Hyderabad - Kraftstoff für die Megastadt von morgen
Als Hauptstadt des indischen Bundesstaates Andra Pradesh gehört Hyderabad mit einem Bevölkerungswachstum von ca. 27% pro Jahrzehnt zu den weltweit am schnellst wachsenden Städten. Die Stadt beherbergt aktuell ca. 6 Millionen Menschen und es wird prognostiziert, dass diese Zahl bis zum Jahr 2015 auf ca. 10,5 Millionen ansteigen wird. Dieses Wachstum wird drastische soziale und ökonomische Veränderungen mit sich bringen, die den Stadtbewohnern veränderte Lebensstile und Konsummuster abverlangen werden. Die drängendsten Herausforderungen der Stadtverwaltung sind derzeit eine nachhaltige Energienutzung und die Einbindung armen Bevölkerungsschichten in den Arbeitsmarkt. (weiter)
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Wenig ist über die arktischen und antarktischen Permafrostgebiete bekannt. Dabei prägen sie fast ein Viertel der weltweiten Landoberflächen. Noch weniger ist über die Reaktion dieser Gebiete auf den Klimawandel bekannt. Im Rahmen der Vortragsreihe über den Klimawandel der geographischen Gesellschaft zu Hannover berichtete Prof. Dr. Hans-Wolfgang Hubberten aus Potsdam am vergangenen Montag über eigene Forschungsergebnisse und mögliche Folgen des Klimawandels.
Noch vor wenigen Jahren galt Indien als das Paradebeispiel eines Entwicklungslandes. Hohe Armutsrate, arme Bevölkerungsgruppen, die von der Landwirtschaft leben und ein geringes Pro-Kopf Einkommen prägten den Subkontinent. Doch seit einigen Jahren erlebt das Land einen raschen ökonomischen Aufschwung, angefeuert durch die Erfolge der IT-Industrie und den hohen Wachstumsraten. Das Land steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Doch immer noch drücken gewaltige Probleme in Form von hohen Armutsraten und Umweltzerstörungen.
Am vergangenen Montag feierte die geographische Gesellschaft zu Hannover ihren 130. Geburtstag mit einem Festvortrag von Prof. Dr. Endlicher von der Humboldt Universität. Der Titel des Vortrages lautete „Klima im Wandel – Einblicke, Rückblicke und Ausblicke“, der gleichzeitig Auftakt zu einer Vortragsreihe über den Klimawandel war.
Als das Stadtviertel Prenzlauer Gärten in Berlin öffnete, war das Phänomen „gated communities“ in sämtlichen Medien vertreten. Einige Medienvertreter befürchteten das Auseinanderdriften von armen und reichen Gesellschaftsteilen und sprachen von Angstarchitektur und Privatisierung des öffentlichen Raumes. Doch die wenigsten Stimmen versuchten dem Phänomen „gated communities“ auf den Grund zu gehen und wieso es in Deutschland so wenig Verbreitung findet.
Die Lage in weiten Teilen der Welt ist erschütternd. Millionen Menschen müssen hungernd ihr Dasein in riesigen Slums der Megastädte fristen. Unzählige Kinder in Entwicklungsländern sind unterernährt und haben keine Aussicht auf Bildung und ein selbstbestimmtes Leben in Würde. Eine gerechte Welt sieht anders aus, jedenfalls in unserem westlichen Gerechtigkeitsverständnis. Doch was genau ist damit gemeint: Gerechtigkeit?
Ein Gespräch mit Steven Haggblade:
Jürgen L. Born ist seit 1999 Vorsitzender der Geschäftsführung und Geschäftsführer Finanzen & Öffentlichkeitsarbeit bei
In der Vergangenheit waren Klimaschwankungen häufig Auslöser für zahlreiche Konflikte und der Triebmotor für soziale Veränderungen. Dieses wiesen ZHANG und LEE (2007) anhand von Konflikten in China nach. Bei ihrer Analyse traten signifikante Zusammenhänge von Konflikthäufungen und Klimaschwankungen für die vergangenen 1500 Jahren auf. Während des Übergangs von Wärme- zu Kälteperioden zeigten sich höhere Konflikthäufigkeiten für China und für das pazifische Becken.



