Stirbt die Religion aus?
von Edgar Dahl, 04. März 2010, 22:18
„Religion stirbt aus? Von wegen!“ Mit diesen Worten hat Michael Blume seinen letzten Eintrag auf seinem Blog „Natur des Glaubens“ überschrieben. Da es sich bei seinem Beitrag zumindest teilweise um eine Reaktion auf meinen Artikel „Mission Impossible“ zu handeln scheint, hier eine kurze Erwiderung.
Ob die Religion ausstirbt, weiß kein Mensch zu sagen! Alles, was wir zu sagen wissen, ist, dass es Entwicklungen hin und Entwicklungen weg von der Religion gibt. Diese Entwicklungen sehen für jede Zeit und für jedes Land dieser Erde anders aus.
Mich selbst interessiert naheliegenderweise nur die Frage, ob es in Deutschland gegenwärtig eine Zunahme oder eine Abnahme der Religiosität gibt. Da ich aus der ehemaligen „DDR“ stamme, bin ich vor allem auf die Entwicklung im Osten unseres Landes gespannt. Hat es seit dem Fall der Mauer unter den Ostdeutschen eine Entwicklung zu oder eine Entwicklung weg von der Religion gegeben?
Michael Blume versucht uns Glauben zu machen, dass die Religiosität im Osten unseres Landes seit der Wende zugenommen habe. Um dies zu beweisen, greift er auf demographische Daten zurück, die vollkommen irrelevant sind. Selbst wenn meine katholischen Nachbarn ein Kind mehr in die Welt gesetzt haben sollten als meine atheistischen, führt dies nicht automatisch zu einem Anstieg der Religiosität in unserem Lande. Es mag ja sein, dass auf diese Art und Weise mehr Kinder religiös erzogen werden, doch ob sie als Erwachsene auch noch an ihrer Religion festhalten, ist eine ganz andere Frage.
Um zu entscheiden, ob es nach der Wende zu einer Zunahme oder einer Abnahme der Religiosität gekommen ist, müssen wir die diesbezüglichen Umfragen miteinander vergleichen. Glücklicherweise gibt es mit dem ALLBUS eine repräsentative Umfrage. Und wenn man die Antworten, die Ostdeutsche im Jahre 1998 gegeben haben, mit den Antworten vergleicht, die sie im Jahre 2008 gegeben haben, wird man sogleich sehen, dass die Religiosität im Osten – trotz aller Versuche einer Missionierung – abgenommen hat.
So haben im Jahre 1998 57,5 Prozent, im Jahre 2008 dagegen 65,3 Prozent der Ostdeutschen angegeben, dass sie „nicht an Gott glauben und auch nie an ihn geglaubt haben“.
Waren es 1998 noch 11,6 Prozent, waren es 2008 nur noch 8,6 Prozent, die „an Wunder glauben“.
Und schließlich: Waren es 1998 nur 62,3 Prozent, waren es 2008 bereits 71,9 Prozent der Ostdeutschen, die bestreiten, dass ein „Leben ohne Gott keinen Sinn“ mache.
Die Ossis sind also nachweislich nicht in den Schoß der alleinseligmachenden Kirche zurückgekehrt!
Ähnliche Artikel:
- Gottes Rache an Darwin
- Send in the Clones
- Fleischeslust
- Die Gesundheitspolizei kommt
- Die vier apokalyptischen Reiter




Zusätzlich zu ihren berechtigten Einwänden gegen die ziemlich absurde These, die andernorts vorgebracht wurde, moechte ich die Methodologie in Frage stellen, die diesen Daten zugrunde liegen muss.
Wie definiert man denn "Religiosität"? Allein durch die Mitgliedschaft in einer Kirche? Durch die Antwort auf Fragen in einer Erhebung? Die Teilnahme an kirchlichen Riten? Wenn ja, welche? Der weihnachtliche Kirchgang mit der ganzen Familie?
