wissenslogs Geo-Log

Urbane Entwicklung am Beispiel Ahmedabad (Indien)

12. Februar 2010, 14:17

AhmedabadIn Entwicklungs- und Schwellenländern nehmen Urbanisierungprozesse in der Stadtplanung eine große Bedeutung ein. Der Grund hierfür liegt in der weit verbreiteten ländlichen Armut, hohem Bevölkerungswachstum und der Hoffnung auf ein besseres Leben in der Stadt, das vielerorts verbreitet ist. Die Zunahme der Bevölkerung stellt die ohnehin überforderten Stadtverwaltungen vor schier unlösbaren Aufgaben. Anhand der westindischen Metropole Ahmedabad lässt sich die diese Problematik beispielhaft aufzeigen. (weiter)

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Soziale Folgen der Landflucht in Afrika

08. Dezember 2009, 10:04

AfrikaAfrika befindet sich in einem gefährlichen Kreislauf aus Armut, Bevölkerungsexplosion und zunehmender Landflucht. Auf dramatische Weise ist dies in Äthiopien zu beobachten. In den nächsten 15 Jahren wird die dortige Bevölkerung um 42 Millionen Menschen anwachsen und das in einer Region, die von Bürgerkriegen und Hungersnöten geprägt ist. Zeitgleich setzt eine massive Landflucht ein. Ziel dieser Migranten-Ströme sind die Städte des Landes, die infrastrukturell nicht auf diesen Ansturm vorbereitet sind. (weiter)

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Nation Building in Afghanistan: Die Bedeutung von Institutionen

26. November 2009, 18:17

KabulAfghanistan ist aktuell ein heißdiskutiertes Thema in den Medien. Welche Aufgaben sollen die internationalen Truppen übernehmen und wie lange sollen sie noch in Afghanistan stationiert bleiben? Diese Woche hielt Sadar Kohistani von der University of Kabul einen Vortrag im Gießener Geographischen Colloqium über den Aufbau staatlicher Institutionen in Afghanistan. (weiter)

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Globale Peripherie – Anschluss verpasst?

13. November 2009, 15:31

PraerieDer neue Atlas der Globalisierung, der jedes Jahr von der Le Monde publiziert wird, offenbart interessante Einblicke in die heutige globalisierte Welt. In eindrucksvollen Karten und Schaubildern werden komplexe Zusammenhänge und Prozesse einfach dargestellt. Der wirtschaftliche Erfolg beispielsweise konzentriert sich nur auf wenige Regionen: Europa, Nordamerika und Ostasien bilden das globale ökonomische Zentrum. Diese Konstellation wird häufig auch die Triade der Weltwirtschaft bezeichnet, in der alle wichtigen ökonomischen und politischen Entscheidungen getroffen werden. Die globale Peripherie, also Afrika, Zentralasien, Südamerika, der Nahe Osten und Ozeanien scheint außen vor zu sein. Mir stellt sich die Frage, ob diese Situation unumstößlich ist, oder ob die globale Peripherie auch eine Change auf Entwicklung hat? (weiter)

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Die sozialen Folgen der Krise in Ostasien

15. Oktober 2009, 14:29

WanderarbeiterDie Weltwirtschaft erholt sich langsam von der schlimmsten Krise der letzten Jahre. Viel ist bereits über die Ursachen und die Vergleiche zu früheren Krisen geschrieben worden. Es bleibt allerdings die Frage offen, welche sozialen Folgen diese Krise für Schwellen- und Entwicklungsländer in Ostasien haben wird. Zehn Jahre nach der Asienkrise wird die Region erneut von einer schweren Finanzkrise erschüttert. Konnten die betroffenen Länder aus der vorherigen Krise hilfreiche Schlüsse ziehen, um harte soziale Schnitte zu vermeiden?  (weiter)

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60 Jahre Volksrepublik China

01. Oktober 2009, 15:23

Heute vor genau 60 Jahren wurde auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Beijing die Volksrepublik China ausgerufen und gegründet. Die Kommunisten unter Mao setzten sich im Bürgerkrieg gegen die Armee von Chiang Kai Tschek durch, die daraufhin nach Taiwan floh. Nach der Gründung folgten dreißig dunkle Jahre für das Reich der Mitte. Der Große Sprung nach vorne und die Kulturrevolution brachten großes Elend für die chinesische Bevölkerung. In den letzten dreißig Jahren änderte sich dieses dramatisch durch die wirtschaftlichen Reformen und die Öffnung des Landes. China stieg, nach derzeitigen Schätzungen, zur dritt- oder zweitgrößten Volkswirtschaft auf.  (weiter)

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Chinesische Medien

09. September 2009, 11:21

In den deutschen Medien wird ja viel über die chinesischen Zensurversuche geschrieben und diskutiert, besonders jetzt da die chinesiche Regierung alles versucht um die Anonymität des Mediums mittels ID Registrierung in Internetforen und Filtersoftware zurückzudrängen. Doch wie sieht die subjektive Mediennutzung nun wirklich aus? In den letzten Wochen habe ich einen genaueren Blick gewagt. (weiter)

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Die Konsequenzen des Staatsversagens afrikanischer Staaten

18. Mai 2009, 09:28

Als größte Befürchtung in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise werden die Zahlungsunfähigkeit und der Zusammenbruch eines Staats angesehen. Dank internationaler Hilfe sind Länder wie Island, Ungarn oder die Ukraine solchen Szenarien entgangen. Was ein Zusammenbruch für einen Staat und dessen Bevölkerung genau bedeutet, kann gut an den Ländern Afrikas in den 1980er und 1990er Jahren beobachtet werden. In vielen afrikanischen Staaten erfolgte ein Zusammenbruch der nationalstaatlichen Ordnung, in dessen Folge sowohl die staatliche Sicherheit, die politischen Institutionen, der öffentliche Dienst als auch die sozialen Sicherungssysteme kollabiert sind. Die Situation, in der die nationalstaatlichen Institutionen handlungsunfähig sind, wird häufig mit dem Begriff „failed state“ bezeichnet; einen in sich zusammengefallenen Staat, der nur noch in seiner rudimentären Hülle besteht.  (weiter)

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Die Politik der Sowjetunion in Afrika

23. April 2009, 20:54

Südafrika stimmt gerade über eine neue Regierung ab. Wahlsieger wird aller Wahrscheinlichkeit nach wieder der African National Congress (ANC). Interessanterweise wurde der ANC in seinem Widerstandskampf gegen das Apartheitsregime in Südafrika lange Jahre von der ehemaligen Sowjetunion finanziell unterstützt. Die Politik der Sowjetunion in Afrika scheint nur noch für Historiker relevant zu sein, trägt aber entscheidend dazu bei, heutige politische Strukturen besser zu verstehen.  (weiter)

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Stadtbild und soziale Segregation in den Städten Afrikas

16. April 2009, 21:58

Das Stadtbild vieler afrikanischer Städte ist geprägt vom kolonialen Erbe und dem hohen Bevölkerungswachstum der vergangenen Jahrzehnte. Slum- und Squattersiedlungen legen sich wie ein Gürtel um das europäisch geprägte Stadtzentrum. Viele dieser armen Wohnviertel bilden in sich abgeschlossene Areale, die durch ethnische Segregation charakterisiert sind. Im Artikel der vergangenen Woche (Verstädterungsprozesse in Afrika) wurden diese Strukturen und die sozioökonomischen Probleme beispielhaft am Beispiel Nairobi (Kenia) näher betrachtet. Dieses Beispiel wird an dieser Stelle fortgesetzt, um sowohl das Stadtbild als auch ethnische Segregation darzustellen.   (weiter)

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