Ein Prost auf die Chemie
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Texanische Wissenschaftler präsentieren ein 3nm-kleines Auto, welches sich bei Raumtemperatur fortbewegt. Das Fahrgestell besteht aus 3
linearen Kohlenstoffbindungen, es besitzt einen "Scheinwerfer" aus einem fluoreszierenden Rhodaminmolekül (so läßt es sich leichter unterm Mikroskop detektieren) und die Reifen bestehen aus fast runden Molüklen ( eine Kohlenstoff-, Wasserstoff-, Borverbindung).
Fast 4 Jahre hat das Forscherteam benötigt um ihren Prototypen aus dem Jahr 2005 zu verbessern. Dieser war erst ab 200°C fahrtüchtig und die Räder bestanden noch aus sogenannten „Buckyballs“.
Nur bei der Frage nach möglichen Anwendungen treten die Wissenschaftler noch sehr zurückhaltend auf. Bisher sei die Manipulation einzelner Atome schwierig, kaum kontolliert steuerbarund technisch sehr aufwendig. Trotzdem existieren bereits viele Ideen. Sie beziehen sich hauptsächlich auf Nano-Hebel, -Flaschenzüge und ganze Nano-Baustellen.
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Die Heisenberg-Arbeitsgruppe Polymere Mikrosysteme der TU Dresden um Andreas Richter präsentiert in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Advanced Materials" in einem "Advance in Advance"-Artikel ihre neusten Forschungen zur Entwicklung eines Plastik-Mikrochips, welcher aus Tausenden Mikroaktoren mit ca. 4000 Aktorpixeln besteht und damit zur Herstellung einer "Artificial Skin" ("künstliche Haut") eingesetzt werden könnte. Grundlage ist ein temperatursensitives Hydrogel, dass computergesteuert über Licht aus einem LCD-Feld entsprechend quillt oder entquillt. Vorteil der Reaktion ist, dass sie annähernd in Echtzeit abläuft, reversibel und wiederholbar ist.
Als potentielle Anwendung sehen die Wissenschaftler die Möglichkeit dieses taktile Display mit einem Computertomografen zu kombinieren, um so beispielsweise einem Operateur das Abtasten eines Organs zugänglich zu machen, ohne das dieser den Patienten zuvor offnen muss.
Aber auch Einmalchips für schnelle Erstdiagnosen wären denkbar.
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