Zufall ist kein freier Wille
In der Kopenhagener Deutung der Quantenmechanik spielt der Zufall eine ebenso wichtige Rolle, wie der Determinismus, also die Vorherbestimmung von Vorgängen aus dem Anfangszustand. Ob die Entwicklung eines physikalischen Systems in letzter Instanz zufällig oder vorherbestimmt ist, ist eine oft diskutierte Fragestellung. Doch sagt diese Diskussion auch etwas zum freien Willen? Gewährleistet der quantenmechanische Zufall die Existenz des freien Willens oder gibt es neben Zufall und Vorherbestimmung noch die Beliebigkeit als dritte Möglichkeit?
Zunächst vielleicht ein paar Erläuterungen: Der Determinismus taucht im Grunde in (mindestens) zwei verschiedenen Ausprägungen auf. In der Physik geht es in der Regel um die Frage, ob eine vollständige und exakte Kenntnis des Zustandes des Universums zu einem Zeitpunkt es erlaubt, alle Zustände in Zukunft und Vergangenheit zu berechnen. Sollte diese Frage mit ja zu beantworten sein, so gibt es keinen freien Willen, denn was ich morgen tue, steht schon heute durch den Zustand meines Gehirns und aller Dinge, die bis morgen auf mich Einfluss nehmen werden, fest. Das würde bedeuten, dass auch die endgültige Form dieses Textes schon feststeht und ich gar keinen Einfluss mehr darauf habe, wie sich dieser Text entwickeln wird. Ein beruhigender Gedanke vielleicht. Aber auch einer, der unseren Stolz als selbstbestimmte, freie Menschen stark ankratzt.
Für diesen Determinismus steht im Grunde die gesamte Physik bis zur Entwicklung der Quantenmechanik in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Alle klassischen mechanischen Gesetze sind deterministisch. Kennt man den Anfangszustand eines mechanischen Systems, so kann man seine Entwicklung zum Beispiel durch eine Computersimulation beliebig genau berechnen. Daran ändert auch die Chaostheorie nichts. Sie sagt lediglich, dass kleine Ungenauigkeiten im Anfangszustand große Änderungen der berechneten Entwicklung bewirken können, so dass unsere Messungen nie genau genug sein können, um die Zukunft zu berechnen. Chaos macht also die Zukunft unberechenbar, vorherbestimmt bleibt sie dennoch. Die endgültige Form dieses Textes wäre also bereits in meinem Gehirn und meiner Umgebung vorhanden, aber wir können meinen momentanen Zustand nicht exakt genug messen um den Text vorauszuberechnen.
Die zweite Art von Vorherbestimmung begegnet uns eher in der Theologie, aber auch manchmal (abgeschwächt) in der Biologie. Es ist die Zweckbestimmung. In der Theologie wird oft diskutiert, ob die Bibel die Existenz eines vorherbestimmten Schicksals nahelegt, oder ob sie dem Menschen einen freien Willen zugesteht. Das Schicksal orientiert sich dabei nicht so sehr an dem Ist-Zustand, sondern an einen Soll-Zustand in der Zukunft. Man stellt sich die Entwicklungen der Welt zielgerichtet vor und die Menschen als Räder im Getriebe, die ihre Texte nicht schreiben, weil ihr Gehirn nun einmal in dem dazu führenden Status ist, sondern weil sie zu diesem Zweck in die Welt gesetzt wurden. Dieser Determinismus ist schon schmeichelhafter.
Zweckdeterminismus kommt auch - weniger heroisch - in der Biologie vor, wenn man zum Beispiel argumentiert, dass die Blütenblätter farbig seien um Bienen anzulocken oder dass die Gene bestrebt seien sich zu reproduzieren. An diesem Beispiel kann man gut sehen, wie die beiden Determinismen verbunden sind: Evolutionstheoretisch ist die Argumentation nämlich genau anders herum. Die Gene sind da, weil sie sich in der Vergangenheit erfolgreich reproduzieren konnten. Damit haben sie die Fähigkeit zur Reproduktion geerbt und werden es auch in Zukunft tun. Sie existieren, weil sie sich in der Vergangenheit erfolgreich reproduziert haben, ihr Ziel war das nicht.
