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Kick it like Einstein: Transformation der Landwirtschaft im Norden der Elfenbeinküste

07. Juni 2010, 17:09

In vielen Ländern südlich der Sahara ist die Landwirtschaft heute noch der dominierende Wirtschaftssektor, der auch gleichzeitig den größten Teil der Bevölkerung beschäftigt. Damit bilden diese Länder einen Gegensatz zu den Industrienationen, in denen der landwirtschaftliche Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei unter fünf Prozent liegt. Viele Entwicklungsprogramme zielen daher darauf ab, dass ein exportorientierter Industriezweig geschaffen wird. Diese Entwicklungsstrategie ist per se nicht falsch, generiert der Industriesektor doch viele Beschäftigungsverhältnisse in den Städten. Im ländlichen Raum dagegen ist die Landwirtschaft häufig der einzige Sektor, in dem die Bewohner ein ausreichendes Einkommen erwirtschaften können. Die Elfenbeinküste bietet ein gutes Beispiel für eine landwirtschaftliche Strategie um Armutsraten zu reduzieren.    (weiter)

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Kick it like Einstein: Städtische Arbeitsmärkte in Kamerun: Ursachen und Trends

30. Mai 2010, 21:46

Die UN schätzt, dass ab 2008 mehr Menschen in Städten leben, als in ländlichen Regionen. Besonders in Afrika beschleunigt sich die Rate der Urbanisierung zunehmend und führt zur Entstehung neuer riesiger Megastädte. Leider können nicht im gleichen Maße neue Beschäftigungsverhältnisse in den Städten geschaffen werden. Die Schere zwischen Menschen im formalen und informellen Sektor klafft immer weiter auseinander. In Kamerun hat sich diese bereits weit geöffnet und es stellt sich die Frage, ob die Chancen in den formalen Arbeitsmarkt einzutreten zwischen städtischen Bewohnern und Migranten aus ländlichen Regionen gleich verteilt sind, oder ob es hierbei gesellschaftliche Benachteiligungen gibt.  (weiter)

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Die Krise ist vorbei

13. März 2010, 08:39

In den vergangenen Tagen haben zwei Nachrichten aus China die deutschen Wirtschaftsmedien näher beschäftigt. Einerseits explodierten die Ausfuhren der Volksrepublik im Februar gegenüber zum Vorjahr und zweitens ist im Perlflussdelta ein massiver Arbeitskräftemangel festzustellen, der sogar so weit führt, dass Unternehmen aus Kapazitätsgründen neue Aufträge ablehnen müssen. Die chinesische Wirtschaft scheint also wieder gehörig zu brummen. Ich befinde mich gerade in Guangzhou, und versuche diese beiden Entwicklungen aus der "vor Ort" - Perspektive zu kommentieren. (weiter)

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Urbane Entwicklung am Beispiel Ahmedabad (Indien)

12. Februar 2010, 14:17

AhmedabadIn Entwicklungs- und Schwellenländern nehmen Urbanisierungprozesse in der Stadtplanung eine große Bedeutung ein. Der Grund hierfür liegt in der weit verbreiteten ländlichen Armut, hohem Bevölkerungswachstum und der Hoffnung auf ein besseres Leben in der Stadt, das vielerorts verbreitet ist. Die Zunahme der Bevölkerung stellt die ohnehin überforderten Stadtverwaltungen vor schier unlösbaren Aufgaben. Anhand der westindischen Metropole Ahmedabad lässt sich die diese Problematik beispielhaft aufzeigen. (weiter)

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Innovationen in China

15. Dezember 2009, 09:15

LiefnerEin Gespräch mit Prof. Dr. Liefner über das chinesische Forschungs- und Entwicklungssystem. Prof. Liefner forscht und lehrt am Institut für Geographie der Justus Liebig Universität in Gießen. Seine Forschungsschwerpunkte in Südostasien sind wissensbasierte Regionalentwicklungen in China sowie die Entwicklungs- und Armutsforschung in Tahiland und Vietnam.


