Blog as blog can – oder wie vermittelt man Forschung
von Werner Große, 24. März 2008, 22:52
Wir werden gerade Zeugen eines medialen Experiments, an dem jeder teilnehmen kann.
Ich meine den Beitrag „Ist die Erderwärmung vorbei?“ von Stefan Rahmstorf vom 15. März. Er ist der zurzeit sowohl meistgelesene, als auch der meistkommentierte Blog hier in WISSENSlogs.
In seinem Debüt am 06. März hatte sich Herr Rahmstorf in „Die Bringschuld der Klimaforscher“ zu einer Ethik als Wissenschaftler hinsichtlich des Umgangs mit Medien und der Öffentlichkeit bekannt: „Unser Berufsstand steht im Rampenlicht der Öffentlichkeit und inmitten der politischen Diskussion ...“ und „Der wichtigste Punkt ist der Folgende: Neben unserer eigentlichen Forschungsarbeit, die in der Regel in Fachpublikationen mündet, haben wir auch eine Bringschuld gegenüber der Öffentlichkeit. Sie besteht darin, die Ergebnisse unserer Arbeit auch der Öffentlichkeit so klar, verständlich, sachlich und neutral wie möglich zu erläutern, und auch auf den Informationsbedarf der Öffentlichkeit einzugehen. Die wissenschaftliche Wahrhaftigkeit muss dabei immer absoluten Vorrang haben vor politischer Opportunität oder allen sonstigen Erwägungen.“
Ich kommentierte damals spontan: „Fein, was Sie da äußern“.
Jetzt jedoch, keine drei Wochen, aber über hundert Kommentare später muss er sich sagen lassen: „Und Sie, Herr Rahmstorf, agieren und agitieren in dieser großen Auseinandersetzung als Politiker, als Ideologe, nicht mehr als Wissenschaftler.“, so der Kommentar von ‚der physiker’, in Ein Klimaskeptiker meldet sich zu Wort, 24. März).
Was ist geschehen? Irgendetwas muss da schief gelaufen sein. ‚der physiker’ macht nicht den Eindruck wirr zu sein, führt nachvollziehbare Argumente. Und Herr Rahmstorf mag sich an den klugen Kopf greifen. Ist es wirklich so, dass Herr Rahmstorf sich und seine wissenschaftliche Reputation von der Politik missbrauchen lässt, wie ‚der physiker’ vermutet, vielleicht sogar wissentlich? Oder tut er ihm Unrecht, wenn er offen lässt: „Vielleicht sind Sie tatsächlich im Innersten davon überzeugt, daß die Welt gerettet werden muß.“
Hat Herr Rahmstorf die Öffentlichkeit gesucht, um seine Ideologie zu verbreiten, oder betreibt er redliche Öffentlichkeitsarbeit, die handwerklich einfach nur misslungen ist – und zumindest bei „dem physiker“ und einigen weiteren Kommentarschreibern nicht angekommen ist? Beides wäre möglich, aber soll hier nicht diskutiert werden.
Meine Frage ist eine andere: Wie müsste denn ein Beitrag aussehen, der wissenschaftlich und sachlich richtig ist, von Laien wie Experten gleichermaßen verstanden wird und obendrein der Bringschuld des Forschers genügt? Wie können bisher unverstandene Gegenstände öffentlich so diskutiert werden, dass der notwendige gesellschaftliche Diskurs nicht der Beliebigkeit ausgesetzt ist? Das scheint schwierig zu sein, und der hier zitierte meistkommentierte Beitrag des Herrn Rahmstorf scheint dies lediglich besonders drastisch zu zeigen.
