Parabelflug - Wrap-Up
Gestern sind wir wieder aus Bordeaux zurück nach München gekommen - die Parabelflugkampagne ging dann, nach der vielen Vorbereitung, wirklich schnell vorbei.
Am letzten Flugtag hatten wir noch etwas Stress, da derjenige, der die meisten Experimente für diesen Tag (Anregung von einzelnen Wellen im komplexen Plasma) vorbereitet hatte, am Vorabend plötzlich krank geworden ist. So mussten wir mit einem Ersatzteam fliegen und uns genau an die Arbeitsanweisungen halten, auf denen die Parameter festgehalten waren, die eingestellt werden sollten. Teilweise sind wir dann aber doch von den geplanten Werten abgewichen, da uns nach den Beobachtungen andere Dinge sinnvoller erschienen - hoffentlich im Sinne des Erfinders.
Der Flug selbst war wieder toll - mit jedem Tag gewöhnt man sich besser an die Schwerelosigkeit (weiter)
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Parabeln reloaded
Die Hardware hat wieder perfekt funktioniert, und auch die Experimente sind gelaufen. Bei einem Teil der Experimente, die ich vorbereitet hatte, ist genau das Ergebnis herausgekommen, das wir uns gedacht hatten, bei einigen anderen nicht so ganz. Morgen mache ich aber weiter, dieses Mal mit Neon anstelle von Argon, worauf ich schon sehr gespannt bin.
Durch die zusätzliche Routine im Vergleich zu gestern und den glücklichen Umstand, dass sich während des ganzes Flugs wieder alle Teammitglieder wohl gefühlt haben und die Hardware sehr gut funktionierte, hatten wir tatsächlich auch Experimente, an denen zwei Experimentatoren ausreichten, und der jeweils andere konnte in die Free Float - Area gehen (für zwei der 31 Parabeln).
Dort macht das Schweben gleich noch einmal mehr Spaß als direkt vor dem Rack bei der Arbeit, man hat mehr Platz zur Verfügung. Allerdings kommt es auch vor, dass man vor dem Rack "abhebt", wie in dem Foto oben mein Kollege Ralf Heidemann. Dabei muss man natürlich besonders darauf achten, die Tastatur im Griff zu behalten.
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Völlig losgelöst
Der erste Parabelflug ist geschafft!
Aber von Anfang an. Gestern nachmittag fand die Sicherheitsbelehrung statt. Dort wurde das Parabelflug-Manöver genau erklärt, verschiedene Sicherheitsaspekte erläutert, medizinische Infos gegeben und alle Experimente kurz vorgestellt. Außerdem wurde uns gesagt, dass ein Sturm aufzog und es deshalb nicht sicher sei, ob wir überhaupt fliegen können.
Nach einer sehr windigen Nacht sind wir Flieger dann heute morgen gegen halb Acht bei Novespace angekommen (die Nicht-Flieger schon früher, um die Pumpen am Experiment anzuschalten). Dort haben wir die freudige Nachricht bekommen, dass der Flug stattfindet, da der Sturm mittlerweile weitergezogen war. Alle, die mitfliegen sollten, haben sich dann in die aushängende Liste eingetragen. Danach haben wir noch etwas bei der Vorbereitung des Experiments geholfen (was der Rest unserer Truppe aber super unter Kontrolle hatte) und sind dann in die blauen feuerfesten Overalls des DLR geschlüpft.
Wer wollte, konnte sich vom Fliegerarzt Scopolamin gegen Reisekrankheit abholen, (weiter)
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Warten auf die Sicherheitsüberprüfung
Heute morgen wurde das Parabelflug-Flugzeug schon um 7:15 geöffnet, so dass die Experimentatoren weitere Vorbereitungen durchführen können. Wir haben hauptsächlich gepumpt, um ein möglichst gutes Vakuum zu erreichen (leider dürfen wir nichts anlassen, wenn niemand beim Experiment ist, d.h. auch nicht das Wochenende über pumpen). Ansonsten haben wir noch einmal die Prozeduren getestet.
