Wissenslogs Frey-Händig

Denkanstöße - Wie die Evolution unser Denken prägt: Gerhard Vollmers "Was können wir wissen?"

03. August 2010, 20:15

Warum ist dieses Buch wichtig?

 
"Ich halte den Durchbruch und die rasche Verbreitung der Evolutionären Erkenntnistheorie für das wichtigste geistesgeschichtliche Ereignis der letzten Jahre."

Kein Geringerer als der Nobelpreisträger Konrad Lorenz beginnt mit diesen Worten sein Geleitwort zu dem Werk, das hier vorgestellt werden soll. Und Gerhard Vollmer, der Autor der beiden Bände "Die Natur der Erkenntnis" und "Die Erkenntnis der Natur" mit dem gemeinsamen Titel “Was können wir wissen?”, hat die Evolutionäre Erkenntnistheorie geprägt wie kein anderer, und zwar bereits durch sein Buch “Evolutionäre Erkenntnistheorie” von 1975. Sie ist Ausgangs- und Mittelpunkt auch der Überlegungen in diesen beiden Bänden von 1985 und 1986, die zusammen über 600 Seiten umfassen und mittlerweile in vierter Auflage erschienen sind – ein Beleg für ihre Aktualität und Bedeutung.

Das Schöne an diesen Büchern – wie an allen Vollmer-Texten – ist ihre Lesbarkeit. Für seine herausragende und in der Wissenschaft leider viel zu seltene Fähigkeit, komplexe Inhalte so zu vermitteln, dass die Problematik erhalten bleibt und trotzdem für jeden verständlich ist, hat Gerhard Vollmer, Physiker und Philosoph und bis vor kurzem Professor für Philosophie in Braunschweig, sogar den hochdotierten Kulturpreis der Eduard-Rhein-Stiftung erhalten. So auch hier: Klar und präzise bringt er verworrene Probleme auf den Punkt, indem er alles Nebensächliche weglässt – was ja eine Kunst für sich ist. 

Was können wir wissen?

Die Lektüre ist also uneingeschränkt zu empfehlen. Aber worum geht es? Vollmer geht aus von der Hauptfrage der Erkenntnistheorie "Was können wir wissen?". Zunächst werden einige historische Antworten vorgestellt, danach die Grundthesen der Evolutionären Erkenntnistheorie.

Da es sich bei den beiden Bänden um Aufsätze handelt, die gut zusammenpassen, aber nicht in allen Fällen in einem engem Zusammenhang stehen, können einige Einzelthemen zwar erwähnt, aber nicht näher besprochen werden. So gibt uns Gerhard Vollmer faszinierende Einblicke in die Wissenschaftstheorie mit Beiträgen über "Die Wissenschaft von einmaligen Ereignissen", "Die Einheit der Wissenschaft" und "Reduktionismus und dessen Probleme", aber auch über die "Asymmetrie der Zeit" und "Kopf und Computer". Zudem baut er die Evolutionäre Erkenntnistheorie aus und wendet sie auf philosophische Probleme an. So widmet er sich dem Problem der Anschaulichkeit, dem Mesokosmos und dem Leib-Seele-Problem.  

 


 

Herausheben möchte ich die Idee, Kausalität über den Energieübertrag zu zu charakterisieren. Dieser Gedanke scheint mir außerordentlich wichtig, gerade weil er in der Philosophie noch nicht die seiner Bedeutung gemäße Verbreitung gefunden hat. 

Die Evolutionäre Erkenntnistheorie

Was zeichnet die Evolutionäre Erkenntnistheorie aus, die sich als eine philosophische Disziplin versteht, die auf Erkenntnissen der Evolutionstheorie beruht? Was sind ihre Hauptthesen?

