Hans Rosling vom Karolinska Institute in Schweden spricht bei TED über die komplexen Zusammenhänge der Statistik der HIV-Infektionen weltweit seit 1983. Der Professor für Internationale Gesundheit warnt dabei vor diskriminierenden Verallgemeinerungen und zeigt, daß die gesellschaftlichen Hintergründe vielschichtiger als von vielen angenommen sind.
Bereits vor einiger Zeit war hier ein post zu Tiger - Spy in the Jungle zu lesen. Mittlerweile habe ich die Dokumentation zuhause stehen und bin schlicht begeistert. Amazon.co.uk macht's möglich. Dort fand ich auch eine weitere vielversprechend klingende, ältere Spionagedokumentation mit dem Namen Spy in the ... Complete.
Nach Tiger - Spy in the Jungle waren die Erwartungen in diese Doku groß, die sich inhaltlich mit Elefanten (Elephants - Spy in the Herd), Löwen (Lions - Spy in the Den) und Bären (Bears - Spy in the Woods) beschäftigt. Bisher habe ich nur den Löwenteil gesehen und bin ein wenig enttäuscht. Die Doku ist zwar nicht schlecht, aber nicht zu vergleichen mit der Tigerdoku Spy In The Jungle oder gar mit meiner Lieblingsdoku Big Cat Week (siehe hierzu einen post auf bio crash) (weiter)
Heute geht es in den Onlinezeitungen hoch her, was Gentechnik betrifft.
Während Joachim Müller-Jung bei F.A.Z.net über die aktuelle Entscheidung des britischen Unterhauses in Bezug auf die Erzeugung von menschlichen Embyronen mithilfe von tierischen Eizellen zur Gewinnung von Stammzellen schreibt (siehe Video) und dabei noch die abgesagte klinische Studie mit embyronalen Stammzellen bei Querschnittslähmungen in Amerika und das Inzestverbot in Deutschland reinbringt (welch ein Rundumschlag!), berichtet die sueddeutsche.de, daß es australischen Forschern gelungen ist, ein Gen des ausgestorbenen Tasmanischen Tigers in Mäusen überzusiedeln und zu reaktivieren*.
Das sind doch mal Meldungen! Und das an einem einzigen Tag, frei nach dem Motto: "Wänn's kummt, kummt's knibbeldick!"
Man nehme eine Kamera, einen Elefanten, den indischen Dschungel und
vier junge Tiger und kreiiere hieraus eine Dokumentation. Klingt bisher nach
einer normalen Doku über Tiger, nicht wahr? Die Katzen wissen, daß der
Elefant eine Nummer zu groß für ihren Speiseplan ist, weswegen die
grauen Riesen oft als bewegliches, sicheres Podest für die Kameraleute
dienen, welche für die Tiger sicher einen exotischen Leckerbissen
darstellen würden.
Bei der Doku von BBC One ist es aber ein
wenig anders, denn der Elefant ist der Kameramann. Er trägt die
Kamera mit dem Rüssel auf Bodenhöhe durch den Dschungel, verfolgt
die Raubkatzen durch ihre Kinderstube und stellt die Kamera immer an den richtigen Ort ab. Hier gibt es weitere Informationen (Videoclips und eine Fotogalerie) zu der Serie und bei Youtube gibt es folgenden Ausschnitt der Serie zu sehen:
Okay, die Kameraführung ist manchmal ein wenig ... unruhig, aber dafür belohnt sie einen mit ganz besonderen Blickwinkeln und Aufnahmen. Besonders süß finde ich die Ausschnitte, wenn die jungen Tiger direkt auf die Kamera zustolpern und sie mit der Nase berühren. Es wäre schön, wenn die Doku es
irgendwann ins deutsche Fernsehen schafft.