wissenslogs Fernwirkungen

Arthur C. Clarke 1917-2008

25. März 2008, 17:20

  1. When a distinguished but elderly scientist states that something is possible, he is almost certainly right. When he states that something is impossible, he is very probably wrong.
  2. The only way of discovering the limits of the possible is to venture a little way past them into the impossible.
  3. Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic.

Geschrieben in Allgemein Kommentare: (0). Trackbacks: (0). Permalink


Kreative Gastrolinguistik

13. März 2008, 23:24

Zitat aus der Speisekarte eines AUA Fluges
"... an gekräutertem Rind". Diese Kreativität ist beachtlich.
Ein neues Verbum ist geboren.
Ich kräutere
Du kräuterst
Er kräutert
.
.
.
Und wenn das Rind Kräuter frisst, dann ist es ein selbstkräuterndes Rind.
Und am Ende des Selbstkräuterungsprozess steht es glücklich da als endlich gekräutertes Rind.
Ja, ja, alles ist contextuell. Oder, wie schon Groucho Marx sagte, später übernommen von Noam Chomsky:
Time flies like an arrow
Fruit flies like a banana

Geschrieben in Allgemein Kommentare: (2). Trackbacks: (0). Permalink


Freier Wille und Physik

24. Februar 2008, 12:36

Hier sind folgende Fragen zu beantworten:

Ist es richtig, dass jeder psychische Zustand einem physikalischen (und damit auch chemischen) Zustand des Gehirns entspricht?
Fallen alle physikalischen Zustände des Gehirns unter die Klassische Physik?
Und wird deren zeitliche Entwicklung durch die Klassische Physik vollständig erfasst?

Falls alle drei Fragen mit ja zu bentworten sind, dann sind auch sämtliche psychischen Zustände determiniert.

Wenn das stimmt, dann kann freier Wille nicht heissen, dass ich etwas tun kann, das nicht determiniert ist. Es kann nicht etwas geben, auf das ich Einfluss nehmen kann in einer nicht vorgegebenen Weise.

Geschrieben in Allgemein Kommentare: (35). Trackbacks: (0). Permalink


Vor 20 Jahren

08. Dezember 2007, 19:05

Es ist zwanzig Jahre her, dass Daniel Greenberger aus New York als Fulbright Gastprofessor bei mir am Atominstitut in Wien war. Als wir nachdachten, was wir gemeinsam untersuchen könnten, ist uns aufgefallen, dass alle Leute bis dahin nur Verschränkung von 2 Teilchen untersucht hatten. Wir sahen uns darauf Verschränkung von 4 Teilchen an (war für uns leichter vostellbar, wie man die macht, als drei Teilchen). Wir entdeckten eine grosse Überraschung: Es gibt da einen Widerspruch mit einem klassischen Bild (lokal-realistisch) nicht nur für die statistischen Vorhersagen der Quantenphysik, wie es beim Bellschen Theorem der Fall ist. Die entsprechende Arbeit brachten wir erst zwei Jahre später heraus. Das war eine Präsentation auf einer Konferenz. Um diese Publikation allgemein zugänglich zu machen, hab ich sie diese Woche ins Internet gestellt. Rückblickend war das die erste Arbeit überhaupt, die sich mit verschränkten Mehrteilchenzuständen beschäftigt. Die sind heute ein zentrales Konzept in vielen Protokollen der Quanteninformatik bis hin zum Quantencomputer. Davon hatten wir damals aber noch keine Vorstellung, war Zufall - wie so oft in der Grundlagenforschung ...

Geschrieben in Allgemein Kommentare: (0). Trackbacks: (0). Permalink


«zurück   1 2
szmtag