Wissenslogs Vom Hai gebissen

Mensch und Natur - Gentechnik immer die Lösung?

07. September 2009, 22:11

Massentierhaltung und eine fortschreitende Technisierung in diesem Bereich lassen sich wohl nicht mehr verhindern. Also lasst uns doch einfach die Tiere gentechnisch derart beeinflussen, dass sie schlicht keine Schmerzen mehr spüren können und somit ihre Leiden minimiert werden. (weiter)

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Etiketten - Zwischen Information und Konfusion

04. September 2009, 21:26

Transparenz ist bei Lebensmitteln momentan schwer angesagt. Der Kunde soll wissen, was er kauft. Neben der möglichen Zurückverfolgung von Fleisch, Käse und anderer Nahrung haben auch Symbole Konkunktur, die den Kunden auf etwas bestimmtes hinweisen sollen. Spontan fällt mir ein grünes Zeichen ein, das vor einigen Wochen durch die Medien geisterte. Mit diesem Etikett sollten solche Produkte gekennzeichnet werden, die ohne Gentechnik produziert wurden und auch nichts davon enthalten. Auch in Kommentaren unter Blogartikeln taucht immer wieder der Wunsch einer besseren Information auf. Dabei sind Etiketten an sich erstmal nichts Schlechtes, sie aber als Informationsquelle anzusehen und zu nutzen, das finde ich einigermaßen problematisch - auch im Hinblick auf Gentechnik. Warum das so ist, das werde ich im folgenden Artikel kurz beschreiben.

Chymosin ist der Hauptwirkstoff des Labferments, einer Substanz, die man in den Mägen noch säugender Kälber findet. Das Chymosin ermöglicht den Kälbern die Verwertung der Milch. Allerdings profitieren nicht nur die Kälber davon, sondern auch wir, die Menschen, wenn wir Käse essen. Das Enzym ist nämlich für die Spaltung des Caseins zuständig, was zu einer Verdickung der Milch führt, in dem das Casein verklumpt und sich von der wässrigen Molke trennt. Danach beginnt der Reifeprozess der werdenden Käses.

Die Gentechnik-Variante der Chymosin-Gewinnung sieht jetzt so aus, dass lediglich das Gen für Chymosin - und nicht der ganze Magen eines Kalbes - benötigt wird. Dieses wird dann auf Produktionsorganismen wie Hefen oder Schimmelpilze übertragen, die sich dann - schön kultiviert - fleißig an die Arbeit machen, was soviel heißt wie: sie vermehren sich.

Das, was ich hier kurz erklärt habe, passt aber auf kein Etikett, Symbol oder Was-auch-immer. Das bedeutet, dass die Menschen im Supermarkt weiterhin fröhlich Käse kaufen und essen, obwohl sie Gentechnik vielleicht sogar ablehnen würden. Ob sich die Ablehnung nun auf Gentechnik in der Nahrung oder auf Produktionsschritte bezieht, lasse ich jetzt mal außen vor. Sicherlich gäbe es aber allerhand Konfusion unter Verbrauchern, würde der eine oder andere Käse plötzlich mit einem Etikett versehen, das ihn kurz und knapp als "gentechnisch" ausweisen würde, auch wenn er nichts dergleichen enthielte.

Momentan ist eine derartige Kennzeichnung auch nicht vorgeschrieben - zum Glück.



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Prognosen - Zukunft ohne Dynamik

29. August 2009, 12:13

Ich muss ja immer ein wenig schmunzeln, wenn ich lese, dass der Mensch das intelligenteste Lebewesen auf diesem Planeten sein soll. Wenn dem so ist, was sind das dann für Lebewesen, denen an der Kasse erst beim Bezahlen auffällt, dass sie kein Geld mehr haben? Handelt es sich um Aliens, die es nicht schaffen, auf eine Autobahn zu fahren ohne einen Stau zu fabrizieren? Wenn ich tatsächlich zu einer derart intelligenten Spezies gehören soll, wieso schaffe ich es dann immer, mich an die falsche Kasse zu stellen - also dort, wo die Menschen sind, die offenbar noch nie in ihrem Leben etwas gekauft haben? Genug der Häme. Zweifellos hat der Mensch  - oder besser: haben einige Menschen - unser Leben durch ihre Ideen und ihren Forschergeist revolutioniert und damit bedeutend geprägt. (weiter)

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Der Hund - wirklich der beste Freund des Menschen?

