wissenslogs Gute Stube

Evolution des Wissens – Revolution der Kommunikation

06. Dezember 2009, 11:47

Übermorgen bin ich Gast bei der Verleihung der Zedler-Medaille durch wikimedia e.V., die Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur sowie den Verlag Spektrum der Wissenschaft. Bevor in den altehrwürdigen Hallen des Senckenberg-Naturmuseums in Frankfurt am Main die diesjährigen Preisträger geehrt werden, wartet noch eine Podiumsdiskussion auf das Publikum. Volker Panzer vom zdf nachtstudio wird moderieren, und neben dem Hausherrn und Senckenberg-Direktor Volker Moosbrugger, dem Mediävisten Johannes Fried, dem Verfahrenstechniker Wolfgang Peukert sowie dem Rechtshistoriker Michael Stolleis nehme auch ich an der Runde teil. Das Thema des Abends lautet "Evolution des Wissens" – und mein vorab erbetenes Eingangsstatement stelle ich gern auch in der Guten Stube zur Diskussion: (weiter)

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Wissenschaft im Dialog: Wichtiges Positionspapier für die Wissenschaftskommunikation

26. November 2009, 16:59

Heute publizierte eine hochkarätige Allianz von Wissenschaftsorganisationen eine gemeinsame Erklärung für mehr Wissenschaftskommunikation. Es handelt sich um ein Anschlusspapier an das PUSH-Memorandum vom Frühjahr vor 10 Jahren.

In der neuen Deklaration brechen die großen deutschen Wissenschaftsorganisationen eine Lanze für einen stärkeren, vielfältigeren Dialog zwischen Wissenschaftlern und allgemeinen Zielgruppen. Ziel müsse es sein, "alle Menschen an Wissenschaft und Forschung zubeteiligen". Speziell heben die Initiatoren auf Kinder sowie "bildungsferne Schichten" ab. (weiter)

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Wissenschaftskommunikation: Der nachrichtliche Vorspann

23. November 2009, 07:55

Staunen hervorrufen? Schmunzeln provozieren? Spannung erzeugen? Nichts von alledem juckt diesen biederen Boten: Der nachrichtliche Vorspann hat nur eine schlichte Mission – den Küchenzuruf zu überbringen.

Serie Wissenschaftskommunikation - Schreibtipps vom Chefredakteur, Teil 12

Der nachrichtliche Vorspann präzisiert die Überschrift, die er begleitet. Vom Duktus her gleicht er einer nüchternen Inhaltsangabe dessen, was im Fließtext, dem eigentlichen Artikel, anschließend ausführlich behandelt wird. Typischerweise besteht er aus ein bis drei Aussagesätzen und kann sowohl eine nachrichtliche als auch eine kreative Überschrift flankieren. Seine Funktion ist offensichtlich: Der nachrichtliche Vorspann ist der Küchenzuruf des Artikels. (weiter)

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Der Vorspann

20. November 2009, 17:55

Viele Blogger hadern damit, dass Google-Traffic nicht "hängen bleibt". Vielleicht sollten sie einmal überdenken, ob sie ihre Posts auch optimal arrangieren. Das magische Moment in punkto Leserfang hat einen schnöden Namen: der Vorspann.


Serie Wissenschaftskommunikation - Schreibtipps vom Chefredakteur, Teil 11

Wer gute Internet-Überschriften dichtet, erhält viel Besuch aus dem Off des Netzes. Wunderbar! Das Problem: Derlei Gäste sind extrem flüchtig, drehen meist schon auf der Türschwelle um und suchen wieder das Weite. Angeklickt und weggeknickt. Die hohe Kunst ist daher, derlei Überraschungsbesuch zum Verweilen zu bewegen. (weiter)

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SciLogs top-5!

