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Erdrutsche am Mount Elgon

von Gunnar Ries, 15. März 2010, 22:30

Im Bududa District am Mount Elgon in Uganda ist es am 1. März zu mehreren größeren Erdrutschen gekommen. Dabei wurden mindestens 3 Dörfer verschüttet und 83 Menschen getötet. Es werden aber immer noch (laut UN vom 8. März) rund 300 Personen vermisst, so dass sich die Zahl der Todesopfer möglicherweise noch erhöht.
Auf den Aufnahmen des Advanced Land Imager vom NASA Earth Observing-1 (EO-1) Satelliten vom 11. März zeigen sich die Narben der Erdrutsche deutlich gegen den grünen Hintergrund der Vegetation ab. Die Gegend um den Mount Elgon ist für ihre Erdrutsche bekannt. Einige ältere Narben von Erdrutschen lassen sich auch auf den Satellitenbildern erkennen. Am Mount Elgon sind heftige Regenfälle nicht ungewöhnlich. Zusammen mit der Entwaldung, der übermäßigen Landnutzung und dem hohen Bevölkerungsdruck sowie der tiefgründig verwitterten Böden  können die teilweise recht steilen Hänge das Erdreich nicht mehr halten.

Übersicht über die Lage der Erdrutsch am Mount Elgon. Bukusu und Sekululu sind zwei größere Karbonatitkomplexe südlich des Mount Elgon.

 

Ein sehr großer Erdrutsch.
 
Knapen, A., Kitutu, M.G., Poesen, J., Breugelmans, W., Deckers, J. & Muwanga, A.(2006): Landslides in a densely populated county at the footslopes of Mount Elgon (Uganda): Characteristics and causal factors . - Geomorphology Volume 73, Issues 1-2, January 2006, Pages 149-165 
 
Northern Ugandan Data Center. (2010, March 8). Updated landslide assessment for Namasheti and Ulukusi Parish, Uganda. ReliefWeb. Accessed March 12, 2010.

United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs. (2010, March 8). Uganda: Eastern Uganda Landslides and Floods Situation Report #2. ReliefWeb. Accessed March 12, 2010.


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