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Hurrikane und Klima

von Stefan Rahmstorf, 31. August 2008, 23:00

Hurrikan Gustav hat in den letzten Tagen eine Spur der Verwüstung durch die Karibik gezogen, von Hispaniola über Jamaika und Kuba, und bewegt sich jetzt auf die Golfküste der USA zu. Gustav ist der siebte benannte Tropensturm der Saison im Nordatlantik, und mit zeitweise Kategorie 4 auf der Saffir-Simpson-Skala bislang der stärkste. Nach zwei durchschnittlichen Jahren könnte es dieses Jahr wieder eine stärkere Hurrikansaison im Atlantik werden. Anlass für uns, einige Hintergrundinformationen zum Zusammenhang von Tropenstürmen und Klimawandel zusammenzustellen.

Messdaten

Neuere Arbeiten bestätigen einen Zusammenhang zwischen steigenden Meerestemperaturen und stärkeren und/oder häufigeren tropischen Wirbelstürmen, insbesondere im Nordatlantik. In anderen Meeresbecken gibt es ebenfalls Hinweise auf einen solchen Zusammenhang, dort ist die Qualität der Messdaten aber umstritten, sodass noch keine eindeutigen Schlussfolgerungen möglich sind.

Für den Atlantik haben Mann et al. (2007) eine aktuelle Analyse von Sturmhäufigkeit und Temperaturen publiziert (siehe Grafik). Ähnliche Ergebnisse nicht für die Anzahl, sondern für die Energiedissipation der Stürme im Atlantik hatte bereits Emanuel (2005) vorgelegt.

Abb. aus Mann et al. 2007: Anzahl der Tropenstürme im Atlantic (TC counts, grüne Kurve) im Vergleich zur Meerestemperatur (blaue Kurve) in der relevanten Region. Der Anstieg der Meerestemperaturen um ca. 0.8 ºC entspricht dabei in Stärke und Zeitverlauf dem der globalen Durchschnittstemperatur. Bei den TC counts ist der Effekt verschiedener diskutierter Korrekturen an den Daten gezeigt (orange Kurven), durch die berücksichtigt werden soll, dass in früheren Zeiten ein Teil der Stürme unentdeckt geblieben sein könnte.

Auf Basis von Satellitendaten folgerten Webster et al. (2005), dass die Zahl der besonders starken Tropenstürme (Kategorien 4 und 5) sich seit 1970 weltweit etwa verdoppelt hat, während die Zahl der schwächeren (Kategorien 1-3) abgenommen hat – d.h., die Stürme sind global stärker geworden. Hoyos et al. (2006) zeigten durch eine Faktorenanalyse weiter, dass dieser Trend auf die steigenden Meerestemperaturen zurückzuführen ist. Die anderen Einflussfaktoren auf die Sturmstärke (Windscherung etc.) erklären die großen Schwankungen zwischen einzelnen Jahren, aber nicht den Langzeittrend.

Teil dieser internen Schwankungen ist es auch, dass es seit der Rekordsaison 2005 im Atlantik eher ruhig war. Dagegen sind seither im Nordindischen Ozean eine Reihe von verheerenden Stürmen aufgetreten. Im Juni letzten Jahres wütete Gonu, der erste jemals verzeichnete Kategorie-5 Sturm im arabischen Meer, und löste die schwerste Naturkatastrophe in der Geschichte von Oman aus. Vergangenen November forderte Sidr, ein weiterer Kategorie-5 Sturm, in Bangladesh rund 3500 Menschenleben – dass es nicht mehr waren, ist der inzwischen guten Vorsorge in diesem Land zu verdanken. Im Mai diesen Jahres dann hat der Tropensturm Nargis (Kategorie 4) Teile von Birma verwüstet und 140.000 Menschen getötet. Stürme dieser Stärke waren laut Webster et al. früher im Nordindischen Ozean selten.

