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Chinas wachsendes Interesse an Schwarzafrika

06. August 2008, 22:23

Seit den ersten Reformen in den späten 1970er ist die chinesische Volkswirtschaft mit jährlichen Wachstumsraten von über 10% dramatisch gewachsen. Mit dem wirtschaftlichen Wachstum stieg auch die Nachfrage nach Energie und Rohstoffen stark an. China, auf dem Weg zur viertgrößten Volkswirtschaft, ist heute zu einem der größten Konsumenten von Öl, Stahl, Kupfer, Kohle und Platin geworden. Diesen Rohstoffbedarf kann das Land nur durch die Erschließungen neuer Märkte decken, da die eigenen Vorräte nicht ausreichen, um das starke Wachstum nachhaltig zu tragen. Seit den 1990ern ist China zu einem der größten Investoren in Schwarzafrika aufgestiegen und nimmt dabei großen politischen Einfluss auf die afrikanischen Volkswirtschafen.  (weiter)

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Wie reagiert Amerika auf die Klimapolitik der Bush Regierung?

28. Juli 2008, 14:26

Nach der gefeierten Berliner Rede von Barack Obama wird deutlich, dass die Vereinigten Staaten, bei einem Wahlsieg Obamas, vor einer Wende in der Klimapolitik stehen. Unter der Regierung Bush war Amerika, als größter CO2 Produzent, nicht gewillt große Schritte zu unternehmen, um klimaschonende Technologien zu etablieren. Amerika als Klimasünder war ein beliebtes Bild hiesiger Medien. Bei einer genaueren Betrachtung erscheint dieses Bild allerdings als einseitig und verzerrt. (weiter)

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Antarktischer Tourismus

17. Juli 2008, 15:55

AntarktisDie Unterzeichnerstaaten des Antarktischen Vertrages verabschiedeten im vergangenen Jahr in Neu Delhi, Indien, neue Richtlinien für den Tourismus in der Antarktis, der seit mehreren Jahren starke Zuwächse verzeichnet. Das Ergebnis der Verhandlungen war ein voller Erfolg für die Bewahrung des anfälligen Ökosystems und es wurden Quoten und Obergrenzen für Besuchergruppen vereinbart. Kritiker befürchten dennoch, dass es zu einem weiteren Anstieg der Besucherzahlen in der Antarktis kommt und dies erhöhten Stress auf die empfindlichen Ökosysteme produziert. Dabei sind es doch gerade die Touristen und Anbieter, die ein erhöhtes Interesse an ausreichenden Schutzmaßnahmen für die ursprüngliche Landschaft haben.   (weiter)

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Städte als wichtiger Faktor einer nachhaltigen Entwicklung

10. Juli 2008, 15:44

Nachhaltige Konzepte stehen seit den 1980ern auf der Tagesordnung der Planungs- und Wirtschaftspolitiker, damit der aktuelle Ressourcenverbrauch zukünftige Generationen nicht in ihrer Entwicklung eingeschränkt. Die Städte bilden in diesem Prozess die Hauptakteure, da sie, wie zuvor in diesem Blog bereits berichtet, seit diesen Jahren mehr als 50% der Weltbevölkerung beherbergen. Die Frage ist nun, welche Vorraussetzung ein urbaner Raum erfüllen muss, damit entscheidende Schritte Richtung Nachhaltigkeit getroffen werden?
Laut dem Brundtland Report (1987) ist nachhaltige Entwicklung „the process of developing (land, cities, businesses, communities, etc.) that meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs”. Erste Gedanken zu nachhaltigen Entwicklungsstrategien entstanden bereits in den 1970ern und 1980ern, wobei der Brundtland Report in diesem Prozess einen wichtigen Meilenstein markiert. Der Report führte direkt zum UNCED Earth Summit 1992 in Rio, auf dem 179 Länder die Agenda 21 beschlossen, die vorsieht nachhaltige Aspekte in die Sozial- und Wirtschaftspolitik aufzunehmen.  (weiter)

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Megastädte und Klimawandel

03. Juli 2008, 13:52

Im Jahre 2015 werden mehr als 600 Millionen Menschen in Städten mit mehr als 5 Millionen Einwohnern leben und ein Ende des Wachstums dieser Megastädten ist derzeit nicht abzusehen, da viele dieser in Ländern entstanden, die einen relativ niedrigen Verstädterungsgrad aufweisen.
In Bezug auf den Klimawandel befinden sich Megastädte in einem Dualismus, da diese Städte einerseits einen hohen Einfluss, sowohl auf das regionale, wie das globalen Klima haben und andererseits stärker von den Folgen des Klimawandels betroffen zu sein.  (weiter)