23. August 2009, 17:53

 Nachdenkliches über das Zusammenleben von Mensch und Hund

Steht man vor einem Bücherregal, wird man nahezu erschlagen von Ratgebern, deren Autoren mir erzählen wollen, wie ich einen Hund zu halten habe. Tatsächlich gibt es da einige Grundregeln, die man beachten sollte und das auch völlig unabhängig davon, ob man nun einen Mops oder einen Rottweiler sein Eigen nennt. Dazu gehören zum Beispiel klare Ansagen. Einen rhetorisch brillianten Satz, möglichst mit mehreren Nebensätzen, versteht kein Hund. Auch die Rangordnung sollte einigermaßen geklärt sein. Wenn der Hund auf dem Sofa sitzt, während dem Menschen der Teppich bleibt, ist irgendetwas arg schief gelaufen. Dass man in der Erziehung oder während der menschlich-tierischen Kommunikation schon mal Fehler macht - gerade wenn man seinen "ersten" Hund hat - das ist völlig verständlich. Man sollte das dann aber auch bemerken und entsprechende Hilfe nutzen, damit der Kumpel nicht zum Albtraum mutiert. Was mich immer wieder massiv erschüttert, sind die Hinweise im Radio, dass mal wieder irgendwo ein Hund an der Autobahn ausgesetzt wurde. Und das meist nur, weil Hund und der jährliche Sommerurlaub gerade irgendwie nicht zusammenpassten. Was muss in Menschen vorgehen, die einfach mal ihren Hund entsorgen, nur um mal zwei Wochen Urlaub zu machen? Noch "besser" sind die Menschen, die ihren Hund im Sommer nur mal eben im Auto lassen und dieser dann qualvoll verendet. Wie schnell sich ein Wagen aufheizt, das kann man gut testen. Einfach das Auto mit Klimaanlage auf eine bestimmte Temperatur kühlen, dann in der Sonne parken und abstellen. Der Wagen ist schon heiß, da sucht der eine oder andere noch seine Stoppuhr...

Aber nicht nur das lässt mich immer wieder den Kopf schütteln. Werden die einen einfach weggeworfen, müssen andere Glitzerhalsbänder und andere Lifestyle-Kram über sich ergehen lassen. Offensichtlich ist da etwas verloren gegangen: der Blick, dass es sich bei einem Hund um ein Lebewesen handelt, das schon seit Jahrtausenden den Menschen begleitet und dabei domestiziert wurde. So haben sich mit der Zeit Hunde entwickelt, die eine Aufgabe hatten. Ihnen lagen und liegen auch jetzt noch bestimmte Aufgaben schlicht im Blut. So gibt es Hütehunde, Jagdhunde, Schutzhunde...

Schaut man sich mal in einem Tierheim um und achtet dabei auf die Abgabegründe, dann stellt man schnell fest, dass viele Leute diesen Faktor einfach unterschätzt haben. "Übertriebener Schutz- und Jagdtrieb" finden sich immer wieder. Hunde brauchen nun mal eine Aufgabe. Entweder die, für die sie ehemals gezüchtet wurden oder etwas ähnliches. 23 Stunden schlafen ist dagegen keine wirkliche Alternative.

Ein Hund will aber nicht nur beschäftigt werden, sondern er muss auch mal ausruhen. Und das kann er am besten bei seiner Familie, denn Hunde sind Rudeltiere. 