Modellrechnungen

Tropenstürme sind zumindest in ihrem Kern kleinskalige Phänomene, die von den derzeitigen globalen oder regionalen Klimamodellen nur unzureichend aufgelöst werden können. Einen aktuellen Modellvergleich haben kürzlich Emanuel et al. (2008) vorgelegt. Danach lassen im Mittel die Klimamodelle für die Zukunft zwar eine spürbare Zunahme der Tropensturmstärke erwarten. Allerdings fällt diese Zunahme deutlich geringer aus, als es der beobachtete Zusammenhang zwischen Temperatur und Stürmen in den vergangenen Jahrzehnten nahelegt. Und verschiedene Modelle zeigen stark unterschiedliche Ergebnisse, selbst im Vorzeichen - ein Teil der Modelle zeigt eine Zunahme, ein Teil eine Abnahme der Sturmstärken bzw. Sturmhäufigkeiten. Zu den letzteren zählt auch die kürzlich publizierte Arbeit von Knutson et al. (2008) - siehe dazu auch den Kommentar von RealClimate. Angesichts der widersprüchlichen Ergebnisse muss man davon ausgehen, dass Modellsimulationen heute noch keine verlässlichen Vorhersagen über die künftige Entwicklung der Sturmstärken im Zuge der globalen Erwärmung erlauben.

Dies liegt wahrscheinlich daran, dass zwar die Zunahme der Meerestemperaturen ein robustes und berechenbares Phänomen ist, die anderen Einflüsse auf Tropenstürme jedoch nicht. Es handelt sich dabei um subtile Gradienten wie die Scherung des Windes oder die Stabilität der atmosphärischen Schichtung, deren Veränderung (insbesondere auf der Skala weniger Gitterzellen im Modell) sich noch nicht zuverlässig vorausberechnen lässt. Dies ähnelt der Situation beim El Niño-Phänomen im Pazifik, für das ein Teil der Modelle eine Zunahme im Zuge der globalen Erwärmung vorhersagt, ein Teil aber auch eine Abnahme. Diese Veränderungen in El Niño wirken sich übrigens auch auf die Wirbelsturmaktivität aus.

Aussagen von IPCC und WBGU

Die entscheidenden Aussagen des IPCC-Berichts (2007) in der Zusammenfassung für Entscheidungsträger lauten:

Beobachtungen belegen eine zunehmende Aktivität starker tropischer Wirbelstürme im Nordatlantik seit ungefähr 1970, verbunden mit einem Anstieg der tropischen Meeresoberflächentemperaturen. Eine zunehmende Aktivität starker tropischer Wirbelstürme in einigen anderen Regionen, wo größere Bedenken bezüglich der Datenqualität bestehen, wird ebenfalls vermutet.

Und für die Zukunft:

Es ist, basierend auf einer Auswahl von Modellen, wahrscheinlich, dass zukünftige tropische Wirbelstürme (Taifune und Hurrikane) in Verbindung mit dem laufenden Anstieg der tropischen Meeresoberflächentemperaturen intensiver werden, mit höheren Spitzenwindgeschwindigkeiten und mehr Starkniederschlägen.

Auch der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen der Bundesregierung (WBGU) hat sich in seinen beiden Gutachten Die Zukunft der Meere (2006) und Sicherheitsrisiko Klimawandel (2007)  ausführlich mit der Bedrohung durch Tropenstürme befasst. Der WBGU schreibt:

Dies bedeutet eine erheblich verstärkte Bedrohung der bereits heute durch Hurrikane gefährdeten Gegenden, u. a. der Karibik und der Küsten Chinas. In diesen Regionen könnten Zerstörungen durch Tropenstürme so häufig und stark werden, dass die sozioökonomische Entwicklung der betroffenen Länder, insbesondere ärmerer Inselstaaten, massiv beeinträchtigt wird.

Fazit

Die Messdaten deuten darauf hin, dass Tropenstürme zumindest im Atlantik in den letzten Jahrzehnten stärker und häufiger geworden sind, verursacht vor allem durch die Erwärmung der Meere. Berechnungen für die Zukunft mit Hilfe von Klimamodellen sind dagegen widersprüchlich und erlauben daher derzeit noch keine robusten Aussagen, auch wenn die meisten Modelle stärkere Wirbelstürme erwarten lassen, wie es der IPCC-Bericht vermerkt.

Hier sei auch nochmals an den bekannten Grundsatz erinnert: man kann generell nicht sagen, dass ein einzelnes Extremereignis von der globalen Erwärmung verursacht wurde – genauso wenig wie man sagen kann, dass es nicht dadurch verursacht wurde. Es lässt sich schlicht nicht feststellen. Bei einem gezinkten Würfel, der die doppelte Zahl Sechser liefert, kann man auch nicht sagen, ob eine bestimmte Sechs durch die Manipulation verursacht wurde. Allerdings kann man sagen, dass der anthropogen verursachte Anstieg des Meeresspiegels (um bislang knapp 20 cm) die Sturmfluten infolge der Tropenstürme verschlimmert.

