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Warnung aus Kopenhagen

von Stefan Rahmstorf, 19. Juni 2009, 15:00

Im März fand der größte Klimakongress des Jahres in Kopenhagen statt - 2500 Teilnehmer aus 80 Ländern, 1400 wissenschaftliche Fachvorträge. Nun wurde gestern in Brüssel der Synthesebericht des Kongresses dem dänischen Premierminister Rasmussen übergeben. Dänemark ist Gastgeber der entscheidenden Verhandlungsrunde zum neuen Klimaschutzabkommen, die im Dezember stattfinden wird.

Der Klimakongress wurde von einer "star alliance" von Forschungsuniversitäten organisiert: Kopenhagen, Yale, Berkeley, Oxford, Cambridge, Tokyo, Peking - um einige zu nennen. Der Synthesebericht ist das wichtigste update aus der Klimaforschung seit dem IPCC-Bericht von 2007.

Was also steht drin? Regelmäßige KlimaLounge-Leser werden von den Kernaussagen aus der physikalischen Klimaforschung kaum überrascht sein, haben wir viele doch hier schon ausführlich diskutiert. Einige Aspekte des Klimawandels schreiten deutlich rascher voran als noch vor einigen Jahren erwartet - etwa  der Anstieg des Meeresspiegels, die wachsende Wärmemenge im Ozean und der Schwund des arktischen Eises. Auch die Projektionen für den künftigen Anstieg des Meeresspiegels sind pessimistischer geworden, und der Bericht weist darauf hin, dass eine einmal verursachte Erwärmung auf mindestens tausend Jahre in die Zukunft praktisch unumkehrbar ist - wegen der langen Verweildauer des einmal emittierten CO2 in der Atmosphäre.

Abb. 1: Veränderung der Energieinhalte verschiedener Komponenten des Klimasystems. Blaue Balken: Zeitraum 1961-2003. Rote Balken: 1993-2003. Die Grafik zeigt, dass der Ozean der Hauptwärmespeicher ist. (Quelle: Kopenhagen-Synthesebericht.)

Bei dem Kongress trafen sich aber auch die Ökonomen und Sozialwissenschaftler, die sich mit den Folgen des Klimawandels und mit Lösungsmöglichkeiten befassen. Hier betont der Bericht nochmals, dass eine Erwärmung über 2 ºC hinaus große Verwerfungen mit sich bringen dürfte:

Temperature rises above 2ºC will be difficult for contemporary societies to cope with, and are likely to cause major societal and environmental disruptions through the rest of the century and beyond.


(Inzwischen haben sich übrigens 124 Staaten explizit zur Begrenzung der Erwärmung auf höchstens 2 ºC bekannt.)

Zur Verwirrung kam es in einigen Medien darüber, ob diese 2-Grad-Leitplanke überhaupt noch einzuhalten ist. Die Aussage des Berichts dazu ist ein klares Ja - wenn nun endlich rasch und entschlossen gehandelt wird:

The conclusion from both the IPCC and later analyses is simple - immediate and dramatic emission reductions of all greenhouse gases are needed if the 2ºC guardrail  is to be respected.


Grund der Verwirrung war wohl die Aussage des Berichts, dass es inzwischen unvermeidlich ist, dass die Treibhausgaskonzentration in der Luft ihr späteres Stabilisierungsniveau (das die Temperatur dauerhaft unter den 2 Grad hält) überschießen wird. Das führt aber nicht zu einem Überschreiten der 2-Grad-Marke, wenn der "Überschießer" nur vorübergehend ist. Das ist wie bei einem Topf Wasser auf dem Herd - nehmen wir an, der ist auf kleine Flamme so eingestellt, dass die Temperatur im Topf sich allmählich bis auf 70 ºC erwärmt und dann nicht weiter. Aktuell ist die Temperatur aber erst bei 40 ºC. Wenn ich die Flamme jetzt für eine Minute hochdrehe und dann wieder zurück, bedeutet das noch lange nicht, dass der Topf sich über 70 ºC hinaus erwärmt, wegen der Trägheit im System. So ist es auch beim Klima - die Trägheit liegt hier in der Wärmekapazität der Ozeane (siehe Abb. 1 oben).


