Wieder einmal Nestlé
Wer weltweit in vielen Geschäftsfeldern aktiv ist, macht schnell mal einen Fehler. Diesmal trifft die Öko-Kritik mehrere Konzerne: Sie arbeiten mit dem indonesischen Hersteller Sinar Mas zusammen, der Regenwälder für Palmöl rodet. Unilever und Kraft kündigten dem Öko-Sünder. Nur Nestlé hält an ihm fest. (weiter)Geschrieben in Ernährung , Landwirtschaft , Wald . Kommentare: (1). Trackbacks: (0). Permalink
Eine
Unfassbar: Nach dem schrittweisen Aus der Glühbirne will die Europäische Union Industrie und Bürger noch weiter zwingen, Geld zu sparen und die Umwelt zu schützen. Ist das der Beginn einer gnadenlosen Ökodiktatur? Oder doch nur eine Alltäglichkeit, wie wir sie an vielen anderen Stellen seit Jahrzehnten begrüßen?
Deutschland hat im europäischen Vergleich die niedrigsten Steuern – zumindest was die Besteuerung von Ressourcen und Rohstoffen betrifft. Auch bei der Gesamtheit der Umweltsteuern liegt Deutschland mit 5,7 Prozent der Steuereinnahmen unter dem EU-Durchschnitt. Arbeit hingegen ist mit 54,5 Prozent des Steueraufkommens in Europa fast rekordverdächtig besteuert. Ob das die gewünschte Lenkung erzielt?
Das Doppelte bis Vierfache des vom Staat für das Straßennetz ausgegebenen Geldes zahlen Autofahrer über die Kfz- und Mineralölsteuer. Auch die Lkw-Maut ist doppelt so hoch wie die realen Infrastrukturkosten für Lkw. Das zumindest behauptet eine Studie im Auftrag des ADAC, des Bundesverbands der Deutschen Industrie und des Logistikverbands BGL. Und vergleicht Äpfel mit Birnen.
Mit verlässlicher Regelmäßigkeit wettern Lobbyisten wie heute erneut Anselm Waldermann auf
Unglaublich: Während in Kopenhagen die Politiker immerhin noch vorgeben, um Abkommen zum Klimaschutz zu ringen, will die NRW-Regierung aus CDU und FDP den Paragrafen für einen umweltverträglichen Ausbau der Energiewirtschaft ersatzlos aus dem Gesetz zur Landesentwicklung streichen. Auf Grundlage dieses Paragrafen hatte das OVG Münster im September den Ausbau eines Eon-Kohlekraftwerkes in Datteln gestoppt.
Ob GAU-Risiko oder Atommüll, in den meisten Fragen zur Atomenergie sind die Argumente von Gegnern und Befürwortern seit Jahren bekannt, die Fronten abgesteckt. Zu kurz kommen dabei oft Argumente jenseits der persönlichen Einstellung zum nuklearen Risiko. Unlängst habe ich hier im Blog deshalb auf
Zwei Monate schon müssen wir ohne sie leben, und obwohl das Gezeter anfangs groß war, haben irgendwie alle den Abschied von der 100-Watt-Glühbirne überlebt. Damit sich diese Farce, die auch von so manchem Kollegen in den Medien unterstützt wurde, beim Abschied von der 60-Watt-Birne nicht wiederholt, halte ich an dieser Stelle ein Plädoyer für die Energiesparlampe.
„An den Grenzen der Leitung“ titelte die Süddeutsche Zeitung vor zwei Wochen, und thematisierte damit ein Problem der Energieversorgung: Unflexible Großkraftwerke blockieren schon heute die Stromversorgung durch erneuerbare Energien. Mit der „Brückentechnologie“ Atomkraft hat Schwarz-Gelb somit die erste Brücke erfunden, die die gegenüber liegende Seite weiter fort rückt.


