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60 Jahre Volksrepublik China

01. Oktober 2009, 15:23

Heute vor genau 60 Jahren wurde auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Beijing die Volksrepublik China ausgerufen und gegründet. Die Kommunisten unter Mao setzten sich im Bürgerkrieg gegen die Armee von Chiang Kai Tschek durch, die daraufhin nach Taiwan floh. Nach der Gründung folgten dreißig dunkle Jahre für das Reich der Mitte. Der Große Sprung nach vorne und die Kulturrevolution brachten großes Elend für die chinesische Bevölkerung. In den letzten dreißig Jahren änderte sich dieses dramatisch durch die wirtschaftlichen Reformen und die Öffnung des Landes. China stieg, nach derzeitigen Schätzungen, zur dritt- oder zweitgrößten Volkswirtschaft auf.  (weiter)

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Hongkong, Taiwan und das Perlflussdelta

19. September 2009, 18:38

Für die Entwicklung der Städte im Perlflussdelta, haben besonders Unternehmen aus Hongkong und Taiwan zum großen Teil beigetragen. Die Region hat sich dabei innerhalb von dreißig Jahren aus einer landwirtschaftlich geprägten Landschaft in eine mega-urbane Struktur verwandelt, in der mittlerweile mehr als 50 Millionen Menschen leben. Aus früheren Dörfern sind Millionenstädte geworden, die sich hauptsächlich auf die Produktion von Elektronikgütern, Möbeln, Textilien und  Spielwaren spezialisierten.  (weiter)

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Chinesische Medien

09. September 2009, 11:21

In den deutschen Medien wird ja viel über die chinesischen Zensurversuche geschrieben und diskutiert, besonders jetzt da die chinesiche Regierung alles versucht um die Anonymität des Mediums mittels ID Registrierung in Internetforen und Filtersoftware zurückzudrängen. Doch wie sieht die subjektive Mediennutzung nun wirklich aus? In den letzten Wochen habe ich einen genaueren Blick gewagt. (weiter)

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Nicht alles Gold was glänzt

10. August 2009, 11:39

China trotzt der Krise und wächst immer noch um 7,9%. China baut massiv die Windenergie aus und strebt die Weltmarktführerschaft an. China errichtet weltweit die größte Werft für Containerschiffe und wird 2015 mehr Schiffe vom Stapel lassen, als alle anderen Nationen zusammen. Alles Superlative, die unglaublich erscheinen. Allerdings lohnt sich auch ein Blick hinter diese glänzenden Kulissen. Denn da ist nicht alles Gold was glänzt. (weiter)

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Berichte aus Guangzhou

04. August 2009, 09:58

In nicht einmal dreizig Jahren haben sich Fischerdörfer in Millionenstädte gewandelt. Auf dem Papier mag diese Entwicklung zwar nachvollziehbar zu sein, stellt in der Wissenschaft aber ein Phänomen der besonderen Art dar. In mehreren Artikeln habe ich bereits über die Entwicklung Chinas geschrieben, aber die Informationen nur aus der Literatur bekommen. Das ändert sich ein wenig. Im Rahmen meiner Promotion habe ich den langen Weg ins Perlflussdelta unternommen, um die Entwicklung hier genauer zu betrachten. Ich befinde mich in der Hauptstadt von Guangdong, die Guangzhou heißt. Im Westen ist diese Stadt unter dem Namen Kanton bekannt.