Abb. 2: Kostenentwicklung der Photovoltaik. Rot: Historische Daten. Grau: lineare Projektion. Bei kräftiger Investition in erneuerbare Energien setzt ein positiver Rückkopplungseffekt ein, weil die Preise immer mehr fallen und das Produktionsvolumen sich erhöht. (Quelle: Kopenhagen-Synthesebericht.)

Aus naturwissenschaftlicher Sicht gibt es also keinen Grund, warum wir die 2-Grad-Leitplanke nicht einhalten könnten. Auch aus ökonomischer und technologischer Sicht ist das machbar, wie der Bericht deutlich aufzeigt (siehe z.B. Abb. 2). Der Ball ist im Feld der Politik, die im Dezember in Kopenhagen die entscheidenden Weichen stellen muss. Der Synthesebericht bringt es auf den Punkt:

Inaction is inexcusable.

Nicht zu handeln wäre unentschuldbar.

 

Links zum Thema

Pressemitteilung des PIK zur Vorstellung des Syntheseberichts

Klimakongress in Kopenhagen - mit Webcasts der Plenarvorträge (link rechts unten - mein Vortrag ist in der "opening session part 2, gleich nach Pachauri)

Nobelpreisträgertagung in London - ein kleines, aber hochkarätiges Treffen von Nobelpreisträgern im Mai mit einer bemerkenswerten Abschlusserklärung, in der ebenfalls die Politik zu sofortigem entschlossenen Eingreifen aufgerufen wird: "We know what needs to be done. We cannot wait until it is too late." An dem Treffen hat auch der neue US-Energieminister Steven Chu die vollen drei Tage teilgenommen.



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Kommentare

  1. Max Inderbitzin Synthesebericht
    19.06.2009 | 16:48

    Danke für den tollen Bericht. Lest vor allem den verlinkten Synthesebericht von Kopenhagen. Auf Seite 6 ist ein wichtiger Absatz:

    "These include
    reducing inertia in social and economic systems; building on a growing
    public desire for governments to act on climate change; reducing
    activities that increase greenhouse gas emissions and reduce resilience
    (e.g. subsidies); and enabling the shifts from ineffective governance
    and weak institutions to innovative leadership in government, the
    private sector and civil society"

    und auf Seite 34:

    "13). Thus, no climate change policy will ultimately succeed unless
    cultures, worldviews and core values change in ways that support the
    development of effective policy and its implementation16 (sessions 54
    & 57) ."

    Das heisst, das Volk muss seine Weltsicht ändern und ein paar Kompromisse bezügl. ihrem demokratischen Verständnis machen. Es geht ja schliesslich um den Fortbestand unserer Kultur! Nur ein starker Führer etwa wie ein amerikanischer Präsident kann etwas bewirken. Aber selbst Obama wird durch Partikuliärinteressen ausgebremst, d.h. wir müssen die Macht auch hier auf ganz wenige konzentrieren, die schnelle Entscheidungen bewirken können.

    Auch die von Hrn. Rahmstorf vorgeschlagenen Qualitätskontrollen der Medienberichte sollte durchgesetzt werden.

    Für die nötige Änderung der Weltsicht wäre eine obligatorische Schulung der ganzen Bevölkerung wichtig, so wie die obligatorische Schulung der Kinder, und auf diese Errungenschaft sind wir ja stolz.

    [Antwort: Hmmm - zumindest eine originelle Interpretation dieser Sätze! Stefan Rahmstorf]

  2. Jochen Binikowski Glaubwürdigkeit
    19.06.2009 | 17:36

    Wir Laien haben keine Möglichkeit, die von den Wissenschaftlern genannten Daten usw. zu beurteilen. Aber wir können sehr wohl überprüfen, ob das alles wirklich ernst gemeint ist:

    Wenn in Kopenhagen statt 10.000 nur 500 Teilnehmer einfliegen und die VIPs statt im Privatjet bzw. First Class in der Holzklasse reisen, dann, und nur dann, sind die verlangten Forderungen zum "Umdenken" glaubwürdig.