Jetzt wurden alle aus dem Flugzeug geschmissen, und die Experimente werden nach und nach noch einmal durchgecheckt. Dazu müssen dann die Teammitglieder des jeweiligen Experiments ins Flugzeug gehen, alle anderen bleiben draußen. Wir warten gerade darauf, dass wir an die Reihe kommen - und nutzen die Zeit, um noch mehr Dokumentation zu unseren Vorgängen zu schreiben, alle Parameter noch einmal zu überprüfen usw.
Heute nachmittag folgt dann die Sicherheitseinweisung, an der alle teilnehmen müssen, die mitfliegen wollen. Dann haben wir noch einmal kurz Zeit mit den Experimenten, und schließlich gibt es eine kleine Begrüßungsfeier.
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Viele Vorbereitungen
Die letzte Woche war ziemlich anstrengend. Wir sind morgens um viertel vor acht aufgebrochen zu Novespace, um dort bis abends an dem Rack im Parabelflug-Flugzeug zu arbeiten und zu testen. (Das Foto links zeigt das Flugzeug, und das unten mich vor einem der extra großen Triebwerke, aufgenommen von M. Kretschmer).
Das Arbeiten in dem Flugzeug ist schon alleine wegen des Lautstärkelevels und den vielen Leuten im Flieger anstrengend. Neben uns ist z.B. ein Experiment aufgebaut, (weiter)
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Parabelflug-Rack montiert
Nur ein kurzes Status-Update betreffs unseres Parabelflug-Experiments: Das Rack ist gut hier in Bordeaux angekommen, hat am Dienstag dann auch die Sicherheits- überprüfung der Firma, die den Flug durchführt, überstanden. Heute morgen durften wir es dann schon im Flugzeug montieren, was auch perfekt funktioniert hat.
Nachmittags haben wir weitere Tests durchgeführt und das Rack außerdem mit Schaumstoff verkleidet, so dass keine Kanten vorhanden sind, an denen man sich während der Schwerelosigkeit verletzten könnte. Morgen werden wir vermutlich die genauen Abläufe während des Fluges durchspielen.
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Auf zum Parabelflug!
Kaum ist die 10. Mission von PK-3 Plus abgeschlossen, geht es schon mit dem nächsten Projekt weiter - Fast PK-3 Plus, das auf dem Parabelflug des DLR im Februar fliegen soll. Unsere Vorbereitungen sind jetzt so gut wie abgeschlossen - und das sollten sie auch sein, denn nächste Woche geht es schon nach Bordeaux! Das Experiment-Rack ist rechtzeitig fertig geworden, dank der Hilfe und Arbeit vieler Mechaniker, Ingenieure und Elektrotechniker des Instituts. (Auf dem Foto oben sieht man Michael Kretschmer, Ralf Heidemann und mich vor dem Rack mit dem Fast PK-3 Plus Logo.)Ich war wirklich überrascht, (weiter)
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Ende der Mission 10 (PK-3 Plus)
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Gute Neuigkeiten (PK-3 Plus Mission 10)
Heute nur gute Nachrichten: Auch der zweite Tag der 10. Mission unseres Experiments auf der Raumstation war erfolgreich. Das Zudrehen des Ventils beim Manometer hat den Anstieg des Drucks gestoppt, sowohl in der Experiment-Tonne als auch im Manometer selbst. Dies spricht dafür, dass das Ventil in der offenen Stellung leckt. Für den Moment bleibt das Ventil erst einmal zu, was letztendlich geschehen wird, ist unsicher, da damit natürlich das Manometer nicht zu verwenden ist und nur die Elektronik den Druck innerhalb der Tonne anzeigen kann.
Soweit wir das mitbekommen haben, sind die Experimente heute gut gelaufen. Wir haben beim ersten Experimentteil etwas Videozeit gehabt und konnten den Anfang wieder direkt beobachten. Die Bildung der Spuren der Teilchen, (weiter)
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