Zur Person

Nach Umwegen über Politologie und Volkswirtschaftslehre studierte Anatol Stefanowitsch Englische Sprachwissenschaft und Sprachlehrforschung an der Universität Hamburg und promovierte in Allgemeiner Sprachwissenschaft an der Rice University in Houston, Texas. Von 2002 bis 2010 war er Professor für Englische Sprachwissenschaft an der Universität Bremen, seit 2010 ist er Professor für anglistische Sprachwissenschaft an der Universität Hamburg. Sein wichtigstes Forschungsgebiet ist die korpuslinguistische Untersuchung der Grammatik des Englischen und Deutschen aus der Perspektive der Konstruktionsgrammatik.
Obwohl er sich als Sozialwissenschaftler betrachtet, nahm er das „Jahr der Geisteswissenschaften“ 2007 zum Anlass, um mit dem Bremer Sprachblog das erste sprachwissenschaftliche Blog in deutscher Sprache zu starten. Drei Jahre lang bot er dort fachlich fundierte Informationen und Meinungen rund um das Thema „Sprache“ und wurde vor allem für seine Kritik an Sprachkritikern und deren apokalyptischen Visionen vom Untergang der deutschen Sprache bekannt.
Die Tradition des Bremer Sprachblogs setzt er seit Januar 2010 im Sprachlog auf den Wissenslogs fort. Das alte Blog ist derzeit noch auf http://www.iaas.uni-bremen.de/sprachblog zu erreichen.
Sie erreichen Anatol Stefanowitsch unter a.stefanowitsch (at) sprachlog.de.
STIMMEN ZUM BREMER SPRACHBLOG
„Ernsthafte und gleichzeitig humorvolle Betrachtungen zu allerlei Sprachlichem von Dialekt bis Wörtersuche.“ Duden.de.
„Im Bremer Sprachblog meldet sich mit Professor Anatol Stefanowitsch ein echter Fachmann in Sachen Linguistik zu Wort - und seine Art, sprachliche Veränderungen und Moden zu beschreiben, unterscheidet sich erheblich von all diesen Feuilleton-Nörgeleien. [...] Stefanowitsch beobachtet mit wissenschaftlicher Präzision und hinterfragt kulturkritische Allgemeinplätze.“ c't 3/2008
„Bremer Sprachblog, as so often, brings to mind the possibly apocryphal British headline: Fog in Channel: Continent cut off. In this case, it's the non-German-speaking world that's cut off from this consistently excellent blog.“ Helen de Witt, Paperpools.