  3. Fischer Eine Kleinigkeit:
    19.06.2009 | 18:17

    *Grund der Verwirrung war wohl die Aussage des Berichts, dass es inzwischen unvermeidlich ist, dass die Treibhausgaskonzentration in der Luft ihr späteres Stabilisierungsniveau (das die Temperatur dauerhaft unter den 2 Grad hält) überschießen wird. Das führt aber nicht zu einem Überschreiten der 2-Grad-Marke, wenn der "Überschießer" nur vorübergehend ist.*

    Ich bin immer davon ausgegangen, dass wegen der hohen Verweildauer des Kohlendioxids in der Atmosphäre das Klima schneller auf Veränderungen reagiert als das Kohlendioxid wieder verschwinden kann. Stimmt das nicht?

    [Antwort: Lieber Herr Fischer, wie immer ist die Realität komplex. Da unterschiedliche Prozesse das CO2 aus der Atmosphäre entfernen, die auf ganz verschiedenen Zeitskalen arbeiten, kann man das Abklingen der CO2-Konzentration nicht mit einer einzigen Zeitskala beschreiben. Ein Teil geht anfangs sehr schnell zurück, ein Teil ist aber auch nach 1000 Jahren noch da (Zeitverlauf siehe Kurven in Solomon et al. 2009). Und es gibt noch die anderen Treibhausgase, die derzeit 40% des anthropogenen Antriebs ausmachen (CO2 60%) und die zum Teil wesentlich rascher abklingen als CO2. Deshalb ist das in Fachkreisen viel diskutierte "overshooting" der Treibhausgaskonzentration über das spätere Stabilisierungsniveau hinaus möglich (und inzwischen unvermeidlich), ohne dabei über die 2-Grad-leitplanke hinaus zu schießen. Stefan Rahmstorf]

  4. M.Adeno kein Betreff
    19.06.2009 | 19:11

    Jetzt mal im Ernst Hr. Ramsdorf, wie hoch schätzen Sie persönlich die Wahrscheinlichkeit ein, dass, von der Wirtschaftsdepression mal abgesehen, sich der weltweite CO2-Ausstoß in den nächsten 20 Jahren verringert?

    [Antwort: Das werde ich oft gefragt - politische Prognosen mache ich aber nicht. Das ist nicht mein Job und auch sehr gefährlich - wer hätte fünf Jahre zuvor den Fall der Berliner Mauer vorhergesagt? Stefan Rahmstorf]

  5. Karel Vogel Politik
    20.06.2009 | 00:00

    Der Ball ist im Feld der Politik, die im Dezember in Kopenhagen die entscheidenden Weichen stellen muss. Der Synthesebericht bringt es auf den Punkt:
    Was soll die Politik den Ihrer Meinung nach tun, wenn ich an die große Transformation denke, wenn ich an das Potsdamer Manifest denke, wenn ich an den Kongress in Essen denke, der gedanklich zumindest, sogar an undemokratische Regierungsformen dachte, ob die das u. U. nicht besser könne als demokratische, mit zwar negativem Ergebnis, wie es scheint, wenn ich mir das alles so vor Augen halte, dann liebes Deutschland, liebes Europa - gute Nacht.

    [Antwort: Was soll die Politik tun? In Kopenhagen die nötigen Emissionsreduktionen beschließen und auch umsetzen - mit konkreten Maßnahmen, wie sie die Bundesregierung etwa in ihrem Mesebergpaket beschlossen hat - Wärmedämmung und erneuerbare Energien fördern etc. Und bislang sind es klar die Demokratien, die hier die Vorreiter sind, Deutschland, EU, seit kurzem auch die USA. Und ich bin überzeugt, das wird auch so bleiben. Stefan Rahmstorf]

  6. Thomas Jelinek Globale Temperatur
    20.06.2009 | 02:10

    Sehr geehrter Herr Rahmstorf!

    Sie schreiben u.a.:

    "Aus naturwissenschaftlicher Sicht gibt es also keinen Grund, warum wir die 2-Grad-Leitplanke nicht einhalten könnten."