Ich hatte Herrn Rahmstorf auch geschrieben: „Bezogen auf das Bloggen im Allgemeinen und reflektiert auf unser Verhalten hier in WISSENSlogs könnte Ihr Beitrag gut ein Anstoß sein für einen Gedankenaustausch darüber, wie wir konkret mit diesem „neuen“ Medium umgehen.“ Ich fürchte, dass eine solcher Gedankenaustausch nötiger ist denn je. Es könnte sonst sein, dass wir in Bergen von Kommentaren untergehen, die uns zwar in Bestsellerlisten katapultieren, aber ergebnislos bleiben.
Wie aber kann man als Wissenschaftler mit den Medien umgehen? Wie schreit man denn seine ach so objektiv gewonnenen Forschungsergebnisse in die Welt hinaus, ohne sofort im Bloggersumpf des Subjektivismus unterzugehen? Wir müssen das lernen!Sonst enden wir bei Dürrenmatts „Die Physiker“, die sich im Irrenhaus einschließen. ‚der physiker’ mag das Wortspiel verzeihen, aber es drängt sich auf.
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Gibt es den unbefleckten Beobachter, den perspektivischen Eunuchen? Muss, soll, kann es ihn geben? Oder entspricht das nicht eher der Fiktion eines Politikers, der "nur dem Gemeinwohl" (wer definiert das?) verpflichtet oder von Medien und Medienwissenschaftlern, die "nur der Wahrheit" zu dienen vorgeben? Nicht aus Zynismus, sonder aus Realismus gefragt scheint mir gerade auch die Diskussion, das auch strittige Hinterfragen zu einer mündigen Gesellschaft zu gehören. Danach, nicht davor, ist eine Beurteilung der politischen Handlung, des Medienprodukts oder eben auch der wissenschaftlichen Arbeit möglich. Ein echter Politiker wird z.B. auch Wahlinteressen berücksichtigen müssen, ein Medienproduzent Verkaufszahlen im Blick haben und ein Wissenschaftler (idealerweise!) auch persönliche Motivation zu seinem Fach beisteuern können.
Und im Fall von Herrn Rahmstorf und der gegen ihn geäußerten "Argumente" ist mein Respekt vor seiner wissenschaftlichen Arbeit im Verlauf der Diskussion - die ich neutral betrat - stark gewachsen. Auch für den Laien war und ist hier erkennbar, auf welchem Niveau und mit welchen Verschwörungstheorien (sogar zum Logo des Potsdam-Institutes...) bis hin zu NS-Vergleichen es einige "Skeptiker" derzeit offensichtlich nötig haben zu argumentieren - ein Niveau, von dem auch Evolutionsbiologen ein Lied singen können. Dies deutet m.E. stark darauf hin, dass es in beiden Fällen an sachlich ernsthaften Gegenargumenten inzwischen mangelt.
Ein inhaltlicher Gewinn war m.E. jedoch der Waldsterben-Einwand. Tatsächlich gab es dazu eine Menge naturwissenschaftlich legitimierte Katastrophen-Meldungen, die dann nicht eintraten. Für mich persönlich habe ich mitgenommen, einmal nachzulesen, inwiefern die relative Gesundheit der Wälder heute auf den ergriffenen Gegenmaßnahmen beruht oder ob überzogene Szenarien die Wahrnehmung bestimmten.
Ich habe schon für verschiedene Forschungsprojekte die Absichten und Ergebnisse journalistisch aufbereitet. Dabei musste ich immer wieder feststellen, dass eine Mehrheit der Wissenschaftler auch heute noch nicht der Auffassung ist, dass es zu ihrer Aufgabe gehöre, ihre Erkenntnisse abseits der Fachpublikationen - also eben der breiten Öffentlichkeit - verständlich zu kommunizieren. Damit erreichen die Informationen die Öffentlichkeit aber erst nach mehrfacher Filterung und oft absichtlicher oder unabsichtlicher Interpretation.