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Zur Bedeutung von Bildungs- und Forschungseinrichtungen in Bangalore und Pune

27. Juli 2009, 16:20

Bildungs- und Forschungseinrichtungen erlangen in modernen Industrien eine bedeutende Stellung, da diese einerseits neue Technologien und Wissen erzeugen und gleichzeitig hochqualifiziertes Personal für den Arbeitsmarkt ausbilden. Besonders für High-Tech Industrien sind Verbindungen zu diesen Institutionen von entscheidender Bedeutung, da die Geschwindigkeit mit der sich neues Wissen verbreitet und die Generierung von neuen Technologien maßgeblich zu deren Erfolg beiträgt. In Entwicklungsländern wie Indien befinden sich viele Institutionen jedoch noch in einem frühen Entwicklungsstadium und können nicht die Rolle und die Bedeutung einnehmen, wie diese es in entwickelten Ländern tun. Es setzt jedoch ein Wandel ein, da immer mehr Regionen in Indien Industrien herausbilden, die auf moderne Forschungs- und Bildungseinrichtungen angewiesen sind.  (weiter)

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Die Schattenseiten des chinesischen Aufstiegs

25. Juni 2009, 22:49

Die Volksrepublik China weist wirtschaftlich eine beeindruckende Bilanz auf (siehe Artikel: China – auf dem Weg zur High-Tech Nation?). Aus einem Entwicklungsland, in dem noch in den 1960ern Millionen Menschen während Hungersnöten starben, entwickelte sich die mittlerweile drittgrößte Volkswirtschaft der Welt; direkt hinter Japan und sogar vor der Bundesrepublik. Selbst in der aktuellen Finanzkrise kommen hoffnungsvolle Meldungen aus dem Reich der Mitte und zukünftigen Weltmacht. Alles in Allem also eine Erfolgsgeschichte? Mit Sicherheit ist der chinesische Aufstieg ein einmaliges Ereignis in der Weltgeschichte. Noch nie zuvor wurden so viele Menschen aus der Armut geholt, wie in den vergangenen Jahren in China. Allerdings gibt es auch Schattenseiten der Entwicklung, die den weiteren Aufstieg des Riesenreichs in der Zukunft behindern können. (weiter)

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Bloggewitter: Quo vadis, Bachelor und Master?

16. Juni 2009, 09:06

Wolfgang Schmiedecken ist Mitglied des Vorstandes des Verbandes der Geographen an Deutschen Hochschulen (VGDH). In seinem Gastbeitrag zum Bloggewitter beschäftigt er sich mit der Zukunft der Bachelor- und Masterstudiengänge in der Geographie: "Quo vadis, Bachelor und Master?"

 

 

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Die neue Weltwirtschaftskrise von Paul Krugman: eine Kritik

12. Juni 2009, 23:50

Aktuell drängen zahlreiche Sachbücher über die Hintergründe der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise auf die Bestsellerlisten. Mit jedem neuen spektakulären Fall erscheinen neue, die ein Allgemeinrezept gegen die Krise haben oder die Entwicklung schon seit langen haben kommen sehen. Viele dieser Werke wirken jedoch so, als ob die Autoren versuchen, von der Krisenangst der Bevölkerung zu profitieren. Wenn allerdings der aktuelle Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman (Die neue Weltwirtschaftskrise) ein Buch zur aktuellen Krise beisteuert, ist es angebracht, es eines genaueren Blickes zu würdigen; besonders als Geograph.  (weiter)

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China – auf dem Weg zur High-Tech Nation?

25. Mai 2009, 16:58

Der wirtschaftliche Aufstieg Chinas seit 1978 ist atemberaubend und für unser westliches Verständnis nicht einfach nachzuvollziehen. Während in Deutschland bereits Wachstumsraten von drei Prozent als Aufschwung gelten, wirkt der chinesische Aufstieg wie eine Entwicklung im Zeitraffer. Seit nunmehr zwanzig Jahren weist die Volksrepublik jährliche Wachstumsraten von zehn Prozent und mehr auf, ohne an Dynamik zu verlieren. Diese rasche Entwicklung wirft jedoch Fragen auf. Wird dieses Wachstum alleine durch eine extensive Ausweitung der Produktion stimuliert, oder kann China auch eigene Produkte entwickeln und am Weltmarkt etablieren? Ist China also die verlängerte Werkbank des Westens oder auf dem Weg zur High-Tech-Nation? Dieser Frage ging Prof. Liefner von der Universität Gießen in der vergangenen Woche in der Geographischen Gesellschaft zu Gießen nach. (weiter)

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