Wissenslogs Vom Hai gebissen

Zoo-Blogging - es geht um Nikki...

02. September 2010, 23:05

Ich will das gar nicht. Eigentlich wollte ich die Nashörner erstmal Nashörner sein lassen und hier mehr über landwirtschaftliche Themen berichten - sozusagen mehr in Richtung eines Agrarbloggers. Aber irgendwie - ach komm, ich habe einfach verdammt noch mal Bock auf diese ulkigen Tiere und all die Menschen, die alles dafür tun, dass sie nicht aussterben. Genau diese Geschichten fesseln mich. Trotzdem. Obwohl ich weiß, dass das andere dann nur weiter nach hinten geschoben wird. Aber egal. Ich bin ja noch jung. Es geht um Nikki.

Nikki ist ein Panzernashorn (Indian Rhino) und schwanger. Das freut mich natürlich sehr, denn auch wenn ich jetzt nicht bestens über die Population(en) der Panzernashörner Bescheid weiß - wirklich entspannt zurücklehnen kann man sich da bei keinem Nashorn. Deshalb ist jede Schwangerschaft eine tolle Nachricht. So toll, dass der Cincinnati Zoo and Botanical Garden dieser Sensation einen eigenen Blog mit dem Titel Rhino Baby Countdown widmet. Dort kann jeder leichtverständlich und begleitend verfolgen, wie das so funktioniert. Und wer jetzt denkt, dass der Schwangerschaft der 18-jährigen Nikki eine romantische Zeit mit einem gestandenen Panzernashorn-Bullen vorausgegangen ist, den  - oder vielleicht eher die? - wird die Realität hart treffen. Der Vater Vinu ist 38 Jahre und war während der Zeugung zu Hause im "Bronx Zoo". Das Geheimnis - Ihr ahnt es schon - ist natürlich eine künstliche Befruchtung. Und genau die ist gleich doppelt spannend. weil Nikki das erste so gezeugte Panzernashorn in sich trägt - das vorraussichtlich Mitte Oktober zur Welt kommt - und hier zum ersten Mal mit gefrorenem Sperma gearbeitet wurde. 

Ich könnte jetzt noch ewig so weiter schreiben und aufzählen, wo es Probleme gibt oder was man bei einem ordentlichen Populationsmanagement beachten muss. Mach ich aber nicht. Es geht mir nämlich um etwas ganz anderes: die wunderbare Umsetzung der Möglichkeiten, die einem das Internet bietet. So ist der Nashorn-Blog "nur" ein Ableger des eigentlichen Zoo-Blogs, wo Mitarbeiter regelmäßig über alles schreiben, was sie bewegt und interessiert - ganz direkt und ohne Umwege und vor allem ohne Fachchinesisch. Und sollten auch gut verständliche Blogeinträge mal an ihre Grenzen stoßen, gibt es eben Videos - wie zB. Nikkis Befruchtung und Ultraschall-Untersuchungen:

Ich bin heute eher zufällig über die Blog-Aktivitäten des Zoos gestolpert. Gut, nicht ganz zufällig - ich hatte nach Nashorn-Videos auf youtube gesucht. Allerdings war ich davon derart begeistert, dass ich unbedingt einen kleinen Blogeintrag schreiben musste. Und vielleicht macht das ja auch hier Schule - wäre doch super, wenn die etwas steifen Homepages vieler Zoos durch ein lebendiges Blog ergänzt würden. Das dürfte meiner Meinung nach einen tiefer gehenden Lehr-Effekt auf der einen und Lern-Effekt auf der anderen Seite haben als die vielen Schilder neben den Gehegen bzw. Landschaften. Aber das ist nur die bescheidene Meinung eines Zoo-Besuchers und Bloggers...

Wenn man sich die obligatorische About-Seite des Cincinnati Zoos anschaut, stellt man fest, dass Zoo-Bloggen mehr ist als Wissenschaftskommunikation: es ist eine Kunst.

In diesem Sinne



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Glückliche Kühe und die Landwirtschaft 2050

26. August 2010, 20:00

Glückliche Kühe geben mehr Milch - zuerst dachte ich an einen Witz des Bauern. Bei näherer Betrachtung des Stalls merkte ich dann aber, dass es dem Bauern damit sehr ernst war. Außerdem habe ich mal wieder ein wenig Wissen verteilt. Landwirtschaft 2050 - vermutlich werden dann 9 Milliarden Menschen auf diesem Planeten leben, die alle essen möchten - manche auch Fleisch. Wo gibt es noch Flächenpotential? Alles in diesem Artikel.