Wenn religioese Menschen Religiostität definieren, werden sie dazu neigen, die Definition weit zu fassen. Es scheint ein Merkmal aller Religioesen zu sein, dass es ihnen ein tiefempfundenes Bedürfnis ist, von einer großen Zahl Gleichgesinnter zu wissen. Sie gehen sogar so weit, dass sie aktive Versuche zur Bekehrung ihrer Mitmenschen starten, ja sogar, den Atheismus als Religion zu definieren.
Ich kann es schon fast mitsingen, bei jeder Diskussion zu diesem Thema wird mit Sicherheit einer damit anfangen. Dass da ein fundamentaler Unterschied besteht, zeigt schon die eigene Erfahrung. Die Zahl der vergeblichen Bekehrungsversuche meiner Person von Religioesen im Bekanntenkreis, in der Fußgängerzone und an der Haustür allein in den letzten 12 Monaten: 5 - 7. Aehnlich gelagerte Versuche durch Atheisten: Null.
Wenn nun religoese ... Wissenschaftler eine Datenerhebung zum Thema der Religiosität vornehmen, dann halte ich es vor diesem Hintergrund für unplausibel, dass es ihnen gelingen sollte, genügend Abstand zum Subjekt ihrer Untersuchung zu halten, um zu einer glaubwürdigen, belastbaren Datenbasis zu finden.
Da sie grundsätzlich dazu neigen, immer und überall Religiosität zu finden und es ihnen ein starkes, inneres Bedürfnis zu sein scheint, unter moeglichst vielen Gleichgesinnten zu sein, werden sie wirklich bei einer solchen Fragestellung, die ihnen verständlicherweise am Herzen liegt und bei der sie nicht unparteiisch sind, zu einer objektiven Recherche fähig sein?
Werden sie wirklich die Erhebung ergebnisoffen betreiben, d.h., wäre für sie ein moegliches Ergebnis, das nicht im Interesse ihrer persoenlichen Glaubenspräferenzen liegt, überhaupt akzeptabel?
Oder steht nicht von vorneherein fest, was am Ende herauskommen soll? Dieses Ergebnis dann noch zu finden, sollte aufgrund der erheblichen Unschärfe in der Definition des Begriffs nicht wirklich ein Problem sein.
Ich habe mich schon immer bedingungslos über die Wiedervereinigung gefreut. Als andere schon längst über den Solidaritätszuschlag gejammert haben, war ich noch völlig überwältigt davon, dass es Deutschen endlich einmal gelungen war, aus eigener Kraft ein Unrechtsregime abzusetzen und dass mein Heimatland plötzlich bis an die Grenze zu Osteuropa (der Heimat meiner Vorfahren) reichte. Bis heute erlebe ich dieses Gefühl der Überwältigung jedes Mal, wenn ich über die ehemalige innerdeutsche Grenze fahre.
Und bis heute ärgere ich mich darüber, dass das vereinigte Deutschland so wenig von den Ostdeutschen lernen will. Da haben sich aus der schrecklichen Erfahrung des Nationalsozialismus heraus zwei eigenständige deutsche Kulturen entwickelt, und eine davon wird ignoriert oder als Vorlage für blöde Filme über Urlauber in Trabbis missbraucht.
Die Ostberliner haben im letzten Jahr verhindert, dass der Verein „Pro Reli“ einen der fortschrittlichsten Lehrpläne für einen allgemeinen Ethikunterricht kippt und den Berliner Schülern Religionsunterricht aufzwingt. Ich bin froh, dass auch die Ostdeutschen insgesamt ihren klaren Kopf zu behalten scheinen. Daran (und an den ostdeutschen Kindertagesstätten) sollte der Rest der Republik sich ein Beispiel nehmen.
Streng genommen, sagen die von mir präsentierten Daten aus dem ALLBUS nichts über die Religiosität im Osten aus. Denn es ist zumindest denkbar, dass sie sich nur von den Buchreligionen abgewandt und anderen Religionen, wie etwa dem Buddhismus, zugewandt haben.
Um dies zu prüfen, muss ich noch einmal in den ALLBUS schauen und die Antwort auf die Frage "Betrachten Sie sich als einen religiösen Menschen?" prüfen.