Offensichtlich gibt es hier ein Verteilungsproblem, denn angesichts überbordender Ratgeber-Regale zur Hundehaltung und Tiersendungen kann man nich gerade von mangelnder Bereitschaft bei der Wissensteilung sprechen. Irgendwie muss derartiges Wissen aber auch dahin, wo es gebraucht wird und nicht dorthin, wo die Leute ohnehin schon vieles wissen oder auch bereit sind, sich mit dem Thema "Hund" zu beschäftigen - ein Problem, das schon in der "Guten Stube" (hier bei den Wissenslogs) aufgetaucht ist. Vielleicht ergibt sich ja der eine oder andere Lösungsansatz...



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Baustelle Tierpark

15. August 2009, 11:55

Nasenbären im Umzugsstress, Elefanten nehmen das neue Heim unter die Lupe und der Puma reibt sich den Baustaub aus den Augen. Seit einigen Jahren geben sich Handwerker aller Art die Zooklinke in die Hand. Immer wieder weisen Schilder auf ein neues Gehege hin. Es wird abgerissen, gebaut, verbessert. Keine Frage: seitdem Zoo-Soaps für tolle Einschaltquoten gesorgt haben, geht auch ein Ruck durch andere Tierparks. Vielleicht spielte da aber auch eine andere Tatsache eine nicht unwesentliche Rolle: Tiere wie Elefante, Löwen und Tiger sind vielen kleinen und großen Besuchern schon aus Büchern und Fernsehen bekannt. Das heißt, mit der reinen Präsentation der Tiere lockt man heute niemanden mehr hinter dem Ofen hervor. (weiter)

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Klimaschutz abgewrackt

07. August 2009, 16:56

Hauptsache alles neu - egal wie!

1,6 Liter Hubraum, 100 PS, ökonomischer Verbrauch und eine grüne Umweltplakette - zudem eine Klimaanlage, Airbags und ein paar Kleinigkeiten, die das Fahren angenehmer machen, kein Rost. Bisher war ich der Meinung, dass ich mit dem Wagen das große Los gezogen habe. Auch bei der aufgeregt geführten Umweltdebatte um Spritverbräuche und CO2-Ausstoß hatte ich kein schlechtes Gewissen. Nun läuft ja schon seit einiger Zeit die Abwrackprämie, die einem 2500 Euro beschert, wenn man sein altes Auto verschrotten lässt und ein neues erwirbt. Spaßeshalber habe ich mich mal informiert, was denn die Grundvorraussetzung für eine Verschrottung ist: das Fahrzeug muss mindestens 9 Jahre alt sein. Kurz nachgeschaut - Baujahr 1999 - das passt. Ich habe also ein verschrottungs-würdiges Auto in Top-Zustand mit vielen Annehmlichkeiten und einer grünen Plakette, die mich bei Feinstaub-Alarm von Fahrverboten befreit. Wenn das mal nicht kurios ist. Noch kurioser wird das ganze, wenn man weiß, dass das aktuelle Nachfolge-Modell meines Wagens unter anderem noch mit eben jener Maschine zu haben ist, die ich auch habe.

Irgendwie hat sich mir der Sinn dieser Prämie noch nicht so ganz erschlossen. Sollte die jetzt die Wirtschaft ankurbeln, den Klimaschutz unterstützen, vielleicht sogar beides? Ehrlich gesagt möchte ich nicht wissen, wieviele Autos da durch den Wolf gedreht werden, die noch einige Jahre ganz problemlos und ebenso umweltschonend umhergefahren wären wie meiner bzw. als Gebrauchwagen mehr als 2500 Euro eingebracht hätten. Außerdem ist die Produktion der Neuwagen auch nicht gerade CO2-neutral...

Wenn Politiker Hand anlegen...

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Lifestyle oder ökologischer Albtraum?