In diesem Blogeintrag soll es mir aber nicht um Determinismus gehen, sondern um die Gegensätze des Determinismus, also um den Zufall einerseits und den freien Willen andererseits. Es ist nicht unüblich freien Willen mit Zufall gleichzusetzen. So liest man zum Beispiel bei www.jesuslebt.de, dass "Quanten wollen". Der zufällige Ausgang von quantenmechanischen Messungen wird hier als Einfallstor des freien Willens in die deterministische Welt vorgestellt. "Absolut freier Wille", so heißt es dort, sei "insbesondere die Abwesenheit jedes Determinismus und damit naturwissenschaftlich dem Zufall äquivalent." Ist das so?
Aus dem Blickwinkel eines Experimentalphysikers sehe ich das anders. Zufall begegnet uns Quantenmechaniker im Arbeitsalltag überall dort, wo wir Messwerte auszuwerten haben. Wir fertigen Statistiken an, mit denen wir die Messergebnisse beurteilen und die Fehlerwerte angeben können. Dabei zeigt sich, dass zufällige Ereignisse klaren Regeln unterliegen. Ein Photoelektronen-Spektrum sieht bei jedem neuen Versuch etwas anders aus. Wann und wie viele Elektronen aus der Probe herausgeschlagen werden und ob sie genau unseren Detektor treffen, unterliegt dem quantenmechanischen Zufall. Das führt zu verrauschten Spektren. Aber die grundlegende Struktur des Spektrums ist jedesmal gleich. Sie folgt den streng deterministischen Regeln, nach denen sich die quantenmechanischen Wellenfunktionen entwickeln. Und wenn wir den Versuch nur oft genug durchführen, dann mitteln sich die zufälligen Schwankungen im Spektrum heraus und die Struktur wird klar. Zufall ist also nur für ein Einzelereignis wirklich frei. Die Menge der Ereignisse verhält sich regelhaft. Zufall ist kein freier Wille.
Der
freie Wille sollte sich eher in Willkür als in Beliebigkeit zeigen.
Also darin, dass eine Handlung weder nur von dem aktuellen Zustand des
Systems abhängt noch völlig zufällig ist. Vielmehr müsste die durch den
freien Willen gesteuerte Handlung die Absicht des Individuums
wiederspiegeln. Aber wie unterscheidet sich dieser freie Wille dann von
dem unfreien Willen, der nur in der molekularen Struktur, im momentanen
Zustand meines Gehirns kodiert ist? Offensichtlich gar nicht.
Jedenfalls nicht für den experimentellen Forscher. Das Gehirn ist viel
zu komplex. Von vielen Milliarden Neuronen können wir gar nicht den
aktuellen Zustand bestimmen. Ob also neben den äußeren Reizen, dem
aktuellen Zustand des Gehirns und vielleicht noch etwas Zufall auch
noch freier Wille bei unseren Entscheidungen eine Rolle spielt, wird
experimentell in absehbarer Zukunft nicht bestimmt werden können.
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Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein freier Wille etwas mit Zufall zu tun haben könnte. Eine freie Entscheidung eines Individuums ist eine Auswahl zwischen unterschiedlichen Optionen, die nicht durch äußere Zwänge und Existenzerhaltung begründet ist, sondern die sozialen Motivationen und Präferenzen der Entscheidung abbildet und somit eine Bewertung der Entscheidung bezüglich der soziale Kompatibilität ermöglicht.
Ich habe große Schwierigkeiten, auf inhaltliche Feststellungen zum sog. "freien Willen" einzugehen. Für mich "schwebt" er in einem Nichts, in Medien, in Diskussionen und in Stellungnahmen und es scheint eine "Übereinkunft" über dessen Bedeutung zu geben, welche ich allerdings nicht kenne. Wer weiß genaues darüber, was der freie Wille denn sein soll?