17. November 2009, 11:16

Ich habe einen Traum. Er verfolgt mich seit längerem. Immer wieder grüble ich nachts verzweifelt über die Frage, was die SciLogs wohl mit David Beckham und einem Thunfisch-Döner gemein haben. Das möchte ständig diese namenlose Fee von mir wissen. Jetzt endlich kann ich wieder durchschlafen – das Rätsel ist gelöst: 

David Beckham, ein Thunfisch-Döner und die SciLogs: Sie alle rangieren bei zehn.de, einem just gelaunchten Portal des Burda-Konzerns für allerlei populäre Top-10-Listen, auf einem 5. Platz. (weiter)

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Wissenschaftskommunikation und Open Access

11. November 2009, 11:32

Nach einer anregenden Diskussion zu meinem letzten Beitrag über eine Petition von Lars Fischer möchte ich meine Argumente für einen anderen, alternativen, zusätzlichen Aufruf in Sachen „Bürger sollen mehr Anteil an der Wissenschaft bekommen“ hier noch einmal gesondert ausbreiten.

Ausgangspunkt ist diese banale Feststellung:

Die öffentliche Hand finanziert einen Großteil unserer Forschung. Daher kann man mit Fug danach fragen, was die Bürger, was die Steuerzahler von der Forschung „zurückgezahlt“ bekommen, wie „die“ Allgemeinheit Anteil erhalten kann an dem, wofür sie bezahlt. (weiter)

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Petition für freie, bessere Wissenschaftskommunikation

09. November 2009, 14:08

Heute ist auf den Seiten des Deutschen Bundestags eine Petition von WissensLogger Lars Fischer publiziert worden. Darin fordert Lars den Deutschen Bundestag auf zu „beschließen, dass wissenschaftliche Publikationen, die aus öffentlich geförderter Forschung hervorgehen, allen Bürgern kostenfrei zugänglich sein müssen.“  (weiter)

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Wissenswerte 2009 - Die Zukunft des Wissenschaftsjournalismus

08. November 2009, 12:23

Wo sehen Sie den Wissenschaftsjournalismus in drei Jahren? Diese Frage stellte die Wissenschaftspressekonferenz (wpk) mir und anderen Redakteuren im Vorfeld der diesjährigen Wissenswerte. Das ist ein wichtiger Branchentreff, der in jedem Herbst in Bremen stattfindet und Forscher, Journalisten und Öffentlichkeitsarbeiter zwei Tage lang miteinander ins Gespräch bringt. Morgen und übermorgen werden am Stand der wpk die erbetenen Statements der angemorsten Experten auf die Frage nach der Zukunft des Wissenschaftsjournalismus präsentiert. Meinen Beitrag zu dem allgemeinen Stimmungsbild möchte ich auch in der Guten Stube zur Diskussion stellen (weiter)

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Vor einem Jahr in diesem Blog: Wissenschaft - Blogs - Buchmesse


Überschriften im Internet / Die Blogpost-Überschrift

16. Oktober 2009, 08:14

Serie Wissenschaftskommunikation - Schreibtipps vom Chefredakteur, Teil 10

 

Artikel im Internet sind wie Profi-Fußballer. Permanent buhlen sie in Konkurrenz mit ihren Clubkameraden um die Aufmerksamkeit des Trainers. Nur wer dessen Gunst findet läuft in der Startelf auf.Für alle anderen heißt es: Ab auf die Ersatzbank!  (weiter)

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Joachim Schoss: An-Stifter für Menschen mit Behinderung

30. September 2009, 18:58

Joachim Schoss war früher ein anderer. BWLer, Unternehmensberater, dann selbst Unternehmer. Mit der Entwicklung von Scout24 wurde er Millionär. Ein Mann auf der Überholspur. Bis ihn vor 7 Jahren das Schicksal ereilte: in Form eines entgegenkommenden Autos - auf der Überholspur.

Als der groß aufgeschossene 95-Kilo-Mann während eines Kurzurlaubs mit einem Motorrad über die Straßen des südafrikanischen Sommers flog, scherte ein angetrunkener Fahrer auf der entgegenkommenden Fahrbahn hinter einem LKW aus und riss Schoss die rechte Körperhälfte weg. Über Wochen kämpften Ärzte um sein Leben; er hatte ein Nahtoderlebnis und ließ in den endlos langen Tagen und Nächten in wechselnden Krankenhäusern sein Leben Revue passieren. Heute sagt er, dass der schlimmste Tag seines Lebens diesem einen neuen Sinn schenkte, denn mittlerweile engagiert er sich mit seiner Stiftung MyHandicap für Menschen mit Behinderungen.  (weiter)

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