Vieles in der Biologie hat eine Funktion. So dient die Flosse der Fortbewegung im Wasser, und die Lunge taugt für das Atmen. Wofür aber ist unser Gehirn gut? Über die Sinnesorgane nimmt es Informationen aus der Außenwelt auf. Je genauer und schneller dies geschieht, desto besser – im Sinne von überlebensdienlich – fallen Reaktionen auf neue Situationen, Ereignisse und Dinge aus. Einfache Lebewesen, die nur über einen Lichtrezeptor verfügen, können sich zweckdienlicherweise zum Licht hin und von dunklen Stellen wegbewegen. Sollten sie auf ihrem Weg jedoch zufällig in eine Säure geraten, so können sie dies wegen fehlender Sensoren nicht vermeiden. Mit dieser evolutionären Funktionslogik ist gleichzeitig ein wichtiges philosophisches Problem der Erkenntnistheorie gelöst: Warum passen die Kategorien unseres Gehirns überhaupt auf die Strukturen der Welt? Warum sehen wir mit unseren Augen gerade diesen Ausschnitt aus dem Lichtspektrum und nicht vielmehr einen, der auf der Erde gar nicht vorkommt, etwa Röntgenstrahlen? Diese höchst erstaunliche Passung der subjektiven Erkenntnisstrukturen auf die objektive Welt hat schon Kant Kopfzerbrechen bereitet. Die Evolutionäre Erkenntnistheorie ist hier meines Wissens die einzige philosophische Theorie mit einer überzeugenden Erklärung: 

  „Unser Erkenntnisapparat ist ein Ergebnis der Evolution. Die subjektiven Erkenntnisstrukturen passen auf die Welt, weil sie sich im Laufe der Evolution in Anpassung an diese reale Welt herausgebildet haben. Und sie stimmen mit den realen Strukturen (teilweise) überein, weil nur eine solche Übereinstimmung das Überleben ermöglichte.“ (Vollmer 1975/2002, S. 102)  

Die Kritik

Hier stoßen wir auf eine überraschende Tatsache: Die Evolutionäre Erkenntnistheorie (EE) steht beileibe nicht im Zentrum philosophischer Debatten in der Erkenntnistheorie. Dies mag damit zu tun haben, dass viele Philosophen alles Empirische ablehnen. Möglicherweise auch damit, dass die EE gar nicht als Erkenntnistheorie angesehen wird, sondern als eine naturwissenschaftliche Disziplin. Damit wird ihr oft im gleichen Zuge die Kompetenz für die Beantwortung philosophischer Fragen abgesprochen. Nachvollziehbar ist dies allerdings nicht, da die EE eine ganze Reihe typisch erkenntnistheoretischer Fragen stellt und diese auch beantwortet – was man wiederum von einigen philosophischen Konkurrenztheorien nicht behaupten kann. Da hilft es, dass Gerhard Vollmer im vorliegenden Buch fast alles, was an Argumenten kritisch gegen die Evolutionäre Erkenntnistheorie vorgebracht wurde, sammelt, fair bespricht – und überzeugend widerlegt. 

Die meisten Gegenargumente beruhen leider auf Unkenntnis. Sie werden leicht widerlegt und verdienen keine ausführliche Besprechung. Nur das häufigste Missverständnis soll kurz dargestellt werden. Es macht richtigerweise darauf aufmerksam, dass Erfolg (Überleben) Wahrheit (richtiges Erkennen der Außenwelt) nicht garantiert. Nun wird dies aber auch kein ernsthafter Vertreter der EE behaupten. Im Gegenteil, eine der Hauptthesen der EE ist:

Biologische Anpassungen sind niemals ideal, müssen sich aber in der natürlichen Auslese bewähren. Deshalb ermöglichen die subjektiven Erkenntnisstrukturen – über Jahrmillionen getestet – zwar keine absolut wahre, aber doch eine angemessene Rekonstruktion realer Objekte, die mindestens in Bezug auf den mesokosmischen Lebensraum auch nicht völlig falsch sein kann.

Es muss also zwischen Erkenntnis und Anpassung unterschieden werden. Weder ist Erkenntnis identisch mit absoluter Wahrheit, noch stellt der Überlebenserfolg ein hinreichendes Kriterium für Wahrheit dar.

Eine ernst zu nehmende Kritik greift dagegen den hypothetischen Realismus an, welcher der EE zu Grunde liegt. Diese Diskussion würde hier zu weit führen – dazu sei der neugierige Leser auf die Diskussionen im Buch selbst verwiesen.

