Stefan Rahmstorf | 26. Oktober 2009, 12:04
Hinter den Kulissen einiger konservativer Medien brodelt der Streit um den Klimawandel: zwischen den Wissenschaftsredakteuren, die mit den Forschungsergebnissen vertraut sind, und den politischen Kolumnisten, denen diese nicht ins Weltbild passen. Zu beobachten ist dies seit Jahren etwa beim
Wall Street Journal; in Deutschland u.a. bei der
Welt. Letztere hat diese Debatte nun löblicherweise in die Öffentlichkeit verlagert:
pro Klimaschutz schreibt Wissenschaftsredakteur Wolfgang Merkel,
contra Klimaschutz Michael Miersch. Eine gute Gelegenheit, um von einem führenden Vertreter des "Klimaschutz? Nein Danke!"- Lagers einmal aus erster Hand zu erfahren, ob es von dieser Seite noch ernsthafte Argumente gibt.
Kurz gesagt hat Miersch drei Thesen: (1) vielleicht fällt die Erwärmung ja aus, Computermodellen ist nicht zu trauen, (2) Erwärmung ist gar nicht so schlimm, und (3) es gibt dringendere Probleme.
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Medien-Check
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