Nun kann ein Wissenschaftler in den meisten Fällen nicht plötzlich auch noch Journalist oder Didakt sein - und ein solches Handwerkszeug ist nötig, um Laien ein Thema interessant und verständlich zu vermitteln. Für mich sähe die beste Lösung daher so aus, dass Journalisten die Ergebnisse in Absprache mit Wissenschaftlern verständlich aufbereiten, und dass die Wissenschaftler daraus entstehende Laienfragen wie Fachdiskussionen auf einem nachvollziehbaren Niveau diskutieren. Das ersetzt nicht die Fachpublikationen und Kongresse, aber es ist eine notwendige Ergänzung.
Stefan Rahmstorf ist in der Wissenskommunikation routiniert genug, um selbst verständlich und interessant zu schreiben. Und ich finde auch, dass er die Diskussion überzeugend führt. Dass es dennoch Anfeindungen gibt, liegt daher weniger an der Arbeit von Herrn Rahmstorf als daran, wie der Klimawandel in der öffentlichen Debatte von Manipulationen durchsetzt ist, an die viele natürlich lieber glauben als daran, dass sie selbst zu einem Problem beigetragen haben und nun aufgefordert sind, etwas dagegen zu unternehmen.
Ich frage mich gerade, ob zwischen dieser Diskussion und dem Konflikt Evolutionsbiologie / Kreationismus wirklich ein Unterschied besteht. In beiden Fällen steht auf der einen Seite in Konsens der Wissenschaften, auf der anderen Seite kämpft eine Gruppe mit Pseudo-Wissenschaft um Machterhalt.
Lieber Michael, ich zitiere und kommentiere dich einmal in der üblichen Bloggerweise:
„Gibt es den unbefleckten Beobachter?“ – natürlich nicht!
„... Diskussion - die ich neutral betrat„ – oh, oh!, siehe oben.
„... auf welchem Niveau und mit welchen Verschwörungstheorien“ – welch ein Niveau, den anderen zunächst der Verschwörung zu bezichtigen!
Also, lieber Michael, genau so will ich das eigentlich nicht machen (und wenn es mir doch passiert, dann weil auch ich nicht unbefleckt bin; fang über dieses Wort bitte keine theologische Diskussion an). Ich habe keine Lust, eine Diskussionen um ihrer selbst willen zu führen.
Ich will nicht einmal inhaltlich diskutieren, ob Klimawarner oder Klimaskeptiker recht haben, genausowenig, ob es einen lieben Gott gibt oder nicht. Beides soll anderswo besprochen werden und wird es ja auch. Meine Fragen drehen sich darum, inwieweit Medien Wissen speichern und transportieren können und dann vor allem, wie die Schnittstelle Mensch/Medien aussieht. Da dieses Thema auch gut zu dem Kommentar von Björn Lohmann passt, schreibe ich jetzt dort weiter.
„Nun kann ein Wissenschaftler in den meisten Fällen nicht plötzlich auch noch Journalist oder Didakt sein“. Wohl wahr, lieber Björn, und deine eigene Berufswahl zielt positiv in diese Lücke.
Dennoch könnte das Terrain sowohl auf Seite des Wissenschaftlers, als auch auf der des professionellen Vermittlers weiter beackert werden.
Da geht der Begriff „Medienkompetenz“ um, den ich aufgreife, weil mir kein besserer einfällt, um über die Neben-Fähigkeit eines Wissenschaftlers zur Vermittlung seines Wissens (public skills, presentation skills) sprechen zu können. Das Thema gewinnt an Bedeutung, da es auf die wachsende Zahl der Wissensarbeiter ebenfalls zutrifft.
Und da geht es um die Neben-Fähigkeit der Medienleute zur Recherche und Aufbereitung von Wissen, nicht nur der Wissenschaftsjournalisten im engeren Sinn.
Dieses brache Terrain ist groß und wird täglich größer. Die Forderungen, dass man es beiderseitig fruchtbar bestellen müsste, sind wohlfeil: bessere Ausbildung, mehr Ethik, gegenseitige Empathie, Brücken schlagen zwischen (interpretierenden) Geisteswissenschaften und (nomothetischen) Naturwissenschaften etc.
