Warum es immer wieder falsche Abseitsentscheidungen geben wird
An dieser Stelle veröffentlichte Metin Tolan bis August 2009 seine
Beiträge zur Physik des Fußballs. Er schrieb über "Das Tor der Woche", den
"Meister der Herzen" und den "Ballack-Hammer. Seine Beiträge erscheinen im
Frühjahr 2010 mit dem Titel "So werden wir Weltmeister - Die Physik des
Fußballspiels" als Buch beim Piper-Verlag.
Noch kann der Titel nicht bestellt werden. Wenn Sie das Erscheinen nicht
verpassen wollen, können Sie sich gerne vom science-shop informieren
lassen. Schicke Sie dazu einfach eine kurze Mail mit dem Betreff
"Tolan-Buch" an info@science-shop.de
Wenn Sie jetzt schon etwas von Metin Tolan lesen wollen, empfehlen wir
Ihnen: "Geschüttelt, nicht gerührt - James Bond und die Physik"
Ähnliche Artikel:
- "Sichere Siege" oder wie man großflächige Manipulationen im Fußball erkennen könnte
- Pokalwahrscheinlichkeiten
- Die „Coca-Cola-Formel“ eines Fussballs
- Das optimale Elfmeterschießen
- Was haben die TSG 1899 Hoffenheim und Bayern München gemeinsam?



Und hoffentlich bleibt das so, denn es geht doch nichts über die Schadenfreude, wenn der gegnerischen Mannschaft ein reguläres Tor wegen Abseits aberkannt wird.
Hallo Metin,
ich kann mich nur anschließen und eine Verneigung vor den Schieds- und Linienrichtern machen. Wenn man bedenkt, welche Hilfsmittel (und Wiederholungen) oftmals einem Fernsehzuschauer zur Verfügung gestellt werden müssen, um zweifelsfrei – oder auch nicht – zu erkennen, ob es nun Abseits war oder nicht, ist es wirklich bemerkenswert, wie niedrig die Fehlerquote bei den Unparteiischen ist.
Allerdings war für mich die alte Abseitsregel wesentlich gerechter: Entweder einer war abseits oder nicht. Heute ist es oftmals eine Ansichtssache, ob auf passives Abseits erkannt wird oder nicht. Ich habe vor kurzem ein Spiel gesehen, in dem zwei Angreifer in Richtung Ball gelaufen sind. Einer davon war bei der Ballabgabe eindeutig im Abseits, der andere nicht. Erst kurz vor dem Erreichen des Balles überlies der Stürmer, der im Abseits stand, seinem Partner den Ball. Daraus ergab sich eine hitzige Diskussion, weil der Schiedsrichter weiterspielen lies und dabei beinahe der Siegtreffer gefallen wäre.