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Kick it like Einstein: Transformation der Landwirtschaft im Norden der Elfenbeinküste

07. Juni 2010, 17:09

In vielen Ländern südlich der Sahara ist die Landwirtschaft heute noch der dominierende Wirtschaftssektor, der auch gleichzeitig den größten Teil der Bevölkerung beschäftigt. Damit bilden diese Länder einen Gegensatz zu den Industrienationen, in denen der landwirtschaftliche Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei unter fünf Prozent liegt. Viele Entwicklungsprogramme zielen daher darauf ab, dass ein exportorientierter Industriezweig geschaffen wird. Diese Entwicklungsstrategie ist per se nicht falsch, generiert der Industriesektor doch viele Beschäftigungsverhältnisse in den Städten. Im ländlichen Raum dagegen ist die Landwirtschaft häufig der einzige Sektor, in dem die Bewohner ein ausreichendes Einkommen erwirtschaften können. Die Elfenbeinküste bietet ein gutes Beispiel für eine landwirtschaftliche Strategie um Armutsraten zu reduzieren.    (weiter)

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Die Krise ist vorbei

13. März 2010, 08:39

In den vergangenen Tagen haben zwei Nachrichten aus China die deutschen Wirtschaftsmedien näher beschäftigt. Einerseits explodierten die Ausfuhren der Volksrepublik im Februar gegenüber zum Vorjahr und zweitens ist im Perlflussdelta ein massiver Arbeitskräftemangel festzustellen, der sogar so weit führt, dass Unternehmen aus Kapazitätsgründen neue Aufträge ablehnen müssen. Die chinesische Wirtschaft scheint also wieder gehörig zu brummen. Ich befinde mich gerade in Guangzhou, und versuche diese beiden Entwicklungen aus der "vor Ort" - Perspektive zu kommentieren. (weiter)

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Ländliche Entwicklung und Bioenergie in Namibia

05. November 2009, 14:53

NaminiaAm vergangenen Mittwoch hielt Prof. Lameck Mwewa von der Polytechnic of Namiba (Windhoeck)  einen Vortrag im Rahmen des Gießener Geographischen Colloquiums. Der Titel des Vortrags lautete „Rural Development, Food Security and Bio-Energy in Namibia“ und beschäftigte sich hauptsächlich mit der Frage ob und wie eine Bioenergie Industrie in Namibia aufgebaut werden kann. (weiter)

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Macao: Glücksspielmetropole in Ostasien

09. Oktober 2009, 19:22

Die Glücksspielmetropole Las Vegas muss sich warm anziehen. Neue Herausforderer in Südostasien schicken sich an, der Wüstenmetropole Marktanteile und Umsätze abzunehmen. Der wohl erfolgreichste Herausforderer in der Region ist Macao. Einst verschlafene portugiesische Kolonie an der Mündung des Perlflusses entwickelt sich die Stadt zum Glücksspielzentrum in Ostasien, das mittlerweile im Umsatz und der Hotelbettenzahl an Las Vegas vorbeigezogen ist.  (weiter)

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Hongkong, Taiwan und das Perlflussdelta

19. September 2009, 18:38

Für die Entwicklung der Städte im Perlflussdelta, haben besonders Unternehmen aus Hongkong und Taiwan zum großen Teil beigetragen. Die Region hat sich dabei innerhalb von dreißig Jahren aus einer landwirtschaftlich geprägten Landschaft in eine mega-urbane Struktur verwandelt, in der mittlerweile mehr als 50 Millionen Menschen leben. Aus früheren Dörfern sind Millionenstädte geworden, die sich hauptsächlich auf die Produktion von Elektronikgütern, Möbeln, Textilien und  Spielwaren spezialisierten.  (weiter)

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Nicht alles Gold was glänzt

10. August 2009, 11:39

China trotzt der Krise und wächst immer noch um 7,9%. China baut massiv die Windenergie aus und strebt die Weltmarktführerschaft an. China errichtet weltweit die größte Werft für Containerschiffe und wird 2015 mehr Schiffe vom Stapel lassen, als alle anderen Nationen zusammen. Alles Superlative, die unglaublich erscheinen. Allerdings lohnt sich auch ein Blick hinter diese glänzenden Kulissen. Denn da ist nicht alles Gold was glänzt. (weiter)