Fazit

Die Evolutionäre Erkenntnistheorie versucht etwas in der Philosophie eher Unübliches: Sie nimmt die Frage “Wieso können wir die Welt erkennen?” (übrigens auch ein Buchtitel von Gerhard Vollmer) als Ausgangspunkt für philosophische Fragen. Die Antwort ist biologisch geprägt und versteht das Gehirn, das bekanntlich dem Denken zu Grunde liegt, als eine Anpassung, die bestimmte Funktionen erfüllt. Aus diesem Gedanken lässt sich vieles entwickeln, zum Beispiel die Folgerung, dass und warum wir in der Welt der mittleren Dimensionen (im Mesokosmos) zu Hause sind. Zu erwarten sind auch Beschränkungen, blinde Flecken und Fehler in unserem Denken, da Anpassungen niemals ideal sind, sei es wegen mangelnder Kapazität oder aus anderen Gründen. Auch Wissenschaft lässt sich besser verstehen – und zwar als eine systematische Weiterentwicklung unserer Intuitionen. Bessere Instrumente, bessere Theorien und bessere Methoden führen zu quantitativem und qualitativem Fortschritt bei der Erkenntnis der Welt.

Seit ihrem Erscheinen 1985 hat sich in den behandelten Bereichen viel getan. So gibt es mittlerweile nicht nur Evolutionäre Ethik, Evolutionäre Ästhetik und Evolutionäre Wissenschaftstheorie, sondern sogar eine Evolutionäre Religionswissenschaft. Das zeigt, wie fruchtbar die Grundgedanken sind, die Gerhard Vollmer in diesen zwei Bänden als einer der Ersten systematisch entwickelt hat. Sie alle eint der Versuch, die evolutionäre Geschichte des Menschen bei den Erklärungsversuche ihrer jeweiligen Phänomene zu berücksichtigen und zu nutzen. Für ihr Verständnis gibt es kaum einen besseren Startpunkt als Gerhard Vollmer und seine Gedanken zur Evolutionären Erkenntnistheorie.



Geschrieben in Allgemein . Kommentare: (2). Trackbacks: (0). Permalink


Wie kooperationsbereit ist der Mensch?

06. Mai 2010, 17:08

Wenn man, wie ich, daran interessiert ist, zu verstehen, wie menschliche Kooperation funktioniert, dann findet man sich schnell vor zwei Extremen wieder. Auf der einen Seite ist der Mensch mit Sicherheit dasjenige Lebewesen, das alle anderen sowohl quantitativ als auch qualitativ in der Zusammenarbeit übertrifft. Kein anderes Tier ist in der Lage, weltweit, anonym, in großen Gruppen und von großen zeitlichen Abständen unterbrochen zusammenzuarbeiten.

Auf der anderen Seite scheitern viele Kooperationen, bei denen man den Eindruck hat, dass die beteiligten Gruppen lediglich Kleinigkeiten hätten ändern müssen, um erfolgreich zu sein. Wie bereits in einem anderen Beitrag erwähnt, kommt es dann bei gemeinschaftlich bewirtschafteten Ressourcen wie Wald, Fischen, Bewässerungssysteme oder ähnlichem mehr zur so genannten Verelendung der Gemeingüter (tragedy of the commons). Da verweigern zum Beispiel ganze Dörfer die Zusammenarbeit, weil der neue Anführer mit seinem Plänen vor allem sich selbst bereichert und finden keinen Ausweg aus diesem Dilemma. Da führt der Neid eines Bauern auf den Nachbarn dazu, dass er mehr verbraucht als er eigentlich benötigt – nur um dem anderen die dringend benötigten Ressourcen wegzunehmen und ihm eins auszuwischen. Dass er dabei letztlich auch verliert, gerät da schnell aus dem Blick. Und diese Beispiele ließen sich natürlich fortführen.

Und in der Tat, ein erfolgreiches, effizientes und nachhaltiges Management natürlicher Ressourcen ist in vielen Projekten weltweit eher die Ausnahme als die Regel. Die Frage liegt nahe, woran das letztlich liegt. Zu diesem Zweck versuchen Forscher, wichtige Rahmenbedingungen im Laborversuch nachzustellen. Unter welchen Bedingungen sind Menschen kooperationsbereiter, unter welchen Bedingungen gewinnen Egoisten die Oberhand? Das reicht von Computersimulation über anonym durchgeführte Spiele bis hin zu manipulierten Situationen in der realen Welt.

