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Sunday Times zieht "Amazongate" zurück

Stefan Rahmstorf | 23. Juni 2010, 19:10

Wieder wurde eine der zahlreichen Anschuldigungen gegen den Weltklimarat IPCC zurückgezogen, die vor einigen Monaten durch die Medien zirkulierten. Die britische Sunday Times hat am Sonntag ihren "Amazongate"-Vorwurf vom Februar zurückgenommen und eine ausführliche Entschuldigung abgedruckt, nachdem der Amazonasforscher Simon Lewis sich bei der britischen Medienaufsicht beschwert hatte. (weiter)

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SPIEGEL vs. ZEIT: Avrams Sicht

Stefan Rahmstorf | 19. Juni 2010, 15:14

SPIEGEL-Ressortchef Olaf Stampf reagierte hier kürzlich auf die Kritik von Robin Avram an seiner Klimaberichterstattung und nannte Avrams Analyse "Erbsenzählerei". Robin Avram antwortet hier mit folgendem Gastkommentar:

Wie Stefan Rahmstorf in einem KlimaLounge-Beitrag über meine Diplomarbeit berichtet hat,  bevorzugt das Wissens-Ressort des SPIEGEL in der Berichterstattung Klimawissenschaftler, die das Klimaproblem herunterspielen - alles nur "Erbsenzählerei" und "Zufall", wie Olaf Stampf dazu schrieb?

Neben dem Ranking der zitierten Klima-Wissenschaftler habe ich in meiner Diplomarbeit die Klimawandel-Berichterstattung von SPIEGEL und ZEIT noch auf eine Reihe anderer Kriterien hin untersucht: so zum Beispiel darauf hin, über welche Themen berichtet wurde. Ob mit warnendem oder entwarnendem Tenor über den Klimawandel berichtet wurde. Ob die Klimapolitik als zu überzogen oder als zu wenig ambitioniert dargestellt wurde. (weiter)

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SPIEGEL vs. ZEIT

Stefan Rahmstorf | 10. Juni 2010, 14:00

Der Wissenschaftsjournalist Robin Avram hat in seiner Diplomarbeit die Klimaberichterstattung von SPIEGEL und ZEIT untersucht und Erstaunliches herausgefunden. Avram berichtet darüber in einem aktuellen Artikel im WPK Quarterly (Seite 30-33), einem Magazin für Wissenschaftsjournalisten.

Die Untersuchungsmethode ist Standard: man nehme einen vorher definierten Untersuchungszeitraum (hier November 2006 bis August 2007) und analysiere alle in diesem Zeitraum erschienenen Artikel zum Thema Klimawandel nach bestimmten objektiven Kriterien. Zum Beispiel: welche Forscher werden wie oft wörtlich zitiert? Mit welchen Forschern werden Interviews abgedruckt? (weiter)

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FR zieht Artikel gegen Klimarat zurück

Stefan Rahmstorf | 26. April 2010, 13:45

Die Frankfurter Rundschau hat einen Artikel zurückgezogen, in dem sie am 8 Februar schwere Vorwürfe gegen den Weltklimarat erhoben hatte. "Neue Fehler beim Klimarat: IPCC macht aus Nordafrika ganz Afrika" war der Artikel überschrieben, und der Titel beschreibt auch den Inhalt. Der Hauptvorwurf: der IPCC-Bericht habe ohne eine "wissenschaftlich tragfähige Basis" gefolgert, dass viele Menschen in Afrika infolge des Klimawandels einer erhöhten Wasserknappheit ausgesetzt würden. Speziell wurde behauptet, aus einer (womöglich fragwürdigen) Studie über drei Nordafrikanische Länder habe man Folgerungen für ganz Afrika gezogen. 

Lesen hilft: jeder kann durch Nachlesen der relevanten Passagen im IPCC-Bericht leicht feststellen, dass die Vorwürfe schlicht falsch sind. Der IPCC-Bericht hat völlig korrekt die wissenschaftliche Fachliteratur ausgewertet und beschrieben. Die Aussagen über ganz Afrika stammen aus einer Studie über ganz Afrika, vom renommierten britischen Forscher Nigel Arnell (2004). Dort, wo die 3-Länder-Studie von Agoumi zitiert wird, steht auch stets "in some countries" o.ä., nirgends wird aus dieser Arbeit etwas über ganz Afrika gefolgert.  (weiter)

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Klimaforscher-Bashing beim SPIEGEL