Kürzlich habe ich einen Milchvieh-Betrieb besucht und einige Überraschungen erlebt - also nicht direkt, aber gerade in der Tierhaltung bekommt man im Fernsehen ja so einiges zu sehen, was nicht besonders erfreulich ist. Das Gegenteil, also wie es eigentlich sein sollte, findet dabei eher weniger Beachtung. Klar, interessiert schließlich auch niemanden. Fast niemanden. Mich schon. Und sicher auch einige meiner Leser. Die erste Überraschung war der Geruch nach Kühen und Heu. Das war sehr angenehm, verglichen mit der Nasal-Folter in öffentlichen Verkehrsmitteln bei sommerlichen Temperaturen. Die Kühe konnten sich im Stall frei bewegen und sich zu jeder Zeit frei entscheiden, ob sie nun lieber draußen auf der Weide grasen oder doch lieber im Schatten des Stalls verweilen. Und wo waren alle Kühe während meines Besuchs an einem warmen Sommertag? Natürlich, keine Kuh ist so bekloppt und geht bei solchen Temperaturen freiwillig in die Sonne. Was natürlich auch praktisch war, so konnte ich sie mir alle mal von Gesicht zu Gesicht anschauen. Das war schon ziemlich beeindruckend - sooo viele Kühe, die gar nicht lila waren...

Ebenfalls sehr interessant waren spezielle große Liegeplätze, ausgelegt mit Gummi-Matten. Dort konnten sich ruhe-bedürftige Kühe ausruhen. Und für den Fall, dass es mal juckt, gab es sensor-geteuerte Bürsten, die auch gerne genutzt wurden. Bei Milchkühen ist eine gute Wasserversorgung besonders wichtig, da sie ungefähr 80 Liter Wasser pro Tag benötigen. Und genau das irritierte mich. Ich sah kein Wasser. Nirgendwo. Bis eine Kuh einen Knopf in einer kleinen gelben Schale drückte und das Wasser heraussprudelte. Gut zu wissen, ich wäre da wohl verdurstet...Und auch ein Bauer kommt heutzutage ohne Computer keinen Meter weit. Zumindest bekommt er so keine Kuh gemolken. Die hatten nämlich alle ein Halsband um den Hals, das alle relevanten Informationen über die jeweilige Kuh enthielt: z.B. darüber, wieviel Kraftfutter die jeweilige Kuh benötigt. Eine exakte Abstimmung ist äußerst wichtig. Nimmt eine Kuh zuviel auf, kann es zu einer Azidose kommen. Ebenso wichtig ist die Computer-Technik beim Melken, lässt sich mithilfe der Daten doch recht schnell ausmachen, ob eine Kuh an einer Euterentzündung leidet und welche das ist. Insgesamt kann man also durchaus sagen, dass die ca. 100 Kühe durchaus glücklich waren. Und geht es den Kühen gut, freut das den Bauern - eigentlich recht einfach.

Und jetzt fällt mir gerade auf, dass ich nur von den Kühen gesprochen habe - genauer handelte es sich um Holstein-Frisian-Kühe, die wohl etablierteste Rasse bei den Hochleistungsmilchkühen mit einer recht konstanten Milchleistung von bis zu 10.000 Litern pro Laktation - grob gesagt pro Jahr, eine jährliche Trächtigkeit natürlich vorrausgesetzt. Für den Erfolg ist der Tierarzt zuständig, der mithilfe künstlicher Befruchtung den Bullen mimt. Das ist zwar keineswegs romantisch, aber durchaus effektiv. 

Und das Wort effektiv bringt mich zu dem Gast-Artikel, den ich für den Bauernblog geschrieben habe. Sollten sich 2050 tatsächlich die prognostizierten 9 Milliarden Menschen auf unserem Planeten tummeln, geht das nur über die Erschließung neuer Flächen und eine bessere Nutzung der Ressourcen. Das klingt erstmal ziemlich abstrakt, bedeutet letztlich aber nichts anderes als das Suchen nach neuen Agrarflächen und die Weiterentwicklung vorhandener Nutztierrassen. Nur woher nehmen diese Flächen? Nach Meinung  der Food and Agriculture Organization of the United Nations ist das alles kein Problem. Es gebe noch genügend Flächen in Afrika und Süd-Amerika, die bewirtschaftet werden können ohne Städte oder Naturschutzgebiete bzw. Reservate beeinflussen zu müssen. Man brauche eben dürre-tolerante Pflanzen, sei es nun auf dem konventionellen Weg oder mithilfe der Gentechnik. Bei Nutztieren müsste die Nutzungsdauer verlängert werden und die Verluste durch Haltung oder schlechtes Futter noch weiter minimiert werden. Sicherlich richtig. Ein Problem gibt es allerdings: längst nicht alle Tiere leben in Reservaten, auch außerhalb gibt es noch Tiere. Und für die teilweise ohnehin schon bedrohten Tiere wie Nashörner wird es dann besonders eng.

