Der Inquisitor und der Manager
Der Großinqusitor sagte zum Manager, der beim Foltern eines Gefangenen erschauerte: „Solange die Angeklagten noch schreien, gibt es Potential. Wenn sie erst einmal schweigen, gestehen sie nichts mehr. Dann ist das Spiel für beide Seiten unglücklich gelaufen.“ Schrille Angst erfüllte die Gruft, ein Quetschen war zu hören.
Und er fuhr ungerührt fort: „Früher haben wir die Anklagen gegen die vielen Menschen selbst vorbereitet und geführt. Das ist furchtbar viel Arbeit. Heute lassen wir wahllos die scheinbar unschuldigsten Menschen unter Folter die Anklage selbst finden. Der Aufwand und die Mühe für uns sanken beträchtlich.“ (weiter)
Geschrieben in Allgemein . Kommentare: (0). Trackbacks: (0). Permalink




