Schwerer Abschied!

Zugbegleiter | 27. November 2009, 11:20

„Das Blogger-Team der Expedition Zukunft verabschiedet sich: Claudia Dobrinski, Meike Jotzo, Tine de Maeyer, Elisabeth Steindl, Doris Schmidt (von links nach rechts). Es fehlen auf dem Bild: Michelle Röttger und Nora Lessing.“

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Gästebucheinträge November

Zugbegleiter | 26. November 2009, 15:22

Besucher über ihre Vorstellungen von der Zukunft (November)
 

Ich erwarte von der Zukunft, dass sie umweltfreundlicher wird mit viel erneuerbaren Energien. Und ein dickes Lob an die Ausstellung! Es hat mir gut gefallen!
Anonym


In nicht allzu ferner Zukunft wird die Menschheit wohl aussterben oder stark reduziert, durch Überbevölkerung und Umweltzerstörung.
Ingo, 17 Jahre


Man hat ja schon oft gesehen, dass Zukunftsvorstelllungen aus früheren Zeiten nicht der Wirklichkeit entsprechen. Deshalb stelle ich mir die Zukunft nicht viel unterschiedlicher vor, als die heutige Zeit. Technisch wird sich allerdings einiges verändern! Klimafreundliche Stromerzeuger werden z. B. in der Wüste aufgebaute und Fusionskraftwerke versorgen größtenteils die Erde mit Strom. Vielleicht würde es neben der Luftfahrt auch noch die Raumfahrt geben und eine Reise zum Mond oder Mars möglich machen. Jedoch wenn die Raumfahrtunternehmen nicht bald ein großes Projekt starten, dann könnte dies  noch sehr lange dauern.
Tim, 18 Jahre


Meine Vorstellung von der Zukunft:  Die fortgeschrittene Netzwerkgesellschaft. Globale Interaktion bei abnehmender physischer Reiseaktivität. Grüne Technologien. Eine Welt ohne fossile Brennstoffe. Mensch und Natur als gleichgestellter Partner. Wenig flächenintensive Bauwerke, sondern Bau in die Höhe. Dezentrale, autonome Energieversorgung. Mehr Bildung! Das schwedische Modell für alle. Kein Krieg gegen den Terror! Sondern:  Der Feldzug gegen sozialen Missstand.
Nicolai, 23 Jahre


Meine Vorstellung von der Zukunft: toleranter, z.B. in Bezug auf fremde Dinge, Krankheiten, keine Tabus mehr bei psychischen Erkrankungen, das muss mehr in die Öffentlichkeit.
Mehr Lust auf Neues zu entdecken, mehr Mut, mehr Risikobereitschaft. Anders!
Verena, 31 Jahre


Ich wünsche mir für die Zukunft, dass die Energieproduktion nicht mit der Nahrungsmittelproduktion konkurriert.
Kornelia, 40 Jahre


Dass die Autos und die Straßen fliegen, dass wir schweben können.
Desiré, 11 Jahre



Aus dem elektronischen Gästebuch im Zug (November)


Dass ich Großmutter werde und dass meine Enkel noch in einer gesunden Umwelt aufwachsen können


Ich möchte, dass Zug in Litauen erscheint!!


A very good idea that you must export out of Germany!!


Das Projekt war wirklich interessant. Ich bekam einen umfangreichen Einblick in die Zukunft. Besonders interessant fand ich die Computertechniken und es ist wirklich erstaunlich, was die Menschen heutzutage alles können. In dieser Hinsicht erwarte ich große Fortschritte in der Zukunft, besonders erfreulich dabei die Fortschritte in der Medizin!


Dass niemand mehr zur Schule gehen muss, weil man Intelligenzpillen hat.


Schöne Idee, dass mit dem Zug, schade dass es jetzt schon zu Ende ist.


Das die Politiker mehr für die Umwelt tun.


Dass alle Züge so cool wie hier werden.


Der  Zug hat mir viele Sachen gezeigt die ich und meine Freundin noch nicht wussten.
vielen dank


Hausaufgabenmaschinen


Hallo. Ich würde, wenn ich Noten vergeben dürfte, eine 1+ geben. Er ist sehr lehrreich und gut ausgestattet. Es gibt viele Sitzmöglichkeiten und viel zum Ausprobieren. Im Zug sollte es Toiletten geben ;)
Mikkael


Ich will KEINE SCHULE MEHR ! xDD Oder so nur eine Stunde Unterricht oder so, keine Ahnung. Und dass die Jana nicht mehr so gemein zu mir ist und das soll alles möglichst schnell gehen, damit ich das auch noch alles mitbekomme. Ich möchte einen Schulranzen der einen massiert und einen Antischwerkraftraum in der Schule wo man sich dann fühlt wie im Weltall und so! Und wenn man Schule hat, dass man dann nichts mehr lernen muss sondern nur einen Helm aufbekommt und dann weiß man alles und so. Das wäre doch mal geil. :D Ja, macht mal. (: Viel Spaß beim Erfinden. Eure Ela!