28. Juli 2009, 19:54

Heute mal etwas ganz Unwissenschaftliches

Ich interessiere mich für Autos. Gut, das allein ist jetzt keine Sensation oder gar ein besonders individuelles Interesse - bei näherer Betrachtung aber schon, zumindest kommt es mir so vor. Ich habe mir schon früh Autos angeschaut und fand es immer total klasse, wenn ich mich in einem Autohaus umschauen durfte. Aber auch Kaufhaus-Parkplätze fand ich faszinierend. So hatte ich ziemlich schnell einen guten Überblick über die verschiedenen Marken und Modelle. So weit, so normal. Aber dann - einige Jahre später - war mein Interesse für Tuning geweckt und ich begann die - meist von Jugendlichen - "verschönerten" Fahrzeuge zu betrachten und kaufte mir so sogar entsprechende Magazine. Aber irgendwie gefiel mir das alles nicht. Tiefergelegte Fahrzeuge mit Reifen, die so breit waren, dass sie an beiden Seiten hervorragten wie Rettungsringe an menschlichen Körpern und Auspuffrohre, die in ihren Ausmaßen durchaus mit dem Genital eines Zuchthengstes konkurrieren konnten, aber aufgrund mangelnder Befestigung während der Fahrt wackelten wie Lämmerschwänze - all das war irgendwie nicht mein Fall. Also durchforstete ich erneut die Zeitschriftenregale. Und fand eine neue automobile Heimat. Allerdings erscheint es in Zeiten astronomischer Spritpreise und Klimawandel fast schon töricht, wenn man sich dazu bekennt. Aber ich mach es trotzdem: es sind US-Cars. Diese irre großen Bechschiffe mit ihren blubbernden Motoren haben mich einfach in ihren Bann gezogen. Zylinderanzahlen, die anderswo für zwei Motoren stehen und Hubraumgrößen, die sonst den Durchschnittsverbrauch angeben - das ist meine Welt. (weiter)

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Mensch und Natur - Beziehung wider Willen?

17. Juli 2009, 17:52

"Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben."

Das ist ein Zitat von André Gide, einem französischen Schriftsteller und Nobelpreisträger. Ein sehr schönes Zitat, wie ich finde. Als mir vor einigen Tagen, die Idee kam, dass ich mal einen Artikel zur Beziehung zwischen dem Menschen und der Natur verfassen könnte, stieß ich (wurde aber auch gestoßen) immer wieder auf geistige Ergüsse von Menschen, die der Meinung waren, dass sie ganz genau wüssten, wie die perfekte Zukunft für unser aller Wohl auszusehen habe. Die Meinung, dass wir zurück zur Natur müssten, erfreut sich dabei anscheinend recht großer Beliebtheit. Definitiv nicht dazu gehören - ihrer Meinung nach - Gentechnik und Pestizide. Interessanterweise brauch man gar nicht groß zu philosophieren, um sich eine Welt ohne dieses Teufelszeug vorzustellen. Es gab sie schon. Und besonders toll war das damals nicht. Ernteausfälle durch Schädlinge waren keine Seltenheit. Auch Schimmelpilze konnten die Ernte noch im Nachhinein verderben. Überhaupt finde ich die Panik vor Pestiziden etwas übertrieben. Dazu gehören nämlich auch Fungizide, die die Entwicklung von Schimmel verhindern. Schließlich sind Schimmelpilz-Toxine kein Konstrukt verrückter Wissenschafler, die die Weltherrschaft anstreben, sondern schlicht ein Naturprodukt. Gentechnik wird gerne als Eingriff in die Natur angesehen. Allerdings haben die Menschen das schon immer getan. Oder kann mir hier jemand den evolutionären Vorteil von speziellen Fleisch- und Milchrindern in der Natur erklären? Bei Pflanzen sieht es nicht anders aus. Auch sie wurden für menschliche Belange optimiert. So ziemlich jeder kennt Gregor Mendel, der mit Erbsen experimentiert hat und damit grundlegende Regeln der Vererbung entdeckte.

Wir haben es also geschafft, Pflanzen und Tiere zu domestizieren und moderne Techniken ermöglichen es uns, die Ernteausfälle zu minimieren und somit die Erträge auf den Ackerflächen zu maximieren.