Stefan Rahmstorf | 01. April 2010, 15:30

In manchen Medien ist derzeit die neue Trendsportart "Klimaforscher-Bashing" angesagt: statt sich mit dem Klimaproblem sachlich fundiert auseinanderzusetzen, schimpft man lieber auf die Wissenschaftler, also die Überbringer der unangenehmen Nachrichten. Der SPIEGEL tut das diese Woche unter der suggestiven Überschrift "Die Wolkenschieber" - man soll da wohl an "Schiebung" denken. Auf diesem Niveau geht es dann auch weiter: "Schlampereien, Fälschungen, Übertreibungen" werden der Klimaforschung unterstellt. Dabei greift der SPIEGEL tief in die Mythen- und Mottenkiste der "Klimaskeptiker" und bedient sich freimütig auf deren Websites, statt kritisch zu recherchieren. (Über die Hintergründe dieser "Kampagne gegen Klimaforscher" hatte die Süddeutsche Zeitung gestern einen lesenswerten Artikel.)  (weiter)

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Fehler im IPCC-Bericht?

Stefan Rahmstorf, Michael Mann, Ray Bradley, William Connolley, David Archer, Caspar Ammann et al. | 20. Februar 2010, 20:13

In den Medien werden derzeit einige Fehler – und angebliche Fehler – des letzten IPCC-Berichts (“AR4”) herumgereicht, zusammen mit reichlich Verzerrungen und professioneller Propaganda von Gruppen, die die Klimaforschung diskreditieren wollen. Höchste Zeit, die Spreu vom Weizen zu trennen: Welche dieser Fehler sind real, welche nicht? Und was bedeutet das für das IPCC und die Klimaforschung im Allgemeinen?
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Verkehrte "Welt"

Stefan Rahmstorf | 17. Februar 2010, 16:39

Im Englischen gibt es das schöne Wort "innumerate" (analog zu illiterate) für Menschen, die elementare Probleme beim Umgang mit Mathematik und Zahlen haben. Solche mathematischen Analphabeten haben gelegentlich Kummer im Alltag. Ich erinnere mich an einen Bekannten, der vor Jahren bei einem Mailänder Herrenausstatter einen besonders günstigen Anzug gekauft zu haben glaubte - bis ihm später auffiel, dass er sich beim Umrechnen von Lire in DM um einen Faktor Zehn vertan hatte.

Etwas problematischer ist es, wenn elementare mathematische Verständnisprobleme Grundlage von abstrusen Zeitungsberichten über die Klimaforschung werden. So berichtete die Daily Mail vor einigen Tagen von einer "Kehrtwende" des bekannten Klimaforschers Phil Jones, unter der Schlagzeile: "Es gab keine globale Erwärmung seit 1995". Spiegel online durchschaute und kritisierte dankenswerterweise diese Story. In der "Welt" dagegen nutzt Uli Kulke sie als Schlusspointe:

Jones bestätigte nun auch, dass es zuletzt nicht mehr signifikant wärmer geworden sei - "seit 1995".


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NASA: 2009 auf Rang 2

Stefan Rahmstorf | 18. Januar 2010, 21:34

Die NASA hat gerade ihre Analyse der globalen Temperaturdaten 2009 vorgestellt. Global war 2009 das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen vor 130 Jahren, gleichauf mit 2007 und übertroffen nur vom bisherigen Rekordjahr 2005 (siehe Grafik). Auf der Südhalbkugel war 2009 sogar das wärmste Jahr überhaupt.

Temperaturen 2009

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Klimapause, zum Zweiten...

Stefan Rahmstorf | 21. November 2009, 20:00

Vor einigen Wochen haben wir hier über die Diskussion über die angebliche Pause bei der Erderwärmung berichtet. Im letzten Spiegel hat sich nun Gerald Traufetter des Themas angenommen. Tenor des Artikels: Ich stünde mit meiner (hier in der KlimaLounge vertretenen) Ansicht weitgehend alleine da. Wer jedoch meinen Beitrag und den Spiegel-Artikel aufmerksam liest, der wird feststellen: diese These beruht allein auf einer Verwirrung über die unterschiedlichen Zeiträume. (weiter)

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Ein Limit von zwei Grad Erwärmung ist aus geowissenschaftlicher Sicht notwendig