Ich hoffe, dass die Welt nicht untergeht. Und das sich der Mensch immer weiter entwickelt.
Ich hoffe auch, dass es diesen Zug noch lange gibt. Es sollen keine Atomkraft-Werke mehr gebaut werden.


Eine bessere Finanzierung von Studenten.


Hallo, mein Name ist Alexandra xD. Ich finde die ganzen Roboter zwar cool, aber trotzdem ein BISSCHEN übertrieben. Die ganzen Roboter nehmen manchen Leuten den Arbeitsplatz weg... das finde ich eher nicht so gut. naja. Wegen dem Zug... der ist sehr geil xD


Ich fand es hier sehr gut (sehr cool), da man hier viel austesten konnte, am besten waren die multi-touch Bildschirme. Nächstes Jahr soll noch ein Zug kommen, aber mit neuen Attraktionen,  hihihi,      immer weiter so


Ich bin der Meinung, dass in Zukunft vieles entdeckt werden wird, was uns in unserem leben und Fortbestand enorm weiterhilft. Ich glaube nicht, dass uns in der technischen Weiterentwicklung in den nächsten Jahren Grenzen gesetzt sind. Es wird irgendwann ein Mittel gegen Aids und noch vieles mehr geben, davon bin ich überzeugt. Das 21. jahrhundert wird das Jahrhundert der Medizin sein. Eine sehr schöne Ausstellung, die sehr detailreich darstellt, wie die Welt funktioniert und funktionieren wird.
Natalie, Limburg, den 5. November


I really liked that you had everything in english and german. The idea of a "knowledge train" is really cool. It would be nice if you would bring the train to the USA.


Ich wünsche mir mehr Taschengeld.

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Kehl – Quoi?

Zugbegleiter | 24. November 2009, 11:22

In Kehl geraten wir in arge Verständigungsschwierigkeiten. Da wir direkt an der französischen Grenze Station machen, direkt bei Straßburg, haben wir so einige französische Besucher.

Zwar haben wir mit unserer Presenterin Sophie sogar eine französische Muttersprachlerin an Bord, aber längst nicht alle aus dem Team können französisch sprechen. Leider auch kein einziger Mitarbeiter aus dem Mitmachlabor. Also sieht sich Yvonne mit fragenden Kinderaugen konfrontiert, die leider eine ihr unverständliche Sprache sprechen. Zum Glück gibt es zum einen Zeichensprache und zum anderen stets den ein oder anderen Familienvater, der sich als Übersetzer anbietet.

Doch auch die deutschen Kinder benutzen Vokabeln, die sich nicht unbedingt sofort erschließen. Zwei Zweitklässler versuchen sich am Experiment „Heiße Zellen“. Für jeden gibt es dabei ein kleines Anleitungsbuch, womit die Kinder sich die Experimente selber erarbeiten können. Eins der Kinder greift sich das Buch, liest eifrig den Text und verkündet voller Engagement: „Also. Als erstes brauchen wir einen Borsten.“ Einen ‚Borsten’? Was ist denn wohl ein ‚Borsten’? Das fragen sich sowohl die Kinder als auch wir. Für die Kinder gibt es die Auflösung, dass damit eine ‚Bürste’ gemeint ist. Für uns haben unsere Presenter Elisabeth und Boris andere Lösungen parat:


Niedlich: Ein kleiner Borsten. Künstlerin: Santa Elisabeth


So könnte ein Borsten auch aussehen. Künstler: Sir Ob

Wo wir schon so nah an der französischen Grenze sind, machen wir einen kleinen Ausflug nach Straßburg. Eine hübsche Stadt mit vielen alten Bauten. So romantisch!

 

Verzückt steht Meike vor einem romantischen Café. Foto: Tine de Maeyer

 

Wir können unseren Augen kaum trauen. Der Science Express steht mitten in der Stadt. Ach nee, doch nicht. Nur eine billige Kopie, nicht einmal richtig ähnlich sieht er ihm. Außerdem gibt es keine Waggons, nur eine Lok. Und heiße Maronen. Kein Vergleich!

 

Ein Imbiss in Form einer Lok in Straßburg. Foto: Meike Jotzo

 

Abends gehen wir – wieder auf deutschem Boden – lecker Tapas essen. Ein typisch deutsches Gericht... Im Kerzenschein genießen wir einen unserer letzten gemeinsamen Abende. Das Projektende ist nun nicht mehr fern, Kehl ist unsere letzte Station außerhalb von Berlin. Jetzt darf der Zug nur noch einmal nach Hause fahren, dorthin, wo er hergestellt wurde. Los geht es nach Berlin, der Vorhang öffnet sich dort zum letzten Mal.

