Wissenslogs Bierologie

Wie Schlangen Wärme "schmecken"

Philipp Bayer | 14. März 2010, 21:43

Vipern können bis zu einem Meter entfernte Wärmequellen spüren - wie funktioniert das, trotz ihrer eher schlecht entwickelten Augen? Man wusste schon seit mehreren Jahren, dass sogenannte Grubenorgane an der Spitze der Köpfe einiger Schlangen für die Infraroterfassung zuständig sind. Allerdings war nicht bekannt, wo die Sensoren genau liegen - liegen sie in den Membranen, oder doch weiter im Organ? In Nature Advance erschien dazu heute ein Paper, in dem der zugrundeliegende Mechanismus genauer auf molekularer Ebene untersucht wurde.  (weiter)

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Vier auf einen Streich

Philipp Bayer | 12. März 2010, 13:18

Vier auf einen Streich

Gestern kam über Twitter eine interessante Nachricht rein - im aktuellen Science Express ist die erste Studie zu finden, in der zum ersten Mal die Genome einer vierköpfigen Familie vollständig sequenziert wurden! Das Besondere an dieser Familie ist das Vorhandensein gleich zweier rezessiv vererbten Krankheiten - alle Familienmitglieder tragen die rezessiven Allele für das Miller-Fisher- und das Kartagener-Syndrom. Bei den Kindern der Familie sind beide Syndrome auch zum Vorschein getreten (Wer mir die Wahrscheinlichkeit dafür in Prozent in die Kommentare schreibt hat in der Schule aufgepasst).

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Die "wunderbare" Welt der Bettwanzen

Philipp Bayer | 08. Februar 2010, 22:57

Mensch sein hat doch so seine Vorteile - wenn man sich das Geschlechtsleben anderer Tiere so anguckt, ist man doch froh dass das eigene so verhältnismäßig unkompliziert verläuft ...
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Noch mehr Python: Das Ziegenproblem

Bastian Greshake | 05. Februar 2010, 22:18

Nachdem ich im letzten Blogpost das „Iterated Prisoners Dilemma“ kurz erklärt habe kommt nun der nächste Python-Code-Block auf euch zu. Und zwar in Form des Ziegenproblems.

Das Ziegenproblem ist auch unter dem Namen „Monty-Hall-Problem“ bekannt, benannt nach dem gleichnamigen, amerikanischen Showmaster der Spielshow „Let‘s make a deal“. Die Sendung sagt vermutlich niemandem hier etwas. Aber sie ist das Gegenstück zu „Geh aufs Ganze“, ihr wisst schon. Die Sendung mit dem roten Vieh namens ZONK. (weiter)

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Strip Iterated Prisoners Dilemma

Bastian Greshake | 03. Februar 2010, 16:05

Strip Versions
Okay. Nicht ganz. In der Uni haben wir im Rahmen der Python-Einführung lustig das iterierte Gefangenendilemma programmiert. Wer ein bisschen Python lesen kann oder lesen will oder lernen will findet den Code hier. Gleichzeitig gibt es ein bisschen was zur Spieltheorie die auch in der Evolutionsbiologie von nutzen ist (wer «The Selfish Gene» gelesen hat wird die Details bereits kennen). (weiter)

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Das Uncanny Valley - reloaded

Bastian Greshake | 19. Dezember 2009, 19:10

Für mich ist die Uni - zumindest für dieses Jahr - vorbei. Gestern habe ich die letzte Klausur des Jahres geschrieben und damit auch das Modul “Verhaltensbiologie und Tierschutz” erfolgreich hinter mich gebracht. Teil des Moduls war es auch sich einen Fake-Projekt-Antrag zu überlegen und dazu einen kurzen Vortrag zu halten in dem man die Gründe für die Wahl des Themas, den aktuellen Stand der Forschung & Co darlegt.

Zusammen mit einem Kommilitonen haben ich mir ein kleines Projekt zur Evolution und den Ursachen des Uncanny Valley - die älteren unter den Lesern werden sich erinnern - überlegt.

Viel Spaß beim durchklicken und - sollten wir keinen Post mehr vorher veröffentlichen - frohe Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ab dem 04.01. geht es in der Uni dann weiter. Mit den modernen Methoden der Evolutionsbiologie aka Bioinformatik.



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Wie vertrauenswürdig sind Proteindatenbanken?

Philipp Bayer | 15. Dezember 2009, 23:09

Mit Datenbanken hab ich im Rahmen meiner "Arbeit" viel zu tun gehabt - stets zur Annotation neuer, kurzer mRNA-Schnipselsequenzen (=ESTs), um mehr über ihre (mögliche) Funktion zu erfahren. Aber wie sehr kann man den Datenbanken und ihren funktionellen Annotationen vertrauen?

Es gab schon viele Studien zu dem Thema, aber diese 4 Tage alte Studie hat mich in der Höhe der ermittelten Fehlannotationen doch überrascht. Schnoes et al. haben sich dabei ein sehr gut (u.a. experimentell) annotiertes Set von Enzymfamilien genommen, um damit verschiedene Datenbanken (wie z.B. Swiss-Prot oder NCBI-NonRedundant) auf ihre Fehler und Lücken zu untersuchen.
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Evolution und die Menschheit

Philipp Bayer | 08. Dezember 2009, 00:16

Evolution und die zukünftige Entwicklung der Menschheit

Heute gehts um einem weiträumig angelegten Perspektiven-Artikel von Gilbert Omenn, erschienen in der momentanen Early Edition von Proceedings of the National Academy of Sciences.

Den Artikel kann ich jedem, der Volltext-Zugriff hat, nur wärmstens ans Herz legen. Man lernt viel über den Einfluss der Menschheit sowohl auf die Entwicklung der Umwelt als auch auf die Entwicklung des Menschen selbst, logischerweise können manche Themen nur kurz angeschnitten werden - aber dafür gibts ja noch die Originalveröffentlichungen.

Für alle anderen Menschen möchte ich hier die (für mich) interessantesten Punkte aufgreifen. (weiter)

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Unnatürlich natürlich

Bastian Greshake | 03. November 2009, 08:59

In der Psychologie/Verhaltensbiologie kennt man den Effekt des „uncanny valley“. Dieser beschreibt den Umstand das künstlich produzierte Figuren, wie beispielsweise digitale Nachbildungen von Menschen oder auch Roboter, für den Betrachter bis zu einem gewissen Grad als immer positiver wahrgenommen werden je realistischer die Darstellung ist. (weiter)

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Mehr Meerschweinchen

Bastian Greshake | 30. Oktober 2009, 21:16

Die erste Woche meines Vertiefungsmoduls Verhaltensbiologie & Tierschutz ist vorbei. Und vor lauter Mäuse & Meerschweinchen beobachten bin ich mal wieder zu fast gar nichts gekommen. Immerhin weiß ich nun wie unglaublich langweilig das beobachten von schlafenden Tieren ist. (weiter)

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