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Linda Buck und ein "Skandal"

16. März 2008, 13:39

2004 erhielt Linda Buck zusammen mit Richard Axel den Medizin-Nobelpreis für ihre Forschungsarbeit in den Neunzigern, in welcher die Wissenschaftler 1.000 Gene identifizierte, welche die Informationen für verschiedene Geruchsrezeptoren codieren.

Am 6. März dieses Jahres hat Linda Buck eine Publikation vom 8. November 2001 in Nature zurückgezogen, weil die Ergebnisse nicht reproduzierbar waren. Dies betrifft jedoch nicht die Forschungsergebnisse, für welche sie den Nobelpreis bekam. In der Publikation von 2001 meinte das Team um Buck, durch Experimente einzelne Riechzellen im olifaktorischen Cortex nachgewiesen zu haben.

So weit, so unschön.

Dennoch finde ich diesen Artikel vom 15.03.08 auf der Seite der FAZ.net etwas irreführend geschrieben und den indirekten Vergleich  mit den Machenschaften von Hwang Woo-suk, über die ich 2005 bereits kurz im alten bio crash berichtet hatte, weit hergeholt. ( Überschrift des FAZ.net-Artikels: Fälschungsskandal in Südkorea und Amerika; Einleitung" Drei Jahre nach dem Fälschungsskandal um den südkoreanischen Klonforscher Hwang Woo-suk ist nun ein neuer Betrugsfall in Südkorea aufgedeckt worden."  - mein erstes Fazit als Leser: alles dasselbe , alles Fälschungsskandale!).

Obwohl es in dem Großteil des Artikels eigentlich um Wissenschaftler in Südkorea geht, steht ein Bild von Linda Buck neben dem Artikel und zwar gut platziert unter der Überschrift Fälschungsskandale in Südkorea und Amerika. Tatsächlich widmen sich nur zwei Sätze am Schluß der Publikation von Linda Buck: "[...] Auch in den Vereinigten Staaten erregt derzeit eine umstrittene Veröffentlichung aus dem Jahre 2001 die Gemüter. Doch hätten die Autoren, darunter die Nobelpreisträgerin Linda Buck, ihre Arbeit in der Zeitschrift „Nature“ (Bd. 414, S. 173) bereits zurückgezogen, nachdem sie auf Widersprüche in den Daten gestoßen waren. [...]"

Mhm ... was soll der im Titel beschriebene Skandal in Amerika sein? Die Daten waren falsch, der Forschungsgruppe ist es aufgefallen, die Forschungsgruppe zieht ihre Publikation zurück - Ende des Liedes. Zumindest entspricht das nicht meiner Vorstellung eines Skandals. Aber vielleicht liege ich auch daneben. Kann ja sein ... ich lasse mich gern eines Besseren belehren.

 



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Urlaub in der Arbeitswelt

02. März 2008, 11:06

Gerade sind Semesterferien, was aber nicht zwangsweise bedeutet, daß man als Student frei hat. Viele machen Praktika an der Uni oder in der Wirtschaft, andere verdienen sich als Werksstudenten. So wie ich. (weiter)

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