Planet der Wälder
Die globalen Urwälder sind gefährdeter als jemals zuvor. Die hohe Nachfrage nach Holz führt zu einem beispiellosen Kahlschlag, der bisher 80 Prozent der ursprünglichen globalen Waldfläche verschlungen hat. Mit den Urwäldern verschwinden gleichzeitig viele Arten, die ihren Lebensraum verlieren. Markus Mauthe, der als freischaffender Fotograph für Greenpeace tätig ist, lud am vergangenen Mittwoch in Hannover zu einer Reise in die letzten Urwälder der Erde ein. Seine Multimediashow orientierte sich an seinem Buch „Planet der Wälder – Die grünen Paradiese dieser Erde“. (weiter)
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Im Entwicklungspolitischen Forum des Foyer International in Göttingen hielt Andreas Wulf von
Vom 26. September bis zum 07. Oktober besuchten Christiane und Siegfried Grätsch die Hilfsgebiete in Rumänien, in denen der Verein „
Ein Gespräch mit Siegfried Grätsch.
Die Geographie ist tot! Es lebe die Geographie! In der wissenschaftlichen Diskussion bestehen zwei entgegengesetzte Thesen, die die Lage der Geographie und des Raums beschreiben. In einer globalisierten Welt, mit modernen Transport-, Informations- und Telekommunikationstechnologien wird der Raum zur Nebensache, da es möglich ist, ohne Aufwand, global zu kommunizieren. Dennoch bestehen regionale Konzentrationen wirtschaftlicher Aktivitäten, wie beispielsweise das Silicon Valley (Mikroelektronik), Hollywood (Filmindustrie) oder Köln (Medien), in denen räumliche Nähe entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg ist.
Die Volksrepublik China hat in den letzten Jahren einen einzigartigen Wachstums- und Entwicklungsprozess durchlaufen. Dr. Tobias Kulka aus dem Institut für Asienwissenschaften aus Duisburg hat am vergangenen Donnerstag im Foyer International in Göttingen die Triebkräfte für diese Entwicklung und die möglichen Auswirkungen für China und die Weltwirtschaft näher durchleuchtet.
In den letzten dreißig Jahren hat sich das Perlflussdelta aus einer landwirtschaftlich geprägten Region in eine wichtige weltwirtschaftliche Schlüsselregion gewandelt. Von der „Reiskammer Chinas“ zur „Weltfabrik“; und das im beispiellosen Eiltempo. Ausgelöst wurde dieser dramatische Prozess durch die Reformen der Deng Xiaoping Zeit und den Aufschwung Hongkongs zur asiatischen Finanzmetropole. Mittlerweile hat sich die südchinesische Region zu einem bedeutenden Akteur der Weltwirtschaft gemustert, dessen Position womöglich durch die derzeitige Finanzkrise gefährdet ist.
Als Hauptstadt des indischen Bundesstaates Andra Pradesh gehört Hyderabad mit einem Bevölkerungswachstum von ca. 27% pro Jahrzehnt zu den weltweit am schnellst wachsenden Städten. Die Stadt beherbergt aktuell ca. 6 Millionen Menschen und es wird prognostiziert, dass diese Zahl bis zum Jahr 2015 auf ca. 10,5 Millionen ansteigen wird. Dieses Wachstum wird drastische soziale und ökonomische Veränderungen mit sich bringen, die den Stadtbewohnern veränderte Lebensstile und Konsummuster abverlangen werden. Die drängendsten Herausforderungen der Stadtverwaltung sind derzeit eine nachhaltige Energienutzung und die Einbindung armen Bevölkerungsschichten in den Arbeitsmarkt.
Wenig ist über die arktischen und antarktischen Permafrostgebiete bekannt. Dabei prägen sie fast ein Viertel der weltweiten Landoberflächen. Noch weniger ist über die Reaktion dieser Gebiete auf den Klimawandel bekannt. Im Rahmen der Vortragsreihe über den Klimawandel der geographischen Gesellschaft zu Hannover berichtete Prof. Dr. Hans-Wolfgang Hubberten aus Potsdam am vergangenen Montag über eigene Forschungsergebnisse und mögliche Folgen des Klimawandels.