 

Tapas bei Kerzenschein. Foto: Meike Jotzo



Auch die Kinder sind traurig und sagen uns Tschüs. Foto: Ulrike Richter

 

Tine de Maeyer, Meike Jotzo

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Marburger Mysterium

Zugbegleiter | 23. November 2009, 10:46

In Marburg begeistert uns vor allen das Engagement der Schüler. Bei einer Führung mit unserem Andreas ist eine Gruppe mit Fünftklässlern Feuer und Flamme für den Sky-Juice-Filter und Wagen 9 – ein kleiner mobiler Filter, mit dem verschmutztes Wasser wieder trinkbar gemacht werden kann. Das wäre zum Beispiel eine Lösung für arme Dörfer in Afrika. Als die Fünftklässler hören, was für dreckiges Wasser die Kinder dort trinken müssen, wollen sie sofort etwas dagegen unternehmen. Ganz aufgeregt diskutieren sie, welche Möglichkeiten sie dazu haben. Sie beschließen unter anderem, einen Spendenlauf zu organisieren und dazu alle Marburger Schulen zu mobilisieren.
 
Der Sky-Juice-Filter in Wagen 9.
Expedition Zukunft / Meike Jotzo

A propos diskutieren... Auch über weniger weltbewegende Dinge wird im Zug ausführlich diskutiert. Drei Geschwister stehen vor der Ballproduktionsmaschine, jeder mit einem Familienquiz in der Hand. Das Quiz haben unsere Presenter Albia und Sophie als Ergänzung zu unserer Kinderbroschüre entwickelt. Zu jedem Wagen gibt es Fragen, dazu jeweils drei Antwortmöglichkeiten. Hier lautete die Frage: „Was wird in der automatischen Produktionsanlage hergestellt?“ Zur Diskussion stehen ‚Bälle’, ‚Kuschelbären’ und ‚Automaten’. Folgender Dialog tut sich dabei auf. Bruder zur Schwester: „Sag mal, hast du da auch ‚Bälle’?“ Die Schwester guckt auf ihren Zettel und sagt: „Ja, das müsste doch ‚Bälle’.“ Worauf der Bruder vor sich hin sagt: „Ja, ich glaube auch ‚Bälle’.“ Daraufhin dreht er sich zu Presenterin Meike um und sagt: „Das sind doch Bälle?“  Meike: „Bälle.“

Andere Kinder kommen in anderen Wagen durcheinander. Wie kann es denn sein, dass ein Bildschirm mal ein Touchscreen ist, und der nächste wieder nicht? Nach Kinderlogik unmöglich. Da muss doch was zu machen sein. Besonders verwirrend ist die Situation in Wagen fünf. Zuerst ist da ein Riesentouchscreen mit allen möglichen Feldern zum Antippen, und direkt daneben ein stinknormaler Fernsehbildschirm. Jedes Mal tippen sich die Kinder die Finger an letzterem wund – aber nichts passiert. Sehr seltsam.


Hier wird wie wild auf einem ganz normalen Bildschirm herumgetippt. Technik kann manchmal ganz schön verwirrend sein.
Expedition Zukunft / Ulrike Richter

Seltsam bis hin zu ziemlich komisch sind auch die Ansagen am Bahnsteig. Oder was halten Sie von folgender Formulierung? „Auf Gleis 8 steht für sie bereit: der Science Express des Bundesmysteriums.“ Sehr mysteriös. Genauso wie die Tatsache, dass aus der Max-Planck-Gesellschaft plötzlich die ‚Max-Punk-Gesellschaft’ wird. Wer war eigentlich dieser Max Punk? Etwa einer von diesen langhaarigen Rockmusikern? Wikipedia konnte uns leider nicht weiterhelfen.


Das wunderbare Panorama mit Elisabethkirche und Schloss im Hintergrund entschädigt für die seltsamen Durchsagen. Expedition Zukunft / Ulrike Richter

 


Nebel verhüllt im Hintergrund des Bahnhofes das Marburger Schloss.
Expedition Zukunft / Meike Jotzo
 

Tine de Maeyer, Meike Jotzo

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Trier – die älteste Stadt Deutschlands

Zugbegleiter | 18. November 2009, 11:40

Mit der Kaiserstadt Trier – das römische Augusta Treverum – befanden wir uns diesmal mit unseren Standort nahe der luxemburgischen Grenze. Wir hatten auch Besucher und eine Schulklasse aus Luxemburg im Science-Express. Der kalt-feuchten Jahreszeit angepasst, bot das Gleis 13 eine Überdachung über fast die gesamte Zuglänge. Und nach dem eher typisch noch ruhigen ersten Besuchstag, besuchten uns am Freitag, den 13. – nachdem die Artikel in der Zeitung erschienen waren – über 1600 Besucher. Statt Unglückstag für uns also ein glücklicher Tag.


