Philipp Bayer | 09. Juni 2009, 16:02
Philipp sagt:
Eigentlich wissen wir ja alle, das Schlaf gut ist. Dass ein gesundes
Nickerchen zu mehr Kreativität und Problemlösung führt, wurde schon
immer vermutet, aber noch nie wirklich “wissenschaftlich” bewiesen.
In der PNAS Early Edition wurde gestern “REM, not incubation, improves
creativity by priming associative networks” von Cai et al.
veröffentlicht.
Die Forscher haben untersucht, wie sich die Schlafphase mit
Rapid-Eye-Movement (REM), die Schlafphase ohne REM bzw. wachbleiben und
was anderes machen auf die kreative Problemlösungsfähigkeit von
Menschen auswirkt.
Dazu haben sie ihre Probanden morgens zuerst einem Wortanalogie-
(genannt RAT), dann einem Wortassoziationstest unterzogen. Danach
wurden 3 Gruppen gebildet, von der eine wachblieb (genannt
incubation),
die zweite fest für 90min bis 2h schlief und die dritte 90 min bei
leichter Instrumentalmusik schlief. Ob die Schlafenden denn auch
wirklich REM-Phasen oder keine hatten, wurde maschinell überwacht.
(weiter)
Geschrieben in
Neurologie
.
Kommentare:
(0).
Trackbacks:
(0).
Permalink