Wir sprechen von ihm, wie von einem Haus, mit einer bestimmten Architektur, einem festen Standort und einer innenarchitektonischen Vorstellung. Aber niemand erklärt, wie dieses "Gebäude", was sich freier Wille nennt, wirklich aussieht ?????
Es sind interessante Gedanken, die überall kursieren, nur, so frage ich mich, sollten wir uns nicht zuerst darüber einigen, was wir darunter (=> freier Wille) verstehen und dann darüber sprechen?
Freier Wille ist das, was einen Menschen dazu bringt, aus mehreren Optionen eine bestimmte zu wählen.
Die Frage die sich daraus jedoch wieder ergibt ist, wie sich dann Maschinen von uns unterscheiden. Ich glaube, dass eine Maschine sich gerade durch den Determinismus - ich tu mich schwer zu glauben, dass der freie Wille auch auf Determinismus gründet - von uns unterscheidet.
Eigentlich könnte jeder Mensch eine Maschine sein, ohne dass man selbst es von Menschen unterscheiden könnte...
Der Wille ist ein blindwütiger Drang. Im Rahmen seiner Möglichkeiten ist er frei ein Handlungsmotiv zu wählen. Er strebt aber danach, den Rahmen seiner Möglichkeiten zu erweitern. Dabei wird er durch Moral und Gesetz behindert. Erst, wenn er durch Mitgefühl zur Vernunft kommt, ist er frei. Der Wille ist bei Mensch und Tier im Geschlechtstrieb manifestiert. Ein Trieb zum Leben, der einem Pilze gleich durch das Erdreich zum Lichte strebt. Da der Wille blindwütig ist, ist er auf die vernehmende und hinterfragende Instanz, die Vernunft heißt, angewiesen.
Vielen Dank für die Rückmeldungen!
Ich habe den Beitrag bewusst einseitig aus Sicht des Physikers geschrieben. Natürlich habe auch ich mir vorher Gedanken gemacht, wie "freier Wille" denn eigentlich zu definieren sei. Ich bin aber zu dem Schluss gekommen, dass wir noch nicht so weit sind.
Man kann es vielleicht mit dem Begriff "Energie" aus der Physik vergleichen. Dieser Begriff ist heute eindeutig definiert. Jeder Physikstudent lernt heute relativ früh im Studium die Definition von Energie. Das war aber nicht immer so. Zu Newtons Zeiten sind durchaus mehrere Definitionen von energieähnlichen Größen mit unterschiedlichen Begriffen verwendet worden. Erst später haben sich dann die heutigen strenge Definitionen von Energie und Impuls herauskristallisiert, die mit den Alltagsbegriffen nur noch wenig gemeinsam haben.
Bein "freien Willen" fehlt meines Erachtens noch die experimentelle Grundlage. Ein Wissenschaftler, der dieses Gebiet erforscht, wird also nicht darum herumkommen, zunächst zu erklären, was er misst, und dann warum das "freier Wille" ist oder nicht. Vielleicht werden sich dann auch etwas andere Konzepte als tragfähig erweisen.
"Der Wille ist bei Mensch und Tier im Geschlechtstrieb manifestiert."
Das wäre dann aber mehr der Determinismus. Nämlich das Handeln aufgrund des aktuellen hormonellen Zustands des Körpers.
Noch einmal kurz zum Kommentar von Herr Hilsebein:
"Dabei wird er durch Moral und Gesetz behindert. [...] Da der Wille blindwütig ist, ist er auf die vernehmende und hinterfragende Instanz, die Vernunft heißt, angewiesen."
Ich denke Vernunft gehört irgendwie direkt zum freien Willen. Durch unseren freien Willen entscheiden wir uns für eine von mehreren Handlungsoptionen. Ich denke dass jeder Mensch versucht vernünftig zu handeln und dass keiner dabei einen Widerspruch zum freien Willen sieht.