Nicht Religion oder Glaube, sondern die Institution Kirche ist das Problem. Warum gibt es in Deutschland keine klare Trennung zwischen Kirche und Staat, wie in anderen Ländern? Die Kirche hat sich zu einem Machtzentrum entwickelt, das mit dem eigentlichen Christentum wenig zu tun hat. M.E. sollte der religiöse Glaube als Privatangelegenheit behandelt werden, denn der unteilbare Wahrheitsanspruch monotheistischer Religionen ist mit einem pluralistischen Staat nicht vereinbar.
Ich gebe Dir vollkommen recht. Doch eine Alternative zur Stärkung der Trennung von Staat und Kirche scheint mir eine Schwächung der Zahl von Menschen zu sein, die der Kirche die Treue halten. Mit anderen Worten: Wenn das Bundesvefassungsgericht die Trennung von Staat und Kirche nicht durchsetzt, dann müssen wir die Privilegierung der Kirche halt durch Mitgliederschwund untergraben.
Inzwischen habe ich auch die Zahlen zur Religiosität herausgesucht. Gaben 1998 noch 0,8 Prozent der Ostdeutschen an, "tief religiös" zu sein, waren es 2008 nur noch 0,0 Prozent. Als "sehr religiös" bezeichneten sich 1998 3,2 Prozent, 2008 dagegen 3,1 Prozent. Und als "eher religiös" betrachteten sich 1998 noch 14,3 Prozent, 2008 aber nur noch 12,9 Prozent.
Es gibt also keinen Hinweis darauf, dass die Ossis ihr Heil nun in irgendeiner anderen Religion, wie dem Buddhismus, suchen. Sie sind nach wie vor "religiös unmusikalisch".
Bei aller Zustimmung zu dem bisher gesagten, möchte ich doch darauf hinweisen, daß der in Ostdeutschland nach wie vor populäre Kommunismus auch stark religiöse Züge hat. Er liefert Letzbegründungen, kennt einen übernaürlichen Akteur (die Geschichte), hat einen ziemlichen emotionalen Appeal (soziale Gerechtigkeit), ein ausgeprägtes Freund-Feind-Schema und geringe Toleranz gegen Skeptiker. Auch Ostdeutschland befindet sich demnach im Zeitalter der Aufklärung und nicht im aufgeklärten Zeitalter, um mit Kant zu sprechen.
Hört sich nicht gerade nach einer friedlichen Maßnahme an, schon eher nach Schmutzkampagne. M.E. wäre hier der Weg über die Gerichte besser. Außerdem demontiert sich z.B. die kath. Kirche gerade selbst. Jeden Tag werden neue Missbrauchsfälle an Kindern bekannt. Viele ältere Leute hier in Bayern erzählen in der Zeitung ihre Geschichte, angefangen von brutalen Prügelattacken bis hin zum Missbrauch. In einem lokalen Blog steht, dass Ordensschwestern in einem Kindergarten zu lauten Kindern einen Hundemaulkorb umschnallten. Das Fatale daran ist ja, diese Dinge werden von den weltlichen Behörden nicht entsprechend ernst genommen. Auf diesem Auge ist der Staat blind.
Wie ich schon Michal Blume gesagt habe, geht es mir nicht darum, zu behaupten, dass die Ossis "bessere" Menschen als die Wessis seien. Es geht mir nur darum, zu zeigen, dass sie sich der vermeintlichen "Wiederkehr der Religionen" widersetzen.
Haben Sie eine Statistik, aus der man ersehen kann, wie die Ossis wählen, und ob es unter den Jungen genauso viele PDS/Linke-Wähler gibt wie unter den Älteren?
Die "Ostalgie" ist mir in der Tat ein Dorn im Auge.
Ich gebe Dir vollkommen recht. Doch seit ich persönlich an der Konkordatslehrstuhlklage beteiligt bin, sehe ich, wie wenig man sich auf unsere Gerichte verlassen kann.
