrid Lindgren&lt;/a&gt; starb.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit Gevatter Tod aber befasst sicht das GeDICKicht erst in einem der folgenden Posts. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
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    <category>Allgemein</category>
         <pubDate>Wed, 14 Nov 2007 10:28:51 +0100</pubDate>
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   <title>Aller Anfang ist schön</title>
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    Als ich meinem Lieblingskollegen mailte, dass auch ich mir vorstellen k&amp;ouml;nnte, hier einen Blog zu schreiben, erhielt ich als lapidare Antwort: &amp;quot;Wor&amp;uuml;ber willst DU bloggen?&amp;quot; &lt;br /&gt;Da war ich nat&amp;uuml;rlich erst mal beleidigt. Aber da ich den Kollegen wirklich gern mag, dachte ich mir einfach, er h&amp;auml;tte geschrieben &amp;quot;Wor&amp;uuml;ber WILLST du bloggen?&amp;quot; Und antwortete &amp;quot;Mal sehen, vielleicht &amp;uuml;ber Gedichte&amp;quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da kam dann erst mal nix mehr von ihm. Ist ja auch klar. Gedichte und Wissenschaft? Ein Physiker und Gedichte? Aber, das ist ja das Sch&amp;ouml;ne an Blogs: Sie sind keine Hausarbeiten oder Hintergrundberichte - n&amp;uuml;chtern und richtig. Da darf jeder wie er will. &lt;br /&gt;Und dann dachte ich noch: Da geht einem so schnell nicht das Thema aus. Wenn mir irgendwann die Lieblingsgedichte ausgehen, frage ich halt die Leser. Und wenn mir bei einem Gedicht kein Bezug zur Wissenschaft mehr einf&amp;auml;llt, frage ich sie auch...&lt;br /&gt;
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         <pubDate>Thu, 25 Oct 2007 16:05:13 +0200</pubDate>
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