Die Entwicklung der indischen Softwareindustrie in Bangalore
Die Entwicklung des Software-Clusters im indischen Bangalore stellt ein Paradoxon dar, da nur wenige Entwicklungslaender eine, global gesehen, konkurrenzfaehige High-Tech Industrie herausbilden konnten. Selbst Japan konnte auf seinem Entwicklungspfad erst sehr spaet eine aehnlich erfolgreiche High-Tech Industrie herausbilden. Doch ist die Entwicklung der Softwareindustrie in Indien nachhaltig oder basiert diese nur auf arbeitsintensiven Outsourcing Dienstleistungen, ohne Aussicht auf eigene Produkte? (weiter)
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Die globalen Urwälder sind gefährdeter als jemals zuvor. Die hohe Nachfrage nach Holz führt zu einem beispiellosen Kahlschlag, der bisher 80 Prozent der ursprünglichen globalen Waldfläche verschlungen hat. Mit den Urwäldern verschwinden gleichzeitig viele Arten, die ihren Lebensraum verlieren.
Im Entwicklungspolitischen Forum des Foyer International in Göttingen hielt Andreas Wulf von
Vom 26. September bis zum 07. Oktober besuchten Christiane und Siegfried Grätsch die Hilfsgebiete in Rumänien, in denen der Verein „
Ein Gespräch mit Siegfried Grätsch.
Die Geographie ist tot! Es lebe die Geographie! In der wissenschaftlichen Diskussion bestehen zwei entgegengesetzte Thesen, die die Lage der Geographie und des Raums beschreiben. In einer globalisierten Welt, mit modernen Transport-, Informations- und Telekommunikationstechnologien wird der Raum zur Nebensache, da es möglich ist, ohne Aufwand, global zu kommunizieren. Dennoch bestehen regionale Konzentrationen wirtschaftlicher Aktivitäten, wie beispielsweise das Silicon Valley (Mikroelektronik), Hollywood (Filmindustrie) oder Köln (Medien), in denen räumliche Nähe entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg ist.
Die Volksrepublik China hat in den letzten Jahren einen einzigartigen Wachstums- und Entwicklungsprozess durchlaufen. Dr. Tobias Kulka aus dem Institut für Asienwissenschaften aus Duisburg hat am vergangenen Donnerstag im Foyer International in Göttingen die Triebkräfte für diese Entwicklung und die möglichen Auswirkungen für China und die Weltwirtschaft näher durchleuchtet.
In den letzten dreißig Jahren hat sich das Perlflussdelta aus einer landwirtschaftlich geprägten Region in eine wichtige weltwirtschaftliche Schlüsselregion gewandelt. Von der „Reiskammer Chinas“ zur „Weltfabrik“; und das im beispiellosen Eiltempo. Ausgelöst wurde dieser dramatische Prozess durch die Reformen der Deng Xiaoping Zeit und den Aufschwung Hongkongs zur asiatischen Finanzmetropole. Mittlerweile hat sich die südchinesische Region zu einem bedeutenden Akteur der Weltwirtschaft gemustert, dessen Position womöglich durch die derzeitige Finanzkrise gefährdet ist.