    Diese Annahme beruht doch auf der nach wie vor (aus meiner Sicht) unbewiesenen Theorie, dass die Konzentration des CO2 in der Athmosphäre die alleinige Stellschraube am Thermostat eines globalen Klimas sei.

    Sie blenden doch damit sämtliche natürlichen Einflussfaktoren wie die Sonne, kosmische Strahlung und deren Einfluss auf die Wolkenbildung u.a. aus und implizieren den Eindruck, dass es allein in der Macht des Menschen läge, diese (mögliche) Temperaturentwicklung zu beeinflussen.

    Wie können Sie sich dabei so sicher sein?

    Thomas Jelinek

    [Antwort: CO2 (und die anderen Treibhausgase) sind natürlich nicht die einzige "Stellschraube", aber ihr Effekt ist bei weitem dominant, wie auch der Kopenhagen-Bericht wieder feststellt. Die Leuchtkraft der Sonne ist auf einem historischen Tief seit Beginn der Satellitenmessungen in den 70er Jahren, ohne dass das die globale Erwärmung nennenswert gebremst hätte - nicht überraschend, weil diese Änderung der Leuchtkraft eine Größenordnung kleiner ist als der anthropogene Effekt auf die Strahlungsbilanz der Erde. Was kosmische Strahlung angeht: Effekt auf das Klima völlig unbewiesen, vor allem aber zeigt die kosmische Strahlung seit 50 Jahren gar keinen Trend, kann also auch nicht für Klimaänderung verantwortlich sein. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass irgendwelche Naturereignisse in diesem Jahrhundert eine große Klimaänderung verursachen - dass müsste aber schon etwas sehr Großes sein, etwa ein Meteorit, denn wenn solche Naturereignisse im Rahmen dessen bleiben, was wir aus den letzten 1000 Jahren kennen, werden sie gegenüber dem anthropogenen Klimaantrieb vernachlässigbar bleiben. Vor allem aber können wir an Naturereignissen wenig ändern - für die Folgen unserer eigenen Emissionen sollten wir aber die Verantwortung übernehmen. Stefan Rahmstorf]

  7. Jochen Binikowski CO2-Senken
    20.06.2009 | 11:36

    Hallo Herr Prof. Rahmstorf,

    wie schätzen Sie persönlich die Wahrscheinlichkeit ein, dass in Kopenhagen die z.Z. einzige erprobte künstliche CO2-Senke, nämlich die Terra Preta Technik, offiziell in den Emissionshandel integriert wird?

    [Antwort: Lieber Herr Binikowski, provokante Gegenfrage: wenn Sie in Kopenhagen nur 500 Teilnehmer als Delegierte der rund 200 beteiligten Staaten zulassen wollen (Ihr Kommentar oben) - wie viele dieser Staaten haben dann Experten vor Ort, die sich mit dieser Technik so gut auskennen, dass die Staaten dazu beschlussfähig sind? Stefan Rahmstorf]

  8. Wolfgang Rech Der entscheidende Schlüssel ...
    20.06.2009 | 12:56

    Sehr geehrter Herr Rahmstorf,

    seit vielen Jahren schätze ich Sie als einen der ganz großen „ehrlichen Wissenschaftler“, der mit seiner Arbeit einen Beitrag leisten will zum Hinsehen. Denn nur „offenen Auges“ werden wir Menschen in der Lage sein zu verstehen, was wir da in Gang gesetzt haben – um letztendlich daraus, wie man hoffen könnte, couragierte Handlungen erwachsen zu lassen.

    Es sollten, meiner Ansicht nach, aber viel mehr Aspekte, als naturwissenschaftlich seriös zu Ende gedachte Ausführungen und die in der Folge zu Recht immer deutlich werdenden Warnungen, berücksichtigt werden. Von der Logik her haben Sie natürlich Recht, wenn Sie sagen, dass: „Nicht zu handeln unentschuldbar wäre!“

    Bevor dem Bürger dieser Welt nicht klar gemacht wird, zu welch einem Teil er ganz persönlich an dem Fortlauf der Geschehnisse mitverantwortlich ist, werden Aussagen, wie eben dieses unentschuldbare Nichthandeln, nach wie vor bei den meisten Menschen implizieren, dass nicht sie selbst, sondern Regierungen aufgefordert sind, die richtigen Gegenmaßnahmen auf den Weg zu bringen. Natürlich ist dies zum Teil richtig und unbedingt notwendig, aber wir dürfen nicht vergessen, dass die Politik in der Regel immer nur jenes Bewusstsein widerspiegelt, das im Volk vorhanden ist.

