wissenslogs Gute Stube

Wissenschaftskommunikation: Gutes Formulieren - Tipps und Tricks

07. September 2009, 09:14

Serie Wissenschaftskommunikation - Schreibtipps vom Chefredakteur, Teil 6

 

Überprüfen Sie sich einmal selbst: Wann lesen Sie einen Beitrag in der Zeitung oder im Internet? Wenn das Thema sie berührt. Oder wenn Sie ein Faible für eine bestimmte mediale Form haben, etwa besonderes Vergnügen an Glossen oder Reportagen finden. Womöglich halten Sie in "Ihren" Medien auch gezielt Ausschau nach Beiträgen bestimmter Autoren.  (weiter)

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Aufmerksamkeit - die wichtigste Währung im Medienbetrieb

24. August 2009, 12:07

Serie Wissenschaftskommunikation - Schreibtipps vom Chefredakteur, Teil 5

 

Wir leben in einer Zeit nie versiegender, in weiten Teilen leicht verfügbarer Information. Gerade im Internet ist immer neuer "Content", neue Meinung, neue Unterhaltung oft nur einen Klick entfernt. Für die Nutzer besteht die Kunst darin, zu finden, was sie suchen, was sie interessieren, was sie berühren könnte. Die Kommunikatoren auf der anderen Seite sollten das Handwerk beherrschen, ihre Inhalte findbar zu machen – und Aufmerksamkeit zu wecken. Denn das ist die Währung, die im Medienbetrieb zählt. Eine im Gegensatz zur überquellenden Information begrenzte, heiß umkämpfte Ressource. Und zudem äußerst flüchtig! (weiter)

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Der Küchenzuruf

18. August 2009, 11:55

Serie Wissenschaftskommunikation - Schreibtipps vom Chefredakteur, Teil 4

 

Preisfrage: Was haben ein guter TV-Einspieler zum Thema "Invasive Arten", ein kunstgerechter Einladungsflyer für eine ethnografische Sonderausstellung sowie ein gelungener Lektürebericht über einen Hirnforschungsthriller in einem Weblog gemein? Das Thema ist es nicht, die mediale Form ist es nicht, die kommunikative Haltung ist es auch nicht. (weiter)

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Kommunikative Wirkung und kommunikative Haltung

14. August 2009, 17:10

Serie Wissenschaftskommunikation - Schreibtipps vom Chefredakteur, Teil 3

 

Die Zielgruppe ist das eine. Das andere ist: Was möchte ich in dieser Zielgruppe bewirken? Kommunikative Wirkungen, die Wissenschaftler gegenüber verschiedenen Gruppen intendieren können, sind z.B. Zufriedenheit durch tiefere Einsicht oder Horizonterweiterung, Akzeptanz, künftig erhöhte Aufmerksamkeit für ein Thema, nachdenklich Werden, fortan mitreden Können, Änderung des Verhaltens, Zustimmung oder Widerspruch (ggf. explizit geäußert in Kommentaren), intellektuelles Vergnügen, Spaß, Amüsement, Beachtung der eigenen Person, Wertschätzung, Bewunderung, Bewilligung (zum Beispiel eines Antrags) ... (weiter)

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Die Zielgruppe

11. August 2009, 17:27

Serie Wissenschaftskommunikation - Schreibtipps vom Chefredakteur, Teil 2

 

Eigentlich sagt der Name alles: Es gibt eine Gruppe, und diese stellt das Ziel dar. Das Ziel für ein Produkt, für einen kommunikativen Akt, für was auch immer... Doch so einfach ist die Sache nicht – schon gar nicht, wenn es um Wissenschaftskommunikation geht. Denn welches ist die Ziel-Gruppe? Und wie lautet das Ziel? (weiter)

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Mediale Formen

07. August 2009, 13:36

Serie Wissenschaftskommunikation - Schreibtipps vom Chefredakteur, Teil 1

 

Meldung, Interview, Reportage, Kommentar, Glosse, (Veranstaltungs-)Bericht, Rezension/Besprechung – all diese und weitere Darstellungsformen kennen Sie aus Tageszeitungen und Zeitschriften. Mutatis mutandis begegnen sie uns zudem in den Medien Fernsehen und Hörfunk. Traditionell bezeichnet man sie als journalistische Formen(weiter)

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Wissenschaftskommunikation: Schreibtipps vom Chefredakteur

05. August 2009, 14:47

Nachdem ich anlässlich des Bologna-Bloggewitters zuletzt 10 Gedankenanstöße für bessere Wissenschaftskommunikation vorgebracht habe, wurde ich gleich von mehreren netten Menschen gebeten, doch einmal ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern und "Insiderwissen" in Sachen Wissenschaftskommunikation zu streuen. So als Chefredakteur von Gehirn&Geist/epoc und "Spiritus rector" (H. Wicht) der SciLogs. Möglichst praxisnah, versteht sich, am besten mit konkreten Kochrezepten.

In der Zwischenzeit habe ich tief Luft geholt und ein kleine Serie konzipiert, die ich nun in kurzen Stößen in den Äther der Blogosphäre hineinpusten werde. Ich nenne sie "Wissenschaftskommunikation: Schreibtipps vom Chefredakteur" (weiter)

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Bloggewitter: 10 Gedankenanstöße für bessere Wissenschaftskommunikation

19. Juni 2009, 10:11

10 Jahre Bologna - Die Zukunft unserer HochschulenHeute vor 10 Jahren unterzeichneten die europäischen Bildungsminister die Bologna-Erklärung, welche für Deutschland u.a. die Einführung der neuen Bachelor- und Master-Studiengänge nach sich zog. Vieles wurde seither diskutiert. Ein Aspekt jedoch fehlt in der Kommunikation über die Chancen und Probleme von "Bologna": die Frage nach der Bedeutung von Kommunikation!

Ein Thesenpapier
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Bloggewitter: Wolfram Malte Fues - Reihe-Folgen

15. Juni 2009, 06:43

Wolfram Malte Fues ist Professor für Germanistik an der Universität Basel - und ein sehr genauer Leser. Für das Bloggewitter "10 Jahre Bologna" knöpfte er sich die Erklärung vom 19. Juni 1999 noch einmal vor. Eine Lektüre mit Nachwissen. Herzlich willkommen in der Guten Stube, Malte!   (weiter)

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Demjanjuk – Hirnforschung – Schuld

12. Mai 2009, 16:38

Soll man John Demjanjuk überhaupt noch den Prozess machen, fragen sich die Menschen angesichts der Bilder von der Überführung des 89-jährigen Greises vom Münchner Flughafen in die Justizvollzugsanstalt Stadelheim – eines kranken alten Mannes, an dem ein Urteil ohnehin nicht mehr vollstreckt würde?

Natürlich sollte man. Denn die Verbrechen, welche die Staatsanwaltschaft München I dem mutmaßlichen ehemaligen Aufseher des Vernichtungslagers Sobibór zur Last legt, verjähren nicht: Beihilfe zum Mord in mindestens 29.000 Fällen.

Der Fall Demjanjuk ist aber nicht nur juristisch wichtig. Er ist auch angetan, ein Schlaglicht auf die Diskussion über Schuld, Verantwortung und Willensfreiheit zu werfen, wie sie in den letzten Jahren von einigen Neurobiologen angestoßen wurde. Denn wenn die Protagonisten der Debatte Recht behielten, gäbe es in der Tat keinen Grund, diesen Prozess noch zu führen. (weiter)

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