Zuendspannung wissenslogs

Warten auf die Sicherheitsüberprüfung

09. Februar 2009, 10:00

Heute morgen wurde das Parabelflug-Flugzeug schon um 7:15 geöffnet, so dass die Experimentatoren weitere Vorbereitungen durchführen können. Wir haben hauptsächlich gepumpt, um ein möglichst gutes Vakuum zu erreichen (leider dürfen wir nichts anlassen, wenn niemand beim Experiment ist, d.h. auch nicht das Wochenende über pumpen). Ansonsten haben wir noch einmal die Prozeduren getestet.

Jetzt wurden alle aus dem Flugzeug geschmissen, und die Experimente werden nach und nach noch einmal durchgecheckt. Dazu müssen dann die Teammitglieder des jeweiligen Experiments ins Flugzeug gehen, alle anderen bleiben draußen. Wir warten gerade darauf, dass wir an die Reihe kommen - und nutzen die Zeit, um noch mehr Dokumentation zu unseren Vorgängen zu schreiben, alle Parameter noch einmal zu überprüfen usw.

Heute nachmittag folgt dann die Sicherheitseinweisung, an der alle teilnehmen müssen, die mitfliegen wollen. Dann haben wir noch einmal kurz Zeit mit den Experimenten, und schließlich gibt es eine kleine Begrüßungsfeier.



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Viele Vorbereitungen

08. Februar 2009, 12:10

Das Parabelflug-FlugzeugDie letzte Woche war ziemlich anstrengend. Wir sind morgens um viertel vor acht aufgebrochen zu Novespace, um dort bis abends an dem Rack im Parabelflug-Flugzeug zu arbeiten und zu testen. (Das Foto links zeigt das Flugzeug, und das unten mich vor einem der extra großen Triebwerke, aufgenommen von M. Kretschmer).

Das Arbeiten in dem Flugzeug ist schon alleine wegen des Lautstärkelevels und den vielen Leuten im Flieger anstrengend.  Neben uns ist z.B. ein Experiment aufgebaut, (weiter)

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Parabelflug-Rack montiert

05. Februar 2009, 00:49

.Nur ein kurzes Status-Update betreffs unseres Parabelflug-Experiments: Das Rack ist gut hier in Bordeaux angekommen, hat am Dienstag dann auch die Sicherheits- überprüfung der Firma, die den Flug durchführt, überstanden. Heute morgen durften wir es dann schon im Flugzeug montieren, was auch perfekt funktioniert hat.

Nachmittags haben wir weitere Tests durchgeführt und das Rack außerdem mit Schaumstoff verkleidet, so dass keine Kanten vorhanden sind, an denen man sich während der Schwerelosigkeit verletzten könnte. Morgen werden wir vermutlich die genauen Abläufe während des Fluges durchspielen.



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Auf zum Parabelflug!

01. Februar 2009, 14:09

Kaum ist die 10. Mission von PK-3 Plus abgeschlossen, geht es schon mit dem nächsten Projekt weiter - Fast PK-3 Plus, das auf dem Parabelflug des DLR im Februar fliegen soll. Unsere Vorbereitungen sind jetzt so gut wie abgeschlossen - und das sollten sie auch sein, denn nächste Woche geht es schon nach Bordeaux! Das Experiment-Rack ist rechtzeitig fertig geworden, dank der Hilfe und Arbeit vieler Mechaniker, Ingenieure und Elektrotechniker des Instituts. (Auf dem Foto oben sieht man Michael Kretschmer, Ralf Heidemann und mich vor dem Rack mit dem Fast PK-3 Plus Logo.)

Ich war wirklich überrascht,  (weiter)

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Ende der Mission 10 (PK-3 Plus)

25. Januar 2009, 13:17

Mittlerweile sind wir wieder in Deutschland angekommen, die 10. Mission ist zu Ende. Am letzten Tag, Freitag, ging es in unserem Experiment auf der ISS wieder um Kristallisation und Schmelzen von Plasmakristallen, dieses Mal bei verschiedenen Stärken des Funktions-generators. Soweit wir das sehen konnten, ist alles gut gelaufen; wir haben während der kurzen Videoübertragung einen tollen Kristall beobachten können. Das Foto  (weiter)

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Gute Neuigkeiten (PK-3 Plus Mission 10)

22. Januar 2009, 15:56

Heute nur gute Nachrichten: Auch der zweite Tag der 10. Mission unseres Experiments auf der Raumstation war erfolgreich. Das Zudrehen des Ventils beim Manometer hat den Anstieg des Drucks gestoppt, sowohl in der Experiment-Tonne als auch im Manometer selbst. Dies spricht dafür, dass das Ventil in der offenen Stellung leckt. Für den Moment bleibt das Ventil erst einmal zu, was letztendlich geschehen wird, ist unsicher, da damit natürlich das Manometer nicht zu verwenden ist und nur die Elektronik den Druck innerhalb der Tonne anzeigen kann.