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Globale Urbanisierung

26. Juni 2008, 09:47

In der menschlichen Geschichte ist die Stadt eine recht späte, wenn auch sehr erfolgreiche, Entwicklung gewesen. Die ersten Siedlungen tauchten vor ca. 11.000 Jahren auf, nachdem der Homo Sapiens ca. 100.000 Jahre in den Steppen und Savannen herumwanderte. Die ersten Siedlungen ermöglichten den Bewohner an einem Ort zu bleiben und sich mit anderen Dingen als der Nahrungsbeschaffung zu beschäftigen. Schnell entwickelten sich Städte zu Marktplätzen, Verwaltungszentren und Orten, an denen wichtige Innovationen hervorgebracht wurden. Obwohl sich Millionenstädte wie Rom oder Konstantinopel entwickelten, lebten Anfang des 19. Jahrhunderts nur 3% der Weltbevölkerung in Städten. Durch die industrielle Revolution setzte eine Landflucht ungeahnten Ausmaßes ein, ausgehend von Nordengland erfasste diese ganz Europa und Nordamerika. In dem Jahrhundert, welches folgte wuchs die urbane Weltbevölkerung stark an und zählte 1900 schon 13%. Erst im 20. Jahrhundert setzte eine weltweite Landflucht ein, die Megastädte mit mehr als 20 Millionen Einwohnern schuf, und mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten konzentrierte.  (weiter)

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Piraterie in Südostasien

18. Juni 2008, 16:07

Letztes Wochenende fand an der Universität Hannover das Treffen des Arbeitskreises Südostasien der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) statt. Es gab sehr interessante Beiträge über die aktuellen Forschungsthemen in dieser Region, mit den Schwerpunkten Risikoforschung, Migration und städtischer Entwicklung. Dr. Georg Mischuk, vom Amt für Geoinformationswesen der Bundeswehr in Euskirchen, hielt einen recht interessanten Vortrag über die geographischen Aspekte der Piraterie in Südostasien, dem eine angeregte Diskussion folgte. (weiter)

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Armutsbekämpfung durch Solarenergie

11. Juni 2008, 09:23

Nur ca. 20% der Welt hat Zugriff auf ausreichend Energie, die Grundlage für Wohlstand und Entwicklung ist. In vielen Ländern Afrikas, besonders in ländlichen Regionen, ist die Stromversorgung eher die Ausnahme als die Regel. Eine Kerosinleuchte stellt nach Sonnenuntergang oft die einzige Lichtquelle dar. Einige Dörfer besitzen inzwischen auch Dieselgeneratoren, aber aufgrund steigender Rohölpreise fällt es den armen Bevölkerungsteilen immer schwerer eine Grundversorgung mit Strom zu erlangen. (weiter)

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Klimawandel: Der Fall Bangladesch

04. Juni 2008, 08:01

Im kommenden Jahrhundert wird sich, je nach Klimamodell, die Durchschnittstemperatur der Erde um 2 bis 5 Grad erhöhen. Dies erscheint auf dem ersten Blick nicht gravierend, wird allerdings gewaltige Veränderungen in den globalen Ökosystemen mit sich bringen, welche eine Größenordnung haben, die den Veränderungen seit der letzten Eiszeit bis heute entsprechen.
Global wird sich die Erde allerdings sehr unterschiedlich erwärmen und auch die Auswirkungen fallen regional sehr differenziert aus. Heute abzusehen ist bereits ein Anstieg des Meeresspiegels um mehrere Zentimeter, das großflächige Abschmelzen der Hochgebirgsgletscher und das verstärkte Auftreten von Dürren, sowie die Zunahme von Extremereignissen wie Naturkatastrophen.
Bangladesch ist eines der Länder, welches von den Folgen des Klimawandels am härtesten betroffen sein wird, weshalb die Situation in dem Land hier näher betrachtet wird. (weiter)

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Wasserversorgung im 21. Jahrhundert

27. Mai 2008, 15:00

Im Jahre 2050 wird ein Viertel der Menschheit in Staaten leben, die keine ausreichende Trinkwasserversorgung haben. Mehr als 1 Mrd. Menschen werden keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und mehr als 2 Mrd. weitere, haben mit Engpässen in der Wasserversorgung zu leben. Durch die, vom Klimawandel, verursachte Veränderungen in den Niederschlägen, wird es in einigen Regionen der Erde zu katastrophalen Verhältnissen kommen. Bereits heute ist die mangelnde Trinkwasserversorgung Ursache für zahlreiche Konflikte, die in Zukunft weiter zunehmen werden, denn Trinkwasser ist die wichtigste Ressource der Menschheit, deren Mangel ein Überleben nicht möglich macht.

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