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Überschriften im Internet / Die Blogpost-Überschrift

16. Oktober 2009, 08:14

Serie Wissenschaftskommunikation - Schreibtipps vom Chefredakteur, Teil 10


Artikel im Internet sind wie Profi-Fußballer. Permanent buhlen sie in Konkurrenz mit ihren Clubkameraden um die Aufmerksamkeit des Trainers. Nur wer dessen Gunst findet läuft in der Startelf auf.Für alle anderen heißt es: Ab auf die Ersatzbank!  (weiter)

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Joachim Schoss: An-Stifter für Menschen mit Behinderung

30. September 2009, 18:58

Joachim Schoss war früher ein anderer. BWLer, Unternehmensberater, dann selbst Unternehmer. Mit der Entwicklung von Scout24 wurde er Millionär. Ein Mann auf der Überholspur. Bis ihn vor 7 Jahren das Schicksal ereilte: in Form eines entgegenkommenden Autos - auf der Überholspur.

Als der groß aufgeschossene 95-Kilo-Mann während eines Kurzurlaubs mit einem Motorrad über die Straßen des südafrikanischen Sommers flog, scherte ein angetrunkener Fahrer auf der entgegenkommenden Fahrbahn hinter einem LKW aus und riss Schoss die rechte Körperhälfte weg. Über Wochen kämpften Ärzte um sein Leben; er hatte ein Nahtoderlebnis und ließ in den endlos langen Tagen und Nächten in wechselnden Krankenhäusern sein Leben Revue passieren. Heute sagt er, dass der schlimmste Tag seines Lebens diesem einen neuen Sinn schenkte, denn mittlerweile engagiert er sich mit seiner Stiftung MyHandicap für Menschen mit Behinderungen.  (weiter)

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Die kreative Überschrift

23. September 2009, 17:39

Serie Wissenschaftskommunikation - Schreibtipps vom Chefredakteur, Teil 9

 

Hier können sich Texter austoben:
Wortspiele, Metaphern, Alliterationen, Reime, Paradoxien, Ironie – alles ist erlaubt. Aber nicht alles ist gut! Die Kunst bei kreativen Überschriften besteht darin, die Grenzen des Spielerischen zum Kitsch, zur leeren Worthülse oder zum gewollten Humor nicht zu überschreiten. Und der jeweiligen Zielgruppe eine möglichst abwechslungsreiche Mischung verschiedener Typen von kreativen Überschriften zu kredenzen. (weiter)

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Die nachrichtliche Überschrift

21. September 2009, 08:23

Serie Wissenschaftskommunikation - Schreibtipps vom Chefredakteur, Teil 8

 

Nachrichtliche Überschriften bringen den Küchenzuruf eines Artikels auf den Punkt.
Weil die meisten Layouts keinen Platz für lange Überschriften bieten, ringen Texter und Redakteure oft um jedes einzelne Wort, das sie noch sparen könnten.  (weiter)

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Wissenschaftskommunikation: Die Überschrift

17. September 2009, 09:09

Serie Wissenschaftskommunikation - Schreibtipps vom Chefredakteur, Teil 7

 

Eine gute Überschrift macht Lust auf mehr. Das kann sie entweder rein inhaltlich – indem sie etwas Interessantes vermeldet: "Forscher züchten Maus aus einer Hautzelle", "Erstmals Mäuse aus Stammzellen erschaffen", "Mausklon aus reprogrammierten Körperzellen". Oder sie weckt unsere Neugierde durch stilistische Kniffe und Wortspiele: "Aus Haut wird Maus", "Die Maus, die aus der Zelle kommt", "Die Sache mit der Maus".

Diese sechs Überschriften wurden allesamt am 24. Juli 2009 in verschiedenen Onlinemedien publiziert.*  (weiter)

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Wissenschaftskommunikation: Gutes Formulieren - Tipps und Tricks

07. September 2009, 09:14

Serie Wissenschaftskommunikation - Schreibtipps vom Chefredakteur, Teil 6

 

Überprüfen Sie sich einmal selbst: Wann lesen Sie einen Beitrag in der Zeitung oder im Internet? Wenn das Thema sie berührt. Oder wenn Sie ein Faible für eine bestimmte mediale Form haben, etwa besonderes Vergnügen an Glossen oder Reportagen finden. Womöglich halten Sie in "Ihren" Medien auch gezielt Ausschau nach Beiträgen bestimmter Autoren.  (weiter)

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Aufmerksamkeit - die wichtigste Währung im Medienbetrieb

24. August 2009, 12:07

Serie Wissenschaftskommunikation - Schreibtipps vom Chefredakteur, Teil 5

 

Wir leben in einer Zeit nie versiegender, in weiten Teilen leicht verfügbarer Information. Gerade im Internet ist immer neuer "Content", neue Meinung, neue Unterhaltung oft nur einen Klick entfernt. Für die Nutzer besteht die Kunst darin, zu finden, was sie suchen, was sie interessieren, was sie berühren könnte. Die Kommunikatoren auf der anderen Seite sollten das Handwerk beherrschen, ihre Inhalte findbar zu machen – und Aufmerksamkeit zu wecken. Denn das ist die Währung, die im Medienbetrieb zählt. Eine im Gegensatz zur überquellenden Information begrenzte, heiß umkämpfte Ressource. Und zudem äußerst flüchtig! (weiter)

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Der Küchenzuruf

18. August 2009, 11:55

Serie Wissenschaftskommunikation - Schreibtipps vom Chefredakteur, Teil 4

 

Preisfrage: Was haben ein guter TV-Einspieler zum Thema "Invasive Arten", ein kunstgerechter Einladungsflyer für eine ethnografische Sonderausstellung sowie ein gelungener Lektürebericht über einen Hirnforschungsthriller in einem Weblog gemein? Das Thema ist es nicht, die mediale Form ist es nicht, die kommunikative Haltung ist es auch nicht. (weiter)

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Kommunikative Wirkung und kommunikative Haltung

14. August 2009, 17:10

Serie Wissenschaftskommunikation - Schreibtipps vom Chefredakteur, Teil 3

 

Die Zielgruppe ist das eine. Das andere ist: Was möchte ich in dieser Zielgruppe bewirken? Kommunikative Wirkungen, die Wissenschaftler gegenüber verschiedenen Gruppen intendieren können, sind z.B. Zufriedenheit durch tiefere Einsicht oder Horizonterweiterung, Akzeptanz, künftig erhöhte Aufmerksamkeit für ein Thema, nachdenklich Werden, fortan mitreden Können, Änderung des Verhaltens, Zustimmung oder Widerspruch (ggf. explizit geäußert in Kommentaren), intellektuelles Vergnügen, Spaß, Amüsement, Beachtung der eigenen Person, Wertschätzung, Bewunderung, Bewilligung (zum Beispiel eines Antrags) ... (weiter)

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Die Zielgruppe

11. August 2009, 17:27

Serie Wissenschaftskommunikation - Schreibtipps vom Chefredakteur, Teil 2

 

Eigentlich sagt der Name alles: Es gibt eine Gruppe, und diese stellt das Ziel dar. Das Ziel für ein Produkt, für einen kommunikativen Akt, für was auch immer... Doch so einfach ist die Sache nicht – schon gar nicht, wenn es um Wissenschaftskommunikation geht. Denn welches ist die Ziel-Gruppe? Und wie lautet das Ziel? (weiter)

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