[Der Autor hat an den oben zitierten Berichten von WBGU und IPCC mitgewirkt, bei letzterem allerdings nicht zum Themenfeld Tropenstürme.]

Update (4.9.): Heute ist in Nature eine neue Datenanalyse von Elsner et al. erschienen, die belegt, dass weltweit in den letzten Jahrzehnten die Stärke von tropischen Wirbelstürmen zugenommen hat. Für den Nordatlantik galt diese Tatsache bislang schon als gut belegt (siehe Artikel oben), für die anderen Ozeanbecken jedoch umstritten. Nach der neuen Studie, die auf einer sorgfältigen Reanalyse der Satellitendaten beruht, steigt die Anzahl der stärksten Tropenstürme (Kategorie 4 und 5) für eine Erwärmung um 1ºC um 31 % an. Wir konnten diese Arbeit wegen des Nature-Embargos am Sonntag in unserem Artikel noch nicht erwähnen. Siehe dazu auch den Bericht der Zeit online.

Update (7.9.): Siehe auch den neuen KlimaLounge-Beitrag Hurrikane in der Morgenpost.

Update (14.9.): Prof. Werner Wehry, Meteorologe von der FU Berlin, war gestern im Rundfunk zu hören zu der Frage, ob die Hurrikans zugenommen haben. Er könne dazu nur die offizielle IPCC-Lesart mitteilen, sagte er. Und im IPCC-Bericht sei zu sehen, „dass die Hurrikans und auch die Taifune in den letzten 20, 30 Jahren weder an Stärke noch an Menge zugenommen haben.“ Nun steht das klar im Widerspruch zu der oben von mir zitierten IPCC-Aussage, daher habe ich bei Wehry nachgefragt. Seine Antwort: da er kein Klimatologe ist beruhe sein Wissensstand auf Grafiken, die er von einem Kollegen bekommen habe; die seien allerdings aus dem IPCC-Bericht von 2001. Offenbar hat er sich vor dem Interview nicht die Mühe gemacht, einmal nachzusehen, was der aktuelle IPCC-Bericht von 2007 zu dem Thema zu sagen hat. Wieder ein Lehrstück, wie die widersprüchlichen Medienaussagen zum Thema Klima zu Stande kommen, die so oft das breite Publikum verwirren.

Link: Quarks & Co zu Hurrikanen im Mittelmeer

Literatur

Emanuel, K., Increasing destructiveness of tropical cyclones over the past 30 years. Nature, 2005. 436: p. 686-688.

Emanuel, K., R. Sundararajan, and J. Williams, 2008: Hurricanes and global warming: Results from downscaling IPCC AR4 simulations. Bull. Amer. Meteor. Soc,, 89, 347-367.

Hoyos, C. D., P. A. Agudelo, P. J. Webster, and J. A. Curry, 2006: Deconvolution of the factors contributing to the increase in global hurricane intensity. Science, 312, 94-97.

Knutson, T. et.al., Simulated reduction in Atlantic hurricane frequency under twenty-first-century warming conditions. Nature Geoscience, 2008. 1: p. 359–364.

Mann, M. E., K. Emanuel, G. J. Holland, and M. D. Webster, 2007: Atlantic tropical cyclones revisited. Eos, 88, 349-350.

Webster, P.J., et al., Changes in tropical cyclone number, duration, and intensity in a warming environment. Science, 2005. 309(5742): p. 1844-1846.





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Kommentare

  1. Peter Zipperling @ Michael Krüger
    02.09.2008 | 21:27

    Wo ist der Widerspruch?

