Diagramme im Vortrag - oder alles hängt mit allem zusammen
Der Student hielt „ohne jede Vorahnung und ohne jegliche Vor- bereitungszeit einen fünfminütigen Vortrag über das ‚ASQ-Modell von Entscheidungen’“.
Was wie die Ankündigung einer Fünf für ein Semesterreferat klingt, ist in Wirklichkeit als höchstes Lob gemeint, denn es endet mit dem Urteil: „Und er überzeugte – trotz völliger Ahnungslosigkeit.“ Nachzulesen ist das auf der Campus-Seite der Braunschweiger Zeitung vom 2. Juli 2008 unter der Überschrift:
Vom Thema keine Ahnung, aber der Vortrag ist Spitze
Härtetest für Studenten – Begeistere dein Publikum, auch wenn du nichts weißt
Was war da in der TU Braunschweig abgelaufen? „Pfarrer Klaus Meyer von der evangelischen Studierendengemeinde hat die Veranstaltung mit Unterstützung des Debattierclubs ‚Satzbau’ organisiert.“ Die Teilnehmer an dem Wettbewerb hatten die Aufgabe, eine vorgegebene, ihnen „völlig unbekannte Präsentation mit Zahlen, Fakten und Diagrammen“ möglichst glaubwürdig und überzeugend aus dem Stegreif vorzutragen.
Eine pfiffige Idee, um die rhetorischen Fähigkeiten – seit Bologna Teil des akademischen Softskills – der angehenden Bachelors zu stärken? Oder eine Quatschveranstaltung mit Pfarrer, um die Spaß-Generation im Vortragen von Bullshit zu trainieren?
Für mich war das an jenem 2. Juli eine heikle Frage, las ich den Bericht doch auf der Fahrt zu eben jener TU Braunschweig, wo ich just über das Thema „Diagramme in der medialen Vermittlung abstrakter Inhalte“ reden wollte. Im Gegensatz zu den Wettbewerbern war ich auf mein Thema vorbereitet und gedachte meinen Vortrag auf folgenden (Power-)Punkt zu bringen: Diagramme im Vortrag suggerieren zwar einen gelungenen Spagat zwischen abstrahiertem Wissen und konkreter Darstellung. Meist jedoch sind sie ohne große Aussagekraft – im Wesentlichen Ansammlungen von Kreisen und Rechtecken mit willkürlich gesetzten Beziehungspfeilen, die nicht nur Strukturen, sondern auch Abfolgen und sogar Prognosen vorgaukeln. Eine riskante These in Zeiten des Iconic Turn, wo es zur vornehmsten Pflicht eines jeden Redners geworden ist, das gesprochene Wort mit einem Schaubild zu krönen.
Die Quintessenz meiner Vorlesung heute hätte in etwa gelautet: „Willst du wirklich Anschauung und Erklärung, hüte dich vor Diagrammen!“, wohl wissend, dass das schwierig zu begründen ist. Diagramme sind zwar anschauliche Formeln mit intuitivem Zugang, meist aber von geringer semantischer Verbindlichkeit. Mag sein, dass ein während der Rede hinskizziertes Schema für den Moment die Klarheit des Gedankens stützt. Mag sein, dass von hier nach da gerichtete Pfeile den Gang des Arguments manifestieren. Am Ende des Vortrags bleibt jedoch zu oft ein Wirrwarr an Symbolen, die in ihrer Gesamtheit die Plattitüde in die Welt schreien: „Irgendwie hängt doch alles mit allem zusammen“. Wenn solch ein Schaubild dann Eingang in einen Tagungsband oder gar in ein Lehrbuch findet, kann es schon einmal peinlich werden.
Fälle dieser Art hat Gerhard Henschel in seinem hochgradig amüsanten Band „Die wirrsten Grafiken der Welt“ gesammelt und kommentiert. Dort kann man u. a. bewundern, wie der Historiker Alexander Demandt „Den Fall Roms“ in einer Grafik zum „Beziehungsgeflecht verfallsrelevanter Sektoren“ derart vollständig darstellt, dass er jeden der acht Sektoren mit jedem anderen verbindet (= 28 Linien). Wer selbst auf die Suche nach lustigen Illustrationen gehen will, kann in „Google Bilder“ ja einmal das Stichwort „Schaubild“ eingeben. Er findet dann beispielsweise das "Schaubild der theatralischen Mittel des Theaters" oder auch das „kleine Schaubild“ des Ausbildungsverbunds Magdeburg. Die meisten dieser Schaubilder lassen sich beliebig interpretieren. Hier und da ist man geneigt, aus eigener Kraft weitere Elemente hinzuzufügen, da ja eben irgendwie alles zusammenhängt.
