Schwerin unterm Hakenkreuz
In diesen Tagen ist in Mecklenburg-Vorpommerns Hauptstadt Schwerin die neue Synagoge eingeweiht worden. Als Sohn einer "Halbjüdin" 1962 in Schwerin geboren, hat es mich schon immer interessiert, wieviele Juden eigentlich während der Zeit des Dritten Reiches in meiner Heimatstadt gelebt haben und was aus ihnen geworden ist. Da sich das SED-Regime, unter dem ich aufgewachsen bin, nahezu ausschließlich dem Gedenken der von den Nazis verfolgten Kommunisten verpflichtet fühlte, war hierüber jedoch kaum etwas in Erfahrung zu bringen. Mit Hilfe des Schweriner Stadtarchivars Dr. Bernd Kasten bin ich nun endlich in den Besitz der nötigen Informationen gekommen: (weiter)
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