Dazu gibt es eine Menge Studien, bekannt sind hier vor allem das Gefangenendilemma und die so genannten public goods Spiele geworden. Bei beiden Spielen entsteht ein Dilemma für jeden Spieler, denn Egoismus ist die erfolgreichste Strategie. Allerdings hat sie einen gravierenden Nachteil: im Gefangenendilemma hat eine egoistische Strategie, die man Defektion nennt, meist zur Folge, dass der Mitspieler auch defektiert, also zurückschlägt. Mit anderen Worten, es gibt nur wenige so vertrauensselige und gutmütige Menschen, die sich bereitwillig Runde für Runde ausnehmen lassen, indem sie kooperieren, obwohl der Partner dies nicht tut. Die Folge: Beide Spieler geraten in eine Abwärtsspirale aus Misstrauen, Egoismus und der schlechtestmöglichen Ausbeute, aus der sie alleine praktisch nicht mehr herausfinden können.

In public goods Spielen, in denen eine Gruppe von Spielern in einen gemeinsamen Topf einzahlt, ist dies ähnlich. Verhält sich jeder egoistisch und zahlt gar nichts ein (vergleichbar mit lauter Schwarzfahrern, oder einem Land, in dem niemand den Müll trennen würde), wird kein öffentliches Gut erzeugt bzw. das öffentliche Gut zu Grunde gerichtet und somit das schlechtestmögliche Ergebnis erzielt. Gibt jeder Spieler dagegen den vollen Betrag in den Pott, so ist das soziale Optimum erreicht und die Effizienzgewinne aus der gemeinsamen Kooperation entstanden durch altruistisches Verhalten sind maximal – jeder profitiert!

Daher das Dilemma – wenn niemand einzahlt, fahren alle schlecht; aber wenn ich nicht einzahle, aber alle anderen schon, dann fahre ich am besten.

Was findet man nun, wenn man diese Spiele im Labor spielt? Das hängt natürlich von den oben erwähnten Rahmenbedingungen stark ab. Aber zwei Dinge kann man sicher sagen. Erstens, standardmäßig ist die Mehrheit der Menschen eher altruistisch als egoistisch eingestellt (Achtung, gewagte Verallgemeinerung!). Zweiten, dabei handelt es sich nicht um einen stabilen Zustand.

Sind das nun gute oder schlechte Nachrichten? Ich persönlich würde dies prinzipiell zunächst als positiv einstufen, denn auf dieser prinzipiellen Freundlichkeit, Kooperationsbereitschaft bzw. Altruismus lässt sich mit geeigneten Mechanismen aufbauen. Diese Mechanismen müssen allerdings stimmen, denn sonst ist der Zusammenbruch der Kooperation eben unvermeidlich. Ein typisches Problem ist etwa, dass immer einige Egoisten dabei sind. Wenn nun altruistisch gesinnte Spieler deren Einsätze und Strategie beobachten, dann korrigieren sie meist ihren Einsatz nach unten – und damit sind wir in der oben erwähnten Abwärtsspirale.

Mit welchen Mechanismen man eine stabile Kooperation erreichen kann, davon im nächsten Beitrag mehr.



Geschrieben in Allgemein . Kommentare: (0). Trackbacks: (1). Permalink


Fehler vermeiden - aber wie?

29. Januar 2010, 22:07

Nachdem ich nun schon in einigen Beiträgen über kognitive Fehler geschrieben habe, möchte ich auch einige Worte darüber verlieren, wie man diese Fehler vermeiden kann.

Dazu gibt es nun erstaunlicherweise wenig bis nichts an Literatur, jedenfalls in der Kognitionspsychologie. Der Fehler wird beschrieben und an einer Versuchsgruppe getestet, aber das war's meist auch schon. Selbst eine Erklärung, wo der Fehler seine Ursache hat, fehlt oft. Typische Beispiele sind die Bestätigungstendenz, die Fehleinschätzung von Grundhäufigkeiten oder logische Inkonsistenzen. Wer mehr über Ursachen wissen will, wird eher in der technischen Unfallforschung fündig. (weiter)

Geschrieben in Allgemein . Kommentare: (2). Trackbacks: (0). Permalink


Denkfehler revisited oder: Die heiße Jagd auf die kalte Fusion

06. Dezember 2009, 13:32

Im Lichte der heutigen überwiegend klimaschädlichen Erzeugung von Energie ist es interessant, einmal in der neueren Wissenschaftsgeschichte zu Lösungen – und falschen Versprechungen – zu diesem Thema zu kramen.