Und wer mir jetzt einen Nashorn-Knall unterstellt, hat damit wohl gar nicht mal so unrecht... 



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Das nördliche Breitmaulnashorn - Kampf ums Überleben

14. August 2010, 11:50

Das nördliche Breitmaulnashorn steckt in der Klemme - und das weit schlimmer als das Sabah-Nashorn. Lebt letzteres noch mit ca. 50 Tieren in der Wildnis, existiert das nördliche Breitmaulnashorn gar nicht mehr in freier Wildbahn und wäre vermutlich ohne die Anstrengungen des tschechischen Zoos Dvur Kralove (mit einigen Häkchen oberhalb und unterhalb der Buchstaben) schon längst vollständig von dieser Erde verschwunden. Über die Gründe für diese schwierige Situation und die Bemühungen vieler Wissenschaftler und Praktiker (Tierärzte, Kuratoren, Pfleger und Zoo-Direktoren) um das Austerben zu verhindern, werde ich hier berichten. (weiter)

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Sabah-Nashorn - Population ausreichend für den Erhalt?

29. Juli 2010, 23:16

Das südliche Breitmaulnashorn ist sehr faszinierend. Und das hat einen Grund. Als ich mich mit dem Sabah-Nashorn beschäftigt habe (das wiederum eine Unterart des Sumatra-Nashorns ist und manchmal auch Borneo-Nashorn heißt...), fiel es mir ziemlich schwer an den Erhalt einer Population von 50 Tieren zu denken. Den Gedanken an die Vergrößerung der Population habe ich gar nicht erst aufkommen lassen. Und während ich mich nicht nur mit dem Sabah-Nashorn, sondern auch mit Spitzmaulnashörnern und Breitmaulnashörnern beschäftigte, erregten letztere meine Aufmerksamkeit. (weiter)

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Landwirtschaft und Ethik - ein Oxymoron?

20. Juli 2010, 11:50

Mal ehrlich: Landwirte haben ein Image-Problem. Entweder sie werden als naive Schäfchenstreichler bei ihren etwas verstockten Versuchen sich dem anderen geschlecht zu nähern zur Belustigung eines Millionen-Publikums im Fernsehen vorgeführt oder die Verantwortungslosen unter ihnen schaffen es mal wieder in die Schlagzeilen und dem geschockten Verbraucher bleibt seine 10er-Packung Grillwürstchen für 67 Cent kurzzeitig im Halse stecken, sieht er doch auf einmal, was er da unterstützt. Aber spätestens nach dem einen oder anderen Sixpack Bier ist das wieder vergessen. Und dann wird aus allen Rohren gefeuert. Der böse Mensch und die armen Tiere. Landwirtschaft und Ethik: ein Oxymoron? Natürlich nicht. Schwarze Schafe gibt es überall. Sehr wohl gibt es aber ein Wahrnehmungs-Problem, das sich dann sehr leicht manifestiert. Wie man sich dem ethischen Aspekt der Tierhaltung nähern kann, das möchte ich hier ein wenig anhand einer Broschüre des Fördervereins nachhaltiger Landwirtschaft erläutern (PDF) (weiter)

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Neue Hoffnung für Sabah-Nashorn und Co?

09. Juli 2010, 11:33

Schon mal ein lebendiges Mammut gestreichelt? Oder einen Dinosaurier? Zugegeben, ich mag solch weit ausholende Szenarien nicht, da sie meist Unsinn sind, dafür aber hervorragend die Aufmerksamkeit fördern ... Allerdings kann sich wohl kaum jemand solcher Assoziationen erwehren. Aber worum geht es überhaupt? Man nehme gefrorene Zellen eines toten Tieres, programmiere sie um zu Gameten - sprich: Spermium und Eizelle - und nutze diese dann um ausgestorbene Tiere zurückzuholen oder noch bestehende gefährdete Populationen zu erhalten. (weiter)

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Kleines Update zum Sabah-Nashorn

29. Juni 2010, 09:22

Erinnert Ihr Euch noch an die Geschichte des Sabah-Nashorns in diesem Blog? Natürlich tut Ihr das! Jetzt liegt die Meldung aber schon eine Weile zurück und so habe ich mich entschlossen, den Tierarzt Dr. Thomas Hildebrandt mal zu fragen, wie es denn um den Fortschritt des Rettungsversuchs durch Züchtungs-Technologien aus dem Nutztier-Bereich steht. Außerdem habe ich noch ein kleines Video entdeckt, das sehr schön illustriert, wie so eine Entsamung eines Nashorns abläuft.

