Waldtod für die Gitarre
Daniel Lingenhöhl | 03. März 2010, 21:55
Relativ unbeachtet von der Weltöffentlichkeit glitt der Inselstaat Madagaskar im März letzten Jahres ins politische Chaos ab: Staatspräsident Marc Ravalomanana, der zugegebenermaßen zunehmend autoritär regierte, wurde durch einen Putsch abgesetzt und durch Andry Rajoelina ersetzt. Er hat das Militär auf seine Seite gezogen und ist nicht demokratisch legitimiert. Als Folge des Umsturzes leidet das Land nun unter internationalen Sanktionen, die die arme Nation weiter belasten und das Leben der Bevölkerung beeinträchtigen. Zudem kommt es immer wieder zu Unruhen und gewalttätigen Demonstrationen in der Hauptstadt Antananarivo. (weiter)
Relativ unbeachtet von der Weltöffentlichkeit glitt der Inselstaat Madagaskar im März letzten Jahres ins politische Chaos ab: Staatspräsident Marc Ravalomanana, der zugegebenermaßen zunehmend autoritär regierte, wurde durch einen Putsch abgesetzt und durch Andry Rajoelina ersetzt. Er hat das Militär auf seine Seite gezogen und ist nicht demokratisch legitimiert. Als Folge des Umsturzes leidet das Land nun unter internationalen Sanktionen, die die arme Nation weiter belasten und das Leben der Bevölkerung beeinträchtigen. Zudem kommt es immer wieder zu Unruhen und gewalttätigen Demonstrationen in der Hauptstadt Antananarivo. (weiter)
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Der
schwedische Möbelhaus-Konzern Ikea zählt zu den größten
Verkäufern von Kerzen und Teelichtern in Deutschland und der
Europäischen Union – nicht zuletzt dank günstiger Preise.
Doch die billigen Kerzen haben ihren Preis: Statt teurer Rohstoffe
verwendet Ikea günstiges Palmöl, für dessen Anbau in
Malaysia, Indonesien, Papua Neuguinea, Kamerun oder Kolumbien
die Regenwälder gerodet und durch Palmölmonokulturen ersetzt werden.