Und nun das: Da wurde ein 1. Preis an denjenigen vergeben, der im Vortrag überzeugt, trotz eigener Ahnungslosigkeit! Sollte ich jetzt zum Spielverderber werden? Sollte ich Studierenden Spaß und Motivation nehmen, jene beiden Leuchttürme der Didaktik?
Oder waren die mit ihrem Wettbewerb gedanklich weiter als ich? Hatten Veranstalter wie Teilnehmer längst verstanden, dass man mit Diagrammen nichts und alles demonstrieren kann? War ihr redesportives Unternehmen gedacht als ein hämischer Hinweis auf die Hohlheit gängiger Darstellungstechniken von Betriebsberatern? Oder trainierten sich da Jungakademiker ernsthaft in der Kunst des gehobenen Blablas? Sollte ich belehrend eingreifen oder war ich nur neidisch, nicht an des Pfarrers Stelle gehandelt zu haben?
Noch während ich Notebook und Beamer verkabelte, war ich unschlüssig, wie ich gleich reden würde: lästerlich oder mit erhobenem Zeigefinger? Sollte ich Bonfadellis Schaubild zur Medienwirkungsforschung zurate ziehen und mich hinter Luhmann verstecken? Oder lieber offen die Frage diskutieren: Was leisten eigentlich Diagramme, Schaubilder und Schemata?
Junge, war ich in einem Dilemma! Vielleicht könnte man mein Problem grafisch so darstellen:
Sie können ja gerne noch einige Komponenten einfügen, wie da wären: Gesellschaft, Individuum, Gender, Sprache, Zielgruppe, Technik, Globalisierung ...Für Vorschläge Ihrerseits bin ich offen, ebenso für Ratschläge jeder Art.
P. S.: Wenn Sie sichergehen wollen, ob Sie auch alles mit allem in Beziehung gesetzt haben, müssen Sie n mal (n-1) Pfeile zählen bei n Elementen.
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Diese Übung - sinnlose Inhalte so zu vermittlen, dass die Zuhörer/-seher vom Vortrag begeistert sind und sich optimal informiert fühlen - ist Bestandteil von guten Rhetorikschulungen.
Gleichzeitig ist es aber auch ein Warnschuss an unseren Verstand: Offensichtlich sind wir sehr leicht manipulierbar.
Und dazu ein Buchtipp:
Bernward Weber: Wie informiert das Fensehen? Ein Indizienbeweis, List Verlag, 1976, ISBN 3-471-79120-5.
Falls dieses Buch noch in irgendeiner Bibliothek herumliegt sollte man es lesen.
Es zeigt, wie man im Film/Fernsehen mit kleinen Tricks spannende Nachrichten erzeugt - obwohl der Zuschuer sich hinterher an nichts mehr erinnern kann.
Manipulation ist eigentlich wertneutral, es kommt immer darauf an, wie/warum man sie anwendet:
1) Man kann Filme/Vorträge (mit Dias/Graphiken) so gestalten, dass der Zuschauer gefesselt davon ist - obgleich er sich nichts davon merken kann.
2) Man kann Filme/Vorträge(z.B. Unterricht) so gestalten, dass der Zuschauer so gut informiert wird, dass er den Inhalt leicht versteht und im Kopf behält.
Im ersten Fall sollten die gesprochenen und im Bild gezeigten Inhalte möglichst wenig miteinander zu tun haben - dann hat der Zuschauer das angenehme Gefühl sehr viele Informationen zu bekommen; aber sein Gehirn ist damit überfordert und kann sich nichts merken (Stichwort: Unaufmerksamkeitsblindheit).
Im zweiten Fall sollten die gesprochenen und im Bild gezeigten Inhalte sich gegenseitig so ergänzen, dass sie sowohl über das Auge, wie auch über das Ohr als gemeinsam zusammenhängende Information im Gehirn des Zuschauers ankommen. Dann kann man sich den Inhalt leicht merken.
Danke Richard für den nützlichen Buchhinweis.
>Diese Übung ist Bestandteil von guten Rhetorikschulungen.Manipulation ist eigentlich wertneutral<
Leider wird Rhetorik heute allzu sehr auf ihren methodischen und technischen Anteil reduziert. Natürlich will jeder, der das Wort ergreift, überreden und überzeugen. Dazu braucht er hand- oder treffender mund- bzw. medienwerkliches Geschick. Vielleicht kann man das in „guten“ Rhetorikschulen lernen.
Was aber unabdingbar zur Rhetorik – neben dem Sprecher, der Technik und dem Publikum – gehört, ist die innere Gewissheit auf seiten des Sprechers. Der Sprecher muss sich sicher sein.
Der Rhetorikprofessor Joachim Knape nennt das das Zertum*, ohne das ein Vortragender sein Ego autem dico (ich aber sage) nicht glaubhaft vertreten kann. Wenn der Sprecher an seine Botschaft selbst nicht glaubt, sind rhetorische Kniffe wenig wert.