Im Fernsehen kann man sich immer wieder Berichte über noch "unberührte Natur" oder Naturschutz-Gebiete anschauen. Wenn man sich jetzt bewusst macht, dass 1950 gerade mal 2,5 Milliarden Menschen auf dieser Erde lebten, während heute schon 6,7 Milliarden ernährt werden wollen, erscheint die Sehnsucht nach landwirtschaftlichen Techniken aus der Vergangenheit schon etwas paradox, oder?

Ein weiteres Problem ist die Kommunikation. Wann tritt die menschliche Ernährung in den Medien in Erscheinung? Richtig, wenn wir mal wieder alle verfetten, an Diabetes zu erkranken drohen oder irgendein Chaot meint, er müsse Fleisch von letztem Jahr noch verkaufen. Das kann einfach nicht klappen. Da ist es schon fast wieder verständlich, wenn sich Leute die "gute alte Zeit" herbeisehnen. Negative Nachrichten und Berichte prägen sich eben stärker ein als die vielen Vorteile, die die heutige Nahrungsmittelproduktion gegenüber früher hat. Viele haben auch Angst vor Neuem, weil sie es nicht mehr verstehen. 

Wenn wir die Natur lieben und sie nicht nur als Lieferanten lebenswichtiger Dinge erleben wollen - sei es bei einem Waldspaziergang, dem obligatorischen Baden im Meer oder Spaß am Essen - dann brauchen wir einfach ein neues Bewusstsein - auch den Tieren gegenüber. Wenn ich in einem Zoo bin und sehe, wie Menschen mit Bratwurst in der Linken ein Schwein streicheln, dann finde ich das - diplomatisch formuliert - problematisch. Wir sollten uns auch bewusst werden, dass wir die Natur brauchen, aber sie auch ganz gut ohne uns klar kommt, auch wenn ich das Bild des bösen Menschen in der guten Natur eher unsinnig finde. Wir sollten die Natur also nicht zu sehr mit unserer Anwesenheit beschäftigen.

Ich weiß, einige Punkte hab ich noch weggelassen, dafür schreibe ich dann einen zweiten Artikel.



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Wer ist Mutter Natur?

12. Juli 2009, 20:04

Hier mal ein Artikel über eine youtube-Diskussion. Leider lief diese Diskussion über den privaten Nachrichten-Bereich und ich habe bis heute keine Antwort auf meine Anfrage bekommen, ob ich denn Teile der Argumentation veröffentlichen dürfe. Deshalb verzichte ich auch auf Zitate und gehe lediglich in ungeordneter Reihenfolge auf die Gedanken meines Diskussionspartners ein. (weiter)

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Evolution auf der Blumenwiese

10. Juli 2009, 14:21

So, jetzt bin ich also auch hier auf den Scilogs. Das freut mich sehr. Und damit hier auch ein bisschen Leben in die noch leere Hütte kommt, gebe ich jetzt ganz fix meinen Einstand mit einem meiner Lieblings-Artikel.

Viel Spaß damit!

Offenbar gibt es immer noch genügend Menschen, denen die Grundlagen der Evolution weitgehend fremd sind, weshalb sie glauben, dass alles Natürliche gut sei, während der Mensch lediglich die Rolle des Krebsgeschwürs in dieser heilen Idylle übernimmt. Nun, sicherlich kann man diesen Eindruck bekommen, wenn man sich zu sehr der medialen Darstellung putziger Eisbären- und Robbenbabys hingibt, während im Gegenzug menschliche Verfehlungen – die es zweifellos gibt – und ihre Auswirkungen auf die Natur äußerst ausführlich dargestellt werden. Jetzt ist das alles aber leider ein wenig komplexer. Nehmen wir mal die Mücke. Warum ist die eigentlich da? Eigentlich nervt die doch nur, oder? Erfüllt sie einen Zweck? Falscher Blickwinkel! Sie ist nicht hier, um einen Zweck zu erfüllen, sondern weil sie sich evolutionär durchgesetzt hat. “Survival of the fittest” nannte Darwin das. (weiter)

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