Wo aber sind die handfesten Methoden und Techniken, wie man das inhaltlich füllt? Womit bilde ich aus, schlage ich Brücken? Das sind meine Fragen.
Lieber Werner,
nun, ich bin eigentlich schon in den Wissenslogs, um auch inhaltlich zu diskutieren. Auch sind die Wissenslogs ein Erfahrungsraum, in dem man positive und negative Erfahrungen macht. Auch das halte ich für nützlich, darüber kann man reflektieren.
"welch ein Niveau, den anderen zunächst der Verschwörung zu bezichtigen!"
Ja, das sehe ich auch so. Und selbstverständlich, das will ich hier klarstellen, warf und werfe ich niemandem vor, an irgendeiner Verschwörtung beteiligt zu sein, sondern habe im Gegenteil mit Verwunderung registriert, dass sich auch Klimaforscher wie Herr Rahmstorf diesem absurden Vorwurf ausgesetzt sehen: sie würden Machtkartelle bilden, eine Diktatur anstreben, sinister finanziert und sogar das Logo des Potsdam-Institutes sei verdächtig. Kannst Du alles in der Debatte nachlesen. Und ich hätte eben nicht damit gerechnet, dass auch in einer klimawissenschaftlichen Debatte und sogar in den Wissenslogs anzutreffen. Offen gesagt hätte ich gehofft, dass etwas mehr Leute Herrn Rahmstorf beispringen würden.
Im Kern kann ich Björn nur völlig zustimmen: "Ich frage mich gerade, ob zwischen dieser Diskussion und dem Konflikt Evolutionsbiologie / Kreationismus wirklich ein Unterschied besteht. In beiden Fällen steht auf der einen Seite in Konsens der Wissenschaften, auf der anderen Seite kämpft eine Gruppe mit Pseudo-Wissenschaft um Machterhalt."
Genau so habe ich das auch erlebt. Und es hat mich eher bestürzt. Andererseits ist es auch ein Wissensgewinn.
Herzliche Grüße
Michael
PS: Was mein Beitrag, lieber Werner, mit der Gottesfrage, unbefleckten Empfängnis oder Theologie zu tun hat, habe ich nicht ganz verstanden?? Ich bin Religionswissenschaftler, kein Theologe und habe keines dieser Themen hier angeschnitten. Mein Kommentar war einfach ernst und nett gemeint und hatte nicht das Geringste mit Religion zu tun.
Als Beobachtende politischer und klimatischer Diskussionen erlebe ich dasselbe wie Herr Blume. Warum er seiner Äußerung wegen, angegriffen wird, kann ich insoweit nicht nachvollziehen. Und ein Verbot Dinge zu diskutieren, innerhalb einer Diskussion ist für mich sehr schwer nachvollziehbar... Für mich ist die Vermittlung von Wissenschaft auch eine Frage dessen, wie man diskursiv mit ihr umgeht. So wie eben in politischen und klimatischen Diskussionen "Glaubenspositionen" zu heftigem Widerspruch führen, so führt die "Glaubensposition" oder besser Voreinstellung jedes Diskussionsteilnehmers zu verschiedenen Blickwinkeln. Davon lebt doch erst der wissenschaftliche Diskurs, oder nicht?
Lieber Herr Große,
in meinem aktuellen Text "Die Bundesliga der Klimaforschung" in der KlimaLounge habe ich eine Frage für Sie untergebracht - vielleicht haben Sie Lust, sie aufzugreifen?
Liebe Monika Armand,
falls meine Antwort auf Michael Blume als Angriff verstanden werden konnte, möchte ich klarstellen, dass das nicht in meiner Absicht lag. Falls sich aber Ihr Satz „Und ein Verbot Dinge zu diskutieren, innerhalb einer Diskussion ist für mich sehr schwer nachvollziehbar.“ ebenfalls auf diese meine Antwort bezieht, muss ich das richtig stellen: Natürlich kann jeder hier frei diskutieren, und in diesem Sinne habe ich niemandem etwas verboten.