KlimaLounge | 18. November 2009, 15:29

Gastbeitrag von Hubertus Fischer, Nicolas Gruber, Gerald Haug und Peter Lemke

Die wissenschaftlichen Fakten sind klar: Die Menschheit verändert durch das Verbrennen fossiler Energieträger und das Abholzen der Regenwälder die Erdatmosphäre. Die heutigen durch den Mensch verursachten Emissionen des wichtigsten Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) betragen fast 10 Milliarden Tonnen Kohlenstoff pro Jahr. Heute liegen diese Emissionen 80% über den Werten von 1970. Deshalb ist der atmosphärische CO2-Gehalt auf mittlerweile fast 390 ppm (390 CO2 Moleküle/1 mio Luft Moleküle) angestiegen und liegt damit um etwa 100 ppm über den vorindustriellen Werten dieser und aller vorangegangenen Warmzeiten der letzten 800.000 Jahre. Dadurch hat sich das globale Klima in den letzten 100 Jahren um ca 0.8 °C erwärmt.  (weiter)

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Klimaschutz pro & contra

Stefan Rahmstorf | 26. Oktober 2009, 12:04

Hinter den Kulissen einiger konservativer Medien brodelt der Streit um den Klimawandel: zwischen den Wissenschaftsredakteuren, die mit den Forschungsergebnissen vertraut sind, und den politischen Kolumnisten, denen diese nicht ins Weltbild passen. Zu beobachten ist dies seit Jahren etwa beim Wall Street Journal; in Deutschland u.a. bei der Welt. Letztere hat diese Debatte nun löblicherweise in die Öffentlichkeit verlagert: pro Klimaschutz schreibt Wissenschaftsredakteur Wolfgang Merkel, contra Klimaschutz Michael Miersch. Eine gute Gelegenheit, um von einem führenden Vertreter des "Klimaschutz? Nein Danke!"- Lagers einmal aus erster Hand zu erfahren, ob es von dieser Seite noch ernsthafte Argumente gibt.

Kurz gesagt hat Miersch drei Thesen: (1) vielleicht fällt die Erwärmung ja aus, Computermodellen ist nicht zu trauen, (2) Erwärmung ist gar nicht so schlimm, und (3) es gibt dringendere Probleme. (weiter)

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Meeresspiegel-Irrungen

Stefan Rahmstorf | 20. März 2009, 20:04

Zeitungsleser konnten wieder einmal verwirrt sein: beschleunigt sich der Anstieg des Meeresspiegels, oder beschleunigt er sich nicht? "Forscher uneins" konstatierte die Süddeutsche Zeitung im Untertitel ihres Artikels. Bei genauerem Hinsehen ergibt sich allerdings eine ganz andere, interessante Geschichte.

Blicken wir zunächst auf die Daten, um die es geht (siehe Abb.). Das ist einmal der globale Meeresspiegel auf Basis von Pegeldaten seit 1870 von John Church und Neil White, der auch im jüngsten IPCC-Bericht verwendet wird (hier rot gezeigt). Auf Basis dieser Daten folgerte IPCC, dass im 20. Jahrhundert der Meeresspiegel mit einer mittleren Rate von 1.7 ± 0.5 mm pro Jahr angestiegen ist. Für den Zeitraum 1961-2003 sind es 1.8 ± 0.5 mm pro Jahr. Seit 1993 gibt es Satellitenmessungen des globalen Meeresspiegels; IPCC gibt hier den Trend 1993-2003 mit 3.1 ± 0.7 mm pro Jahr an (IPCC SPM Seite 5-7). Wir zeigen hier eine aktualisierte Fassung dieses Satellitendatensatzes (blaue Linie) bis Ende 2008 (Dank an Anny Cazenave für die Daten). Der Trend (1993-2008) beträgt jetzt 3.4 ± 0.4 mm pro Jahr.

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Klimaforscher-Konsens 97%

Stefan Rahmstorf | 06. März 2009, 13:00

Schwammige oder suggestive Fragen, geringer Rücklauf, fragwürdige Kompetenz der Befragten, politischer "spin" bei der Interpretation der Ergebnisse - letzten Herbst hatten wir in mehreren Beiträgen über die Probleme mit einigen Klimaforscher-Befragungen berichtet. Aus den USA erreicht uns jetzt eine neue Studie, die diese Probleme weitgehend zu vermeiden sucht.
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Steinkohle: wissenschaftlicher Durchbruch

Stefan Rahmstorf | 11. Dezember 2008, 14:02

Der Gesamtverband Steinkohle präsentiert einen überraschenden Coup in der Klimaforschung: durch eine neue Datenanalyse gelang ihm der Beweis, dass die IPCC-Szenarien zur globalen Erwärmung stark übertrieben sind.