Leider stehen die Chancen für eine Rettung momentan noch eher schlecht. fehlen dafür doch momentan noch die nötigen Ressourcen. Benötigt werden ein Spezielgehege, eine 24h-Stunden-Kameraüberwachung und eine Tierklinik. (weiter)

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Mit der Königin intim

06. Juni 2010, 03:03

Jobbschreibung: die mächtigste Frau im Staate umsorgen, ihren Harem fit halten, ihre Gesundheit gewährleisten und ihr auch in den intimsten Momenten immer eine helfende Hand reichen. Klingt verlockend? Gut, vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass die Königin sechs Beine hat...Ich habe hier im Blog ja schon öfter über tierzüchterische Themen berichtet. Wer sich dafür interessiert, aber statt den Genitalien eines Hengstes oder jenen eines Bullen lieber filigranere Größenordnungen bevorzugt, der sollte sich mal die Bienenzucht anschauen.

Auch hier ist es schon gängige Praxis, bestimmte Eigenschaften der Tiere durch menschliches Selektieren zu fördern. Genauso wie es bei den anderen Nutztieren wie Rindern oder Schweinen gewisse Zuchtziele gibt, die sich nach der jeweiligen Nutzung richten - Rind: Fleisch und Milch, Schwein: Fleisch - existieren auch für Bienen sogenannte Parameter in der Zuchtwertschätzung, die bei der Züchtung der nächsten Generation besondere Schwerpunkte bilden. Bei der Biene sind das: Winterfestigkeit, gute Volksstärke, schwacher Schwarmtrieb, Sanftmut, Widerstandskraft gegen Krankheiten und - natürlich - eine gute Honigleistung. (weiter)

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Ein Jahr Vom Hai gebissen - Ein Live-Versuch

01. Juni 2010, 03:08

"Da will ich hin. Unbedingt!" Dieser Gedanke liegt jetzt ungefähr ein Jahr zurück. Ausgelöst wurde er durch meine Entdeckung der Scilogs. Wow. Nur wie kommt man dahin? Über Twitter. Der Kontakt zu Lars war schnell hergestellt, schließlich hat man bei 140 Zeichen keinen Platz für ein Vorspiel. Und tatsächlich bekam ich eine Woche später eine Mail, die meiner realistischen Selbsteinschätzung eher unzuträglich war. Kid Rock formulierte es in einem seiner Songs so: "6 Foot 1, I walked around like I was 10 feet tall" (1,90m groß und ich lief herum als wäre ich 3m groß). Ich durfte nun also auch die Scilogs vollschreiben. Allerdings musste erst noch mein Spielplatz eingerichtet werden. Als ich dann endlich loslegen konnte, war mein Selbstvertrauen wohl gerade auswärts. Schließlich bin ich weder Wissenschaftler noch Journalist, sondern Student. Was wollte ich also hier? Fragen konnte ich auch niemanden. Also habe ich einfach losgelegt in der Erwartung, dass mich gleich mal jemand zurechtstutzt. Und dieser Jemand kam tatsächlich in Form von Helmut Wicht, der mich gleich unter meinem dritten hier veröffentlichten Artikel auf seine unnachahmliche Art in eine wilde Diskussion verwickelte. Gut, ich könnte jetzt schreiben, dass ich da wohl irgendwann den Faden verloren habe. Aber das stimmt nicht, impliziert es doch, dass ich ihn während der Diskussion jemals besessen hätte. (weiter)

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Vorurteile, Sex und Eselsbrücken

23. Mai 2010, 18:19

Als Mensch und Mann sieht man sich beim Kontakt mit dem weiblichen Geschlecht von eben diesem gelegentlich mit dem Vorwurf konfrontiert, dass man sich bei der Partner-Wahl gerne mal verstärkt von den Signalen aus der eigenen Körpermitte leiten lasse und das Für und Wider aus dem Oberstübchen dafür in den Hintergrund stelle. Das ist natürlich ein äußerst perfider Vorwurf und selbstverständlich vollkommen richtig. Zumindest zuerst. Auf den ersten Blick. Man hat ja auch nicht immer so viel Zeit zum Gucken. Autofahren im Sommer kann da schon mal die Hölle sein. Aber das Problem liegt natürlich ganz woanders. Wir Menschen haben einfach keinen fixen Paarungstermin. Da haben es die Kröten viel besser... (weiter)

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szmtag