Im vorliegenden Fall hatte ich eine im Blog „KlimaLounge“ geführte Diskussion um Erderwärmung zum Anlass genommen, auf Probleme der Wissensvermittlung in den Medien hinzuweisen. Deshalb habe ich dieses Problem thematisch in meinen Blog gezogen. Als Herr Blume dann hier offenkundig die Diskussion aus der „KlimaLounge“ durch Parteinahme fortsetzte („Offen gesagt hätte ich gehofft, dass etwas mehr Leute Herrn Rahmstorf beispringen würden.“) habe ich ihn darauf aufmerksam gemacht, dass diese Diskussion inhaltlich nicht mein Ziel ist („... soll anderswo besprochen werden und wird es ja auch.“).
Ob Ihr Satz „Davon lebt doch erst der wissenschaftliche Diskurs, oder nicht?“, bezogen auf das Einbringen von „Glaubensposition“ wie bei politischen und klimatischen Diskussionen, uns wirklich weiter führt, mag ich mal zur Diskussion stellen.
p. s.: Dass Herr Blume meine Bemerkung zum "unbefleckten Beobachter" nicht als Augenzwinkern aufgenommen hat, tut mir Leid. Ich hätte vielleicht das :-) dahinter setzen müssen. Aber wer als Religionswissenschaftler einen Kommentar mit dieser Formulierung aufmacht, riskiert Assoziationen.
"Ist eine Medienwelt denkbar, in der Interviewpartner vorwiegend nach ihrer Fachkompetenz ausgesucht werden?"
Lieber Herr Rahmstorf,
diese Frage ist wirklich berechtigt. Ich werde sie gerne aufgreifen, aber zu der Frage erweitern müssen "ist eine Welt denkbar, in der ...".
Du schriebst:
"Ich hätte vielleicht das :-) dahinter setzen müssen."
Ja, ich hatte echt schon gefürchtet, dass Du mich für einen Fundi halten könntest. (-:
"Aber wer als Religionswissenschaftler einen Kommentar mit dieser Formulierung aufmacht, riskiert Assoziationen."
Da ist was dran. Wahrscheinlich hat kein Bereich des menschlichen Lebens die Sprache so geprägt wie Religion(en) (man denke nur an Sprichworte!) - und da kann man, auch ganz unbeabsichtigt, Assoziationsketten auslösen.
Würde aber einfach sagen: Missverständnis meinerseits geklärt und ich respektiere natürlich, dass Du in Deinem Blog nur ganz bestimmte Diskussionen führen möchtest. (-:
Björn Lohmann
#Dass es dennoch Anfeindungen gibt, liegt daher weniger an der Arbeit von Herrn Rahmstorf als daran, wie der Klimawandel in der öffentlichen Debatte von Manipulationen durchsetzt ist,#
Herr Lohmann, gerade im Fall von Herrn Rahmstorf ist es eben doch eher die Person, an der Art wie er mit "Querdenkern" umgeht, mit Kollegen umgeht, Arbeiten als "von Rentnern" disqualifiziert, immer wieder mal der Lobbyismusvorwurf vorgeholt wird. Ansonsten wird immer wieder gern "der Konsens" der Klimawissenschaftler präsentiert, der, wenn man genau hinschaut ebenfalss nicht existiert.
Herrn Rahmstorf geht es um Meinung- und Deutungshoheit, und evtl. den Wunsch die Welt zu retten, nur vor was ????
Die ganze Klimagewandelangelegenheit ist eine quasi-religiöse geworden, wie eigentlich schon immer seit es Menschen gibt, wo sich Priester, Schamanen, Medizinmänner etc mit dem "Wettermachen" beschäftigen.