Zweifelhafte Studie der Bundesregierung zur Laufzeit von Atomkraftwerken
Sie soll die Grundlage des Energiekonzepts der Bundesregierung bilden und damit auf Jahrzehnte die deutsche Energiewirtschaft bestimmen: die Studie zur zukünftigen Energieversorgung und damit auch zu Laufzeitverlängerungen der deutschen Atomkraftwerke, erstellt vom Energiewirtschaftlichen Institut (EWI), vom Prognos-Institut und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung. Doch sowohl die Vorgaben der Bundesregierung als auch die wirtschaftlichen Verflechtungen des EWI lassen Zweifel an der Aussagekraft der Studie aufkommen.
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Wenn unterschriebene Verträge nichts bedeuten, Konzerne der Politik die Richtung vorgeben, und die Politik den Willen des Volkes ignoriert – dann klingt das nicht nach Zuständen in einer europäischen Demokratie. Weit gefehlt, wie das Gemauschel zwischen Atomenergie und Bundesregierung mal wieder zeigt. 
Unfassbar: Nach dem schrittweisen Aus der Glühbirne will die Europäische Union Industrie und Bürger noch weiter zwingen, Geld zu sparen und die Umwelt zu schützen. Ist das der Beginn einer gnadenlosen Ökodiktatur? Oder doch nur eine Alltäglichkeit, wie wir sie an vielen anderen Stellen seit Jahrzehnten begrüßen?
Deutschland hat im europäischen Vergleich die niedrigsten Steuern – zumindest was die Besteuerung von Ressourcen und Rohstoffen betrifft. Auch bei der Gesamtheit der Umweltsteuern liegt Deutschland mit 5,7 Prozent der Steuereinnahmen unter dem EU-Durchschnitt. Arbeit hingegen ist mit 54,5 Prozent des Steueraufkommens in Europa fast rekordverdächtig besteuert. Ob das die gewünschte Lenkung erzielt?
Mit verlässlicher Regelmäßigkeit wettern Lobbyisten wie heute erneut Anselm Waldermann auf
Ob GAU-Risiko oder Atommüll, in den meisten Fragen zur Atomenergie sind die Argumente von Gegnern und Befürwortern seit Jahren bekannt, die Fronten abgesteckt. Zu kurz kommen dabei oft Argumente jenseits der persönlichen Einstellung zum nuklearen Risiko. Unlängst habe ich hier im Blog deshalb auf