Dass mancher zum eigenen geld- oder machtwerten Nutzen bereit ist, ein beliebiges Zertum vorzutäuschen, war immer so. Noch nie allerdings standen demjenigen derart potente Medientechniken zur Verfügung, um diesen rhetorischen Defekt zu überspielen. Es ist deshalb eine Frage der Medienkompetenz, ob aufseiten des Publikums das Spiel durchschaut wird.
* Joachim Knape, „Was ist Rhetorik“, Reclam 2000, ISBN 3-15-018044-9
Ich denke, das Problem liegt weniger in den Methoden als in ihrer Anwendung: Rhetorik und Diagramme werden nicht verwendet, um Inhalte zu verpacken und zu präsentieren, sondern vermehrt, um Inhalt zu ersetzen oder vorzutäuschen.
auf dem jährlichen kongress des ccc ist das bereits gute tradition. allerdings auf englisch! meist zu nächtlicher stunde über ein (für gewöhnlich) völlig unbekanntes technisch/naturwissenschaftliches thema.
Per Google-Suche "Bernward Wembers Analyse" kommt man zu einem sehr lesenswerten Artikel über das Buch ´Wie informiert das Fernsehen?`.
Darin werden grundlegende Manipulationstechniken bei Vorträgen/Filmen aufgezeigt.
(Hobbyfilmer können diese Tricks aber auch verwenden, um ihre Filme aufzupeppen. )
Ach wenn mein Eintrag nicht direkt zum Thema des obigen Posts passt, muss ich ihn dennoch loswerden.
Bei meinem letzten Streifzug durch die Blogosphäre bin ich über zwei "Zeit Online"-Artikel gestolpert, die sich beide kritisch mit dem Verbreiten von Bullshit durch die Massenmedien auseinandersetzen. Der erste Artikel aus dem Jahr 1996 (ich weiß, ist schon etwas her) beschäftigt sich damit, wie aus einem einfachen Artikel im Wissenschaftsmagazin Nature über das "Kreuzungsverhalten von Raps und Rübsen" die Schreckensmeldung "Superunkraut [...], das nicht mehr auszurotten ist" wird.
Der zweite Artikel berichtet von dem "»Institut für Rationelle Psychologie« in Stuttgart", dem wir in den letzten Jahren allerlei Sensationsmeldungen zu verdanken haben, und dem "kritischen Umgang" der Redakteure mit solchen Meldungen.
Zuerst haben beide Artikel bei mir ein Schmunzeln ausgelöst, beim zweiten Mal darüber nachdenken, kommt dann bei mir aber eher die Ernüchterung einerseits wie naiv oder geradezu dumm Chefredakteure im Bezug auf "wissenschaftliche Berichterstattung" sind, andererseits wie egal es ihnen scheint, ob eine Meldung stimmt (was wahrscheinlich im Fall der Superunkräuter eher der Fall sein wird).
MfG
Jost
Lieber Herr Große, Ihr Beitrag stimmt nachdenklich. Ich habe mir so meine Gedanken gemacht und festgestellt, dass die "Diagramme" im Wettbewerb wenig gemein haben müssten, mit jenen in Ihrem geplanten Vortrag..... Ihr Erlebnis macht für meine Begriffe auf zwei Seiten einer Medaille aufmerksam:
"Oder waren die mit ihrem Wettbewerb gedanklich weiter als ich?
Nicht weiter, sondern das Ziel des Wettbewerbs verfolgte einen völlig anderen Gedanken, welche mit dem Ihren nicht zu vergleichen ist. Ihnen geht es um wissenschaftsjournalistisch seriös aufbereitete Wissenschaft. Im Wettbewerb ging es um die "Kunst" der Präsentation ohne Inhalte, d.h. gezwungenermaßen auch ohne wissenschaftliche Substanz.....
"Hatten Veranstalter wie Teilnehmer längst verstanden, dass man mit Diagrammen nichts und alles demonstrieren kann?"
Ja, einerseits ......andererseits wage ich zu behaupten, dass jene "Pseudowissenschaft" bei einem Kenner des Faches allerdings aufgeflogen wäre......
Mit Diagrammen scheint man, wie generell auch mit allen statistischen Präsentationstechniken sowohl zu täuschen, als auch überzeugen zu können. Jene"Täuschungstechniken" funktionieren deshalb so hervorragend, weil detaillierte statistische Kenntnisse und Kniffe - auch in Wissenschaftlerkreisen - nicht ständig gedanklich präsent sind. Ich schätze nicht umsonst gibt es zu diesem Thema eine Menge an Literatur........
