Wissenslogs Bierologie

Das Uncanny Valley - reloaded

Bastian Greshake | 19. Dezember 2009, 19:10

Für mich ist die Uni - zumindest für dieses Jahr - vorbei. Gestern habe ich die letzte Klausur des Jahres geschrieben und damit auch das Modul “Verhaltensbiologie und Tierschutz” erfolgreich hinter mich gebracht. Teil des Moduls war es auch sich einen Fake-Projekt-Antrag zu überlegen und dazu einen kurzen Vortrag zu halten in dem man die Gründe für die Wahl des Themas, den aktuellen Stand der Forschung & Co darlegt.

Zusammen mit einem Kommilitonen haben ich mir ein kleines Projekt zur Evolution und den Ursachen des Uncanny Valley - die älteren unter den Lesern werden sich erinnern - überlegt.

Viel Spaß beim durchklicken und - sollten wir keinen Post mehr vorher veröffentlichen - frohe Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ab dem 04.01. geht es in der Uni dann weiter. Mit den modernen Methoden der Evolutionsbiologie aka Bioinformatik.



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Wie vertrauenswürdig sind Proteindatenbanken?

Philipp Bayer | 15. Dezember 2009, 23:09

Mit Datenbanken hab ich im Rahmen meiner "Arbeit" viel zu tun gehabt - stets zur Annotation neuer, kurzer mRNA-Schnipselsequenzen (=ESTs), um mehr über ihre (mögliche) Funktion zu erfahren. Aber wie sehr kann man den Datenbanken und ihren funktionellen Annotationen vertrauen?

Es gab schon viele Studien zu dem Thema, aber diese 4 Tage alte Studie hat mich in der Höhe der ermittelten Fehlannotationen doch überrascht. Schnoes et al. haben sich dabei ein sehr gut (u.a. experimentell) annotiertes Set von Enzymfamilien genommen, um damit verschiedene Datenbanken (wie z.B. Swiss-Prot oder NCBI-NonRedundant) auf ihre Fehler und Lücken zu untersuchen.
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Evolution und die Menschheit

Philipp Bayer | 08. Dezember 2009, 00:16

Evolution und die zukünftige Entwicklung der Menschheit

Heute gehts um einem weiträumig angelegten Perspektiven-Artikel von Gilbert Omenn, erschienen in der momentanen Early Edition von Proceedings of the National Academy of Sciences.

Den Artikel kann ich jedem, der Volltext-Zugriff hat, nur wärmstens ans Herz legen. Man lernt viel über den Einfluss der Menschheit sowohl auf die Entwicklung der Umwelt als auch auf die Entwicklung des Menschen selbst, logischerweise können manche Themen nur kurz angeschnitten werden - aber dafür gibts ja noch die Originalveröffentlichungen.

Für alle anderen Menschen möchte ich hier die (für mich) interessantesten Punkte aufgreifen. (weiter)

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Unnatürlich natürlich

Bastian Greshake | 03. November 2009, 08:59

In der Psychologie/Verhaltensbiologie kennt man den Effekt des „uncanny valley“. Dieser beschreibt den Umstand das künstlich produzierte Figuren, wie beispielsweise digitale Nachbildungen von Menschen oder auch Roboter, für den Betrachter bis zu einem gewissen Grad als immer positiver wahrgenommen werden je realistischer die Darstellung ist. (weiter)

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Mehr Meerschweinchen

Bastian Greshake | 30. Oktober 2009, 21:16

Die erste Woche meines Vertiefungsmoduls Verhaltensbiologie & Tierschutz ist vorbei. Und vor lauter Mäuse & Meerschweinchen beobachten bin ich mal wieder zu fast gar nichts gekommen. Immerhin weiß ich nun wie unglaublich langweilig das beobachten von schlafenden Tieren ist. (weiter)

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Warum Frauen alt werden - neues zur Großmutter-Hypothese

Philipp Bayer | 29. Oktober 2009, 00:16

Warum leben Frauen lange weiter, auch wenn sie keine Kinder mehr bekommen können? Direkt betrachtet sollten sie das ja eigentlich nicht tun - beim Erreichen der Menopause sind die eigenen Kinder schon erwachsen und um die Großenkel kümmern sich schon die Eltern. Genau an der Stelle setzt aber die Großmutter-Hypothese an.

Die Großmutter-Hypothese ist eine Möglichkeit, die evolutionäre Adaption hin zur Menopause zu erklären; da menschlicher Nachwuchs sehr lange bis zur Selbstständigkeit braucht, ist es von Vorteil, wenn die Reproduktion an einem bestimmten Punkt eingestellt wird so dass die verbleibende Energie der Pflege des Nachwuchses und deren Nachwuchses gewidmet werden kann. (weiter)

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Moskitos und Pilzinfektionen

Philipp Bayer | 20. Oktober 2009, 16:26

researchblogging Philipp sagt Philipp sagt:
Über Malaria, Moskitos und diverse Bekämpfungsstrategien gabs hier ja schon öfters was zu lesen. Sich ausbreitende Resistenzen bei Malaria-übertragenden Moskitos gegenüber verschiedenen Insektiziden stellen ein wachsendes Problem für die Menschheit dar, es gibt immer mehr resistente Stämme denen die herkömmlichen Mittel nichts mehr antun können. (weiter)

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Die unbekannte Welt in uns

Philipp Bayer | 28. August 2009, 16:24

researchblogging Philipp sagt Philipp sagt:
Moin! Wir von W&W entschuldigen uns bei unseren Lesern für die längere Pause, aber das reale Leben hat uns beide in letzter Zeit ziemlich auf Trab gehalten. Glücklicherweise hab wenigstens ich jetzt mehr Zeit – Bachelorarbeit ist endlich abgegeben und ich kann seit dieser Woche den lieben langen Tag im Bett lesen und mir den Rücken wund liegen. Endlich Druckstellen!

Also zurück zum normalen Blog-Alltag. Heute gehts um “Functional Characterization of the Antibiotic Resistance Reservoir in the Human Microflora” von Sommer at al., erschienen in der letzten Science. Antibiotika-Resistenzen werden für den Menschen immer mehr zum Problem – vor allem für kranke oder alte Menschen können resistente Keime wie MRSA (=Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) schnell zum gesundheitlichen Risiko werden. (weiter)

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Die Lage der Fischerei

Bastian Greshake | 30. Juni 2009, 14:29

researchblogging Bastian sagt Bastian sagt:
Über den Mythos der Wale die uns die Meere leerfressen hatten wir hier schon einen Beitrag. Doch Überfischung bis zum völligen Kollaps der Fischpopulationen ist auch ohne die Wale ein Problem. Und das während die Menschheit mindestens 15 % ihrer Versorgung mit tierischen Proteinen über Meere sicherstellt. Doch dank der angesprochenen Probleme geht die Menge an gefangenem Fisch immer weiter zurück. (weiter)

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Wie kommt es zum Zusammenhalten eines Schwarms?

Bastian Greshake | 22. Juni 2009, 14:25

researchblogging Bastian sagt Bastian sagt:
Das Bilden von Schwärmen kommt bei vielen Tieren vor. Bekannte Beispiele sind Vögel oder Fische. Durch den Schwarm verringert sich für die einzelnen Tiere die Gefahr Opfer eines Fressfeindes zu werden. Doch wie es dazu kommt dass die Einzeltiere einen Schwarm bilden und wie steuern sie ihr Verhalten im Schwarm? Besonders wichtig dabei ist die Frage wie der Schwarm dafür sorgt dass er zwar seine Form und Ausdehnung ändern kann aber trotzdem nicht auseinander bricht. (weiter)

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