wissenslogs BioLogenplatz

Der Stammzellen-Stichtag wurde verlegt

27. April 2008, 16:23

Das Thema embryonale Stammzellenforschung ist nach wie vor ein heikles Thema, das sich nicht so leicht unter den Teppich kehren läßt. Auf der einen Seite stehen Wissenschaftler mit der Forderung nach einer Abschaffung des im Stammzellgesetz festgelegten Stichtages, auf der anderen Seite steht die Katholische Kirche mit der Forderung nach der Abschaffung der Embryonalen Stammzellenforschung. Hüh oder hott, schwarz oder weiß, ja oder nein - das ist immer wieder die Frage, welche an die Regierung gestellt wird.

Am 11.April fand der Bundestag (mal wieder) einen Weg durch die Mitte, indem sie den Stichtag der zur Forschung nutzbaren Stammzellen vom 1. Februar 2002 auf den 1. Mai 2007 verlegten. Nicht ja, nicht nein, sondern jein - so könnte man diesen Beschluß auf den Antrag von René Röspel (SPD) und Ilse Aigner (CSU) hin deuten. (weiter)

Geschrieben in Zellbiologie . Kommentare: (1). Trackbacks: (0). Permalink


Feuerholz für meine Bloghütte

08. April 2008, 21:31

Lars Fischer hat mir eine unausgesprochene Frage beantwortet. Nämlich die, ob Wissenschaftsblogs stöckchenverträglich sind und anscheinend sind sie es, denn er warf eines in meine Richtung. Stöckchen sind  meiner Meinung nach eine feine Sache, denn anders als bei Kettenbriefen wird einem hierbei nicht mit jahrelangen Pech, einem frühen Tod oder Unglück in der Liebe gedroht, wenn man es nicht beantwortet und weitergibt, was übrigens auch der Grund ist, warum Kettenbriefe bei mir enden. Ich sollte demnach meines Lebens zwar nicht mehr froh werden, aber wer schickt schon gern Drohungen an seine Freunde weiter? (weiter)

Geschrieben in Das banale Leben . Kommentare: (1). Trackbacks: (0). Permalink


Tiger - spy in the jungle

01. April 2008, 12:24

Man nehme eine Kamera, einen Elefanten, den indischen Dschungel und vier junge Tiger und kreiiere hieraus eine Dokumentation. Klingt bisher nach einer normalen Doku über Tiger, nicht wahr? Die Katzen wissen, daß der Elefant eine Nummer zu groß für ihren Speiseplan ist, weswegen die grauen Riesen oft als bewegliches, sicheres Podest für die Kameraleute dienen, welche für die Tiger sicher einen exotischen Leckerbissen darstellen würden. 

Bei der Doku von BBC One ist es aber ein wenig anders, denn der Elefant ist der Kameramann. Er trägt die Kamera mit dem Rüssel auf Bodenhöhe durch den Dschungel, verfolgt die Raubkatzen durch ihre Kinderstube und stellt die Kamera immer an den richtigen Ort ab. Hier gibt es weitere Informationen (Videoclips und eine Fotogalerie) zu der Serie und bei Youtube gibt es folgenden Ausschnitt der Serie zu sehen:

Okay, die Kameraführung ist manchmal ein wenig ... unruhig, aber dafür belohnt sie einen mit ganz besonderen Blickwinkeln und Aufnahmen. Besonders süß finde ich die Ausschnitte, wenn die jungen Tiger direkt auf die Kamera zustolpern und sie mit der Nase berühren. Es wäre schön, wenn die Doku es irgendwann ins deutsche Fernsehen schafft.

 

 



Geschrieben in Zoologie . Kommentare: (10). Trackbacks: (0). Permalink


szmtag