Für mich löst sich Ihr Dilemma insoweit auf, als dass es hier um eine ethische Grundhaltung geht: Wer "Wissenschaft" fundiert und seriös vermitteln möchte, verwendet solide Diagramme (Diagramme zur Täuschung sind ja entweder frei erfunden, oder Skalendarstellungen, welche z.B. nur einen Skalenausschnitt präsentieren und damit die Ergebnisse zielgerichtet "verzerren") und bezieht sich sachlich und rhetorisch eher sparsam auf vorhandene Fakten.
Leider lässt sich mit schönen Bildchen und Imponierprosa gekonnt überzeugen........ und war das nicht im Wettbewerb gefragt?....
Und wir "Menschen" sind so gestrickt, dass wir uns wohl auch gerne täuschen lassen....
Beispiele:
Kunst der Täuschung und
>;-)) Wie entwirft man eine populäre Lerntechnik? Eine Anleitung ;-)) und
>Wie der Spiegel seine Leser für dumm verkauft oder: wieder Supernachrichten für alle Gutgläubige
„Für mich löst sich Ihr Dilemma insoweit auf, als dass es hier um eine ethische Grundhaltung geht.“
Liebe Frau Armand,
Mein wirkliches Dilemma liegt nicht so sehr im ethischen Bereich.
Die Ethik bezüglich Lüge und Wahrheit, ob gesprochen oder multimedial präsentiert, ist ein eigenes wichtiges Thema, aber in diesem Blog nicht meins.
Was mich hier umtreibt, ist etwas anderes und am Besten mit „Bullshit qua Medien“ zu umschreiben: Bullshit, auf Deutsch so etwas wie Humbug, ist nach Harry. G. Frankfurts 80-seitiger Begriffsbeschreibung („Bullshit“, ISBN 3518584502) weder Lüge noch Wahrheit.
Wer bewusst lügt, kennt die Wahrheit und handelt ethisch bedenklich. Wer Bullshit von sich gibt, verfolgt einen anderen Zweck. Ihn kümmert „wahr oder falsch?“ in diesem Augenblick nicht, sondern alleine der Auftritt und seine Wirkung, die nicht kritisch hinterfragt werden wollen. Das kann unterhaltend oder auch nervtötend sein, aber nicht falsch. Er entzieht sich der ethischen Verantwortung.
Mit diesem Begriff nun lässt sich meine Botschaft besser beschreiben. Die medientechnischen Möglichkeiten generieren einen Hype, der zwar –
viel beklagt – die Lüge gut versteckt zulässt, aber in noch viel größerem Umfang Bullshit hervorbringt. Das liegt ganz wesentlich an der semantischen Unverbindlichkeit der neuen Bilderwelt, die Authentizität vorspiegelt, wo keine ist, die Aussagen (ein Bild sagt mehr als Tausend Worte) verspricht, wo keine sind, die Klarheit im Schema zeigt, wo nichts geklärt ist. Das liegt aber auch an dem großen Unterhaltungswert der visuellen Stimulanz, der den L'art pour l'art Selbstzweck der Medien mit der Fun-Gesellschaft paart. Inhalt ist da nicht mehr. Manch eine ehrliche Haut fällt darauf rein.
Das Problem ist, dass sowohl Empfänger wie Sender oft genug Mühe haben, bei glänzender medialer Verpackung die Leere zu bemerken. Ich mag hier keine Beispiele bringen, da offensichtliche Beispiele ja gerade keine wären. Aber ich denke, dass einer meiner nächsten Blogbeiträge sich damit beschäftigen und die subtilen Seiten dieses Mechanismus zeigen wird.
"Das Problem ist, dass sowohl Empfänger wie Sender oft genug Mühe haben, bei glänzender medialer Verpackung die Leere zu bemerken.
Dem hatte ich doch auch gar nicht widersprochen, im Gegenteil ;-))
Ich habe in Tübingen Rhetorik studiert und kenne den Anspruch Herrn Knapes nur zu gut - das "Ego autem dico (ich aber sage)" sollte Grundlage jede Redebeitrages sein und schon macht es wieder Spaß zu diskutieren und sich an einander zu reiben.
Die benannte Übung halte ich für absoluten "Müll" und ohne großen Nährwert. Wo bleibt die Bestimmtheit, die eigene Überzeugung und alle die anderen kleinen großen Themen rund um die Rhetorik, wenn ich mir die ganze Zeit Sorgen machen muß, daß mein "Nicht-Wissen" auffliegt.
Es gibt so viele schönere, effizientere und lehrreichere Übungen als diese sinnlose Darstellung von Inhalten.
Richtig angewandt und gerade in Powerpoint und anderen Präsentationsmedien vernünnfitg umgesetz helfen zu veranschaulichen und manch schwieriges oder komplizierte Thema auf den Punkt zu bringen.
Spaß, Humor und Freude am eigenen Vortrag sind so wichtig zum Lehren und Lernen, aber nicht so, daß geht auch besser - bei Interesse einfach Nachfragen!