wissenslogs Mehr als Bits und Bytes

Sommerzeit-Verwirrung...

29. März 2009, 08:44

Ende März, alle Jahre wieder, ist es soweit: wir stellen um auf Sommerzeit. Ich möchte jetzt hier nicht erst über das Für und Wider der Zeitumstellung (und insbesondere ihren wirschaftlichen Nutzen) diskutiern, sondern nur eine kleine Anekdote zum besten geben.

Ich persönlich bin übrigens eher ein Fan der Sommerzeit.
Der Hobby-Astronom in mir bedauert zwar ein wenig den nach hinten rückende Beobachtungsbeginn, die langen Abende im Freundes- und Familienkreis lassen mich aber darüber hinweg schauen. Nur die Umstellung, die hat ihre Tücken...

Es ist ja schon schlau gemacht, das mit dem Umstellungstermin von Samstag auf Sonntag
: viele Probleme werden damit vermieden. Schade nur, wenn die SciLogs genau an diesem Wochenende ihr Deidesheimer Bloggertreffen veranstalten. Dann ist eben doch rechtzeitiges Aufstehen (und eine entsprechend kurze Nacht...) angesagt. Aber wer will sich schon beschweren. Tapfer habe ich dann auch gestern Abend meinen Wecker (auch Handy genannt) vorgestellt, auf dass ich den den spannenden Start-Vortrag heute früh nicht verpasse.
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Bloggen ... wie?

26. März 2009, 10:56

Stefan Oldenburg hat in den KOSMOlogs die Frage nach dem "wie geht es mit der Blogging-Platform weiter?" aufgeworfen. Als Cassini-Blogger war ich ja relativ von Anfang an dabei, leider dann aber für einige Zeit inaktiv. Seit Anfang des Jahres widme ich mich hier ja nun mehr oder weniger regelmässig IT-Themen (und Lars-C. Depka hat dankenswerterweise das Cassini-Blog übernommen).

Am kommenden Wochenende steht ein Treffen aller (nun ja: vieler) SciBlogger an. Dort soll auch über der Platform und natürlich das Bloggen im Allgemeinen gesprochen werden. Grund genug auch für mich, einmal genauer nachzudenken.

Meiner Meinung nach sollten die SciLogs einen etwas anderen Anspruch als "normale" Blogs haben. Der Themenschwerpunkt liegt hier ja auf Wissenschaft, und zwar Wissenschaft, deren Entstehung durch die Akteure selbst verständlich gemacht werden soll. Darüber hinaus verspreche ich mir von den SciLogs auch Einsichten, die vielleicht nicht unbedingt offensichtlich sind - als das berühmte "über den Tellerrand schauen".
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Software-Evolution...

24. März 2009, 18:42

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie Software sich entwickelt? Welche Stufen Sie durchläuft? Für proprietäre Software ist das natürlich schwierig, aber Dank Open Source können wir ja heute sehr weitgehend Einblick in die Entwicklungshistorie nehmen. Und, wie ich finde, einige Interessante Schlüsse daraus ziehen.

Im "richtigen Leben" entwickele ich Software, eines meiner zur Zeit wichtigsten Projekte ist rsyslog, ein Dienst der Systemnachrichten protokolliert (so etwas gehört zu jedem Unix/Linux, aber kaum jemand interessiert sich dafür, geschweige denn, hat es jemals bewusst genutzt...). Das Projekt existiert seit einigen Jahren und hat mittlerweile eine recht zufriedenstellende Verbreitung gefunden.

Ich habe mir Gestern einmal Zeit genommen, einen groben Überblick über die Versionshistorie des Projekts zu erstellen. Prinzipiell verfolgen wir mit rsyslog die Strategie, neue Versionen möglichst rasch an die interessierten Nutzer auszuliefern. Dieser Kreis ist klein, leistet aber sehr wichtige Arbeit in Bezug auf erste Praxistest sowie Feedback, um das Projekt auf der richtigen "Marschrichtung" zu halten. Frisch herausgegebene neue Versionen mit neuen Feature sind im Regelfall noch recht fehlerbehaftet und nicht für den Produktiveinsatz geeignet. Daher gibt es verschiedene Entwicklungszweige in rsyslog: den sogenannten Development Zweig, der immer den neuesten Code beinhaltet - und damit natürlich am fehlerbehaftesten ist. Ist die Entwicklung für ein Feature abgeschlossen, so wird der Code in den sogenannten Beta-Zweig übertragen. Dort kann er in Ruhe "reifen". Hier werden nur noch Fehler behoben, aber keine neuen Features mehr hinzugefügt. Dadurch wird im Regelfall ebenfalls verhindert, dass neue Fehler hinzu kommen. Im Laufe der Zeit gibt es daher immer weniger Fehlermeldungen, und irgendwann kommt der Punkt an dem eine Version als "stabil" deklariert wird (übrigens ein im Open Source Umfeld oft sehr subjektives Qualitätskriterium). Zu diesem Zweck wandert der Code bei rsyslog dann in einen so genannten Stable Zweig. Ab jetzt erscheint er tendenziell zum Produktivbetrieb geeignet.
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Twitter: Sie auch?

09. März 2009, 17:13

Was, Sie kennen Twitter noch nicht? Die neueste Errungenschaft des Internet-Hype. Das gibt es doch nicht - oder?