Freitag, der 13. auf Gleis 13.
Expedition Zukunft / Ulrike Richter
 
Unser  Zug wurde Abend für Abend aus dem Bahnhof gefahren, um dem Güternachtverkehr Platz zu machen. Diese kleine Rangierlok manövriert unseren zwölf Wagen langen Zug – das wirkt beinahe wie ein Lotsenschiff bzw. Schlepper mit einem Ozeanriesen.

Klein aber Oho! Rangierlok im Einsatz.
Expedition Zukunft / Peter Krause

Neues aus dem Zug:

Pädagogisches Lehrstück: Eine Schulklasse wurde vom eigenen Schulkameraden aufgefordert, den Rucksack nach Vorschrift vorne auf dem Bauch zu tragen. Der Knirps veranschaulichte das sogleich. Als Erklärung gegenüber dem Zugteam gab der Junge an, dass er ja schon gestern da gewesen sei, und das deswegen wüsste. Gut aufgepasst!

Ein älteres Besucherpaar beschäftigte sich hingegen mit der Frage, wie man wohl Rowdies und dementsprechend Vandalismus in diesem schönen Zug entgegentreten könne: Vertrauensvoll legte dann der Herr seine Hand auf die Schulter unserer Aushilfe Roland, der ihn um Kopfeslänge überragte, und meinte wohl beruhigt, dass man dafür ja wohl junge Männer wie hier eingekauft hätte! So etwas erleichtert uns als Mitarbeiter denn auch gleich ungemein.

Ich traf abends in der Nähe unseres Hotels auf einen kleinen Jungen, der mit zwei kleinen Siemensbällen (Herkunft: Wissenschaftszug!) auf der Straße spielte. Er erschrak erst, als ich ihn fragte, ob ihm der Science-Express gefallen habe, identifizierte mich aber wohl anhand unseres Outfits, fasste sich ein Herz und plapperte munter drauflos…

Auch unsere Mitarbeiter geraten immer wieder ins Visier von Besucherspekulationen: Diesmal traf es Peter und Jörg. Peter wurde im Eingangsbereich gefragt, ob er die Security sei. Peter zeigte daraufhin auf Jörg, der klickerte, woraufhin der Besucher zurück gab, Jörg sehe eher wie der Notarzt aus (unsere weiße Kleidung?). Jetzt nimmt die Story eine etwas makabre Wende, denn das Kind (die Abhörpuppe im Themenwagen Medizin) schwächelte und kränkelte bereits den ganzen Tag – und just bei der Erörterung im Eingangsbereich kam die traurige Nachricht, dass das Kind nun verstorben sei, Technik aus. Irgendwie wirkte man trotz dieses Technikdefekts etwas betroffen…

Ein spezieller Abend: eine Weinprobe in der Moselstadt Trier

Mit den Römern gelangte der Weinanbau an diese römische Provinz der Treverer. Neben den römischen Ruinen ist das ein Kulturerbe, das Millionen von Besuchern an die Mosel zieht.

Ein paar Mitarbeiter fanden sich abends zu einer gebuchten Weinprobe zusammen. Die charmante, mit Trinksprüchen angereicherte Ein- und Durchführung der Weinprobe durch die Kommentatorin ließ Hemmschwellen bezüglich unserer Unkenntnis schnell überwinden. Eine  Zusammenstellung von unterschiedlichen Rieslingweinen, auf den verschiedenen Böden an der Mosel angebaut, ausgesucht nach Aus-, Spätlese etc., sorgte doch für einen lustigen und sprichwörtlich weinseligen Abend. Ein Schmankerl war dann noch die römisch-inspirierte Speisekarte: Weinblätter, Lamm und Gewürzsaucen bereiteten echte Gaumenfreuden…
 
Apropos Kulturerbe – auch Trier, wie so viele andere unserer Standorte, trägt aufgrund seiner einmaligen, römisch begründeten Kulturgeschichte den Titel eines UNESCO-Kulturerbes.

