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Ein Prost auf die Chemie

25. August 2009, 09:03

Endlich habe ich mal ein überzeugendes Argument für meine Forschung. Bisher gestaltete es sich immer etwas schwierig zu erklären, was eigentlich der Nutzen für die Allgemeinheit meiner Arbeit ist. Dank Dr. Börje Sellergren und seinem Team des Instituts für Umweltforschung (INFU)/ TU Dortmund habe ich jetzt endlich eine unschlagbare Partystory. Ihnen ist es gelungen mit Hilfe eines neuartig entwickelten Polymers (MIP - molekular geprägtes Polymer) Bier länger prickelnd und somit schmackhafter zu erhalten. Durch die spezielle Modulierung wurden bis zu 86% des Riboflavins (Vitamin B2) aus verschiedenen Testgetränken (Bier, Milch, Saft) entfernt. Die Getränke zeigten nach der Behandlung eine geringere Trübung und verdarben nicht so schnell.

Wer sich über die exakten chemischen Hintergründe informieren möchte, dem sei die Seite der Arbeitsgruppe empfohlen.


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Parkplatzsuche bald hinfällig? - Nano-Cars

10. Februar 2009, 16:11

Texanische Wissenschaftler präsentieren ein 3nm-kleines Auto, welches sich bei Raumtemperatur fortbewegt. Das Fahrgestell besteht aus 3 linearen Kohlenstoffbindungen, es besitzt einen "Scheinwerfer" aus einem fluoreszierenden Rhodaminmolekül (so läßt es sich leichter unterm Mikroskop detektieren) und die Reifen bestehen aus fast runden Molüklen ( eine Kohlenstoff-, Wasserstoff-, Borverbindung).
Fast 4 Jahre hat das Forscherteam benötigt um ihren Prototypen aus dem Jahr 2005 zu verbessern. Dieser war erst ab 200°C fahrtüchtig und die Räder bestanden noch aus sogenannten „Buckyballs“.

 

Nur bei der Frage nach möglichen Anwendungen treten die Wissenschaftler noch sehr zurückhaltend auf. Bisher sei die Manipulation einzelner Atome schwierig, kaum kontolliert steuerbarund technisch sehr aufwendig. Trotzdem existieren bereits viele Ideen. Sie beziehen sich hauptsächlich auf Nano-Hebel, -Flaschenzüge und ganze Nano-Baustellen. 

 

 



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Plastik-Mikrochip simuliert "künstliche Haut"

08. Januar 2009, 14:17

Die Heisenberg-Arbeitsgruppe Polymere Mikrosysteme der TU Dresden um Andreas Richter präsentiert in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Advanced Materials" in einem "Advance in Advance"-Artikel ihre neusten Forschungen zur Entwicklung eines Plastik-Mikrochips, welcher aus Tausenden Mikroaktoren mit ca. 4000 Aktorpixeln besteht und damit zur Herstellung einer "Artificial Skin" ("künstliche Haut") eingesetzt werden könnte. Grundlage ist ein temperatursensitives Hydrogel, dass computergesteuert über Licht aus einem LCD-Feld entsprechend quillt oder entquillt. Vorteil der Reaktion ist, dass sie annähernd in Echtzeit abläuft, reversibel und wiederholbar ist.

Als potentielle Anwendung sehen die Wissenschaftler die Möglichkeit dieses taktile Display mit einem Computertomografen zu kombinieren, um so beispielsweise einem Operateur das Abtasten eines Organs zugänglich zu machen, ohne das dieser den Patienten zuvor offnen muss.
Aber auch Einmalchips für schnelle Erstdiagnosen wären denkbar. 



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Nano-News der Woche (6)

24. November 2008, 14:50

Diesmal gibt es keinen Rückblick, sondern einen Hinweis auf eine nette kleine Abhandlung über das Gebiet der Nano-Forschung. Das Online-Magazin "scinexx" hat sich die Nanotechnologie zum Schwerpunktthema der Woche gemacht. In kurzen Beiträgen geben sie einen einfachen Einblick in die Geschichte, allgemeine Grundlagen, potentielle Anwendungen und einen Einstieg in die Diskussion über das Für und Wieders der Teilchen.
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Nano verbindet und beschwipste Diamanten (Nano-News der Woche 5)

18. November 2008, 14:09

Auch das Gebiet der Anorganischen Chemie kann sich der "Trend"-Forschung Nano nicht entziehen:
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Nano ganz fix und polymeres Minitaturkraftwerk - Nano News der Woche (4)

11. November 2008, 10:15

Dem aufmerksamen Leser von wissenschaftlichen Artikeln über Forschungen auf dem Gebiet der Nanotechnologie fällt auf, dass als potentielle Anwendungen sehr häufig medizinische Ideen aufgezählt werden. Hauptgrund ist wohl die Miniaturisierbarkeit vieler Labormaßnahmen und die gezielte Ansteuerung von unterschiedlichen Prozessen im Körper.
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Nano-News der Woche (3) und Dresden leuchtet heller

03. November 2008, 13:50

Letzte Woche gab es nur wenig Neues in der Nano-Welt. Eigentlich hat mich nur ein Thema wirklich interessiert, denn hier scheint eine potentielle Anwendung der Nanotechnologie kurzfristig zu realisieren:
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Nano-News der Woche (2)

28. Oktober 2008, 11:21

Auch diesmal gibt es wieder einen Rückblick auf die "Nano-Themen", die in der letzten Woche für Aufmerksamkeit in der wissenschaftlichen Welt gesorgt haben.
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Nano-News der Woche (1)

22. Oktober 2008, 15:28

Passend zu meinen Forschungen werde ich über den Tellerrand hinweg sehen und ab sofort hier im Blog in einem wöchentlichen Rückblick über die interessantesten News auf dem Gebiet der Nanotechnologie berichten.
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eBook aus Sachsen

18. September 2008, 09:42

Gestern war es endlich soweit. Die erste industrielle Fertigungsanlage für Kunststoffelektronik wurde in Dresden eröffnet. Das amerikanische Unternehmen "Plastic Logic" ist damit neben Firmen wie AMD, Infineon und Quimonda ein weiterer Vertreter im "Silicon Saxony", der Sachsens Beispielstellung auf dem IT-Sektor ausbauen wird.
Nach der Grundsteinlegung im Mai 2007 sollen nun, ca. 1,5 Jahre später, flexible Kunststoffdisplays hergestellt werden, die beispielsweise als elektronische Lesegeräte verwendet werden können. Derzeit produzieren die etwa 80 Angestellten biegsame Folien im A4-Format mit einer Diagonale von 10,7 Zoll, 7mm Dicke und 350 Gramm Gewicht, die mit einem Akku eine Laufzeit von 1 Woche erreichen. Erste Geräte sollen ausschließlich schwarz-weiß arbeiten , die Datenübertragung erfolgt mittels USB-Kabel, drahtloser Bluetooth-Leitung oder Internet-Verbindung. Auf der Seite des Herstellers können Interessierte erste Skizzen des innovativen Lesegeräts ansehen, dass ohne Glas und Silizium auskommt. Für eine bessere Anschaulichkeit hat das Unternehmen zusätzlich ein Video auf You Tube eingestellt.
Marktreife und damit Verkaufsstart wird voraussichtlich Anfang 2009 sein.    



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