wissenslogs Mehr vom Meer

Winter an der Adria

24. Januar 2010, 08:19

hutovo blato 1Letzte Woche begleiteten wir Martin Schneider-Jacoby von EuroNatur bei der winterlichen Wasservögel- zählung an der Adria.

Mit von der Partei waren Kroaten und Bosnier, die bei den Vogelschutz-NGOs vor Ort engagiert sind. (weiter)

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Zugvogelschutz

22. April 2009, 16:22

sonnenaufgangGeschafft – die bei Sonnenaufgang aus Afrika eintreffenden Purpurreiher landen im Schilf.

Wir stehen auf einem Deich in der Saline von Ulcinj in Montenegro und beobachten Vögel: Nachtreiher, Rallenreiher, Triele und andere Watvögel; ein Eleonorenfalke kreist über der Szene. „Wir“ sind die Teilnehmer der ersten „Adriatic Flyway Conference“, veranstaltet von Euronatur am Bojana-Buna-Delta im Grenzgebiet zwischen Montenegro und Abanien. (weiter)

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Adriatic Flyway

24. März 2008, 11:56

KranicheKraniche! In den typischen keilförmigen Trupps und laut trompetend ziehen sie über uns hinweg. Wir haben Glück - Korcula liegt auf einer kleinen Vogelzugroute, dem "Adriatic Flyway".

Prinzipiell nutzen die europäischen Zugvögel ja zwei Hauptrouten. Vögel aus Skandinavien und Mitteleuropa, aber auch aus dem Baltikum ziehen meist auf dem  westlichen Weg über Frankreich und Spanien - wo sie zum Teil überwintern - nach Nordafrika. Vögel aus Westrussland, dem Baltikum und Polen wählen den östlichen Weg über Ungarn, Griechenland und Kleinasien in die afrikanischen Überwinterungsgebiete. Von diesem östlichen Weg zweigt eine kleine Route ab: Sie führt über die Adria und Süditalien nach Nordafrika. Einige Vögel queren dabei Korcula und die kleine noch westlicher gelegene Insel Lastovo, um die freie Flugstrecke über die Adria möglichst kurz zu halten.

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Blühinduktion

19. Februar 2008, 15:28

blühender BaumDie Mandeln blühen! Unten am Meer schon seit ein paar Wochen, inzwischen aber auch hier oben auf 250 Meter Höhe, fünf Kilometer vom Meer entfernt in unserem kleinen Bergdorf. Und Mandeln wachsen hier überall! Für mich als Kind der Rheinebene ersetzt damit die Mandelblüte die hier recht magere Obstbaumblüte – Kirschen, Zwetschgen und Pfirsiche gibt es hier nur wenige, Äpfel fast keine.

Ich habe einmal gelernt, dass das mediterrane Klima den Rhythmus unserer Obstbäume durcheinanderbringen kann. An unserem Zwetschgenbäumchen konnte ich das in den vergangenen Monaten tatsächlich beobachten: Es bildete auch mitten im Winter zaghaft, aber tapfer immer wieder einzelne Blüten und (ziemlich mickrige) Früchte; auch ein paar zarte Blättchen zeigte es. Gut, wir leben hier auf der kroatischen Insel Korcula – ungefähr auf der Höhe von Elba – und die Winter sind mediterran. Aber laue und frühlingshafte Tage erleben wir doch eher selten. Die Temperaturen steigen mittags kaum einmal über 16 Grad, und nachts friert es sehr häufig. (weiter)

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SOS Bär

03. Februar 2008, 15:33

In der Touristensaison unterscheidet sich die kroatische Autobahn wohl nicht stark von der deutschen: Auto reiht sich an Auto, und Staus gehören zum täglichen Bild und Ärger dazu. Ganz anders außerhalb der Saison: Die Autobahn ist leer,  kaum ein anderer Wagen lenkt von der Landschaft ab. Und diese ist grandios: Die neue Autobahn nach Süden, Richtung Split und Dubrovnik, führt nämlich durch – beziehungsweise über – das Dinarische Gebirge. Und der vorherrschende Eindruck ist Wald und Weite. Das Karstgebirge ist für Landwirtschaft eher uninteressant und daher nur dünn besiedelt. So leben hier auch heute noch recht stabile Populationen von Bären, Wölfen und Luchsen. (weiter)

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WOW – Wings over Wetlands

27. Januar 2008, 07:06

Kroatien bietet attraktive Urlaubsziele für Millionen von Touristen, aber auch Rast- und Überwinterungsplätze für unzählige Zugvögel. Im Frühling, Sommer und Herbst herrscht so ein ständiges Kommen und Gehen, ein unruhiges Ankommen und Abreisen der unterschiedlichsten Gäste. Der Winter dagegen ist geprägt von Ruhe und Stille, vom Innehalten und vom Verweilen. (weiter)

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