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Berichte aus Guangzhou

04. August 2009, 09:58

In nicht einmal dreizig Jahren haben sich Fischerdörfer in Millionenstädte gewandelt. Auf dem Papier mag diese Entwicklung zwar nachvollziehbar zu sein, stellt in der Wissenschaft aber ein Phänomen der besonderen Art dar. In mehreren Artikeln habe ich bereits über die Entwicklung Chinas geschrieben, aber die Informationen nur aus der Literatur bekommen. Das ändert sich ein wenig. Im Rahmen meiner Promotion habe ich den langen Weg ins Perlflussdelta unternommen, um die Entwicklung hier genauer zu betrachten. Ich befinde mich in der Hauptstadt von Guangdong, die Guangzhou heißt. Im Westen ist diese Stadt unter dem Namen Kanton bekannt.

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Zur Bedeutung von Bildungs- und Forschungseinrichtungen in Bangalore und Pune

27. Juli 2009, 16:20

Bildungs- und Forschungseinrichtungen erlangen in modernen Industrien eine bedeutende Stellung, da diese einerseits neue Technologien und Wissen erzeugen und gleichzeitig hochqualifiziertes Personal für den Arbeitsmarkt ausbilden. Besonders für High-Tech Industrien sind Verbindungen zu diesen Institutionen von entscheidender Bedeutung, da die Geschwindigkeit mit der sich neues Wissen verbreitet und die Generierung von neuen Technologien maßgeblich zu deren Erfolg beiträgt. In Entwicklungsländern wie Indien befinden sich viele Institutionen jedoch noch in einem frühen Entwicklungsstadium und können nicht die Rolle und die Bedeutung einnehmen, wie diese es in entwickelten Ländern tun. Es setzt jedoch ein Wandel ein, da immer mehr Regionen in Indien Industrien herausbilden, die auf moderne Forschungs- und Bildungseinrichtungen angewiesen sind.  (weiter)

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Die Schattenseiten des chinesischen Aufstiegs

25. Juni 2009, 22:49

Die Volksrepublik China weist wirtschaftlich eine beeindruckende Bilanz auf (siehe Artikel: China – auf dem Weg zur High-Tech Nation?). Aus einem Entwicklungsland, in dem noch in den 1960ern Millionen Menschen während Hungersnöten starben, entwickelte sich die mittlerweile drittgrößte Volkswirtschaft der Welt; direkt hinter Japan und sogar vor der Bundesrepublik. Selbst in der aktuellen Finanzkrise kommen hoffnungsvolle Meldungen aus dem Reich der Mitte und zukünftigen Weltmacht. Alles in Allem also eine Erfolgsgeschichte? Mit Sicherheit ist der chinesische Aufstieg ein einmaliges Ereignis in der Weltgeschichte. Noch nie zuvor wurden so viele Menschen aus der Armut geholt, wie in den vergangenen Jahren in China. Allerdings gibt es auch Schattenseiten der Entwicklung, die den weiteren Aufstieg des Riesenreichs in der Zukunft behindern können. (weiter)

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Die neue Weltwirtschaftskrise von Paul Krugman: eine Kritik

12. Juni 2009, 23:50

Aktuell drängen zahlreiche Sachbücher über die Hintergründe der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise auf die Bestsellerlisten. Mit jedem neuen spektakulären Fall erscheinen neue, die ein Allgemeinrezept gegen die Krise haben oder die Entwicklung schon seit langen haben kommen sehen. Viele dieser Werke wirken jedoch so, als ob die Autoren versuchen, von der Krisenangst der Bevölkerung zu profitieren. Wenn allerdings der aktuelle Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman (Die neue Weltwirtschaftskrise) ein Buch zur aktuellen Krise beisteuert, ist es angebracht, es eines genaueren Blickes zu würdigen; besonders als Geograph.  (weiter)

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