Dann lassen Sie es mich einmal kurz mit meinen Worten beschreiben. Stellen Sie sich vor, Sie stellen sich auf den Martkplatz einer beliebigen großen Stadt. Dort beginnen Sie, von morgens bis Abends Anekdoten aus Ihrem Leben - privat wie geschäftlich - heraus in die breite Menge zu schreien. Viele der Passanten werden sie ignorieren. Einige werden vielleicht kopfschüttelnd stehen bleiben, Ihnen eine Weile zuhören, und dann von dannen ziehen - sich wundernd, welche Verrücktheiten die Welt so alles zu bieten hat. Einige davon (die, die auch nie in ein McDonalds gehen) werden Abends Ihren Freunden von Verrücktheiten erzählen, die sie gehört haben. Wieder andere, die etwas mutigeren, werden vielleicht sogar gelegentlich zurück kommen, und Ihnen von Zeit zu Zeit zuhören - manche gar regelmässig. Einige wenige von denen werden Ihnen womöglich sogar antworten, so dass sich ein Dialog entspinnt - unterbrochen von Einwürfen anderer. Und eine gewisse Zahl wird vielleicht selbst ab und an in den Park hinein rufen, so dass sich eine rege aber sehr skurrile Diskussionslandschaft bildet.
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Java zerstört Weltklima!

17. Februar 2009, 11:22

Jetzt haben wir C-Programmierer endlich mal wieder ein gutes Argument gegen die Programmiersprache Java: sie schädigt das Weltklima! Erlebt die Sprache C nun ihre Renaissance? Oder ist der Gerhards jetzt nur endgültig verrückt geworden?

Wie komme ich denn nun zu diesem "irrsinnigen" Gedanken? Im Blog gleich nebenan sinniert Gunter Dueck über "Green Programming". Er stellt dort die Frage, ob effiziente Programmierung nicht tatsächlich einen erheblichen Beitrag zum Schutz des Weltklimas leisten kann.

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Von Gartenarbeit und Multithreading

10. Februar 2009, 18:50

Was in aller Welt habt denn nun Gartenarbeit mit Multithreading zu tun? Was ist denn überhaupt Multithreading? Und warum sollte mich das auch noch interessieren...?

Gemach, gemach, die Erklärung folgt auf dem Fusse. In einem IT-Blog hat man es gelegentlich mit Begriffen und Konzepten zu tun, die nicht immer und für Jedermann sofort verständlich sind. Ohne diese Konzepte ist es aber schwer, "vernünftige" Postings zu schreiben. Nun könnte ich natürlich "einfach loslegen" und zur Erklärung auf Fachquellen oder auch z.B. Wikipedia verweisen. (weiter)

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IT in den Wissenslogs...

05. Februar 2009, 18:06

Hier ist er, "the new kid on the blog". An dieser Stelle geht es künftig um Computer, Internet und vieles, was damit zusammenhängt. Vor nur 25 Jahren fanden sich Computer fast ausschließlich wohlklimatisiert und wohl geschützt (und entsprechend geheimnisumwittert) in den Rechenzentren großer Organisationen.

Und heute? Fast jeder trägt mindestens einen Computer, Telefon genannt, mit sich herum. Der heimische PC ist nicht mehr wegzudenken, und in Firmen wie Instituten ist die Anzahl der Rechenknechte kaum mehr feststellbar. Ganz zu schweigen von der Vielzahl der Geräte, die wir gar nicht als Computer wahrnehmen. Die moderne Waschmaschine, auch ohne Internet-Anschluss, verfügt über mehr Rechenleistung als viele wissenschaftliche Rechner von 1985.


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Internet: Obama bringt die Drähte zum Glühen...

21. Januar 2009, 14:04

US-Präsident Barack Obama hat das Internet in seiner Wahlkampagne massiv eingesetzt und will es auch aktiv als Hilfsmittel in seiner Regierungszeit nutzen. Kein Wunder, dass auch seine gestrige Amtseinführung ein Internet-Grossereignis war. (weiter)

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Reality-Check: Computerpanne bei der Bahn

15. Januar 2009, 17:19

Die Bahn zeigte uns Gestern eindrucksvoll auf, wie wenig selbstverständlich doch die Selbstverständlichkeiten unsere täglichen Lebens sind. Eine Computerpanne legte Fahrkartenautomaten und auch weite Teile des Bahn-Betriebes lahm. Die Bahn verkündete zwar "alle Fahrgäste seinen angekommen", wusste aber bisher noch nichts über die eigentlich Ursache zu berichten.

Ist es an der Zeit, einmal über unsere Einstellung zu "Selbstverständlichkeiten" nachzudenken?  (weiter)

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Wie rechnet eine Maschine?

21. Juli 2008, 14:13

Man braucht nur einen Erstklässler zu betrachten: sofort wird klar, wie der Mensch zum Rechnen kam: zwei Finger, drei dazu, rasch abgezählt und schon ist klar: 2+3=5! Auch beweist das Beispiel, dass rechnen Mühe bereitet.

Abakus, Copyright (C) Claudia Hautumm / Pixelio (www.pixelio.de)Ein alter Menschheitstraum war es, sich von dieser Mühe zu befreien: man baue eine rechnende Maschine. Viele Generationen lang war dies nicht möglich. Wir haben das Glück in einer Zeit zu leben, in der Rechenmaschinen - Computer - allgegenwärtig sind. Oft sogar versteckt in Waschmaschinen und Heizungsventilen und allerlei anderem Gerät.
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