Insofern finde ich auch, dass der freie Wille nicht durch Moral und Gesetz behindert wird. Moral und Gesetz dienen nur dazu, Alternativen abzuwägen. Eine Entscheidung durch unseren freien Willen kann dennoch auch gegen Moral und Gesetz gehen. Ich denke eher Moral und Gesetz sorgen eher dafür, dass sich nicht all unser Wollen in unserem Handeln spiegelt, da wir aufgrund willentlich getroffener Entscheidungen auch Teile unseres Wollens unterdrücken können.
"Das wäre dann aber mehr der Determinismus. Nämlich das Handeln aufgrund des aktuellen hormonellen Zustands des Körpers."
Der Wille selbst gründet auf ein Unbehagen. Aus dem Behagen erwächst mir kein Antrieb. Findet der Wille kein Handlungsmotiv, so ist er aber dennoch aktiv -in Form der Langeweile. Freud sieht alle Kultur (Objektivierung des Willens) als Sublimierung des Sexualtriebes. Wobei dabei wichtig ist, daß Sublimierung nicht mit Triebverzicht verwechselt werden darf. Vielmehr nimmt der Wille ein Handlungsmotiv wahr, das für ihn einen höheren Reiz darstellt -im Gegensatz zur bloßen sexuellen Triebabfuhr.
Die Brainlogs benötigen etwas Hilfe von einem der richtig was davon versteht. :-)
Quantenphysik, Bewusstsein & Medien
Von manchen Nahtod-Erlebnissen wird berichtet, dass sich die Person daran erinnerte wie sie früher eine wichtige Entscheidung traf: Das Abwägen der Entscheidung (vor- und nachteile), die getroffene Entscheidung und welche Auswirkungen die Entscheidung hatte - werden dabei nochmals erinnert.
Dies deutet darauf hin, a) dass man einen freien Willen hat, b) dass die Entscheidungsfindung als Erfahrung im Gehirn abgespeichert wird
... wenn er nicht durch die Kombination äußerer Einflüsse und innerer Zustände determiniert ist.
Dass die Entscheidung erinnert wird, ist kein eindeutiger Hinweis darauf, dass sie frei war. Auch eine Maschine kann die äußeren Einflüsse und inneren Zustände, die zu einer Entscheidung geführt haben, abspeichern und später wieder hervorholen.
Das ist natürlich kein Beweis, dass es keinen freien Willen gibt.
Tja, das ist aber Pech; denn der Wille ist ja allerdings durch innere Zustände determiniert - denn schließlich benutzt man ja immer das Gehirn, um ein Entscheidung zu treffen.
Und die Entscheidungsmöglichkeiten des Gehirns sind durch die vorgegebenen Nervenverbindungen (= Gedächtnis) vorgegeben.
=> Es gibt nie einen freien Willen, wenn jemand sein Gehirn benutzt.
Und ohne Gehirn gibt es auch keinen freien Willen.
D.h. es gibt überhaupt nie einen freien Willen.
Und so einen Blödsinn schreibe ich auch noch nieder. Peinlich, peinlich
Man kann also per Definition jeden Unsinn belegen, das habe ich ja in meinem vorherigen Beitrag (@joachim) gemacht.
Aber mein vorletzter Beitrag wurde nicht richtig bentwortet:
Wieso sollte in den Erinnerungen eine Entscheidungsfindung erkennbar werden, wenn wir keinen freien Willen hätten?
Wann kann man mit der versprochenen Definition rechnen?
@ Litsche:
Die Tatsache, dass man sich an bewusst getroffene Willensentscheidungen erinnern kann, zeigt, dass man einen freien Willen hat. Wenn alles schon vorbestimmt wäre, dann wäre eine solche Willensentscheidung vollkommen überflüssig.
D.h. die im Blog von Joachim Schulz getroffne Annahme, dass es einen freien Willen nicht geben würde, ist falsch.