    "Die Zerstörungskraft von Hurrikans nimmt nach Angaben von Experten zu. Davor hat der Kieler Klimaforscher und Meteorologe Mojib Latif am Dienstag im ZDF-«Mittagsmagazin» gewarnt. Wegen der globalen Erwärmung werde die Vernichtungskraft der Wirbelstürme auch noch weiter wachsen, sagte der Professor vom Institut für Meereskunde an der Universität Kiel."

    vs

    "„Im langzeitlichen Mittel gibt es zwar einen leichten Aufwärtstrend dieser Parameter, der aber von einer deutlichen langperiodischen natürlichen Schwankung überlagert ist, die wir ‚Atlantic Multidecadal Oscillation’ nennen“, so Prof. Mojib Latif vom IFM-GEOMAR. „Diese weist in den letzten Jahren ein deutliches Maximum auf, sodass die jüngst beobachtete Zunahme der Wirbelsturmaktivität wohl eher natürlichen Ursprungs ist“, folgert Latif. Die in der Studie verwendeten Korallendaten reichen in Zeiträume zurück, wo es bisher noch keine verlässlichen Aufzeichnungen der Hurrikanaktivität gab und können dadurch dazu beitragen, die Ursachen solcher Schwankungen besser zu verstehen"

    Das Haar in der Suppe kann ich nicht finden ;)

  2. Krishna Gans Gustav...
    02.09.2008 | 21:44

    ...wurde auf 2 runtergestuft und verfehlte "New Orleans", so der Sprachschatz eines Radiosprechers.
    Es wurden verhältnismäßig wenig Schaäden verursacht.
    Jetzt "zielen" Wirbelstürme schon auf Städte.....
    und "verfehlen" dann auch noch.
    Dem "Alarmismus" ist wirklich nichts zu dumm....

  3. Wolfgang Flamme kein Betreff
    02.09.2008 | 23:40
    Herr Rahmstorf, als E-Techniker mit meßtechnischer Erfahrung kennt und beherzigt man die Regel "Wer misst, misst Mist". Landsea_2006 haben Sie seltsamerweise nicht verlinkt, ich will das kurz nachholen: http://www.aoml.noaa.gov/hrd/Landsea/landseaetal-science06.pdf Offensichtlich ist auch noch in der Phase der Satellitenbeobachtung sehr inhomogenes Datenmaterial mit unzureichender Metadokumentation zusammengetragen worden. Dazu auch noch eine aktuelle Präsentation von Landsea: http://ams.confex.com/ams/88Annual/wrfredirect.cgi?id=8003
  4. Christian Göhre Prof. Dr. Lüdecke Abbildung von Mann et
    03.09.2008 | 20:11

    Sehr geehrter Herr Prof. Rahmstorf,
    Ihre Antwort auf Prof.Dr. Lüdecke Anmerkung stimmt mich wirklich traurig. Sie publizieren hier ein Grafik von ihrem Lieblings-Klimapaniker Mann mit Temperaturangaben von 1/10° Celsius zurück bis ins Jahr 1880!
    Glauben Sie das wirklich? Sind Sie tatsächlich der Meinung, das im Jahr 1880 und folgendn die Temperaturen mit dieser Genauigkeit gemessen worden sind?
    Ich denke da gibt es auch in wissenschaftlichen Kreisen erhebliche Zweifel!
    Grüsse
    Christian Göhre

    [Antwort: Lieber Herr Göhre, Ihr Kommentar stimmt mich traurig. Persönliche Diffamierungen wie "Lieblings-Klimapaniker" haben in einem Wissenschafts-Blog keinen Sinn und Platz. Ich möchte hiermit auch die Wissenslogs-Redaktion bitten, solche künftig herauszufiltern. Im übrigen ist der gezeigte Datensatz der Meerestemperaturen natürlich nicht von Michael Mann, sondern vom britischen Hadley Center. Seine Beschreibung mit Diskussion der Unsicherheitsmargen finden Sie in folgender Publikation:

    Rayner, N. A., D. E. Parker, E. B. Horton, C. K. Folland, L. V. Alexander, D. P. Rowell, E. C. Kent, and A. Kaplan (2003), Global analyses of sea surface temperature, sea ice, and night marine air temperature since the late nineteenth century, J. Geophys. Res., 108(D14), 4407, doi:10.1029/2002JD002670.

    Falls Sie das tatsächlich interessiert. Stefan Rahmstorf]

  5. jochen Tropensturm Homepage
    03.09.2008 | 22:05

    Die Japaner haben eine tolle Homepage zum Thema Tropenstürme:

    http://sharaku.eorc.jaxa.jp/...yp_db/typ_track.cgi

    Da kann man sich für alle Weltregionen und für jedes Jahr seit 1997 die Tracks und Informationen anzeigen lassen.