Die passionierte Kunsthistorikerin Anette Köhler hatte für uns ein ganz besonderes Programm vorbereitet: das unterirdische Trier! Auf drei Stunden war die Tour angelegt, und Frau Köhler öffnete für uns die Ausgrabungen, die römische Stadt Trier. Ausgangsort war natürlich die Basilika aus dem 4. Jahrhundert, eine Kaiseraula, die alleine schon durch ihre Ausmaße beeindruckt. Der Besichtigungsgang in die Kellerebene zeigte die Entwicklung eines Stadtviertels auf, die verschiedenen Straßenzüge und Häuserzeilen, Vorgängerbauten und schließlich die Substruktionen, nämlich unter anderem die Bodenheizung (!) der Basilika. Dass die Bischofsstadt sich in der Nachfolge dieses römischen Erbes sah, macht die Einbeziehung der Basilika in den erzbischöflichen Baukomplex deutlich – eine kontrastreiche Mischung aus Spätantike und Barock.


Unsere Gruppe vor der spätantiken Basilika.
Expedition Zukunft / Meike Jotzo 

Unsere weitere Tour führte uns durch die Trierer Innenstadt, vorbei am Dom mit seinen spätantiken Mauern, einer typischen Ziegelbauweise, an jeder Ecke gab es etwas zu entdecken…Und man stolpert bei Schritt und Tritt über die ollen römischen Steine.


Der Hauptplatz in Trier.
Expedition Zukunft / Meike Jotzo

Der nächste Stopp war der Frankenturm, einer von ursprünglich vielen „Wohntürmen“ des Mittelalters. Bei einem leckeren Glas selbstgemachten Glühweines und ein paar Keksen brachte uns Anette Köhler die Stadtentwicklung Triers vom römischen Militärlager (30 v. Chr.) bis heute näher – und die nette Pause bot dadurch auch einen informativen Austausch.

Und schließlich - unbestreitbar - der Höhepunkt unserer Sight-Seeing-Tour: die Ausgrabungen unter St. Maximin. Stapel- und reihenweise tonnenschwere Steinsarkophage unterschiedlicher Größe veranschaulichen neben der wohl schon eindeutig christlich orientierten Bestattungskultur auch Reichtum, Bevölkerungsdichte und Kulturgeschichte dieser nördlichen Kaiserstadt in den ersten vier Jahrhunderten. Besonders beeindruckt haben uns die menschlichen Überreste einer reich ausgestatten Frau, selbst die Goldfäden ihres Haarschmucks waren noch zu erkennen. Hochgerechnet käme man auf mehrere tausend solcher Sarkophage in Trier!

Die frühere Kirche St. Maximin, die das Gräberfeld überbaut, bot als Schlusspunkt noch eine eigene Überraschung: Seit dem 19. Jahrhundert dient sie als Schulgebäude, heute ist sie eine Sporthalle. Ob solch ein bauhistorischer Rahmen nun zu größeren Anstrengungen bezüglich Handstandüberschlag und Balltreffer führen?


Basketball-Korb unter Kirchenhimmel.
Expedition Zukunft / Meike Jotzo

Die letzten Standorte unserer Science-Express-Expedition sind in Sicht.

Ich verabschiede mich hier mit meinem letzten Blogeintrag.

Claudia Dobrinski.

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Wiesbaden – Stadt der Wasserquellen

Zugbegleiter | 16. November 2009, 16:40

Am Montag zeigt sich Wiesbaden nicht gerade von der schönsten Seite. Es regnet und der Bahnhof offenbart ein löchriges Dach, so dass die Besucher trotz überdachten Bahnsteiges beregnet werden.
Auch sonst geizt Wiesbaden nicht mit Wasser. Es ist nicht nur ein traditionsreicher Kurort mit über 15 Thermal- und Mineralquellen. Seit einer Erdwärme-Bohrung letzte Woche gibt es eine neue Quelle direkt am Finanzministerium. Leider keine Geld-, sondern nur eine Wasserquelle. Unglücklicherweise stieß man bei der Bohrung auf eine Wasserblase in 130 Metern Tiefe, so dass eine meterhohe Fontäne den weiteren Umkreis des Ministeriums flutete. Nach tagelangem Bemühen gelang es jetzt, die Bohrung mit einem Betonpfropf vorläufig zu verschließen. Auch modernste Verfahren der Energiegewinnung haben also so ihre Tücken – und das Ministerium wartet weiter auf eine günstige Energiequelle.

Wiesbaden im November – nachdem wir im Juni bereits in der Nachbarstadt Mainz waren. Es kommen einige Besucher, die sich schon in Mainz den Zug angesehen haben oder dort aufgrund des hohen Besucheraufkommens nicht mehr in die Ausstellung gehen konnten. Nach monatelanger Geduld kommen sie hier zum Zuge und in den Zug.

Viele Schulklassen nutzen den trüben Herbsttag für einen Ausflug zum Science Express, darunter auch einige Grundschulklassen. Ein Zweitklässler hört mit einem Stethoskop die Körpergeräusche der Kinderfigur ab. Er sagt fachmännisch zu seinem Klassenkameraden: “Das ist Darth Vader“, als er die Schluckgeräusche wahrnimmt.