"D.h. die im Blog von Joachim Schulz getroffne Annahme, dass es einen freien Willen nicht geben würde, ist falsch."
Lesen Sie meinen Blog gerne nochmal. Dass es keinen Freien Willen gibt, habe ich nicht behauptet.
Auch für mich ist freier Wille kein Zufall!
Soll man etwa zufrieden mit seiner "freien" Entscheidung sein, wenn man nun jedesmal eine Münze oder Würfel nimmt, wenn etwas zu entscheiden ist? Nein sage ich!
Ich empfinde als freien Willen, wenn ich das Für und Wider abwägen darf und dann daraus zur Entscheidung komme.
Möglicherweise ist dieser Vorgang determiniert (im Innersten meiner Gehirnwindungen). Aber was solls!!?
Gäbe es eine bessere Form von freien Willen als diesen? Ich brauche dazu keine Unbestimmtheit der Quanten, falls diese im Gehirn überhaupt eine Rolle spielen.
Ein Zufall wäre für mich bei der Willenentscheidung keine Bereicherung!
Freier Wille und Determinismus widersprechen sich für mich nicht.
schaut man in diesem fall nicht erstmal nach, was darüber in der philosophie der letzten 2000 jahre gedacht und geschrieben wurde? nicht jeder muss das rad neu erfinden, man kann sich auch die entwicklung des rades anschauen und es verbessern. bieri, tugendhat, frankfurt, searle, etc. haben in den letzten jahren gute ansätze entwickelt.
Ein wahrhaft FREIER Wille wäre meines Erachtens gleichbedeutend mit einer freien Wahl meiner Zukunft. Dann könnte ich aber auch wählen, beispielsweise das Universum anzuhalten. Oder wählen, es zu verlassen. Oder die Zeit rückwärts laufen zu lassen.
Wer jetzt sagt, dass die Naturgesetze das verbieten, der sagt auch, dass ich nicht frei bin, weil die Naturgesetze mich determinieren.
Zufall, so es ihn wirklich gäbe, wäre niemals ein Indiz von Freiheit. Man kann ja den Zufall nicht mit dem Willen wollen, er ist innerhalb eines Systems (oder Universums) möglich.
Auch der Zufall ist determiniert in Gestalt der Möglichkeit dieses Zufalls. Wäre dieser Zufall nämlich unmöglich, dann könnte er sich nicht ereignen. Das Unmögliche muss unmöglich bleiben.
Erst, wenn ich Unmögliches möglich machen kann, dann kann ich eventuell von einer Freiheit sprechen - weil ich dann Unfreiheiten sprengen kann allein mit dem Willen. Man könnte diesbezüglich auch von Allmacht sprechen. Und von diesem freien Willensakt dann als von einer Form von Wunder oder Zauberei.
Aber Zaubereien sind nur dann möglich, wenn Zaubereien auch erlaubt sind in einem Universum. Und die Erlaubnis zur Zauberei ist wiederum rückführbar auf eine höhere Gesetzmäßigkeit.
Es mag eine simple Form von Wahlfreiheit oder Handlungsfreiheit geben - trinke ich Weißwein oder doch lieber Rotwein? Oder, wer es dramatischer mag: Bringe ich mich um oder nicht?
Aber mir die Freiheit herauszunehmen und zu sagen, ich möchte beides gleichzeitig tun, also tot sein und lebendig - das ist mir nicht möglich, nicht erlaubt.
Kurzum: Allmacht ist nicht möglich, lediglich Handlungsfreiheit ist in geringem Maß gegeben und wird dann gerne mit dem Freien Willen verwechselt ...
Ich fasse zusammen:
Wir verfügen "quasi" über freien Willen, denn wir werden vermutlich auf ewig zu blöd sein den aktuellen Zustand unseres Universums zu messen und damit auch zu berechnen.
Die Chaosforschung scheint diese These zu stützen ... Chaos sei Dank! Ich sehe das Chaos auf meinem Schreibtisch nun aus einer ganz anderen Perspektive ...