Die Selbstdemontage der Kirche ist tatsächlich effektiver als alle Argumente.
Das Vertrauen zur Kirche hat übrigens auch im Westen abgenommen. Waren es 1998 noch 7,8 Prozent, waren es 2008 nur noch 4,5 Prozent der Westdeutschen, die "volles Vertrauen" in die Kirchen hatten. (In Ostdeutschland ist das Vertrauen zur Kirche von 4,2 Prozent auf 2,4 Prozent gesunken.)
"Haben Sie eine Statistik?" Leider nein.
"Es geht mir nur darum, zu zeigen, dass sie sich der vermeintlichen "Wiederkehr der Religionen" widersetzen." - So habe ich es auch verstanden. Aber die Antwort auf diese Frage hängt, wie Michael Khan in seinem gewohnt vernünftigen Kommentar angemerkt hat, von der Definition ab, die man verwendet. Und wenn ich Michael Blume zustimme, daß Religiosität evolviert ist, dann denke ich zumindest an einen weiten Begriff, der Kommunismus mit einschließt. Traditionelle Religionen sind ja ziemlich heterogen. Wenn ich eine Definition bekommen möchte, die das Gemeinsame in ihnen einigermaßen erfaßt, dann könnte der Dialektische Materialismus eben auch hineinpassen. Oder sehe ich das falsch?
Da sich die Ostdeutschen weder als "religiös" noch als "spirituell" bezeichnen, würde ich lieber von Ideologien als von Religionen sprechen.
In meinen Augen sind sowohl der Katholizismus als auch der Kommunismus gefährliche Ideologien. Wie wir alle wissen, bestreiten die Vertreter dieser Ideologien dies natürlich. Sie behaupten, dass ihre Ideologien im Grunde "edel" seien, nur dann und wann von skrupellosen Demagogen "missbraucht" worden seien - und fügen dann in aller Regel hinzu: "Wenn Jesus wüsste,..." oder "Wenn Marx wüsste,...".
Insofern sowohl der Katholizismus als auch der Kommunismus "Heilslehren" sind, die sich die Rettung "Ungläubiger" auf die Fahnen geschrieben haben, sind und bleiben diese Ideologien gefährlich.
Von mir aus mag man auch den Liberalismus als eine Ideologie bezeichnen. Doch anders als andere Ideologien setzt er sich dafür ein, dass jeder nach seiner Facon selig werden kann - und ist damit sicher die beste "Ideologie", die wir haben.
Ich weiß nicht, warum über Vertrauen in die Kirche oder ihre Selbst-Demontage diskutiert wird.
Darum geht es doch gar nicht.
Es ist doch nicht so, dass es (hier geht es um die neuen Länder, aber für die alten Länder gilt das qualitativ ähnlich) um eine Abwendung von der Religion als Folge des Verhaltens der etablierten Kirche geht. So eine Argumentation ist allenfalls als eine neue Rückzugslinie religiös motivierter Betrachter zu werten.
Das Abwenden von der Religion ist ohnehin ein Megatrend in entwickelten Gesellschaften und in der ehemaligen DDR wurde er gefördert durch die Tatsache, dass es effektiv - in diesem Fall bedingt durch eine andere Ideologie mit absolutem Machtanspruch - eine weitgehende Unterbrechung der religiösen Indoktrination der jungen Generation gegeben hat.
"Das Abwenden von der Religion ist ohnehin ein Megatrend in entwickelten Gesellschaften."
Richtig! Und der Vertrauenentzug unterstreicht noch einmal diesen Trend.
- wie ich grad schon bei Michael sagte - ... ändern an GROSSEN Trends doch so gut wie gar nichts. Erst wenn es um das ZEHNFACHE an Unterschieden ginge, wäre es doch sinnvoll, sich darüber in die Haare zu geraten.
Zur Bestandserhaltung bräuchte man etwa 1 Kind pro Frau, bzw. Mann mehr.
Dafür reicht eine solche Lari-Fari-Kirchen-Religiosität, mag sie nun in Ost- oder in Westdeutschland gelebt werden, ganz bestimmt nicht aus.