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Soziale Folgen der Landflucht in Afrika

08. Dezember 2009, 10:04

AfrikaAfrika befindet sich in einem gefährlichen Kreislauf aus Armut, Bevölkerungsexplosion und zunehmender Landflucht. Auf dramatische Weise ist dies in Äthiopien zu beobachten. In den nächsten 15 Jahren wird die dortige Bevölkerung um 42 Millionen Menschen anwachsen und das in einer Region, die von Bürgerkriegen und Hungersnöten geprägt ist. Zeitgleich setzt eine massive Landflucht ein. Ziel dieser Migranten-Ströme sind die Städte des Landes, die infrastrukturell nicht auf diesen Ansturm vorbereitet sind. (weiter)

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Nation Building in Afghanistan: Die Bedeutung von Institutionen

26. November 2009, 18:17

KabulAfghanistan ist aktuell ein heißdiskutiertes Thema in den Medien. Welche Aufgaben sollen die internationalen Truppen übernehmen und wie lange sollen sie noch in Afghanistan stationiert bleiben? Diese Woche hielt Sadar Kohistani von der University of Kabul einen Vortrag im Gießener Geographischen Colloqium über den Aufbau staatlicher Institutionen in Afghanistan. (weiter)

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Globale Umweltbewegung – ein moderner Mythos?

20. November 2009, 15:37

UmweltbewegungGreenpeace, BUND, Bund für Umweltschutz und die Grünen haben eins gemeinsam. Sie entstanden als Folge einer rasch zunehmenden Umweltbewegung, die seit 1970 starken Zulauf erhielt. Wieso entstand gerade 1970 diese Bewegung und was waren ihre Leitmotive? Diesen Fragen ging Prof. Dr. Joachim Radkau am Mittwoch am Institut für Fachjournalistik Geschichte an der Universität Gießen nach.

Prof. Radkau ist einer der führenden Gegenwartshistoriker und dürfte in Fachkreisen besonders für seine Biographie über Max Weber, den Werken über Aufstieg und Fall der Atomwirtschaft in der BRD und seinen Arbeiten über die Geschichte der Ökologie bekannt sein. Aktuell arbeitet er an einer Geschichte der globalen Umweltbewegung. Er nutzte seinen Vortrag, um sowohl Einblicke in seine Arbeit zu geben als auch Anregungen für diese zu erhalten. (weiter)

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Globale Peripherie – Anschluss verpasst?

13. November 2009, 15:31

PraerieDer neue Atlas der Globalisierung, der jedes Jahr von der Le Monde publiziert wird, offenbart interessante Einblicke in die heutige globalisierte Welt. In eindrucksvollen Karten und Schaubildern werden komplexe Zusammenhänge und Prozesse einfach dargestellt. Der wirtschaftliche Erfolg beispielsweise konzentriert sich nur auf wenige Regionen: Europa, Nordamerika und Ostasien bilden das globale ökonomische Zentrum. Diese Konstellation wird häufig auch die Triade der Weltwirtschaft bezeichnet, in der alle wichtigen ökonomischen und politischen Entscheidungen getroffen werden. Die globale Peripherie, also Afrika, Zentralasien, Südamerika, der Nahe Osten und Ozeanien scheint außen vor zu sein. Mir stellt sich die Frage, ob diese Situation unumstößlich ist, oder ob die globale Peripherie auch eine Change auf Entwicklung hat? (weiter)

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Ländliche Entwicklung in Zentralvietnam

10. November 2009, 09:26

Revilla-DiezInterview mit Prof. Dr. Revilla-Diez:

Prof. Dr. Revilla-Diez forscht und lehrt am Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie der Leibniz Universität Hannover. Seine Forschungsschwerpunkte in Südostasien sind
Regionale Innovationspotenziale und die Systemtransformation in Vietnam. In einem aktuellen DFG Projekt untersucht er Schocks und die regionalwirtschaftliche Entwicklung in Thailand und Vietnam. Ich sprach mit ihm über die ländliche Entwicklung in Zentralvietnam. (weiter)

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