Der Norden, der Süden und die Möglichkeit nachhaltigen Wachstums
In den letzten Wochen sind eine Menge Dinge geschehen, die aus ökologischer Sicht der Betrachtung wert sind. Doch ich schulde meinen Lesern noch zwei Themenblöcke der Great-Transformation-Konferenz, die ich zuerst nachreichen möchte: mögliche Partnerschaften zwischen Ländern des Nordens und des Südens, sowie die ewige Frage nach dem Wachstum – brauchen wir Wachstum und ist das dauerhaft nachhaltig möglich? (weiter)
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Unglaublich: Während in Kopenhagen die Politiker immerhin noch vorgeben, um Abkommen zum Klimaschutz zu ringen, will die NRW-Regierung aus CDU und FDP den Paragrafen für einen umweltverträglichen Ausbau der Energiewirtschaft ersatzlos aus dem Gesetz zur Landesentwicklung streichen. Auf Grundlage dieses Paragrafen hatte das OVG Münster im September den Ausbau eines Eon-Kohlekraftwerkes in Datteln gestoppt.
„An den Grenzen der Leitung“ titelte die Süddeutsche Zeitung vor zwei Wochen, und thematisierte damit ein Problem der Energieversorgung: Unflexible Großkraftwerke blockieren schon heute die Stromversorgung durch erneuerbare Energien. Mit der „Brückentechnologie“ Atomkraft hat Schwarz-Gelb somit die erste Brücke erfunden, die die gegenüber liegende Seite weiter fort rückt.