    PS: Wenn man bei "Western Pacific" sich mal das Jahr 2006 anschaut, läuft es einem kalt den Rücken runter. Da hat unsere Gegend hier auf den Philippinen (Ostküste, 13. Breitengrad) innerhalb weniger Wochen gleich die volle Dröhnung von 2 Monster-Taifunen abbekommen. Zum Glück war ich da gerade in Deutschland. Aber meine Schwägerin hat das per Handy-Video dokumentiert:

    http://www.youtube.com/watch?v=gv8VqQYDNZk

  6. Karl Mistelberger Lieber Prof. Dr. Lüdecke
    04.09.2008 | 08:36

    Sie schreiben "Aus der Abbildung ist für klimarelevante Zeiträume (mindestens 30 Jahre!) lediglich eine Abwärts(!!)tendenz von 1940-2000 abzulesen. Der Sprung um 1920 ist mit anthropogenem CO2 wohl auch kaum erklärbar. Berücksichtigt man ferner die etwas seltsame Vorliebe von Mann für "Hockey-Sticks" bleibt von der Sache nicht mehr viel übrig."

    Zum Hockey Stick gibt es Neues: "Sorry deniers, hockey stick gets longer, stronger: Earth hotter now than in past 2,000 years"

    http://climateprogress.org/...-in-past-2000-years/

  7. jochen Historische Meßdaten
    04.09.2008 | 12:19

    Hallo Prof. Rahmstorf,

    vieleicht wäre es eine gute Idee, wenn Sie zum Thema historische Meßwerte an dieser Stelle einen Artikel schreiben würden. Offenbar bin ich nicht der einzige interessierte Laie, dem das alles völlig schleierhaft ist und der keinen Zugang zu Uni-Bibliotheken hat. Auch gibt es viele Leute die komplizierte wissenschaftliche Fachartikel nicht richtig verstehen, vor allem wenn der Text noch in Englisch ist.

    Sie haben ja in vielen Publikationen bewiesen, dass Sie komplizierte Zusammenhänge sehr gut allgemeinverständlich darlegen können.

    Mit besten Grüßen aus dem Tropenbüro,

    Jochen Binikowski

  8. Christian Göhre @Rahmstorf
    04.09.2008 | 18:33

    Herr Rahmstorf,
    Leider haben oder wollten Sie meine gestellten Fragen nicht beantworten.
    Dafür unterstellen Sie mir eine „persönliche Verleumdung Dritter“
    Und dann noch die Bitte an die Radaktion sie solle doch besser herausfiltern.
    Finden sie Ihre Antwort auf Prof. Lüdecke
    (Zitat:Danke für diese wissenschaftlich hochkarätigen Sachargumente, die in Fachkreisen gewiß zu einer völligen Neubewertung dieser Messreihen führen werden.)
    wirklich so harmlos?
    Im übrigen haben Sie leider bei der Grafik von Mann nicht angegeben, woher die Datenbasis stammt.
    Herr Rahmstorf , wenn sie austeilen, müssen sie auch ein einstecken können.
    Ich versuchs noch mal: Sind Sie der Meinung, dass es realistisch ist, dass ab 1880 Temperaturen auf 1/10 °Celsius genau gemssen worden sind?
    Das interessiert mich wirklich.

    PS: Lassen sie bitte in Zukunft die Anrede „Lieber Herr…“ Herr genügt vollauf.

    Freundliche Grüsse
    Christian Göhre

  9. jochen Neue Hurricane Studie
    05.09.2008 | 19:44

    Es gibt eine neue Studie, die eine Zunahme der Windstärken von Tropenstürmen belegen soll:

    http://www.spiegel.de/...tur/0,1518,576135,00.html

    Dazu ist mir als Laien spontan folgendes eingefallen und ich bitte um Korrektur, wenn ich da etwas falsch interpretiere:

    Man achte auf den Untersuchungszeitraum: 1981-2006. Wir haben ca. alle 8 Jahre El Nino, in diesen Perioden treten extrem starke Tropenstürme auf. Nun ist "zufälligerweise" 1981 und auch 2006 ein El Nino Jahr.

    Ich bin mir ziemlich sicher: Hätte man den 25-Jahre Zeitraum um ein Jahr vor- oder nachverlegt, wären in dem Untersuchungszeitraum nur 3 statt 4 El Nino Jahre enthalten und das Ergebnis hätte ganz anders ausgesehen.

  10. Michael Krüger Neue Studie prophezeit weniger Hurrikane
    05.09.2008 | 19:52
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