Aber mit Religion könnte es durchaus etwas zu tun haben, wenn man die Geburtenrate um etwa 1 Kind pro Mann/Frau wieder steigern wollte. Die von Michael vorgelegten Daten widersprechen dem nicht.
Fragt sich doch wohl nur: Doch wohl nicht eine, die Körper und Seele so stark voneinander trennt, wie das noch heute in katholisch-religiöser Erziehung geradezu abstoßend-mittelalterlich praktiziert wird.
Ich empfehle da mal "Einen Blick ins Gruselkabinett des Katholizismus":
http://studgenpol.blogspot.com/...abinett-des.html
Ich finde es wichtig, zwischen Glauben und Religiösität zu unterescheiden.
Der Glauben entspringt der tiefen und uralten Überzeugung des Menschen, nicht alles verstehen und daher eine höhere Instanz anerkennen zu müssen.
Religionen aber sind Menschenwerk und letztendlich genau so auf simplen Machtgewinn aus, wie irdische Politiker. Der Unterschied ist lediglich, dass sie die Dreistigkeit besitzen, zu behaupten, ihre Kompetenz werde auf die eine oder andere Weise durch eine höhere, überirdische Instanz legitimiert. Dafür lügen sie, betrügen sie, heucheln sie, intrigieren sie und töten sie sogar. Dies sogar mit globalem Anspruch - in dieser Hinsicht sind sie noch viel schlimmer als viele der "irdischen" Machtinstanzen.
Es wird Zeit, diese finstren Gestalten aus dem Orkus der menschlichen Unwissenheit zu überwinden, denn letztendlich verdanken sie ihre Macht nur der Angst ihrer Gläubigen...
Gott ist eine faustgrobe Antwort, eine Undelikatesse gegen uns Denker --, im Grunde sogar bloß ein faustgrobes Verbot an uns: ihr sollt nicht denken!
Lieber Edgar,
danke für Deinen Post. Nein, ich versuche gar nicht zu belegen, dass es in Ostdeutschland eine Zunahme an Religiosität gebe - dafür ist die Datenlage noch viel zu schwach. Ich zeige lediglich auf, dass es auch in Leipzig inzwischen eine wachsende Anzahl an Kirchen und Religionsgemeinschaften gibt, darunter viele Neugründungen (aus Zuwanderern und Neuglaubenden). Und schon gar nicht schreibe ich etwas vom "Schoß der alleinseligmachenden Kirche"...
Ob die Religion ausstirbt, weiß kein Mensch zu sagen!
Oh, ETWAS wissen wir schon. Religion ist noch in keiner Menschengesellschaft je ausgestorben - nicht einmal in der Sowjetunion, der DDR oder Nordkorea. Wer also von einem Aussterben der Religion ausgeht, ist m.E. beweispflichtig. Das Auf und Ab zu erforschen ist dagegen eine Aufgabe, der sich Wissenschaftler durchaus widmen können. Sorgsam, fallbezogen und differenziert.
Beste Grüße!
Hallo Edgar und Michael,
ob Religion wohl aussterben wird? Wir wissen mit Sicherheit, dass die Menschheit aussterben wird. Also werden spätestens mit der Menschheit auch alle uns zur Zeit bekannten Religionen ausgestorben sein. Wir wissen auch mit Sicherheit, dass alles Leben in der uns heute bekannten Form (selbstorganisierte Aktivität in der Nähe eines Energieflusses unter Speicherung von Energie sowie Auf- und Abbau komplexer Strukturen) aussterben wird. Also werden spätestens mit dem Aussterben der letzten intelligenten und damit religionsbefähigten Art auch alle zur Zeit noch unbekannten Religionen ausgestorben sein.
Ich stimme jedoch mit Michael überein, dass es unter diesen letzten Menschen, oder hypothetischen Aliens, sehr wahrscheinlich auch Anhänger einer irgendwie gearteten Religion geben wird.
mfg
Luchs