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Wissenschaftskommunikation: Der kreative Vorspann

10. Februar 2010, 09:27

Ein guter Vorspann muss die zentrale Botschaft eines Textes auf den Punkt bringen? Nicht unbedingt! Kreative Varianten fangen die Leser mit Wortwitz und stilistischen Kniffen ein.

Serie Wissenschaftskommunikation - Schreibtipps vom Chefredakteur, Teil 13

Ob ein nachrichtlicher Vorspann Leser einfängt und für die Lektüre des eigentlichen Artikels gewinnt, hängt schlicht davon ab, ob sein Küchenzuruf relevant ist für die Zielgruppe. Die Sache entscheidet also darüber, wer „einschaltet“ – und wer seine Aufmerksamkeit lieber anderweitig investiert. Ganz anders der kreative Vorspann. (weiter)

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Evolution des Wissens – Revolution der Kommunikation

06. Dezember 2009, 11:47

Übermorgen bin ich Gast bei der Verleihung der Zedler-Medaille durch wikimedia e.V., die Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur sowie den Verlag Spektrum der Wissenschaft. Bevor in den altehrwürdigen Hallen des Senckenberg-Naturmuseums in Frankfurt am Main die diesjährigen Preisträger geehrt werden, wartet noch eine Podiumsdiskussion auf das Publikum. Volker Panzer vom zdf nachtstudio wird moderieren, und neben dem Hausherrn und Senckenberg-Direktor Volker Moosbrugger, dem Mediävisten Johannes Fried, dem Verfahrenstechniker Wolfgang Peukert sowie dem Rechtshistoriker Michael Stolleis nehme auch ich an der Runde teil. Das Thema des Abends lautet "Evolution des Wissens" – und mein vorab erbetenes Eingangsstatement stelle ich gern auch in der Guten Stube zur Diskussion:  (weiter)

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Wissenschaft im Dialog: Wichtiges Positionspapier für die Wissenschaftskommunikation

26. November 2009, 16:59

Heute publizierte eine hochkarätige Allianz von Wissenschaftsorganisationen eine gemeinsame Erklärung für mehr Wissenschaftskommunikation. Es handelt sich um ein Anschlusspapier an das PUSH-Memorandum vom Frühjahr vor 10 Jahren.

In der neuen Deklaration brechen die großen deutschen Wissenschaftsorganisationen eine Lanze für einen stärkeren, vielfältigeren Dialog zwischen Wissenschaftlern und allgemeinen Zielgruppen. Ziel müsse es sein, "alle Menschen an Wissenschaft und Forschung zubeteiligen". Speziell heben die Initiatoren auf Kinder sowie "bildungsferne Schichten" ab. (weiter)

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Wissenschaftskommunikation: Der nachrichtliche Vorspann

23. November 2009, 07:55

Staunen hervorrufen? Schmunzeln provozieren? Spannung erzeugen? Nichts von alledem juckt diesen biederen Boten: Der nachrichtliche Vorspann hat nur eine schlichte Mission – den Küchenzuruf zu überbringen.

Serie Wissenschaftskommunikation - Schreibtipps vom Chefredakteur, Teil 12


Der nachrichtliche Vorspann präzisiert die Überschrift, die er begleitet. Vom Duktus her gleicht er einer nüchternen Inhaltsangabe dessen, was im Fließtext, dem eigentlichen Artikel, anschließend ausführlich behandelt wird. Typischerweise besteht er aus ein bis drei Aussagesätzen und kann sowohl eine nachrichtliche als auch eine kreative Überschrift flankieren. Seine Funktion ist offensichtlich: Der nachrichtliche Vorspann ist der Küchenzuruf des Artikels. (weiter)

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Der Vorspann

20. November 2009, 17:55

Viele Blogger hadern damit, dass Google-Traffic nicht "hängen bleibt". Vielleicht sollten sie einmal überdenken, ob sie ihre Posts auch optimal arrangieren. Das magische Moment in punkto Leserfang hat einen schnöden Namen: der Vorspann.