    Der entscheidende Schlüssel zur Veränderung liegt meiner Überzeugung nach in der Art der Aufklärung – bei der Sie eine wichtige Position einnehmen. Mit anderen Worten. Die aktuellen globalen Herausforderungen sind von einer derartigen Tragweite, dass die Lösungsansätze unterhalb der mentalen Ebenen entspringen müssen. Nur dort kann das geräumigere „emotionale Verständnis“ gefunden werden, welches die notwendigen Kräfte in sich bündelt an dem Thema, sozusagen mit dem Herzen, dran zu bleiben.

    Die Fragestellung, ob es aus naturwissenschaftlicher Sicht einen Grund gibt, die 2-Grad-Leitplanke einhalten zu können oder nicht, ist sicher wichtig - aber ist es nicht viel wesentlicher eine Brücke zu finden und das rüber zu bringen, worum es hier eigentlich geht?

    Wir setzen unsere Zukunft von eigener Hand aufs Spiel – und bei dieser Zukunft geht es um eine einzigartige Dimension, nämlich um nichts geringeres, als die Eckpfeiler unseres Erd-Lebensraumes, also um unser Überleben als Spezies.

  9. Günter Heß Fehlerbalken
    20.06.2009 | 13:00

    Hallo Herr Rahmstorf,
    Vielen Danke für den Bericht und ihre Eröffnung in der Klimalounge.
    Ich habe allerdings zu dem Bericht selbst eine kritische Frage.
    Wie haben sich den die Wolken in diesem Zeitraum entwickelt? Ich habe mich gewundert, dass Wolken in dem Bericht so gar nicht vorkommen.
    Das International Satellite Cloud Climatology Project (ISCCP) berichtet ja laut IPCC Bericht eine Abnahme von 4% im Zeitraum von 1987 – 2001. Wenn ich richtig Überschlagen habe ergibt eine Abnahme der Wolkenbedeckung von 4% eine Erhöhung der eingestrahlten Leistung durch die Sonne von 3 W/m2.
    Auf die Erdoberfläche und 1 Jahr umgerechnet ergibt das ja 5x10e22 Joule erhöhte Energiezufuhr.In 10 Jahren könnten das dann leicht 50x10e22 Joule werden.
    Wird das durch eine höhere Abstrahlung kompensiert?
    Können sie meinen Denkfehler oder Rechenfehler aufklären? Können sie mir die Schlussfolgerungen oder Messungen nennen, die dazu führen dass Wolken in dem Bericht nicht vorkommen, ich würde das gerne verstehen?
    Danke und mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

    [Antwort: Zur Entwicklung der Wolken, wie sie durch IPCC geschildert wird (sorry, Zitat auf englisch):

    Surface observations suggest that since 1950, cloudiness has increased in many large continental regions, including the USA, the former USSR and Western Europe. This is consistent with an increase in precipitation and a decrease in the difference between day- and nighttime temperatures. However, trends since the 1970s are small and less coherent and not fully consistent between surface and satellite observations. Hence, the IPCC report comes to the scientifically rather unsatisfying conclusion that “at present there is no clear consensus on changes in total cloudiness over decadal time scales”. Stefan Rahmstorf]

  10. Jochen Binikowski Vorbereitungskonferenzen
    20.06.2009 | 13:02

    "wie viele dieser Staaten haben dann Experten vor Ort, die sich mit dieser Technik so gut auskennen, dass die Staaten dazu beschlussfähig sind? Stefan Rahmstorf"

    Ich bin immer davon ausgegangen, dass der Zweck der vielen Vorbereitungskonferenzen darin besteht, derartige Details vorab zu klären.

    Allerdings ist meine Frage bezüglich Terra Preta damit nicht beantwortet.

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