Schokolade ist gut für das Herz
Gerade zu Ostern nimmt der Schokoladenkonsum (getarnt als Hasen und Eier) wieder immens zu. Da kommt die folgende Studie gerade Recht, deren Ergebnisse darauf hinweisen, dass Schokolade vor Herzinfarkt und Schlaganfall schützen kann.
Deutsche Wissenschaftler untersuchten über einen Zeitraum von acht Jahren insgesamt 19.357 Probanden zwischen 35 und 65 Jahren. Neben der Vorliebe für Schokolade (weiß, hell oder dunkel) wurden auch Ernährungsgewohnheiten und der Lebensstil mit in die Analyse aufgenommen.Keiner der Probanden hatte bisher einen Schlaganfall- oder einen Herzinfarkt erlitten. Ebenso wenig wurden blutdrucksenkende Medikamente eingenommen. Anschließend wurden vier Gruppen gebildet, je nachdem, wieviel Schokolade die Teilnehmer täglich zu sich nahmen.
Die Ergebnisse: bei einem täglichen Konsum von 7,5 Gramm Schokolade war der Blutdruck niedriger und das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden war um 39% erniedrigt (im Verlgeich zu der Gruppe, die täglich 1,7 Gramm Schokolade zu sich genommen hatte). Verantwortlich dafür ist offenbar der in der Schokolade enthaltene Stoff Flavanol. Dieser sorgt dafür, dass sich die glatte Muskulatur in den Gefäßen entspannt und senkt auf diese Weise den Blutdruck.
Das ist doch endlich mal eine gute Nachricht, mag sich nun der ein- oder andere denken. Jedoch Vorsicht: Zum einen entsprechen 7,5 Gramm etwa 1-2 Stück Schokolade täglich. Es ist also nicht die Rede von einer ganzen Tafel.
Daher müssten sich die Schokoladenfans also einschränken, wenn sie die positive Wirkung der leckeren Süßigkeit nicht ins Gegenteil verkehren wollen. Zum anderen ist das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall natürlich erhöht, wenn der Betreffende unter Übergewicht leidet. Es kommt also hier, wie überall, auf die Dosis an. Ferner sei noch darauf hingewiesen, dass es außer dem Übergewicht auch noch andere Risikofaktoren für die genannten Erkrankungen gibt (beispielsweise Rauchen. In diesen Fällen ist es denkbar, dass der schützende Effekt der Schokolade wiederum eingeschränkt ist.
In jedem Falle zeigen die Ergebnisse, dass es sogar mit Genuss möglich ist, etwas für seine Gesundheit zu tun. Nur eben in Maßen. Desweiteren tun eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige sportliche Betätigugn ihr Übriges. Anschließend können Sie sich dann ohne schlechtes Gewissen dem Schokogenuss hingeben.
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