Treibhausbedingte Klimaänderungen haben eher am unteren Ende der vom IPCC genannten Bandbreite stattgefunden bzw. werden stattfinden,


verlautbart der Verband auf seiner Website. Er belegt dies durch die folgende Tabelle:
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"Erderwärmung beschleunigt sich"

Stefan Rahmstorf | 24. Oktober 2008, 22:00

Heute bringen wir ein kurzes Interview mit Phil Jones - einem der Pioniere und weltweit renommiertesten Experten in Sachen globale Klimadaten. Anlass ist, dass in den letzten Monaten immer wieder Aussagen in der Tageszeitung "Die Welt" aufgetaucht sind wie die folgenden:

Die globale Temperatur stagniert seit 1999.

(Michael Miersch, Die Welt, 24.10.2008)  (weiter)

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Hurrikane in der Morgenpost

Stefan Rahmstorf | 07. September 2008, 21:30

In der Morgenpost erschien gestern ein Artikel von Ulli Kulke, an dem sich sehr schön einige der Mechanismen analysieren lassen, mit denen "Klimaskeptiker" in den Medien regelmäßig die Leser zu verwirren suchen. Schon der Titel ist klassisch: "Gibt es wirklich mehr Stürme?" Denn Journalisten wie Kulke wissen ja, ganz im Gegensatz zu uns Klimatologen, was "wirklich" mit dem Klima los ist. Nämlich:

Viele sagen, der Klimawandel sorge für immer mehr und stärkere Unwetter. Doch tatsächlich besagt die Statistik etwas ganz anderes.

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Treibhauseffekt widerlegt!

Stefan Rahmstorf | 25. August 2008, 15:42

Prominente Physiker erhalten regelmäßig Zuschriften von Laien, die ein perpetuum mobile gefunden haben wollen und uns damit von allen Energiesorgen befreien. Ich habe dazu noch einen dicken Ordner mit Zuschriften, in denen Laien einen fatalen Fehler in der Treibhaustheorie gefunden haben wollen, den alle Klimaforscher seit Jahrzehnten übersehen haben. Sie glauben, ein für alle mal widerlegt zu haben, dass der Mensch das Klima aufheizt. (weiter)

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Zwei Planeten

Stefan Rahmstorf | 21. August 2008, 14:40

Zahlreiche Zeitungen meldeten gestern einen starken Rückgang der Eisbedeckung in der Arktis. Doch auf den Websites der „Klimaskeptiker“ wird derzeit genau das Gegenteil diskutiert: „Die Arktis weigert sich zu schmelzen, Alarmrufe beruhen auf falschen Daten!“ lautet eine der Schlagzeilen. Auch hier in der KlimaLounge ist diese These in einem Leserkommentar aufgetaucht. Was steckt dahinter? (weiter)

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Fakten und Irrtümer

Urs Neu | 23. Juli 2008, 14:26

Der Büchermarkt ist mittlerweile reich an Werken, in denen die vom Menschen verursachte globale Erwärmung als Hirngespinst dargestellt wird – oder als eine Verschwörung von Wissenschaftlern, die die Öffentlichkeit täuschen, um an Forschungsgelder zu kommen. Oder es geht um die Politik, die angeblich die Wissenschaft für ihre Zwecke missbraucht. Die Frage, weshalb auch bürgerlich-liberale Politiker so erpicht auf die Verkündung unpopulärer Maßnahmen sein sollen, bleibt dabei offen.

Kürzlich ist diese Literaturgattung um ein weiteres Buch bereichert worden. Es stammt von Horst-Joachim Lüdecke, Diplomphysiker und Professor a.D. im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken. Der Titel lautet “CO2 und Klimaschutz – Fakten, Irrtümer, Politik”. Die Schriftgröße auf dem Buchdeckel - Fakten klein, Irrtümer groß – deutet unabsichtlich schon an, was im Buch zu erwarten ist: wenig Fakten und viele Irrtümer. (weiter)

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Ist die Erderwärmung vorbei?

Stefan Rahmstorf | 15. März 2008, 13:20

Glaubt man einigen Medien, so hat die globale Erwärmung aufgehört oder macht zumindest Pause. DIE WELT schrieb diese Woche auf der Titelseite: „Mehr Schnee, mehr Kälte – wo bleibt die Erderwärmung?“ Im Blatt dann ein Artikel von Ulli Kulke mit dem programmatischen Titel: Klimakatastrophe – alles nur heiße Luft. Dort schreibt Kulke, dass „im laufenden Jahrzehnt die globalen Temperaturen im Durchschnitt gar keinen Trend mehr nach oben anzeigen“.

Welt Eisbaer

Was steckt dahinter?

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