Serie Wissenschaftskommunikation - Schreibtipps vom Chefredakteur, Teil 11

Wer gute Internet-Überschriften dichtet, erhält viel Besuch aus dem Off des Netzes. Wunderbar! Das Problem: Derlei Gäste sind extrem flüchtig, drehen meist schon auf der Türschwelle um und suchen wieder das Weite. Angeklickt und weggeknickt. Die hohe Kunst ist daher, derlei Überraschungsbesuch zum Verweilen zu bewegen. (weiter)

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Wissenschaftskommunikation und Open Access

11. November 2009, 11:32

Nach einer anregenden Diskussion zu meinem letzten Beitrag über eine Petition von Lars Fischer möchte ich meine Argumente für einen anderen, alternativen, zusätzlichen Aufruf in Sachen „Bürger sollen mehr Anteil an der Wissenschaft bekommen“ hier noch einmal gesondert ausbreiten.

Ausgangspunkt ist diese banale Feststellung:

Die öffentliche Hand finanziert einen Großteil unserer Forschung. Daher kann man mit Fug danach fragen, was die Bürger, was die Steuerzahler von der Forschung „zurückgezahlt“ bekommen, wie „die“ Allgemeinheit Anteil erhalten kann an dem, wofür sie bezahlt. (weiter)

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Petition für freie, bessere Wissenschaftskommunikation

09. November 2009, 14:08

Heute ist auf den Seiten des Deutschen Bundestags eine Petition von WissensLogger Lars Fischer publiziert worden. Darin fordert Lars den Deutschen Bundestag auf zu „beschließen, dass wissenschaftliche Publikationen, die aus öffentlich geförderter Forschung hervorgehen, allen Bürgern kostenfrei zugänglich sein müssen.“  (weiter)

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Wissenswerte 2009 - Die Zukunft des Wissenschaftsjournalismus

08. November 2009, 12:23

Wo sehen Sie den Wissenschaftsjournalismus in drei Jahren? Diese Frage stellte die Wissenschaftspressekonferenz (wpk) mir und anderen Redakteuren im Vorfeld der diesjährigen Wissenswerte. Das ist ein wichtiger Branchentreff, der in jedem Herbst in Bremen stattfindet und Forscher, Journalisten und Öffentlichkeitsarbeiter zwei Tage lang miteinander ins Gespräch bringt. Morgen und übermorgen werden am Stand der wpk die erbetenen Statements der angemorsten Experten auf die Frage nach der Zukunft des Wissenschaftsjournalismus präsentiert. Meinen Beitrag zu dem allgemeinen Stimmungsbild möchte ich auch in der Guten Stube zur Diskussion stellen (weiter)

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Überschriften im Internet / Die Blogpost-Überschrift

16. Oktober 2009, 08:14

Serie Wissenschaftskommunikation - Schreibtipps vom Chefredakteur, Teil 10


Artikel im Internet sind wie Profi-Fußballer. Permanent buhlen sie in Konkurrenz mit ihren Clubkameraden um die Aufmerksamkeit des Trainers. Nur wer dessen Gunst findet läuft in der Startelf auf.Für alle anderen heißt es: Ab auf die Ersatzbank!  (weiter)

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Die kreative Überschrift

23. September 2009, 17:39

Serie Wissenschaftskommunikation - Schreibtipps vom Chefredakteur, Teil 9

 

Hier können sich Texter austoben:
Wortspiele, Metaphern, Alliterationen, Reime, Paradoxien, Ironie – alles ist erlaubt. Aber nicht alles ist gut! Die Kunst bei kreativen Überschriften besteht darin, die Grenzen des Spielerischen zum Kitsch, zur leeren Worthülse oder zum gewollten Humor nicht zu überschreiten. Und der jeweiligen Zielgruppe eine möglichst abwechslungsreiche Mischung verschiedener Typen von kreativen Überschriften zu kredenzen. (weiter)

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