Die Krise ist vorbei
In den vergangenen Tagen haben zwei Nachrichten aus China die deutschen Wirtschaftsmedien näher beschäftigt. Einerseits explodierten die Ausfuhren der Volksrepublik im Februar gegenüber zum Vorjahr und zweitens ist im Perlflussdelta ein massiver Arbeitskräftemangel festzustellen, der sogar so weit führt, dass Unternehmen aus Kapazitätsgründen neue Aufträge ablehnen müssen. Die chinesische Wirtschaft scheint also wieder gehörig zu brummen. Ich befinde mich gerade in Guangzhou, und versuche diese beiden Entwicklungen aus der "vor Ort" - Perspektive zu kommentieren. (weiter)
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In Entwicklungs- und Schwellenländern nehmen Urbanisierungprozesse in der Stadtplanung eine große Bedeutung ein. Der Grund hierfür liegt in der weit verbreiteten ländlichen Armut, hohem Bevölkerungswachstum und der Hoffnung auf ein besseres Leben in der Stadt, das vielerorts verbreitet ist. Die Zunahme der Bevölkerung stellt die ohnehin überforderten Stadtverwaltungen vor schier unlösbaren Aufgaben. Anhand der westindischen Metropole Ahmedabad lässt sich die diese Problematik beispielhaft aufzeigen.
Ein Gespräch mit
Afrika befindet sich in einem gefährlichen Kreislauf aus Armut, Bevölkerungsexplosion und zunehmender Landflucht. Auf dramatische Weise ist dies in Äthiopien zu beobachten. In den nächsten 15 Jahren wird die dortige Bevölkerung um 42 Millionen Menschen anwachsen und das in einer Region, die von Bürgerkriegen und Hungersnöten geprägt ist. Zeitgleich setzt eine massive Landflucht ein. Ziel dieser Migranten-Ströme sind die Städte des Landes, die infrastrukturell nicht auf diesen Ansturm vorbereitet sind.
Afghanistan ist aktuell ein heißdiskutiertes Thema in den Medien. Welche Aufgaben sollen die internationalen Truppen übernehmen und wie lange sollen sie noch in Afghanistan stationiert bleiben? Diese Woche hielt Sadar Kohistani von der University of Kabul einen Vortrag im Gießener Geographischen Colloqium über den Aufbau staatlicher Institutionen in Afghanistan.
Greenpeace, BUND, Bund für Umweltschutz und die Grünen haben eins gemeinsam. Sie entstanden als Folge einer rasch zunehmenden Umweltbewegung, die seit 1970 starken Zulauf erhielt. Wieso entstand gerade 1970 diese Bewegung und was waren ihre Leitmotive? Diesen Fragen ging Prof. Dr. Joachim Radkau am Mittwoch am Institut für Fachjournalistik Geschichte an der Universität Gießen nach.
Der neue
Interview mit Prof. Dr. Revilla-Diez:
Am vergangenen Mittwoch hielt
Die Weltwirtschaft erholt sich langsam von der schlimmsten Krise der letzten Jahre. Viel ist bereits über die Ursachen und die Vergleiche zu früheren Krisen geschrieben worden. Es bleibt allerdings die Frage offen, welche sozialen Folgen diese Krise für Schwellen- und Entwicklungsländer in Ostasien haben wird. Zehn Jahre nach der Asienkrise wird die Region erneut von einer schweren Finanzkrise erschüttert. Konnten die betroffenen Länder aus der vorherigen Krise hilfreiche Schlüsse ziehen, um harte soziale Schnitte zu vermeiden?