Und da wird man schnell fündig. Vor ziemlich genau 20 Jahren berichteten die Chemiker Pons und Fleischmann von einer gelungenen kalten Fusion. Dieses angebliche Ergebnis versprach unbegrenzte saubere Energie; alle Energieprobleme wären gelöst! Leider waren sie Betrüger. Das galt aber nicht für alle diejenigen Institute, die bereits an den  folgenden Tagen die erfolgreiche Wiederholung der Ergebnisse meldeten. Die Welt der Physik verfiel in hysterische Aufregung, was sich erst ein Jahr später legen sollte. (weiter)

Geschrieben in Allgemein . Kommentare: (14). Trackbacks: (0). Permalink


Wirtschafts-Nobelpreis für Elinor Ostroms Allmendeforschung

30. Oktober 2009, 22:30

Die erste Frau, die einen Wirtschaftsnobelpreis erhält, muss schon etwas ganz besonderes getan haben – und das hat sie auch. Interessanter- und paradoxerweise sind ihre Hypothesen auch mit der "Mainstream"-Wirtschaftswissenschaft kaum vereinbar. All das verdient eine kurze Vorstellung ihres faszinierenden und global bedeutsamen Forschunggebietes. Und genau das will ich heute tun.  (weiter)

Geschrieben in Allgemein . Kommentare: (2). Trackbacks: (0). Permalink


Fallstricke

12. Oktober 2009, 09:37

Heute möchte ich gerne ein Buch vorstellen, dem ich ein breites Publikum wünsche – ganz einfach, weil ich es selbst mit meinem Bruder zusammen geschrieben habe. Smile

So sieht es von außen aus:

But: never judge a book by its cover ... (obwohl ich das Cover gut gelungen finde) (weiter)

Geschrieben in Allgemein . Kommentare: (1). Trackbacks: (1). Permalink


Fehler in der Wissenschaft

29. August 2009, 13:56

Die bisher skizzierten kognitiven Fehler (in Denkdefekte und Phänomen Placebo) sind häufig, sie sind besonders schwer zu bemerken, und sie sind kaum zu korrigieren. Die in den Kommentaren angesprochenen positiven Wirkungen sind zweifellos vorhanden, ich werde jedoch im heutigen Blog zeigen, dass viele Auswirkungen doch meist negativer Natur sind. (weiter)

Geschrieben in Allgemein . Kommentare: (1). Trackbacks: (0). Permalink


Phänomen Placebo

17. August 2009, 16:20

Auch Placebo-Effekte kann man als "Denkfalle" interpretieren. Dann nämlich, wenn man sie als einen Spezialfall von Erwartungshaltungen einordnet. Erwartungshaltungen sind häufig und gut erforscht – und natürlich erst einmal nicht erwünscht in der Wissenschaft. Denn wer Erwartungen an seine Experimente hat, der hat das Ergebnis schon so gut wie verfälscht! (weiter)

Geschrieben in Allgemein . Kommentare: (6). Trackbacks: (0). Permalink


Denkdefekte

12. August 2009, 15:50

Fange ich doch gleich mit einem Denkfehler an.

Oft treffen wir unsere Alltagsentscheidungen an Hand von Denkmustern, die leider immer wieder Fehler zeigen - aber nur unter bestimmten Umständen. Diese Denkmuster üben auch einen starken Einfluß auf die Art und Weise aus, wie wir Wissenschaft betreiben. Und weil wir aus Fehlern ziemlich viel über funktionierende Systeme im allgemeinen und unser Denken im besonderen lernen können, lohnt sich eine nähere Beschäftigung mit ihnen. (weiter)

Geschrieben in Allgemein . Kommentare: (8). Trackbacks: (0). Permalink


szmtag