Pine-Island-Bucht
Hoffen und Bangen prägten die Ereignisse dieser Woche. Wir waren in
der innersten Pine-Island-Bucht vor den 30-50 m hohen Schelfeiskanten
der gewaltigen Pine-Island- und Thwaites-Gletscher. Der Meteorologe Max
und Chefpilot Hans gaben das OK für einen Helikopterflug in die
vulkanischen Hudson-Berge während eines kleinen Wetterfensters. Das
Geologenteam sammelte dort Gesteinsproben, die den Rückzug des
Eisschildes dokumentieren sollten. Am nächsten Tag tastete sich das
Schiff zunächst noch im dichten Dunst an die vorgelagerte Gruppe der
Beckerinseln heran, für die über Satellitenaufnahmen aufgeschlossene
Gesteinsformationen zu erkennen waren. Wenige Stunden später nutzten
wir tatsächlich das vorhergesagte Loch in der niedrigen Wolkendecke und
konnten die Geologen zu ihren Zielen fliegen lassen. Mit satter
Ausbeute kehrten sie nach kurzer Zeit zurück. Die Geodäten ließen ihre
GPS-Instrumente für die Messungen der nächsten Tage aufgebaut zurück. (weiter)
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