Soweit wir das mitbekommen haben, sind die Experimente heute gut gelaufen. Wir haben beim ersten Experimentteil etwas Videozeit gehabt und konnten den Anfang wieder direkt beobachten. Die Bildung der Spuren der Teilchen,  (weiter)

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Mission 10 beginnt

21. Januar 2009, 12:55

Das erste Experiment der 10. Mission läuft momentan. Der Druck in der Tonne ist über Nacht noch einmal leicht angestiegen, was dafür spricht, dass bei dem Manometer Luft eindringt. Heute nach Ende des Experiments werden wir den Kosmonauten bitten, das Ventil dort zu schließen, um zu sehen, ob das den Druckanstieg stoppt.

Ansonsten sah alles ganz gut aus. Heute wurde Kristallisation und Schmelzen des Kristalls untersucht, wobei die Kamera verschoben wird und damit durch das System gescannt. Zusätzlich wird in einem späteren Experimentteil der Funktionsgenerator angeschaltet, mithilfe dessen wir eine zusätzliche elektrische Anregung produzieren.

Wir hatten wieder einige Minuten Videozeit,  (weiter)

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Gas in der Tonne (PK-3 Plus Mission 10)

21. Januar 2009, 09:12

Heute wird das erste Experiment der 10. Mission des Plasmakristall-Experiments PK-3 Plus auf der Raumstation durchgeführt werden. Aber leider wird es wieder spannender, als wir gehofft hatten...

Vorgestern hat der Kosmonaut Yury Lonchakov das Experiment installiert, das ja normalerweise nicht betriebsbereit ist. Der Aufbau befindet sich in einer Tonne, die aus Sicherheitsgründen etwas Unterdruck im Vergleich mit der Atmosphäre der Raumstation hat (so dass, sollte tatsächlich etwas undicht werden, kein Gas oder Glassplitter etc. in die ISS austritt).

Schon vorgestern zeigte das Manometer, das den Druck in der Tonne misst, einen zu hohen Wert an. Wir haben gehofft, dass vielleicht das Messgerät kaputt ist, aber gestern, als Yury Lochakov die Elektronik angeschaltet hat, wurde das Ergebnis bestätigt.

Der Druck in der Tonne ist also zu hoch  (weiter)

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PK-3 Plus Mission 10: Hilfsbereite Russen

18. Januar 2009, 23:39

Hier in Korolyov in der Nähe Moskaus liegt noch immer Schnee. Der Weg zur Arbeit im Kontrollzentrum für die ISS (im Foto links mit Neujahrsdekoration) gestaltet sich damit etwas schwieriger als im Sommer, wo wir die 45 Minuten vom Hotel häufig einfach zu Fuß gegangen sind.

Jetzt im Winter haben wir bisher meistens ein Taxi genommen - wobei der Preis Verhandlungssache ist (wenn der Taxifahrer Englisch oder sogar drei Worte Deutsch spricht, kostet das gleich 100 Rubel mehr). Heute, am Sonntag, sind wir erst gegen 14 Uhr im Kontrollzentrum gewesen, und haben die Zeit vorher für einen Spaziergang zum ZUP genutzt. Dabei ist dort, wo gestreut ist, häufig eine Eisschicht unter dem Schnee, was das Gehen nicht gerade erleichtert. Viele der Russen hier steigen daher in den Parks einfach gleich auf Skier um.

Dafür war der Arbeitstag dann erfolgreich. Die Prozeduren für die 10. Mission unseres Plasmakristall-Experiments auf der Raumstation sind jetzt allesamt  (weiter)

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PK-3 Plus - Mission 10 auf der Raumstation

16. Januar 2009, 22:48

Es nähert sich nach dem 10. Geburtstag der Internationalen Raumstation ein weiteres Jubiläum - das deutsch-russische Plasmakristall-Experiment PK-3 Plus auf der ISS wird nächste Woche zum 10. Mal durchgeführt.

Zur Vorbereitung sind wir - eine Gruppe vom Max-Planck-Institut in Garching, bestehend aus einer Ingenieurin, einem Theoretiker, dem Projekt-Wissen-schaftler und mir - gestern wieder nach Moskau geflogen. Der Flughafen hier war vollkommen verschneit, als wir gelandet sind, und obwohl die Piste laut Pilot bei der Landung geräumt war, stäubte der Schnee nur so auf. Überall hängt noch Weihnachts-dekoration, das orthodoxe Fest ist ja noch nicht lange her.

Wir wurden wieder von unseren russischen Partnern am Flughafen abgeholt und direkt im Stau um die Millionen-Stadt herum zum Hotel in Korolyov gefahren. Heute sind wir dann zum Kontrollzentrum, dem ZUP, gefahren.  (weiter)

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