 

Zwei Kinder hören gebannt auf die Körpergeräusche des Kinderexponates.
Expedition Zukunft / Heidrun Mader


Kleine Besucher sind begeistert von der Kuschelsonne in Wagen 2. Hier kann man den Sternenhimmel im Miniformat betrachten. So wird schon früh die Begeisterung für Astronomie geweckt.

Der einjährige Vinzent genießt den Ausblick in der Kuschelsonne.
Expedition Zukunft / Heidrun Mader

Auch für das Wohlbefinden der Mitglieder der Expedition Zukunft hält Wiesbaden eine Überraschung bereit. Unsere Labormitarbeiterin Carolin lädt uns in ihr Elternhaus zum Abendessen ein. Vielen Dank für die köstliche Apfel-Tomatensuppe und das ganze Menü! Wiesbaden bleibt bei uns in guter Erinnerung.

Doris Schmidt

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Gästebucheinträge September und Oktober! So stelle ich mir die Zukunft vor:

Zugbegleiter | 11. November 2009, 17:11

Ich stelle mir vor, dass Autos fliegen können und dass man den Müll als Treibstoff benutzen kann.
Julius, 12 Jahre

Wenn möglich alle 5 Jahre so einen Zug wiederholen um eine Entwicklung zu sehen.
Frank, 45 Jahre

Dass Kinder nicht mehr hungern müssen. Dass alle Kinder eine Familie haben. Das Sachen und das andere alles nicht mehr zu viel kosten. Das einiges bunter wird.
Anna-Dorothea, 10 Jahre

Kühlschränke, die wissen, wann und wie sie aufgefüllt werden müssen. Oder ein Gerät merkt sich, was wir essen und am Ende der Woche steht ein Korb da mit den Sachen, die leer sind.
Anne, 15 Jahre

Ich wünsche mir, dass ich die Umweltkatastrophen des Klimawandels nicht erleben muss und dass wir davor geschützt sind und alle Menschen sich für den Schutz der Umwelt einsetzen.
Emma, 9 Jahre

Deutschland kann und muss sich zum Vorreiter einer künftigen Frieden stiftenden nationenübergreifenden Bewegung machen, deren Ziel es ist, humanistische Bildung zu vermitteln fern von Gewalt und Verteilungskämpfen. Dieser  Zug „Expedition Zukunft“ ist ein erstes ernstes Beispiel guten Willens, das vielfältige Nachahmung finden sollte. Ich bin stark beeindruckt und wünsche mir, dass diese kluge nachhaltige Informationstätigkeit Nachahmung findet und reiche Früchte trägt. Grossen Dank den Initiatoren.
Edgar, 41 Jahre

Ich würde in Greifswald an der künstlichen Sonne mitbauen
Höpfner, 10 Jahre

Saubere Spielplätze
Justin & Nico, 12 Jahre

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass all die guten Ergebnisse von Forschung und Wissenschaft zum Tragen kommen und nicht durch Vandalismus, Terrorismus, rassistische und ethnische und religiöse Auseinandersetzungen zunichte gemacht werden. Die immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich geben mir ebenfalls zu Denken.
Hein, 85 Jahre

Ein friedliches Miteinander der Völker in einer natürlichen Umgebung, die man ohne Schutzanzug und Angst betreten kann. Ein Umsorgen der Generationen untereinander.
Brigitte, 49 Jahre

Raumschiffe mit Überlichtgeschwindigkeit.
Johannes, 15 Jahre

Verglichen mit meinen Altersgenossen bin ich durchaus noch der Zukunft insbesondere der technologischen Entwicklung zugewandt, wenn auch nicht mehr so euphorisch wie die Jugend. Allerdings ist mir die Schnelligkeit der Entwicklung manchmal unheimlich. Irgendwie tendiere ich zu den Leuten, die von „Entschleunigung“ sprechen, und ich erkenne, dass trotz aller technologischer Fortschritte das Leben immer hektischer zu werden scheint. Wie sagte einst Voltaire oder Rousseau: Zurück zur Natur.
Christian, 73 Jahre

Dass jeder Mensch, der Arbeit sucht, noch was zu tun findet. Nicht jeder hat studiert und kommt mit der Technik zurecht. Fortschritt und Wissenschaft bringt die Menschheit vorwärts, man darf aber auch nicht die einfachen Menschen vergessen.
Silvia, 43. Jahre

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Last Exit to Niederbrechen

Zugbegleiter | 09. November 2009, 11:49

Niederbrechen. Der Zug in Bewegung, das sehen wir nicht so oft. Eigentlich kommen wir immer morgens zu einem Bahnhof hin, und der Zug steht bereits dort. Wie auf wundersame Weise dorthin gezaubert.  Natürlich wird dabei nicht gezaubert, der Zug wird in der Nacht von einem Ort zum nächsten gefahren und an die richtige Stelle positioniert.

Dieses Mal ist alles anders. In Limburg wird der Zug zwar eröffnet, zu besichtigen sein soll er mangels verfügbarer Gleise dann aber in Niederbrechen. Also fährt er am Donnerstagmorgen von Limburg nach Niederbrechen – und wir in unseren Autos hinterher. An einer Schranke müssen wir stehen bleiben und werden sogar vom Zug überholt! Es ist doch irgendwie seltsam, seinen Arbeitsplatz an sich vorbeifahren zu sehen. An diesem Tag kommt der Zug sogar nicht einmal an seinem vorgesehenen Platz an. Es fehlen einige Meter, damit die konstruierte Eingangsbrücke zum Eingang herangereicht hätte. Der Grund: ein Defekt im hiesigen Stellwerk.


Die Eingangsbrücke endet vor der Lok.
Expedition Zukunft /  Ulrike Richter


Also öffnen wir mit einem Notbehelf: Der Notausgang in Wagen 4 wird unser offizieller Eingang. Kommen die Besucher dort herein, müssen sie erst einmal vier Wagen nach vorne laufen um schließlich in der richtigen Reihenfolge durch die Ausstellung zu gehen. Klingt seltsam, ist aber so.



Presenter Andreas bittet die Besucher durch den neuen Eingang herein.
Expedition Zukunft /  Ulrike Richter

Am nächsten Tag öffnen wir dann wieder mit einem richtigen Eingang. Wir sind überrascht über den starken Besucherandrang. In diesem kleinen Ort haben wir eine Besucheranzahl, die über dem Durchschnitt liegt.
Vielleicht sollten wir öfter kleinere Orte anfahren... Das Ende des Projekts ist allerdings in nicht mehr allzu ferner Nähe. Am 24. November ist der letzte Öffnungstag des Science Express. Da es hochwahrscheinlich ist, das der Science Express im kommenden Jahr durch China fährt, beginnen wir schon einmal mit dem Versand unserer Mitarbeiter.


Ulrike wird für den Versand ordnungsgemäß verpackt.
Expedition Zukunft /  Meike Jotzo

Als das geschafft ist, besichtigen wir abends noch den Limburger Dom. Schwester Theresia erzählt uns die eindrucksvolle Geschichte jahrhundertelanger Restaurationen und Umgestaltungen der Kirche. Es gibt mehrere Ebenen, die als Rundgänge um den Hauptraum herum gebaut sind.
Der Gang vom Haupteingang in Richtung Hauptaltar symbolisiert die Hauptstraße des Himmels, von der aus die Menschen in die für sie bestimmten Wohnungen hineinschauen können.


Die Himmelswohnungen sind in insgesamt vier Ebenen angeordnet.
Expedition Zukunft / 
Albia Consul



Schwester Theresia beleuchtet für uns die Wandgemälde im Limburger Dom.
Expedition Zukunft / 
Albia Consul


Sowohl Limburg als auch Niederbrechen haben einen positiven Eindruck bei uns hinterlassen. Mal schauen, ob Wiesbaden da mithalten kann...


Meike Jotzo





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Kulturbahnhof Kassel

Zugbegleiter | 05. November 2009, 12:11

Wir hatten schon alle möglichen Standorte. Vom Hauptbahnhof über Güterbahnhof bis zum Ladebahnhof und Abstellgleis – aber dies ist was ganz Besonderes: wir stehen für drei Tage auf dem Kulturbahnhof in der dokumenta-Stadt Kassel. Kultur und Bahnhof, offensichtlich passt das zusammen. Leider findet tagsüber nur wenig Kulturelles statt. Außer unserem Zug natürlich.

Der Bahnhof ist auch sonst außergewöhnlich, denn hier gibt es alle möglichen Züge. Große Züge, Straßenbahnzüge und auch ganz kleine Züge für die jüngsten Passagiere.



Auf diesem Spielzeugzug können sich die Kleinsten beim Warten ausruhen.
Expedition Zukunft / Meike Jotzo



Auch die Straßenbahn macht hier am Hauptbahnhof halt.
Expedition Zukunft / Meike Jotzo



Und zu guter Letzt gibt es natürlich auch unseren Science Express hier in Kassel.
Expedition Zukunft / Meike Jotzo


Die Stadt Kassel bietet auch ihren autofahrenden Bewohnern einen außergewöhnlichen Service, wie unsere Mitarbeiterin Yvonne festgestellt hat. Es gibt am Parkscheinautomaten eine „Brötchentaste“. Diese ist nicht dafür da, dass auf Knopfdruck Brötchen geliefert werden, sondern bietet dem Autofahrer die Möglichkeit für den Zeitraum des Brötchenkaufs kostenlos zu parken.

Hier in Kassel begrüßen wir unseren neuen Kollegen Boris, der bis zum Ende der Reise unser Team verstärkt. Bereits in Tübingen hat er kurzfristig die Ausstellung begleitet und war von Science Express so angetan, dass er sich gleich hat anstellen lassen.

Wenn trotzdem noch Not am Mann ist, haben wir aber immer auch einige „Extra-Aushilfen“ parat, die gerne mal beim Aufpassen helfen. Zum Beispiel unseren Chef, den Projektmanager Dr. Peter Steiner. Er steht nicht nur Repräsentationsaufgaben und VIP-Führungen zur Verfügung, sondern übernimmt – wie hier bewiesen wird – auch kurzfristig die Aufsicht im Ausstellungswagen.


So schaut Peter, wenn jemand verbotenerweise seinen Rucksack auf dem Rücken trägt.
Expedition Zukunft / Meike Jotzo

Doris Schmidt

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Fischstäbchen im Klimahaus

Zugbegleiter | 02. November 2009, 10:05

In Bremerhaven geht es uns erst einmal gut. Wir bekommen eine Stunde geschenkt. Juchuuu, durch die Zeitumstellung können wir alle eine Stunde länger schlafen. Das haben wir dringend gebraucht.
Am 25. Oktober stehen wir also alle ausgeschlafen an unserem Zug und freuen uns über das wärmere Wetter. Endlich können wir unsere Skiunterwäsche im Hotel lassen. Dass wir hierher gefunden haben ist sowieso toll, haben wir doch inzwischen einen Leihwagen, und der hat nun mal kein Navi. Dorte hat Bremerhaven trotzdem ohne weitere Probleme
gefunden...Dank Google maps.
Was sagt Google noch zu Bremerhaven? Nirgendwo sonst in Deutschland wird soviel Fisch verladen, verarbeitet und veredelt wie in Bremerhaven. Was die Produktion von Fischstäbchen betrifft, ist die Stadt an der Weser sogar Weltspitze. Aber Bremerhaven hat noch viel mehr zu bieten: Ende des 19. Jahrhunderts war Bremerhaven der bedeutendste Auswandererhafen für Menschen aus Ost- und Südeuropa. Das wissen wir spätestens seit Montagabend, als wir vom Schifffahrtsmusem eingeladen und vom Volkskundler Hans-Walter Keweloh durch die Ausstellung geführt wurden. Hierzu ein paar Impressionen:
 

Expedition Zukunft / Ulrike Richter

Peter, unser Techniker, ist endlich auch mal mitgekommen, und hat sich als gelernter Zimmermann besonders über die antiken Werkzeuge gefreut.

 

Expedition Zukunft / Ulrike Richter

Am Bootsbecken konnten wir leider nicht mehr üben Kapitän zu sein,trotzdem war die Führung und das Museum für uns eine tolle Abwechslung. 
Einige von uns haben auch die Gelegenheit genutzt, sich das Klimahaus mal anzuschauen. So haben wir alle eine kleine Reise über den 8. Längengrad machen können.
 

Expedition Zukunft / Ulrike Richter
 
Wir haben hier auch ein paar schöne Anregungen für neue Schilder in
unserem Zug bekommen. Zum Beispiel für unsere saubere Luft.
 

Expedition Zukunft / Zugteam
Pupsen verboten.  

 
Heidrun hat in Sardinien mal wieder nachspüren können, wie es ist, wenn
man Wäsche waschen kann. Immerhin müssen wir ja unterwegs immer einen
Waschsalon suchen.


Expedition Zukunft / Ulrike Richter

Besonders Elisabeth hatte daran wohl ihre helle Freude. Im Klimahaus
kann man eine Reise entlang des 8. Längengrades machen. Der Weg führt
auch durch den Niger. Und nachdem sie dort aus Versehen in den Niger
gefallen und bis zu den Knien nass war, musste sie noch durch die  -18°
kalte Eiskammer, die der Antarktis nachempfunden ist. Wir alle freuen
uns, dass sie das heil überstanden hat, und nicht mit einer dicken
Erkältung im Hotelbett liegen muss.

Trotz dieses kleinen Missgeschicks hat uns der Besuch im Klimahaus einen
Riesenspaß gemacht, und viele von uns möchten später noch einmal nach
Bremerhaven kommen, um dort mehr Zeit verbringen zu können.
Zum Schluss noch einen schönen Eintrag aus dem Gästebuch des Mimalos,
den wir wohl nicht weiter kommentieren müssen.


Expedition Zukunft / Ulrike Richter
ohne Kommentar
 
Tine de Maeyer

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szmtag